Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

◀ zurück
2001, Folge 224–234 
weiter ▶
  • Gelobtes Land
    Folge 224

    Klein und harmlos soll er sein, der erste gemeinsame Fall der beiden Kommissare Jo Obermaier und Jürgen Tauber. Doch weit gefehlt. Zum Einen muss Tauber erst einmal verkraften, dass der neue Kollege „Jo“ eine Frau ist, noch dazu Mutter, die es mit unglaublicher Energie schafft, zwischen Fertigmenüs und Kindererziehung eine vorzügliche Kripobeamtin zu sein. Und zum anderen entpuppt sich der Fall um den spurlos verschwundenen Lastwagenfahrer Holger Wennisch keineswegs als „leicht“. Je weiter Obermaier und Tauber ermitteln, umso komplizierter und brisanter entwickelt sich die Angelegenheit: Es geht um Menschenschmuggel. Der arbeitslose Wennisch, der bis vor kurzem noch bei der Tiefkühlkost-Firma „Frische aus Bayern“ beschäftigt war, verdient inzwischen seinen Lebensunterhalt als Schlepper. Sein letzter Auftrag: Er sollte die beiden Töchter des afrikanischen Ingenieurs und Asylbewerbers Jonah Dibango, Lineo und Thula illegal über die tschechische Grenze nach Bayern holen. Doch diesmal ging alles schief. Bei der nächtlichen Tour glaubte Wennisch irrtümlicherweise, er sei von BGS-Beamten entdeckt worden. Auf der rasanten Flucht geriet sein Lieferwagen plötzlich außer Kontrolle, und es kam zu einem schweren Unfall: Lineo wurde getötet, die kleine Thula ist spurlos verschwunden. Auch Wennisch ist auf mysteriöse Weise unauffindbar, nachdem er sich noch einmal kurz bei seiner hochschwangeren Frau Sarah und seiner Tochter Charlotte gemeldet hatte. Nur seine Kleidung wird auf der Isarbrücke gefunden. Selbstmord? Pränatale Vaterflucht? Die Polizei steht vor einem Rätsel. Während Obermaier und Tauber fieberhaft die letzten Stationen vor Wennischs Verschwinden zu rekonstruieren versuchen, bekommt Sarah, die nichts von dem illegalen Treiben ihres Mannes weiß, ungebetenen Besuch: Jonah Dibango will etwas über den Verbleib seiner beiden Töchter erfahren. Die beiden verbünden sich schließlich und versuchen auf eigene Faust, Licht in das Dunkel zu bringen. Doch Dibango gerät selbst in den Verdacht, etwas mit Wennischs Verschwinden zu tun zu haben – aus Rache über den Tod seiner Tochter. Aber da gibt es noch die geheimnisvolle farbige Prostituierte Enuma, eine gute Bekannte von Tauber. Sie versteht sich auf alte afrikanische Magie, und bald gerät auch Wennischs Tochter Charlotte in ihren Bann. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 14.01.2001
  • Jugendwahn
    Folge 225

    Die Kommissare Schmücke und Schneider ermitteln den Mord an einem erfolgreichen Architekten. Dieter Fritsch wurde in seiner Wohnung erschlagen. Augenscheinlich deutet nichts auf einen Einbruch hin, und alle Indizien sprechen dafür, dass er seinen Mörder gekannt haben muss. Verdächtig ist zunächst Mira Bruns, die den Toten gefunden hat. Die einstmals bekannte und erfolgreiche Schauspielerin lebt heute mit ihrer Tochter Anna und ihrem jugendlichen Liebhaber Lukas Stelzer in finanzieller Abhängigkeit von ihrem Ex-Mann. Aber auch Claudia Fritsch, die am Mordtag einen heftigen Streit mit ihrem Mann hatte und seitdem verschwunden ist, steht zunächst unter Tatverdacht. Widersprüche in der Aussage von Mira Bruns erschweren die Aufklärung des Falls erheblich. Erst eine Aussage von Claudia Fritsch und eine erneute Untersuchung des Tatorts gibt dem Fall dann eine unerwartete Wendung. Aus der Wohnung des Toten wurde wertvoller Schmuck gestohlen. Ein Fremder scheidet aber als Täter aus. Der Verdacht erhärtet sich, dass Miras jugendlicher Liebhaber den Schmuck gestohlen hat. Von den Kommissaren in die Enge getrieben, gesteht er den Einbruch. Den Mord an Dieter Fritsch streitet Lukas Stelzer aber vehement ab. Sollte es tatsächlich zwei Täter in diesem Fall geben? Lukas Stelzer versucht verzweifelt zu beweisen, dass er Dieter Fritsch nicht erschlagen hat. Eine zufällige Beobachtung wird dabei zum entscheidenden Indiz bei der Aufklärung des Mordes. Als Schmücke und Schneider dann auf die Spur des tatsächlichen Täters kommen, werden sie Zeuge einer menschlichen Tragödie, die auch die beiden Kommissare zutiefst berührt. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 21.01.2001
  • Bis unter die Haut
    Folge 226

    Im Offenbacher Ledermuseum wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Edgar Götz, vorbestraft wegen Diebstahl und ein guter Freund des Täschnermeisters Rickert, einem so genannten „Babscher“. Rickert, so findet das Ermittlerteam Schlosser, Grosche und Carol heraus, war der Letzte, der Götz lebend gesehen hat. Doch Rickert war zum Zeitpunkt der Tat angeblich bei Isadora, einer Domina, was diese Kommissar Schlosser auch bestätigt. Dennoch fragt sich Schlosser, in welchem Verhältnis die Drei zueinander standen und was Edgar Götz mit den Leuten des Sportstudios zu tun hatte, das von Rickert erwähnt wird. Der Besitzer des Studios, Sattmann, und sein Mitarbeiter Korneck scheinen unserem Ermittlerteam jedenfalls ausgesprochen zwielichtig. Und zu allem Überfluss findet Schlosser wenig Unterstützung bei den Kollegen Grosche und Carol. Die sind offensichtlich mehr mit ihrer auf Eis gelegten Beziehung beschäftigt als es Schlosser lieb ist. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 04.02.2001
  • Bei Klingelzeichen Mord
    Folge 227

    Hauptkommissarin Wanda Rosenbaum ermittelt in Brandenburg: Eine Lehrerin wird während des Unterrichts niedergestochen. Für ihren Tod gibt es 28 Zeugen, doch keiner will den Mörder preisgeben. Bei ihren Ermittlungen stoßen Wanda Rosenbaum und Revierpolizist Krause auf eine Mauer des Schweigens. Als sie die letzten Stunden im Leben des Opfers rekonstruieren, entdecken sie, welch unerträgliche Spannung zwischen den Schülern und ihrer Lehrerin herrschte. Ein aufgeladenes, explosives Gemisch aus Gleichgültigkeit, Verzweiflung, Rache und offenem Hass. (Text: rbb)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 18.02.2001
  • Zerstörte Träume
    Folge 228

    Der Mordfall Solms droht die Freundschaft zwischen Schmücke und Schneider zu belasten. Hat Herbert Schmücke zu Beginn der Ermittlungen wirklich nicht gewusst, dass der Tatverdächtige der Sohn seiner Schwester ist? Alle Indizien sprechen gegen den jungen erfolgreichen Sänger: Daniel Cross wurde in seiner Garderobe mit einem blutigen Messer in der Hand neben der Leiche eines Unbekannten überrascht. Doch er bestreitet die Tat und behauptet den Ermordeten nicht gekannt zu haben. Auch sein Manager, Peter Flemming, hält ihn für unschuldig. Der Tote kann als Marc Solms, ein Hallenser Dealer, identifiziert werden. Als die Kommissare herausfinden, dass er auch Daniel Cross mit Rauschgift beliefert hat, scheint der Fall gelöst zu sein. Überraschend wird Daniel Cross jedoch durch seine Mutter entlastet, die sich selbst des Mordes bezichtigt. Hat sie Solms wirklich getötet oder will sie so nur ihren Sohn schützen? Herbert Schmücke hatte seine Schwester Gabriele zuletzt vor 30 Jahren gesehen. Seit ihrer Flucht in den Westen hatten die Geschwister keinen Kontakt mehr zueinander. Am Tag nach dem Mord stand sie plötzlich in Schmückes Büro und verlangte von ihrem überraschten Bruder, dass er die Unschuld ihres Sohnes beweisen soll … Eigentlich müsste Herbert Schmücke den Mordfall Solms wegen Befangenheit abgeben. Aber genau das kann er nicht. Herbert Schneider versteht seinen Freund und gibt ihm noch einmal 24 Stunden Zeit für die Aufklärung des Falls. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 18.03.2001
  • Seestück mit Mädchen
    Folge 229

    Ein Umzug ist immer ein heikles Unternehmen, aber Holm Diekmann und seine Familie sind bei ihrem Ortswechsel von Hamburg nach Schwerin wirklich vom Pech verfolgt. Vor den Augen des Kommissars wird ihnen der Möbelwagen geklaut. Die erste Begegnung mit dem neuen Schweriner Kollegen Hinrichs, der Diekmann schon voll eifersüchtiger Spannung erwartet, findet vor dem wiedergefundenen Mobiliar statt – das allerdings inzwischen von Kugeln durchsiebt ist. Löcher hat auch das Dach im neuen Haus, es regnet durch. Und Diekmanns Frau Ellen und Tochter Jessica sind traurig, weil Ellens betagte Tante gestorben ist. Sie ahnen nicht, dass die alte Dame ermordet wurde und dass ihr wertvolles Erbe noch Schwierigkeiten bringen mit sich wird. Die Erbtante hat Ellen das kostbare Gemälde eines Rembrandt-Schülers hinterlassen: „Seestück mit Mädchen“. Ellen weigert sich, das Andenken zu verkaufen. Dabei könnte man, denkt sich Holm, damit gut ein neues Dach finanzieren. Der solidarische Kollege Hinrichs weiß auch hier Rat: Er bringt Holm Diekmann mit einem Kunstfälscher in Kontakt, der das Original kauft – unter Wert natürlich – und eine perfekte Kopie malt. Prompt wird die Kopie gestohlen. Ein Glück, dass es nur die Kopie war, könnte man denken. Doch zu früh gefreut. Irgendjemand will das geheimnisvolle Bild um jeden Preis. Die Drahtzieher lassen Jessica durch einen brutalen Handlanger entführen und verlangen das Original im Austausch gegen das Mädchen. Holm muss der verzweifelten wütenden Ellen seinen Betrug eingestehen und das Original besorgen. Das vermeintliche Original vielmehr, denn es stellt sich nun heraus, dass auch das ursprüngliche Bild nur eine Kopie war. Aber wo ist nun das echte Kunstwerk? Es geht um Jessicas Leben … (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: Di 08.05.2001
  • Die Frau des Fleischers
    Folge 230

    Kommissar Hinrichs und Frau Nina kaufen bei dem Schweriner Qualitätsfleischer Gunther Cordes ein. Sie ahnen aber nichts von dem Drama, das sich in seiner Familie abspielt. Cordes’ Frau Isolde leidet unter einer qualvollen, unheilbaren Hirnkrankheit. In Absprache mit den Angehörigen injiziert Dr. Hans Fürst, Isoldes Bruder, der Kranken eine erlösende Spritze. Die Todesursache soll nicht nur wegen der illegalen Sterbehilfe geheim bleiben. Denn Dr. Fürst glaubt, dass es sich bei Isoldes Erkrankung um die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit gehandelt hat. Würde das bekannt, wäre die Existenz seines Freundes Cordes zerstört, der bei Bauern hoch verschuldet ist. Bei Isoldes Begräbnis jedoch plagt Dr. Fürst das Gewissen, unwissende Menschen selbst nach der Beerdigung der Ansteckungsgefahr auszusetzen. Verfolgt von Cordes, bricht der alkoholisierte Arzt auf, um das Gesundheitsamt zu informieren. Doch er kommt nie an. Sein Wagen stürzt in den Fluss, er selbst verschwindet. Hinrichs zweifelt an der einfachen Erklärung, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. Bald kann er Diekmann, der sich zunächst mehr mit seinem neuen Jaguar, als mit dem Fall beschäftigt, davon überzeugen, dass Fürst wahrscheinlich ermordet wurde. Ihr Verdacht bestätigt sich, als sie herausfinden, dass der Verschwundene Forschungen über die tödliche Krankheit angestellt hat. Außerdem taucht Fürsts Geliebte auf, mit der er nach Kuba ausreisen wollte – und diese Geliebte ist niemand anderes als die Frau von Cordes’ Sohn Jan. Während in Schwerin Seuchenpanik ausbricht, nehmen die Kommissare Gunther und Jan Cordes als mögliche Mörder ins Visier. Doch nichts ist in diesem Fall so, wie es scheint. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 03.06.2001
  • Kurschatten
    Folge 231

    Herbert Schmücke führt seine Ermittlungen in diesem Fall undercover als Kurpatient. In einer Kurklinik in Bad Kösen sind raffinierte Erpresser am Werk. Ein Seitensprung während der Kur dort kann ahnungslosen Patienten zum Verhängnis werden. Mit heimlichen Videoaufzeichnungen der Schäferstündchen werden die Treulosen anschließend erpresst. Die Hauptkommissare Schmücke und Schneider sind sich sicher, dass sie die Erpresser unter den Mitarbeitern der Kurklinik suchen müssen. Statt eines gemütlichen Kurpatientendaseins erwartet den Kommissar ein ziemlich hartes Leben in der Kurklinik. Als Patient wird der „verheiratete Restaurantbesitzer“ Schmücke gnadenlos auf Diät gesetzt. Da hilft ihm auch nicht, dass er im Diät-Kochzirkel der Klinik mitwirkt. Nach seinen anstrengenden Therapieanwendungen ist Schmücke auch noch nachts auf Beobachtungsposten und hält Ausschau nach verdächtigem Treiben. Bei so viel Einsatz findet auch Schmücke schnell seinen „Kurschatten“ und hofft, sich damit den Erpressern als Köder anzubieten. Und es gibt ja auch noch Schmückes zuverlässigen Gefährten, Kommissar Herbert Schneider. Der versorgt Schmücke nicht nur mit modernster Überwachungstechnik, sondern recherchiert intensiv außerhalb des Klinikgeländes. Erst der Mord an einer sympathischen Krankenschwester bringt Schmücke und Schneider auf eine heiße Spur. Über das Ausmaß der dreisten Erpressungen können die beiden Kommissare jedoch nur noch staunen. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 24.06.2001
  • Fluch der guten Tat
    Folge 232

    Bei ihrem zweiten gemeinsamen Fall müssen Kriminalhauptkommissarin Jo Obermaier und ihr Kollege Jürgen Tauber einen Mord unter Jugendlichen aufklären: Der junge Roma Arpad Nagy ist mit einem Messerstich in die Halsschlagader getötet worden. Zur selben Zeit, als Arpad stirbt, veranstaltet Marlene Oppenrieder gerade eine Wohltätigkeitsparty zugunsten von „Integra“, bei der der berühmte Autor Axel Hacke liest. „Integra“ ist eine private Initiative, die sich um Jugendliche in sozialen Brennpunkten kümmert und ihnen unter anderem zu Ausbildungsplätzen verhilft. Marlene Oppenrieder leitet dieses Förderprojekt mit großem persönlichem Engagement. Auch Arpad gehörte zu diesem Kreis. Nach ersten Vermutungen von Obermaier und Tauber soll der Täter aus diesem sozialen Umfeld stammen, doch es ist nicht leicht, aus den verschlossenen Jugendlichen etwas herauszubringen. Hat es Streit gegeben? Ging es vielleicht um Drogen? Oder bahnt sich ein Bandenkrieg an? Während Obermaier und Tauber fieberhaft nach dem Täter suchen, bereitet Marlene Oppenrieder gemeinsam mit den Jugendlichen eine aufwendige Spendenshow für das Fernsehen vor, die die finanzielle Zukunft von „Integra“ sichern könnte. Oppenrieder ist ziemlich beunruhigt über Arpads Ermordung, sie fürchtet negative Schlagzeilen, die das Projekt gefährden könnten. Da sie Tauber sehr gut kennt, versucht sie immer wieder, ihn davon abzubringen, die Presse zu informieren. Auch Vladi und seine Freundin Biljana gehören zum „Integra“-Kreis und kannten Arpad. Wissen sie etwas über den Tod des Außenseiters? Obermaier und Tauber werden schnell misstrauisch, denn Vladi ist seit den Ermittlungen spurlos verschwunden. Erst als das Kommissar-Duo herausfindet, dass Arpad eine Lehrstelle bei einer renommierten Event-Agentur in Aussicht hatte, erscheint der Fall plötzlich in einem ganz anderen Licht: Es gab noch einen Bewerber für die lukrative Stelle und das war Vladi. Doch der ist angeblich in die Slowakei zurückgekehrt – das behauptet zumindest Biljana. Als sich Marlenes Neffe Rainer in das hübsche Mädchen verliebt, droht die Situation zu eskalieren. (Text: ARD)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 01.07.2001
  • Angst
    Folge 233

    Mit einer spektakulären Aktion versucht sich der verzweifelte Martin Claussen das Leben zu nehmen. Kurze Zeit später findet man seine Frau Andrea tot auf. Dann erschüttert eine Explosion die friedliche Gegend. Kommissarin Wanda Rosenbaum beschäftigt die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen drei Ereignissen gibt. Bei ihren Ermittlungen wird sie wieder von Revierpolizist Krause unterstützt. Die beiden stoßen auf einen Vorgang, der auch Wanda Rosenbaum ganz persönlich betrifft: Anonyme Täter bedrohen den Castor-Transport, der durch Brandenburg rollt. Und ihre Tochter Annette ist als Aktivistin dabei … (Text: RBB)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 16.12.2001
    MDR
    Sa 27.12.
    02:35 Uhr
  • Fliegende Holländer
    Folge 234

    Polizeiobermeister Kalle Küppers (Oliver Stritzel) ist auf den Hund gekommen. Der Straßenköter Strolchi soll seinen Kollegen Sigi Möller (Martin Lindow) auf andere Gedanken bringen, weil Gabi ihn verlassen hat. Doch das Geschenk kommt ungelegen. Bei seinem Bemühen, den Vierbeiner irgendwo unter zu bringen, lernt Kalle die Bio-Bäuerin Luzy May (Mariella Ahrens) kennen – und verknallt sich heftig. Pech für ihn, dass die Angebetete im Visier des LKA ist. Polizeirat Gisbert Driesbach (Pascal Ulli) vermutet auf dem Hof einen Drogen-Umschlagplatz und in Udo Hackenberg (Sol Bondy), der ebenfalls auf dem Hof lebt, einen Dealer großen Stils. Das LKA hat sich mit einer kompletten Einheit rund um den Hof postiert und ermittelt dort verdeckt. Man wartet auf eine Drogenlieferung, die aus Holland kommen soll. Kalle und Sigi werden dazu abgestellt, alle Wagen mit niederländischem Kennzeichen zu notieren. Da wird Hackenberg, der als Fahrer in der Groß-Wäscherei Lohse angestellt ist, tot aufgefunden. War es Mord, ein Unfall? Driesbach tippt auf einen Bandenkrieg. Kalle und Sigi kennen jedoch ihren Pappenheimer und vermuten, dass der junge Mann Opfer eines eifersüchtigen Ehemanns geworden sein könnte. Und noch etwas gibt den beiden Ordnungshütern zu denken: Der Architekt Hartmut Lamprecht (Hubert Mulzer), ein Freund des Wäscherei-Besitzers Ralf Lohse (Bernd Stegemann), ist seit dem Tod seiner achtjährigen Tochter ein Nervenbündel. Irgendetwas will der den Polizisten sagen, doch Lohse hindert ihn daran. Unterdessen spitzt sich die Lage auf dem Biohof dramatisch zu. Die Drogenlieferung aus Holland rollt an, und es kommt zu einem regelrechten Showdown … (Text: WDR)

    Deutsche Erstausstrahlung: So 30.12.2001