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Bye, bye Russland – Der steinige Marsch der Ukraine zur EU
Vor 33 Jahren erklärte die Ukraine ihre Unabhängigkeit, ein Schritt der einen wesentlichen Beitrag zum Zerfall der Sowjetunion bildete. Vor 20 Jahren wiederum fand die erste Orangene Maidan-Revolution statt, vor 10 Jahren löste die Maidan-Revolution nicht nur den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch aus; die Initialzündung dieser Revolution bildete die Aufschiebung der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU auf Druck Moskaus! Auf die Revolution folgten die russische Annexion der Halbinsel Krim und der Krieg in der Ostukraine, wo Moskau prorussische Separatisten in Donezk und Lugansk unterstützte. Durch den Friedensplan von Minsk konnte ein weiterer russischer Vormarsch Anfang 2015 verhindert werden, doch eine Friedenslösung wurde auch nach jahrelangen Verhandlungen nicht erreicht.Seit zwei Jahren sprechen nun die Waffen in einem Krieg, den Russland am 24. Februar 2022 begonnen hat. Trotz militärischer und materieller Unterstützung der Ukraine durch den Westen ist eine Mitgliedschaft der Ukraine in NATO und EU noch mit vielen Unwegbarkeiten behaftet. Den schwierigen Weg der Ukraine zwischen russischem Hegemoniestreben und langjähriger westlicher Indifferenz hat unser Korrespondent Christian Wehrschütz in einer Dokumentation für ORFIII nachgezeichnet. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 24.02.2024 ORF III Callas, Kennedy, Onassis – Ein Liebesdrama
Maria Callas in Bühnenkostüm.Bild: ORF/ZDF/SHK SARLEs war eines der größten Liebesdramen des 20. Jahrhunderts: Tankerkönig Onassis heiratet 1968 Jackie Kennedy und verlässt seine langjährige Geliebte, die Operndiva Maria Callas. Nach der Ermordung von Präsident Kennedy und seines Bruders Robert flieht „Jackie“ aus den USA in die Arme des Selfmade-Milliardärs, doch die Ehe scheitert. Und auch für Weltstar Maria Callas gibt es kein Happy End: Verlassen stirbt sie im Alter von nur 53 Jahren in Paris an einem Herzinfarkt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mo. 02.11.2020 ORF III CarinthiJa 2020–100 Jahre Kärntner Volksabstimmung
Kärnten feiert am 10. Oktober mit dem 100-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung ein für ganz Österreich bedeutendes historisches Ereignis. Nach der erstmaligen Anwendung des „Selbstbestimmungsrechts für Völker“ haben sich die Bewohner der Abstimmungszone 1920 mit deutlicher Mehrheit für den Verbleib bei der damals noch jungen Republik Österreich und gegen den SHS-Staat entschieden. Ab 10:30 Uhr beginnt der offizielle Festakt des Landes im Wappensaal des Klagenfurter Landhauses. Als Festredner fungieren Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Sloweniens Staatspräsident Borut Pahor und Landeshauptmann Peter Kaiser. Bundesministerin Susanne Raab, Landtags-Präsident Reinhart Rohr, die Bürgermeisterin von Klagenfurt Maria Luise Mathiaschitz, Landesrat Martin Gruber, der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates Manuel Jug und Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap überbringen Grußworte.Zahlreiche Filmbeiträge stellen die einzelnen Regionen und Täler Kärntens und ihre Besonderheiten näher vor. Durch den Festakt führt ORF-Moderatorin Ute Pichler, für die musikalische Umrahmung sorgen die Militärmusik Kärnten, das Ensemble „Young Roses“ und ein Projektchor. Im Anschluss analysiert Chefredakteur Bernhard Bieche mit Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle und Historiker Stefan Karner die Festreden und die aktuelle Lage Kärntens. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 10.10.2020 ORF 2 Carl Szokoll – Kronzeuge des Hitler Attentats
Er gilt als der „Retter Wiens“: Carl Szokoll bewahrt Wien in der letzten Phase des zweiten Weltkrieges vor der Zerstörung. Er widersetzt sich dem Befehl Hitlers, die Stadt vor dem Einmarsch der alliierten Truppen zu zerstören. Szokoll bewahrt Wien so vor der sinnlosen Zerstörung. Nicht sein erster Akt des Widerstandes gegen das NS-Regime: Weniger bekannt ist, dass er der österreichische Verbindungsmann der „Operation Wallküre“ war. Als solcher ist er am missglückten Hitlerattentat vom 20. Juli beteiligt. Nur durch Zufall wird er nicht enttarnt und überlebt. Nach dem Krieg schlägt Carl Szokoll eine gänzlich andere Laufbahn ein. Als Filmproduzent und Autor ist er an Produktionen wie dem legendären „Bockerer“ beteiligt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 21.07.2024 ORF III Charlie Chaplin, wie alles begann – Ein Tramp erobert die Welt
Charlie Chaplins Blitzkarriere zum internationalen Star hat er nicht nur seinem Talent als Schauspieler und Filmemacher zu verdanken, sondern auch dem glücklichen Zufall, dass sich die Geschichte des Kinos und der gesamten Welt zu Beginn seiner Karriere radikal verändern sollte. Wie gelang es dem in einem der ärmsten Viertel Londons aufgewachsenen Jungen, innerhalb weniger Jahre zu einer Ikone zu werden? Das Kino war damals gerade erst den Kinderschuhen entwachsen und musste sich von den Music Halls und dem Vaudeville emanzipieren, um innerhalb kürzester Zeit in der Moderne anzukommen und zu einem eigenen Kunstgenre zu werden.Die junge Disziplin mauserte sich von einer Jahrmarktsattraktion zur mächtigen Industrie, die bedeutende Vermögen generierte und Schauspielern über Nacht zu großem Ruhm verhalf. Die Dokumentation von Serge Bromberg und Eric Lange schildert die Erfolgsstory von Charlie Chaplin, dessen Silhouette mit Melone, Stock und übergroßen Schuhen auch heute noch für mit die schönsten, bewegendsten und einfallsreichsten Momente des Kinos steht. Der Fokus dieses Dokumentarfilms liegt auf den entscheidenden Jahren seines Lebens, die seine gesamte Karriere von den Anfängen bis zu seinen letzten Filmen geprägt haben. Während das im Zeichen von Fortschritt und Unschuld eingeläutete 20. Jahrhundert auf das Chaos des Ersten Weltkrieges zutaumelte, revolutionierte Chaplin das Kino innerhalb weniger Monate – und eroberte auf seine Weise – als Tramp und Gentlemen – die ganze Welt (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 06.01.2018 ORF III Churchill und die Nazi-Verschwörung – Englands Kampf gegen den inneren Feind
Im Mai 1940 bildete Großbritannien das letzte europäische Bollwerk gegen Hitler. Bald würde Frankreich besiegt sein, und eine Invasion der britischen Inseln rückte bedrohlich näher. In dieser Situation übernahm Winston Churchill in London die Regierung – und kam einer Verschwörung auf die Spur, die noch gefährlicher war als die deutsche Wehrmacht: Nazi-Sympathisanten mit Verbindungen zu den höchsten Kreisen des Königreichs planten einen Staatsstreich. Doch Churchill stellte ihnen eine Falle … (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 31.03.2019 ORF III Churchill: Den Krieg gewonnen, den Frieden verloren
Der 26. Juli 1945 ging in die Geschichte ein – Winston Churchill, der Held des Zweiten Weltkriegs und Widersacher Hitlers steht vor der Wiederwahl zum Premierminister und verliert. Er und die Konservative Partei erlitten eine nie gesehene Niederlage. Die Labour Partei gewann zum ersten Mal in der britischen Geschichte eine Mehrheit im Parlament und machte somit Clement Attlee zum Premierminister. Das Wahlresultat kam als Schock. Weshalb hatte das britische Volk Winston Churchill eine Absage erteilt – Churchill der als Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen war. Eigentlich hätte er diese Wahl triumphal gewinnen sollen. Historiker und Biografen Churchills geben Einsicht in die Entwicklungen die dem wichtigsten Staatsmann Englands auf dem, so würde man meinen, Höhepunkt seiner Karriere die Macht kosteten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 30.03.2019 ORF III Codename Spielwarenfabrik – Das Panzerwerk St. Valentin
Die neue ORF-III-Dokumentation wirft einen Blick auf die heutige Kleinstadt St. Valentin (NÖ) in der einst rund 5000 Panzer für Hitlers Weltkrieg angefertigt wurden – von Arbeitern unter denen tausende Zwangsarbeiter und zahlreiche Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen waren. Der zynische Codename „Spielwarenfabrik“ wurde für die Planung des Panzerwerkes ausgewählt, das 1940 gebaut wurde. Aus dem beschaulichen Bauerndorf machte die NS-Herrschaft eine Drehscheibe der Rüstungsindustrie des Deutschen Reichs, die vor allem gegen Kriegsende eine zentrale Rolle in der Schlagkraft der Deutschen Armee einnahm. Wo damals in Akkordarbeit Panzer im Nibelungenwerk gefertigt wurden, werden heute modernste Traktoren für die Landwirtschaft produziert.In der Dokumentation kommen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort, die den Betrieb der Panzerproduktion und das Umfeld der Naziherrschaft noch erlebt haben. Historiker und umfangreiches Archivmaterial geben Einblick in die Errichtung, den Betrieb und die Tragweite dieser Produktionsstätte Hitlers bis hin zur Besatzungszeit im Kontext des dramatischen Weltgeschehens. Für die Filmemacher, die sich bereits zuvor immer wieder mit der Geschichte der Rüstungsindustrie des deutschen Reiches und ihrer menschenverachtenden Zusammenhänge beschäftigt haben, war es ein besonderes Anliegen, das beinahe vor der Haustüre liegende ehemalige Nibelungenwerk und dessen Geschichte aufzuarbeiten. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 06.05.2023 ORF III Countdown zum Kriegsende – Die letzten 100 Tage: Durchbruch im Osten
Ende Januar 1945 stehen alliierte Armeen im Osten wie im Westen an den Grenzen des Deutschen Reichs. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Hitlerdeutschland bedingungslos kapitulieren muss. Doch gerade in der Endphase zeigt sich das NS-Regime entschlossen, noch möglichst viele Menschen mit in den Abgrund zu reißen. Siegen oder untergehen, lautet die Parole im Zeichen eines unerbittlichen Durchhaltewahns. Der Urheber des seit fast sechs Jahren andauernden Kriegs verbarrikadiert sich im Bunker unter der Reichskanzlei und entzieht sich seiner Verantwortung. Auf Hitlers Selbstmord folgt der Zusammenbruch. Die meisten sehen in der Kapitulation eine Niederlage und keine Befreiung. Erleichterung herrscht vor allem über das Kriegsende. Die Dokumentation erzählt anhand der zentralen Ereignisse die Geschichte der letzten 100 der Tragödie des Zweiten Weltkriegs. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 08.05.2022 ORF III Countdown zum Untergang: Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges – April 1945
Die Rote Armee erobert am 08. April 1945 die ostpreußische Stadt Königsberg. Doch noch am selben Tag werden Dietrich Bonhoeffer, Hans von Dohnanyi und anderen Widerstandskämpfer von den Nationalsozialisten erschossen. Der neunte Teil der Dokumentationsreihe „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ erzählt chronologisch die Ereignisse im April 1945. Was geschah in den erbitterten letzten Wochen des Krieges? Nach dem sich sein gesundheitlicher Zustand immer weiter verschlechterte, stirbt US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Sein Vizepräsident Harry S. Truman wird sein Nachfolger.In der Nacht vom 24. auf den 25. April treffen US-Truppen, im sächsischen Torgau auf die Rote Armee. Tags darauf wird der Obersalzberg, mit Hitlers „Berghof“ bombardiert. Der „Duce del Fascismo“ Benito Mussolini wird am Nachmittag des 28. April am Rande des norditalienischen Dorfes San Giulino di Mezzegra erschossen. Am 29. April befreien US-Truppen das Konzentrationslager Dachau. Am nächsten Tag verteilt Adolf Hitler im Bunker in Berlin Giftampullen an seine Begleiter. Eva Braun schluckt das Gift Zyankali – Hitler erschießt sich. (Text: ORF) Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III Countdown zum Untergang: Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges – Juli 1945
Britische und amerikanische Truppen besetzten am 01. Juli ihre Sektoren. Die umkämpften Gebiete werden zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs, den USA, der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich aufgeteilt. Die letzte Folge der Reihe „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ verfolgt die Ereignisse im Juli 1945. Was geschah in den letzten Sommerwochen 1945? Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman kommt am 15. Juli nach Berlin – hier wird zwei Tage danach die Potsdamer Konferenz der Alliierten beginnen. Dort erfährt Truman, dass die Atombombe in der Wüste von New Mexico gezündet wurde.Der erste US-Atombombentest, der sogenannte Trinity-Test war erfolgreich. Die USA ist somit im Besitz von einsatzfähigen atomaren Waffen. Der US-Soldat und Kameramann George Stevens ist in Berlin und Potsdam vor Ort und filmt die Ereignisse. In Großbritannien verliert die Labour Party von Winston Churchill bei der Unterhauswahl im Juli 1945. Churchill tritt daraufhin zurück. Mitten in der Potsdamer Konferenz wird Churchill als Premier von seinem bisherigen Stellvertreter Clement Attlee abgelöst. (Text: ORF) Original-TV-Premiere 2018 Countdown zum Untergang: Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges – Juni 1945
Am 05. 1945 Juni übernimmt ein Kontrollrat der Alliierten die Regierung in Deutschland. Er übt somit die höchste Regierungsgewalt aus. In der vorletzten Folge der 12.teiligen Reihe „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ werden die Geschehnisse im Juni 1945 beleuchtet. Anfang Juni 1945 entstehen im zerstörten Hamburg Filmaufnahmen von George Stevens. Sie erinnern bis heute an die Zerstörung, die der Krieg hinterlassen hat. In Paris hingegen findet am 18. Juni eine Siegesparade statt. Wenige Tage danach gewinnt die USA die Schlacht von Okinawa gegen den Feind Japan. Aus japanischer Sicht ist Okinawa die letzte Verteidigungslinie, die einer Invasion der japanischen Hauptinseln durch die Alliierten im Weg steht.Die siegreiche Rote Armee begeht am 24. Juni – über einen Monat nach der Kapitulation der Wehrmacht – die bislang größte Siegesparade in Moskau. Dabei sind 40.000 Soldaten und 1.850 Militärfahrzeuge auf dem Roten Platz. Die Schrecken des Zweiten Weltkrieges sollen sich niemals wiederholen. Um dem vorzubeugen werden am 26. Juni 1945 auf der Konferenz von San Francisco die Vereinten Nationen gegründet. Nach Einbeziehung Frankreichs in den Kreis der hauptverantwortlichen Mächte konnte die Charta der Vereinten Nationen 1945 auf der Konferenz von Jalta fertiggestellt werden. In San Francisco wird sie nun von 50 Staaten unterzeichnet. (Text: ORF) Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III Countdown zum Untergang: Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges – März 1945
Während am 02. März britische Truppen den Rhein erreichen und US-Truppen Köln erobern, erleben viele die Befreiung durch die Alliierten nicht mehr. Anfang März 1945 stirbt Anne Frank im KZ Bergen-Belsen an Fleckfieber. Auch in Japan sterben weiter Menschen, zumeist unschuldige Zivilisten. Am 10. März wird Tokio verheerend bombardiert. Die achte Folge der zwölfteiligen Dokumentation „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ erzählt vom Kriegsgeschehen im März 1945. Die Rote Armee besetzt nach zweiwöchiger Belagerung die polnische Hafenstadt Kolberg.Tags darauf ordnet Hitler die Zerstörung aller lebenswichtigen Versorgungsanlagen innerhalb des Reichsgebiets an. Am 20. März ist Hitlers letzter Auftritt im Garten der Reichskanzlei. Zwei Tage danach überqueren die westlichen Alliierten den Rhein. Im Pazifik enden die Kämpfe auf der Insel Iwo Jima und auch in Deutschland gewinnen die Alliierten an Boden. Am 27. März wird die Stadt Danzig erobert. Kurz danach erreichen US-Truppen Frankfurt am Main. (Text: ORF) Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III Countdown zum Untergang: Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges – Mai 1945
Bis zuletzt wird in Berlin im Mai 1945 erbittert gekämpft. Am 2. Mai wird die Stadt endgültig von der Roten Armee erobert. Noch am selben Tag entstehen in Dachau die berühmten Filmaufnahmen des US-amerikanischen Filmemachers und Soldaten George Stevens. Die Aufnahmen zeigen die Schrecken des Lagers. Sie prägen bis heute das Bild des Grauens und des Horrors des Vernichtungslagers. Die zwölfteilige Dokumentation „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ schildert den Untergang der Naziherrschaft in den letzten Kriegsmonaten. Die zehnte Folge widmet sich dabei dem Mai 1945. An den Gräueltaten des Krieges war Generaloberst und Chef des Wehrmachtführungsstabes Alfred Jodl an führender Stelle beteiligt.Nun kapituliert dieser im französischen Reims. Am 08. Mai 1945 kapituliert die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Die Kapitulationserklärung wird in derselben Nacht in Berlin-Karlshorst – dem Hauptquartier der sowjetischen 5. Armee – unterzeichnet. Heinrich Himmler versucht nach Kriegsende mit gefälschten Papieren zu fliehen. Nach seiner Verhaftung durch britische Einheiten bringt sich Himmler am 23. Mai mithilfe einer Zyankalikapsel selbst um. (Text: ORF) Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III Dallas. Ein Tag – Die Ermordung John F. Kennedys
Der 22. November 1963 wurde zum Schicksalstag in den USA. Um 11:33 landet die Air Force One in Dallas, wo der Präsident John F. Kennedy Stimmung für seine Wiederwahl machen wollte. Mit einer offenen Limousine werden JFK und seine Frau Jackie durch die Stadt gefahren und von zahlreichen Zuschauern am Straßenrand bejubelt. Eine Stunde nach der Landung – am helllichten Tag und auf offener Straße – wird der 35. Präsident der Vereinigten Staaten zum Opfer eines Attentats. Jackie sitzt genau neben ihm im Wagen, als ihn zwei Schüsse in den Hals und in den Kopf trafen. Die Ermittlungen werden umgehend aufgenommen und noch am selben Tag kann ein Schuldiger ausfindig gemacht werden.Doch die Zweifel, den wahren Täter gefasst zu haben, bleiben. Mit einer minutiösen Rekonstruktion zeigt der französische Filmemacher Patrick Jeudy die Ereignisse dieses Schreckenstages im November 1963 bis zum Staatsbegräbnis am Nationalfriedhof Arlington. Die detaillierte Recherche präsentiert persönliche Erfahrungen über den Tag des Attentats, anders als die starren Bilder der amerikanischen Justiz. Zahlreiche Archivaufnahmen und Illustrationen skizzieren die Erlebnisse der Zeit- und Augenzeugen, um ein neues Licht auf den Mythos um Kennedys Tod zu werfen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 27.05.2017 ORF III Die DC-3 Story – Das Flugzeug, das die Welt verändert hat
Im Zweiten Weltkrieg war die DC-3 am Erfolg der Invasion in der Normandie 1944 beteiligt. Sie flog alliierte Fallschirmspringer hinter die deutschen Linien und versorgte sie. Diese unbekannte Seite des D-Day wird in der Dokumentation von Ed Shames, einem der ersten Fallschirmspringer am D-Day, erzählt. Spektakulär ist der Bau brandneuer Motoren aus uralten Ersatzteilen, die schon im Jahr 1944 produziert wurden, aber noch keine Minute Flugzeit „auf der Uhr“ haben. Dieses kleine Wunder ist bei der DC-3 aufgrund des hohen Lagerbestands militärischer Ersatzteile möglich. Außerdem zeigt der Film zum ersten Mal die Restaurierung des kürzlich aufgefundenen D-Day-Führungsflugzeugs, ebenfalls eine DC-3. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III D-Day: Die Befreiung Frankreichs
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wurde bereits oft erzählt. Trotzdem: Bis heute gibt es vergessene Kapitel, namenlose Helden und zahllose weiße Flecken im historischen Gedächtnis der Welt. In dieser Ausgabe der Reihe „Die unbekannte Seite des Zweiten Weltkriegs“ liegt der Fokus auf den alliierten Bemühungen zur Befreiung Frankreichs. Welche Pläne gab es zur raschen Befreiung Frankreichs? Was waren die größten Hindernisse auf dem Weg dahin? Welche Rolle spielten Spezialkommandos bei der Vertreibung der Nazis vom französischen Gebiet? Und was war die geopolitische Bedeutung der alliierten Operationen? In mitreißender Art und Weise beleuchtet die Doku spannende Facetten der alliierten Rückeroberung Frankreichs. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 08.06.2019 ORF III D-Day: Die misslungene Generalprobe
Wenige Wochen vor dem D-Day probten 30.000 alliierte Soldaten die Landung an der englischen Küste. Mindestens 749 von ihnen starben bei „Exercise Tiger“. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III D-Day: Die unbekannte Seite der Landung
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wurde bereits oft erzählt. Trotzdem: Bis heute gibt es vergessene Kapitel, namenlose Helden und zahllose weiße Flecken im historischen Gedächtnis der Welt. Die Landung der Alliierten in der Normandie markiert den entscheidenden Schritt zur Befreiung Europas von der Nazi-Herrschaft. Doch wie war das bis heute größte Landemanöver aller Zeiten überhaupt möglich? Wie konnten die Alliierten die Vorbereitungen für den D-Day so lange verbergen? Fest steht: Die „Operation Overlord“ wurde unter größter Geheimhaltung von langer Hand vorbereitet. An Planung und Durchführung arbeiteten 1,5 Millionen Männer und Frauen – vom britischen Kriegspremier Winston Churchill und US-Präsident Franklin D. Roosevelt bis zum einfachen Soldaten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 08.06.2019 ORF III D-Day. Freiheit, um jeden Preis!
Am 30. November 1943 einigten sich die Alliierten auf eine gigantische Offensive in Westeuropa, die den Feind ein für alle Mal besiegen sollte. Trotz eines knappen Zeitplans und vieler Hindernisse fiel der Startschuss für die Landung in der Normandie – eine Operation, die aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bei der Planung, fehlenden Booten und Soldaten, mangelhafter Vorbereitung sowie schlechtem Wetter mehrfach verschoben werden musste. Am 6. Juni 1944 schließlich stürmten die alliierten Truppen die Strände der Normandie. Die überraschten Deutschen schlugen zurück, waren aber schnell unterlegen. Doch auch wenn die erste Phase der Operation überwiegend ohne große Verluste verlief, geriet die Landung in Omaha Beach zum Desaster.Die Wochen nach dem D-Day darauf waren ein regelrechter Alptraum: Die Wehrmacht zeigte sich trotz Unterzahl und Führungsfehlern deutlich kämpferischer als gedacht und machte die Bocage-Landschaften der Normandie für die Alliierten zur tödlichen Falle. Wegen der ungünstigen Wetterlage stockte zudem die Logistik, und die Ankunft von Verstärkungen verzögerte sich. Die Soldaten der ersten Landungswelle, die über Wochen und ohne Luftunterstützung in einem engen Brückenkopf ausharren mussten, zweifelten am Sieg. Viele desertierten, erkrankten psychisch, begingen Diebstähle oder Vergewaltigungen. Trotz ihrer überwältigenden materiellen und zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die Alliierten erst nach über zwei Monaten und unter hohen Verlusten Cherbourg und Caen einnehmen und die deutsche Verteidigung durchbrechen. Das war jedoch nur ein halber Sieg, schließlich gelang der Wehrmacht der geordnete Rückzug eines Großteils ihrer Männer. Die Hoffnung, dem Gegner mit der Operation Overlord den Todesstoß zu versetzen, hatte sich nicht erfüllt, und der Krieg dauerte an. Doch letztlich ließ die triumphale Befreiung von Paris alle Fehler der Operation vergessen. Für den Rest sorgte Hollywood. (Text: ORF) D-Day: John Ford – Der Mann, der die Landung inszenierte
Als US-Geheimdienstmitarbeiter erhielt Commander Ford im April 1944 den wichtigsten Auftrag seiner Geheimdienstkarriere – er soll dabei helfen, das größte Landungsunternehmen der Geschichte, die Invasion in der Normandie, vorzubereiten und mit seinen Kameras zu filmen. Hunderte Stunden Filmmaterial, doch auf die Kinoleinwände kam so gut wie nichts. Das meiste verschwand nach dem Jahr 1944, bis es Jahrzehnte später im Washingtoner Nationalarchiv wieder entdeckt wurde. 67 Jahre nach der Invasion beeindrucken die Farbaufnahmen immer noch durch ihre bestechende Qualität. Verwundete werden abtransportiert, Helfer verschnüren Gefallene in Leichensäcke, jeder Tropfen Blut ist echt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III D-Day – Zeitzeugen aus der Tiefe: Folge 1
Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten in der Normandie, um Europa von den Nazis zu befreien. Bei dem Angriff sanken hunderte Schiffe vor der französischen Küste und machten das Gebiet zu einer der größten Unterwasser-Fundstätten der Welt. Die Dokumentation zeigt Wracks aus der Flotte der Alliierten, die dem Beschuss, den Minen oder Torpedos der Deutschen zum Opfer fielen. Außerdem beleuchtet sie die Technologie, die es den Alliierten ermöglichte, die Deutschen zu besiegen. Anhand von emotionalen Berichten ehemaliger Soldaten zeichnet der Zweiteiler die Geschehnisse des D-Days nach.Und er verrät wie die detaillierten Pläne und die fortschrittliche Technologie der Alliierten den ebenso ehrgeizigen, wie riskanten Militäreinsatz zum Erfolg führten. Im ersten Teil des Films erkundet ein Team von internationalen Experten, Tauchern und Archäologen die über 300 Wrackteile des D-Days. Ihre Erkenntnisse werden ergänzt durch Erläuterungen der letzten verbleibenden Veteranen Bill Allen, Paulette Reiher, Robert Haga, Jim Booth und George Bigelow. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III D-Day – Zeitzeugen aus der Tiefe: Folge 2
Mit neuster Bildanimation werden im zweiten Teil des Films, die Mulberry-Häfen rekonstruiert. An den Sandstränden der Normandie konnten keine Frachter anlegen, um Versorgungsmaterial der Armee an Land zu bringen. Die Lösung dieses Problems kam von Allan Beckett, einem 29 Jahre alten britischen Ingenieur. Er entwarf einen schwimmenden Hafen, der über bewegliche, mehrere hundert Meter lange Metallbrücken mit dem Land verbunden war. Unmittelbar nach dem Start der Invasion bauten die Briten in nur drei Tagen das Wunderwerk der Technik auf, das sie „Mulberry“ nannten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III De Gaulle und Adenauer – Eine deutsch-französische Freundschaft
Im Vorfeld der Europawahl befasst sich ORF III mit der Entstehung des modernen Europas. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, 1945, schien es unvorstellbar, dass Deutschland und Frankreich sich jemals aussöhnen könnten. Vier Jahre nach ihrem ersten Treffen von Colombey-les-deux-Églises, 1962, machten beide Politiker Staatsbesuche in das jeweilige Nachbarland. Diese lösten bei beiden Bevölkerungen so viel Begeisterung aus, dass Adenauer und de Gaulle beschlossen, die neue Freundschaft mit einem Vertrag zu krönen und zu festigen. Am 22. Januar 1963 unterschreiben beide im Élysée-Palast in Paris die Verträge, umarmen sich und geben sich den „Bruderkuss“ – eine Geste, in der die Zeitgenossen ihre Sehnsucht nach einer dauerhaften Aussöhnung von Deutschen und Franzosen ausgedrückt fanden.Es bedurfte allerdings der nachfolgenden Politiker-Generation, diesen Vertrag wirklich mit Leben zu erfüllen. Die ersten waren Helmut Schmidt und Valery Giscard d’Estaing, die im Film eindrucksvoll davon erzählen. Auch die meisten der nachfolgenden deutsch-französischen Politiker-Paare (Kohl/Mitterrand, Schröder/Chirac, Merkel/Sarkozy bzw. Hollande) stellten sich in die Tradition, die Adenauer und De Gaulle begründet hatten: Die Idee der deutsch-französischen Freundschaft als Grundlage des Friedens in Europa. (Text: ORF) Der Denker auf dem Thron – Papst Benedikt XVI.
Der Denker auf dem Thron – Papst Benedikt XVI. Es war ein Pontifikat, das immer wieder für Aufregungen sorgte. Als Denker und Theologe hatte er seine Kirche geführt. Der modernen Gesellschaft schien er defensiv gegenüberzustehen – Reformen im Sinne einer „zeitgemäßen“ Öffnung der Kirche lehnte er ab. Es scheint als hätte Joseph Ratzinger sein Pontifikat damals unter zwei Devisen gestellt: Kampf gegen den Relativismus und das Bemühen, „der Wahrheit“ gerecht zu werden. Dieses Porträt geht den Fragen nach: Wer war Josef Ratzinger? Wes Geistes Kind war dieser Papst? Was war ihm wichtig? Und welches Konzept steckte hinter seinem Kirchenkurs? (Text: ORF)
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