
Die auf den „Wilsberg“-Romanen von Jürgen Kehrer basierende Krimiserie dreht sich um einen Buchantiquar im westfälischen Münster, der nebenbei als Privatdetektiv arbeitet, um sich seine klamme Haushaltskasse aufzubessern. Seinen kriminalistischen Spürsinn schult Georg Wilsberg (Leonard Lansink) zunächst als Rechtsanwalt in einer Kanzler, in der auch seine Patentochter Alexandra ‚Alex‘ Holtkamp (Ina Paule Klink) eine Stelle antritt. Als er jedoch seine Zulassung verliert, beschließt er, selbstständig auf Verbrecherjagd zu gehen. Dabei wird er von seiner Patentochter Alex sowie von Steuerprüfer Ekki Talkötter (Oliver Korittke) unterstützt, der Alex auf seine schüchterne Art zarte Avancen macht. Ein Spannungsverhältnis pflegt Wilsberg zu Hauptkommissarin Anna Springer (Rita Russek). Einerseits kann er ihr dankbar sein, dass sie ihn immer wieder aus brenzligen Situationen rettet, andererseits geht’s ihr auf die Nerven, wenn er sich in ihre Ermittlungen einmischt.
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Wilsberg, Alex, Ekki und Anna feiern ausgelassen bis spät in die Nacht. Alex hat ihren ersten Fall als Anwältin abgeschlossen. Wenige Stunden später liegt eine junge Frau, Melanie Haller, tot auf der Straße. Nur ein paar Meter von der Leiche entfernt steht Ekkis rotes Auto. Die Türen sind weit geöffnet, vom Fahrer fehlt jede Spur. Anna bleibt nichts anderes übrig, als am nächsten Morgen den leicht verkaterten Ekki wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung festzunehmen. Aber der verweigert jede Aussage.
Doch Wilsberg wäre nicht Wilsberg, würde er seinen Freund der Polizei überlassen. Es muss schnellstens ein Zeuge her, der Ekki entlastet. Dabei trifft Wilsberg auf Klas Teunissen, einen alten Schulfreund, den Wilsberg seit über zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat. Als Wilsberg Klas auf den Unfall anspricht, versichert der, dass Ekki nicht am Steuer des Unfallwagens saß. Von seiner Wohnung aus, die gegenüber der Unfallstelle liegt, konnte Klas letzte Nacht nämlich alles sehr gut beobachten. Zufrieden präsentiert Wilsberg diese Neuigkeit seinen Freunden und hofft auf Versöhnung. Da platzt Ekki der Kragen. Wütend erklärt er Wilsberg, dass er diesmal keinem Filmriss zum Opfer gefallen ist. Wilsberg wisse doch genau, wer gefahren sei. Er, Wilsberg, habe sich an diesem Abend doch wieder mal Ekkis Wagen ausgeliehen. Wilsberg sei selbst gefahren! Wilsberg folgt seinem Instinkt und inspiziert Klas’ Wohnung. Wurde von dort das Nachbarhaus beobachtet? Anna bestätigt telefonisch, dass dort Ehemann und Schwiegereltern des Unfallopfers Melanie Haller wohnen. Da steht plötzlich Klas mit einer Pistole vor ihm.
Das abrupt beendete Telefonat und Wilsbergs Verschwinden lassen Anna jedoch keine Ruhe. Stück für Stück geht sie Wilsbergs letzter Spur nach und kommt hinter das dunkle Geheimnis, das Klas Teunissen und die Familie Haller verbindet. Doch wie passt Wilsberg ins Bild? Oder war er wieder mal zur falschen Zeit am falschen Ort? (Text: ZDF)
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„Wilsberg“ klärt die Bielefeld-Verschwörung aufDrehbeginn zu zwei neuen Episoden des ZDF-Krimis (02.05.2011)Im ersten Film der Reihe „Und die Toten lässt man ruhen“, gedreht im Jahr 1995, spielt Joachim Król den noch als Briefmarkenhändler bezeichneten Georg Wilsberg. Drei Jahre später werden die Romanverfilmungen zu einer regelmäßigen Reihe ausgebaut, in der Wilsberg nun Antiquar ist.
Seit 1995. Krimiserie nach den Romanen von Jürgen Kehrer.
Der Münsteraner Georg Wilsberg (Joachim Król; ab Folge 2: Leonard Lansink) ist Anwalt, Antiquar und Lebenskünstler, arbeitet aber hauptsächlich als Privatdetektiv. Er ermittelt oft im Auftrag von Versicherungen. An seiner Seite sind sein bester Freund Manni Höch (Heinrich Schafmeister), Kommissarin Anna Springer (Rita Russek) und (ab Folge 4) die Studentin Alex (Ina Paule Klink).
Joachim Król spielte den Detektiv Wilsberg nur ein einziges Mal. Erst gut drei Jahre später, ab Mai 1998 und jetzt mit Leonard Lansink,, wurde aus den Romanverfilmungen eine Reihe, die zweimal montags und ab 2001 mit zwei Folgen pro Jahr als Samstagskrimi um 20.15 Uhr läuft. Jede Episode hat Spielfilmlänge. Jürgen Kehrer, von dem die Romanvorlagen stammen, schrieb auch einige der Drehbücher. Die Folge „Letzter Ausweg Mord“ im Oktober 2003 wurde erstmals von sechs Hobbyautoren geschrieben, die einen Internetwettbewerb gewonnen hatten. Nach Folge 14 im Jahr 2005 stieg Heinrich Schafmeister aus der Serie aus.
Und die Toten lässt man ruhen / In aller Freundschaft (DVD)
DVD-TIPP
Unter Anklage / Filmriss (DVD)