
Die Leipziger Variante der erfolgreichen „SOKO“-Krimifamilie wagt sich auch an politisch brisante Themen, die sich anhand menschlicher Schicksale widerspiegeln und hochemotional erzählt werden.
Mit jeder Menge Herz und Sachverstand lösen SOKO-Chef Kriminalhauptkommissar Hajo Trautzschke (Andreas Schmidt-Schaller) und seine Oberkommissare Tom Kowalski (Steffen Schroeder), die einfühlsame Ina Zimmermann (Melanie Marschke) und der vom BKA aus Köln stammende Jan Maybach (Marco Girnth) ihre spannenden Fälle nicht nur in der sächsischen Großstadt Leipzig. Ihre Arbeit führt die Ermittler in Spezialfolgen doppelter Länge auch in die russische Metropole Moskau, in die Karibik, nach London, Istanbul und Namibia. Bei aller kriminalistischen Kleinarbeit bleibt den Zuschauern aber auch das Privatleben der Kommissare nicht verborgen, wodurch man ist stets nah am persönlichen Glück und Unglück der unterschiedlichen Charaktere ist.
Die Gangster Petzold und Werneke überfallen am helllichten Tag das Juweliergeschäft Dahms in der Leipziger Altstadt. Als der alte Dahms sich weigert, seine kostbaren Stücke herauszugeben, schießt Werneke – und trifft Dahms Sohn, der versucht, seinen Vater zu schützen. Überstürzt fliehen die beiden Räuber aus dem Geschäft. Doch da gibt es die zweite Panne. Ihr Fluchtauto ist eingeparkt. Panisch versuchen sie zu Fuß durch die Straßen von Leipzig zu entkommen. Schließlich steigen sie unerkannt in eine Straßenbahn, um unauffällig aus der Stadt zu verschwinden – genau in die Straßenbahn, in der der frisch rasierte Kriminalhauptkommissar Hajo Trautzschke sitzt, gerade auf dem Weg zu einer Preisverleihung an seine Tochter Leni. Trautzschke erkennt den einsteigenden Petzold auf den ersten Blick: als Jugendliche haben sie im selben Verein geboxt. Der ahnungslose Trautzschke schwärmt von Petzolds alten Qualitäten, bis ihn einige Merkwürdigkeiten auf die richtige Spur führen. Doch was kann Trautzschke allein in einem voll besetzten Straßenbahnwagen ausrichten? Durch einen Trick gelingt es ihm, seine drei Kollegen der SOKO über die blinden Passagiere in Kenntnis zu setzen. Dann steigen Kriminaloberkommissarin Ina Zimmermann und Kriminalkommissar Miguel Alvarez als verliebtes Pärchen zu, um die Lage zu sondieren. Aber Wernekes misstrauischer Nervosität entgeht kein Detail. Er rastet aus und bringt mit gezogener Waffe den gesamten Straßenbahnwagen in seine Gewalt. Wenn die Forderung nach freiem Geleit nicht erfüllt wird, soll die erste Geisel erschossen werden: Hajo Trautzschke. (Text: ZDF)
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„Tatort“: MDR stellt neues Team für Erfurt vor2013 ist Drehstart für Friedrich Mücke und Co. (23.07.2012)Seit 2001. Dt. Krimiserie. Zweite Serie unter dem „SOKO“-Dach.
Die Kommissare Hajo Trautzschke (Andreas Schmidt-Schaller), Jan Maybach (Marco Girnth), Ina Zimmermann (Melanie Marschke) und Miguel Alvarez (Gabriel Merz) bilden eine Sonderkommission, die in Leipzig Mordfälle aufklärt. Teamleiter Trautzschke, gebürtiger Leipziger, ist erfahren und instinktsicher, freundlich und geduldig. Er ist Witwer und hat eine erwachsene Tochter namens Leni (Caroline Scholze), die als Journalistin arbeitet. Sein Stellvertreter Maybach ist aus Köln zugezogen und wohnt mit seinem jungen Sohn Benni (Maximilian Klas) zusammen. Ina wird 2004 schwanger und geht in die Babypause, die Streifenpolizistin Meike Schwarz (Anne Arzenbacher) übernimmt im folgenden Jahr für sie.
Nach dem jahrzehntelangen Erfolg von SOKO 5113 probierte das ZDF einfach mal aus, was passiert, wenn eine weitere Serie mit dem Label „SOKO“ versehen wird. Es passierte ein weiterer Erfolg, aus dem in den folgenden Jahren noch mehr „SOKO“-Serien resultierten.
Bisher liefen rund 70 Folgen, zunächst mittwochs um 18.00 Uhr auf dem Sendeplatz von SOKO 5113 und seit Januar 2003 freitags um 21.15 Uhr.
