unvollständige Folgenliste (alphabetisch) (Seite 9)

  • In der vierten Folge wird über die Auswirkungen der bosnischen Unabhängigkeit berichtet: Die serbische Partei war von Anfang an gegen die Unabhängigkeit Bosniens; es fehlte nur ein Funken. Tragischerweise war es ein Moslem der die ersten Schüsse feuerte. Die Serben planten, die Bosnier einzuschüchtern. In Zvornik sollte ein Exempel ethnischer Säuberung statuiert werden. In die Aktion wurden de facto Einheiten der Bundesarmee einbezogen. Ihnen zur Seite standen die Freischärler, welche durch die serbische Geheimpolizei organisiert wurden. Die moslemische Bevölkerung von Zvornik wurde massakriert, die restlichen vertrieben. In Nachhinein behauptete der Führer der Freischärler Vojislav Seselj, dass Slobodan Milosevic alles wusste; Milosevic bestreitet es. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 18.07.2015 ORF III
  • In der fünften Folge wird über das Versagen der UNO in Bosnien berichtet: Der französische General Morillion hatte den Bewohnern der ostbosnischen Stadt Srebrenica versprochen, dass diese unter dem Schutz der UNO stehen werden. Die UNO war von dieser Idee nicht begeistert. Der Gedanke wurde verwässert und so entstand der Begriff Sicherheitszonen. Die Bewohner von muslimischen Enklaven mussten einen hohen Preis dafür bezahlen: die muslemischen Verteidiger mussten ihre Waffen abgeben: Dafür schickte die UNO „einige“ Soldaten zum symbolischen Schutz der Muslime. Es entstanden riesige KZ-Lager, nur mit dem Unterschied, dass der „Henker“ außerhalb des Lagers lauerte. Unterdessen wurden die Amerikaner unruhig: Zwar lehnten sie weiterhin eine Intervention in Bosnien ab. Immerhin erzwangen sie aber einen bosnisch-kroatischen Bündnisvertrag und trugen so zur Beendigung der kroatischen Aggression in Bosnien bei. Als die bosnischen Serben im Frühjahr 1995 über die muslimischen Enklaven Srebrenica und Zepa herfielen, ließ die UNO zu, dass die Schutzzonen okkupiert und die Menschen dort massakriert wurden. Drei Monate nach diesem UNO-Desaster war die Geduld der USA erschöpft: NATO-Flugzeuge erzwangen endlich Beendigung des Mordens in Bosnien. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 18.07.2015 ORF III
  • Die Bewohner des Baltikums blicken mit Sorge auf den Krieg in der Ukraine. Führen die Kämpfe zu einer Spaltung ihrer Gesellschaften? Wie leben Esten, Letten, Litauer und Russen miteinander in der aktuellen Situation? Der Regisseur Lutz Pehnert reist von Narva, der nordöstlichsten Stadt Europas an der Grenze zu Russland, über Lettland nach Litauen und kommt mit unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch. „Werden wir nach der Ukraine die nächsten sein? Das fragen sich derzeit viele Menschen in Lettland, Estland und Litauen. 40 Jahre gehörten die baltischen Länder unfreiwillig zur Völkerfamilie der Sowjetunion. Seit ihrer Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre sind sie die ungeliebten westlichen Nachbarn von Russland und Weißrussland. Ihre Mitgliedschaften in NATO und EU empfinden sie als größte Sicherheit vor Putin und seinen Träumen, von denen die Balten nicht wissen, ob er sie wahr macht. „Wenn ich wollte, stünden russische Truppen in zwei Tagen in Riga, Vilnius und Tallinn“, soll Putin dem früheren ukrainischen Präsidenten Poroschenko einmal gesagt haben. In den baltischen Staaten leben viele Russen, die einst als Sowjetbürger dort sesshaft wurden. Allein in Estland sind es 25 Prozent der Bevölkerung. Und vom lettischen Daugavpils, der „russischsten“ Stadt innerhalb der EU, spricht man sogar von der „lettischen Krim. Führt der Krieg in der Ukraine auch zu einer Spaltung der baltischen Gesellschaften? Wie leben Letten, Litauer, Esten und Russen miteinander? Wie sehr haben die Menschen die 30 Jahre ihrer Unabhängigkeit geprägt? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 04.09.2022 ORF III
  • Bruno Kreisky zählt zu den großen Österreichern des 20. Jahrhunderts, die Weltgeltung zu ihren Lebzeiten erreicht haben – wie Sigmund Freud, Arnold Schönberg oder Karl Popper. Wie kaum ein anderer Staatsmann der jüngeren Vergangenheit hat Kreisky tiefe Bewunderung und schroffe Ablehnung auf sich gezogen. Der Film von Helene Maimann zeigt Kreisky in fünf Stationen seines Lebens, in denen er Richtungen vorgegeben und Entscheidungen gefällt hat – darunter auch solche, die er später zurücknahm. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 28.09.2013 ORF III
  • Vor 33 Jahren erklärte die Ukraine ihre Unabhängigkeit, ein Schritt der einen wesentlichen Beitrag zum Zerfall der Sowjetunion bildete. Vor 20 Jahren wiederum fand die erste Orangene Maidan-Revolution statt, vor 10 Jahren löste die Maidan-Revolution nicht nur den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch aus; die Initialzündung dieser Revolution bildete die Aufschiebung der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU auf Druck Moskaus! Auf die Revolution folgten die russische Annexion der Halbinsel Krim und der Krieg in der Ostukraine, wo Moskau prorussische Separatisten in Donezk und Lugansk unterstützte. Durch den Friedensplan von Minsk konnte ein weiterer russischer Vormarsch Anfang 2015 verhindert werden, doch eine Friedenslösung wurde auch nach jahrelangen Verhandlungen nicht erreicht. Seit zwei Jahren sprechen nun die Waffen in einem Krieg, den Russland am 24. Februar 2022 begonnen hat. Trotz militärischer und materieller Unterstützung der Ukraine durch den Westen ist eine Mitgliedschaft der Ukraine in NATO und EU noch mit vielen Unwegbarkeiten behaftet. Den schwierigen Weg der Ukraine zwischen russischem Hegemoniestreben und langjähriger westlicher Indifferenz hat unser Korrespondent Christian Wehrschütz in einer Dokumentation für ORFIII nachgezeichnet. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 24.02.2024 ORF III
  • Maria Callas in Bühnenkostüm.
    Es war eines der größten Liebesdramen des 20. Jahrhunderts: Tankerkönig Onassis heiratet 1968 Jackie Kennedy und verlässt seine langjährige Geliebte, die Operndiva Maria Callas. Nach der Ermordung von Präsident Kennedy und seines Bruders Robert flieht „Jackie“ aus den USA in die Arme des Selfmade-Milliardärs, doch die Ehe scheitert. Und auch für Weltstar Maria Callas gibt es kein Happy End: Verlassen stirbt sie im Alter von nur 53 Jahren in Paris an einem Herzinfarkt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 02.11.2020 ORF III
  • Kärnten feiert am 10. Oktober mit dem 100-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung ein für ganz Österreich bedeutendes historisches Ereignis. Nach der erstmaligen Anwendung des „Selbstbestimmungsrechts für Völker“ haben sich die Bewohner der Abstimmungszone 1920 mit deutlicher Mehrheit für den Verbleib bei der damals noch jungen Republik Österreich und gegen den SHS-Staat entschieden. Ab 10:30 Uhr beginnt der offizielle Festakt des Landes im Wappensaal des Klagenfurter Landhauses. Als Festredner fungieren Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Sloweniens Staatspräsident Borut Pahor und Landeshauptmann Peter Kaiser. Bundesministerin Susanne Raab, Landtags-Präsident Reinhart Rohr, die Bürgermeisterin von Klagenfurt Maria Luise Mathiaschitz, Landesrat Martin Gruber, der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates Manuel Jug und Bachmannpreisträgerin Maja Haderlap überbringen Grußworte. Zahlreiche Filmbeiträge stellen die einzelnen Regionen und Täler Kärntens und ihre Besonderheiten näher vor. Durch den Festakt führt ORF-Moderatorin Ute Pichler, für die musikalische Umrahmung sorgen die Militärmusik Kärnten, das Ensemble „Young Roses“ und ein Projektchor. Im Anschluss analysiert Chefredakteur Bernhard Bieche mit Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle und Historiker Stefan Karner die Festreden und die aktuelle Lage Kärntens. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 10.10.2020 ORF 2
  • Er gilt als der „Retter Wiens“: Carl Szokoll bewahrt Wien in der letzten Phase des zweiten Weltkrieges vor der Zerstörung. Er widersetzt sich dem Befehl Hitlers, die Stadt vor dem Einmarsch der alliierten Truppen zu zerstören. Szokoll bewahrt Wien so vor der sinnlosen Zerstörung. Nicht sein erster Akt des Widerstandes gegen das NS-Regime: Weniger bekannt ist, dass er der österreichische Verbindungsmann der „Operation Wallküre“ war. Als solcher ist er am missglückten Hitlerattentat vom 20. Juli beteiligt. Nur durch Zufall wird er nicht enttarnt und überlebt. Nach dem Krieg schlägt Carl Szokoll eine gänzlich andere Laufbahn ein. Als Filmproduzent und Autor ist er an Produktionen wie dem legendären „Bockerer“ beteiligt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 21.07.2024 ORF III
  • Charlie Chaplins Blitzkarriere zum internationalen Star hat er nicht nur seinem Talent als Schauspieler und Filmemacher zu verdanken, sondern auch dem glücklichen Zufall, dass sich die Geschichte des Kinos und der gesamten Welt zu Beginn seiner Karriere radikal verändern sollte. Wie gelang es dem in einem der ärmsten Viertel Londons aufgewachsenen Jungen, innerhalb weniger Jahre zu einer Ikone zu werden? Das Kino war damals gerade erst den Kinderschuhen entwachsen und musste sich von den Music Halls und dem Vaudeville emanzipieren, um innerhalb kürzester Zeit in der Moderne anzukommen und zu einem eigenen Kunstgenre zu werden. Die junge Disziplin mauserte sich von einer Jahrmarktsattraktion zur mächtigen Industrie, die bedeutende Vermögen generierte und Schauspielern über Nacht zu großem Ruhm verhalf. Die Dokumentation von Serge Bromberg und Eric Lange schildert die Erfolgsstory von Charlie Chaplin, dessen Silhouette mit Melone, Stock und übergroßen Schuhen auch heute noch für mit die schönsten, bewegendsten und einfallsreichsten Momente des Kinos steht. Der Fokus dieses Dokumentarfilms liegt auf den entscheidenden Jahren seines Lebens, die seine gesamte Karriere von den Anfängen bis zu seinen letzten Filmen geprägt haben. Während das im Zeichen von Fortschritt und Unschuld eingeläutete 20. Jahrhundert auf das Chaos des Ersten Weltkrieges zutaumelte, revolutionierte Chaplin das Kino innerhalb weniger Monate – und eroberte auf seine Weise – als Tramp und Gentlemen – die ganze Welt (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 06.01.2018 ORF III
  • Ernesto Che Guevara kämpft mit den Revolutionären um Fidel Castro gegen den kubanischen Diktator Fulgencio Batista. Monatelang führen sie einen Guerillakampf in der Sierra Maestra.
    Es war ein heißer Julitag vor mehr als 70 Jahren auf dem karibischen Inselstaat Kuba und es sollte ein noch heißerer für das autoritäre Batista-Regime werden. An jenem Tag überfiel Fidel Castro mit seinen Revolutionsgarden eine Kaserne in Santiago de Kuba. Der Putschversuch scheiterte – doch gilt dieser Tag als Auftakt zum Sieg der „Bewegung des 26. Juli“ – und ist noch heute ein Feiertag auf Kuba. Kurz darauf wird sich der Bewegung ein Mann anschließen, der zu einer Legende werden sollte – Ernesto Che Guevara. 5 Jahrzehnte nach dem Tod dieser Ikone des Widerstands begibt sich die Dokumentation auf die Spurensuche, um einen Mythos zu dekonstruieren. Mit Zeitzeuginnen, bisher ungesehenen Dokumenten und wenig bekanntem Archivmaterial wird die Geschichte von einem Mann erzählt, der von seiner eigenen Legende gefangen war. Von seinen Fotos bis zu seinen Karikaturen: Che war immer selbst der Gestalter dahinter. Kino-Liebhaber, Schriftsteller, Fotograf – er inszenierte sein Leben kontinuierlich, um den Mythos zu erschaffen, der ihn überdauern würde. Indem er seine Familie, seine Arbeit oder seine Kämpfe ins Rampenlicht rückte, wurde er zu einer der führenden Figuren der Revolution weltweit. Er enthüllte sogar seine dunkleren Seiten. Vom Kampfanzug, über den zotteligen Bart, bis zur kubanischen Zigarre auf seinen Lippen, prägte er das Bild des edlen, wenn auch schmutzigen Guerilleros. Er ergriff das Image eines Brandstifters, der bereit war, die Welt in Flammen zu setzen. Regie: Tancrède Ramonet Produktion: France 5, Temos Noir (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 25.07.2026 ORF III
  • Im Mai 1940 bildete Großbritannien das letzte europäische Bollwerk gegen Hitler. Bald würde Frankreich besiegt sein, und eine Invasion der britischen Inseln rückte bedrohlich näher. In dieser Situation übernahm Winston Churchill in London die Regierung – und kam einer Verschwörung auf die Spur, die noch gefährlicher war als die deutsche Wehrmacht: Nazi-Sympathisanten mit Verbindungen zu den höchsten Kreisen des Königreichs planten einen Staatsstreich. Doch Churchill stellte ihnen eine Falle … (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 31.03.2019 ORF III
  • Der 26. Juli 1945 ging in die Geschichte ein – Winston Churchill, der Held des Zweiten Weltkriegs und Widersacher Hitlers steht vor der Wiederwahl zum Premierminister und verliert. Er und die Konservative Partei erlitten eine nie gesehene Niederlage. Die Labour Partei gewann zum ersten Mal in der britischen Geschichte eine Mehrheit im Parlament und machte somit Clement Attlee zum Premierminister. Das Wahlresultat kam als Schock. Weshalb hatte das britische Volk Winston Churchill eine Absage erteilt – Churchill der als Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen war. Eigentlich hätte er diese Wahl triumphal gewinnen sollen. Historiker und Biografen Churchills geben Einsicht in die Entwicklungen die dem wichtigsten Staatsmann Englands auf dem, so würde man meinen, Höhepunkt seiner Karriere die Macht kosteten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 30.03.2019 ORF III
  • Die neue ORF-III-Dokumentation wirft einen Blick auf die heutige Kleinstadt St. Valentin (NÖ) in der einst rund 5000 Panzer für Hitlers Weltkrieg angefertigt wurden – von Arbeitern unter denen tausende Zwangsarbeiter und zahlreiche Häftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen waren. Der zynische Codename „Spielwarenfabrik“ wurde für die Planung des Panzerwerkes ausgewählt, das 1940 gebaut wurde. Aus dem beschaulichen Bauerndorf machte die NS-Herrschaft eine Drehscheibe der Rüstungsindustrie des Deutschen Reichs, die vor allem gegen Kriegsende eine zentrale Rolle in der Schlagkraft der Deutschen Armee einnahm. Wo damals in Akkordarbeit Panzer im Nibelungenwerk gefertigt wurden, werden heute modernste Traktoren für die Landwirtschaft produziert. In der Dokumentation kommen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort, die den Betrieb der Panzerproduktion und das Umfeld der Naziherrschaft noch erlebt haben. Historiker und umfangreiches Archivmaterial geben Einblick in die Errichtung, den Betrieb und die Tragweite dieser Produktionsstätte Hitlers bis hin zur Besatzungszeit im Kontext des dramatischen Weltgeschehens. Für die Filmemacher, die sich bereits zuvor immer wieder mit der Geschichte der Rüstungsindustrie des deutschen Reiches und ihrer menschenverachtenden Zusammenhänge beschäftigt haben, war es ein besonderes Anliegen, das beinahe vor der Haustüre liegende ehemalige Nibelungenwerk und dessen Geschichte aufzuarbeiten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 06.05.2023 ORF III
  • Ende Januar 1945 stehen alliierte Armeen im Osten wie im Westen an den Grenzen des Deutschen Reichs. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Hitlerdeutschland bedingungslos kapitulieren muss. Doch gerade in der Endphase zeigt sich das NS-Regime entschlossen, noch möglichst viele Menschen mit in den Abgrund zu reißen. Siegen oder untergehen, lautet die Parole im Zeichen eines unerbittlichen Durchhaltewahns. Der Urheber des seit fast sechs Jahren andauernden Kriegs verbarrikadiert sich im Bunker unter der Reichskanzlei und entzieht sich seiner Verantwortung. Auf Hitlers Selbstmord folgt der Zusammenbruch. Die meisten sehen in der Kapitulation eine Niederlage und keine Befreiung. Erleichterung herrscht vor allem über das Kriegsende. Die Dokumentation erzählt anhand der zentralen Ereignisse die Geschichte der letzten 100 der Tragödie des Zweiten Weltkriegs. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 08.05.2022 ORF III
  • Die Rote Armee erobert am 08. April 1945 die ostpreußische Stadt Königsberg. Doch noch am selben Tag werden Dietrich Bonhoeffer, Hans von Dohnanyi und anderen Widerstandskämpfer von den Nationalsozialisten erschossen. Der neunte Teil der Dokumentationsreihe „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ erzählt chronologisch die Ereignisse im April 1945. Was geschah in den erbitterten letzten Wochen des Krieges? Nach dem sich sein gesundheitlicher Zustand immer weiter verschlechterte, stirbt US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Sein Vizepräsident Harry S. Truman wird sein Nachfolger. In der Nacht vom 24. auf den 25. April treffen US-Truppen, im sächsischen Torgau auf die Rote Armee. Tags darauf wird der Obersalzberg, mit Hitlers „Berghof“ bombardiert. Der „Duce del Fascismo“ Benito Mussolini wird am Nachmittag des 28. April am Rande des norditalienischen Dorfes San Giulino di Mezzegra erschossen. Am 29. April befreien US-Truppen das Konzentrationslager Dachau. Am nächsten Tag verteilt Adolf Hitler im Bunker in Berlin Giftampullen an seine Begleiter. Eva Braun schluckt das Gift Zyankali – Hitler erschießt sich. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III
  • Britische und amerikanische Truppen besetzten am 01. Juli ihre Sektoren. Die umkämpften Gebiete werden zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs, den USA, der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich aufgeteilt. Die letzte Folge der Reihe „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ verfolgt die Ereignisse im Juli 1945. Was geschah in den letzten Sommerwochen 1945? Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman kommt am 15. Juli nach Berlin – hier wird zwei Tage danach die Potsdamer Konferenz der Alliierten beginnen. Dort erfährt Truman, dass die Atombombe in der Wüste von New Mexico gezündet wurde. Der erste US-Atombombentest, der sogenannte Trinity-Test war erfolgreich. Die USA ist somit im Besitz von einsatzfähigen atomaren Waffen. Der US-Soldat und Kameramann George Stevens ist in Berlin und Potsdam vor Ort und filmt die Ereignisse. In Großbritannien verliert die Labour Party von Winston Churchill bei der Unterhauswahl im Juli 1945. Churchill tritt daraufhin zurück. Mitten in der Potsdamer Konferenz wird Churchill als Premier von seinem bisherigen Stellvertreter Clement Attlee abgelöst. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere 2018
  • Am 05. 1945 Juni übernimmt ein Kontrollrat der Alliierten die Regierung in Deutschland. Er übt somit die höchste Regierungsgewalt aus. In der vorletzten Folge der 12.teiligen Reihe „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ werden die Geschehnisse im Juni 1945 beleuchtet. Anfang Juni 1945 entstehen im zerstörten Hamburg Filmaufnahmen von George Stevens. Sie erinnern bis heute an die Zerstörung, die der Krieg hinterlassen hat. In Paris hingegen findet am 18. Juni eine Siegesparade statt. Wenige Tage danach gewinnt die USA die Schlacht von Okinawa gegen den Feind Japan. Aus japanischer Sicht ist Okinawa die letzte Verteidigungslinie, die einer Invasion der japanischen Hauptinseln durch die Alliierten im Weg steht. Die siegreiche Rote Armee begeht am 24. Juni – über einen Monat nach der Kapitulation der Wehrmacht – die bislang größte Siegesparade in Moskau. Dabei sind 40.000 Soldaten und 1.850 Militärfahrzeuge auf dem Roten Platz. Die Schrecken des Zweiten Weltkrieges sollen sich niemals wiederholen. Um dem vorzubeugen werden am 26. Juni 1945 auf der Konferenz von San Francisco die Vereinten Nationen gegründet. Nach Einbeziehung Frankreichs in den Kreis der hauptverantwortlichen Mächte konnte die Charta der Vereinten Nationen 1945 auf der Konferenz von Jalta fertiggestellt werden. In San Francisco wird sie nun von 50 Staaten unterzeichnet. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III
  • Während am 02. März britische Truppen den Rhein erreichen und US-Truppen Köln erobern, erleben viele die Befreiung durch die Alliierten nicht mehr. Anfang März 1945 stirbt Anne Frank im KZ Bergen-Belsen an Fleckfieber. Auch in Japan sterben weiter Menschen, zumeist unschuldige Zivilisten. Am 10. März wird Tokio verheerend bombardiert. Die achte Folge der zwölfteiligen Dokumentation „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ erzählt vom Kriegsgeschehen im März 1945. Die Rote Armee besetzt nach zweiwöchiger Belagerung die polnische Hafenstadt Kolberg. Tags darauf ordnet Hitler die Zerstörung aller lebenswichtigen Versorgungsanlagen innerhalb des Reichsgebiets an. Am 20. März ist Hitlers letzter Auftritt im Garten der Reichskanzlei. Zwei Tage danach überqueren die westlichen Alliierten den Rhein. Im Pazifik enden die Kämpfe auf der Insel Iwo Jima und auch in Deutschland gewinnen die Alliierten an Boden. Am 27. März wird die Stadt Danzig erobert. Kurz danach erreichen US-Truppen Frankfurt am Main. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III
  • Bis zuletzt wird in Berlin im Mai 1945 erbittert gekämpft. Am 2. Mai wird die Stadt endgültig von der Roten Armee erobert. Noch am selben Tag entstehen in Dachau die berühmten Filmaufnahmen des US-amerikanischen Filmemachers und Soldaten George Stevens. Die Aufnahmen zeigen die Schrecken des Lagers. Sie prägen bis heute das Bild des Grauens und des Horrors des Vernichtungslagers. Die zwölfteilige Dokumentation „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ schildert den Untergang der Naziherrschaft in den letzten Kriegsmonaten. Die zehnte Folge widmet sich dabei dem Mai 1945. An den Gräueltaten des Krieges war Generaloberst und Chef des Wehrmachtführungsstabes Alfred Jodl an führender Stelle beteiligt. Nun kapituliert dieser im französischen Reims. Am 08. Mai 1945 kapituliert die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Die Kapitulationserklärung wird in derselben Nacht in Berlin-Karlshorst – dem Hauptquartier der sowjetischen 5. Armee – unterzeichnet. Heinrich Himmler versucht nach Kriegsende mit gefälschten Papieren zu fliehen. Nach seiner Verhaftung durch britische Einheiten bringt sich Himmler am 23. Mai mithilfe einer Zyankalikapsel selbst um. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 09.12.2018 ORF III
  • Der 22. November 1963 wurde zum Schicksalstag in den USA. Um 11:33 landet die Air Force One in Dallas, wo der Präsident John F. Kennedy Stimmung für seine Wiederwahl machen wollte. Mit einer offenen Limousine werden JFK und seine Frau Jackie durch die Stadt gefahren und von zahlreichen Zuschauern am Straßenrand bejubelt. Eine Stunde nach der Landung – am helllichten Tag und auf offener Straße – wird der 35. Präsident der Vereinigten Staaten zum Opfer eines Attentats. Jackie sitzt genau neben ihm im Wagen, als ihn zwei Schüsse in den Hals und in den Kopf trafen. Die Ermittlungen werden umgehend aufgenommen und noch am selben Tag kann ein Schuldiger ausfindig gemacht werden. Doch die Zweifel, den wahren Täter gefasst zu haben, bleiben. Mit einer minutiösen Rekonstruktion zeigt der französische Filmemacher Patrick Jeudy die Ereignisse dieses Schreckenstages im November 1963 bis zum Staatsbegräbnis am Nationalfriedhof Arlington. Die detaillierte Recherche präsentiert persönliche Erfahrungen über den Tag des Attentats, anders als die starren Bilder der amerikanischen Justiz. Zahlreiche Archivaufnahmen und Illustrationen skizzieren die Erlebnisse der Zeit- und Augenzeugen, um ein neues Licht auf den Mythos um Kennedys Tod zu werfen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 27.05.2017 ORF III
  • Im Zweiten Weltkrieg war die DC-3 am Erfolg der Invasion in der Normandie 1944 beteiligt. Sie flog alliierte Fallschirmspringer hinter die deutschen Linien und versorgte sie. Diese unbekannte Seite des D-Day wird in der Dokumentation von Ed Shames, einem der ersten Fallschirmspringer am D-Day, erzählt. Spektakulär ist der Bau brandneuer Motoren aus uralten Ersatzteilen, die schon im Jahr 1944 produziert wurden, aber noch keine Minute Flugzeit „auf der Uhr“ haben. Dieses kleine Wunder ist bei der DC-3 aufgrund des hohen Lagerbestands militärischer Ersatzteile möglich. Außerdem zeigt der Film zum ersten Mal die Restaurierung des kürzlich aufgefundenen D-Day-Führungsflugzeugs, ebenfalls eine DC-3. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III
  • Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wurde bereits oft erzählt. Trotzdem: Bis heute gibt es vergessene Kapitel, namenlose Helden und zahllose weiße Flecken im historischen Gedächtnis der Welt. In dieser Ausgabe der Reihe „Die unbekannte Seite des Zweiten Weltkriegs“ liegt der Fokus auf den alliierten Bemühungen zur Befreiung Frankreichs. Welche Pläne gab es zur raschen Befreiung Frankreichs? Was waren die größten Hindernisse auf dem Weg dahin? Welche Rolle spielten Spezialkommandos bei der Vertreibung der Nazis vom französischen Gebiet? Und was war die geopolitische Bedeutung der alliierten Operationen? In mitreißender Art und Weise beleuchtet die Doku spannende Facetten der alliierten Rückeroberung Frankreichs. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 08.06.2019 ORF III
  • Wenige Wochen vor dem D-Day probten 30.000 alliierte Soldaten die Landung an der englischen Küste. Mindestens 749 von ihnen starben bei „Exercise Tiger“. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 01.06.2019 ORF III
  • Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wurde bereits oft erzählt. Trotzdem: Bis heute gibt es vergessene Kapitel, namenlose Helden und zahllose weiße Flecken im historischen Gedächtnis der Welt. Die Landung der Alliierten in der Normandie markiert den entscheidenden Schritt zur Befreiung Europas von der Nazi-Herrschaft. Doch wie war das bis heute größte Landemanöver aller Zeiten überhaupt möglich? Wie konnten die Alliierten die Vorbereitungen für den D-Day so lange verbergen? Fest steht: Die „Operation Overlord“ wurde unter größter Geheimhaltung von langer Hand vorbereitet. An Planung und Durchführung arbeiteten 1,5 Millionen Männer und Frauen – vom britischen Kriegspremier Winston Churchill und US-Präsident Franklin D. Roosevelt bis zum einfachen Soldaten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 08.06.2019 ORF III
  • Am 30. November 1943 einigten sich die Alliierten auf eine gigantische Offensive in Westeuropa, die den Feind ein für alle Mal besiegen sollte. Trotz eines knappen Zeitplans und vieler Hindernisse fiel der Startschuss für die Landung in der Normandie – eine Operation, die aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bei der Planung, fehlenden Booten und Soldaten, mangelhafter Vorbereitung sowie schlechtem Wetter mehrfach verschoben werden musste. Am 6. Juni 1944 schließlich stürmten die alliierten Truppen die Strände der Normandie. Die überraschten Deutschen schlugen zurück, waren aber schnell unterlegen. Doch auch wenn die erste Phase der Operation überwiegend ohne große Verluste verlief, geriet die Landung in Omaha Beach zum Desaster. Die Wochen nach dem D-Day darauf waren ein regelrechter Alptraum: Die Wehrmacht zeigte sich trotz Unterzahl und Führungsfehlern deutlich kämpferischer als gedacht und machte die Bocage-Landschaften der Normandie für die Alliierten zur tödlichen Falle. Wegen der ungünstigen Wetterlage stockte zudem die Logistik, und die Ankunft von Verstärkungen verzögerte sich. Die Soldaten der ersten Landungswelle, die über Wochen und ohne Luftunterstützung in einem engen Brückenkopf ausharren mussten, zweifelten am Sieg. Viele desertierten, erkrankten psychisch, begingen Diebstähle oder Vergewaltigungen. Trotz ihrer überwältigenden materiellen und zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die Alliierten erst nach über zwei Monaten und unter hohen Verlusten Cherbourg und Caen einnehmen und die deutsche Verteidigung durchbrechen. Das war jedoch nur ein halber Sieg, schließlich gelang der Wehrmacht der geordnete Rückzug eines Großteils ihrer Männer. Die Hoffnung, dem Gegner mit der Operation Overlord den Todesstoß zu versetzen, hatte sich nicht erfüllt, und der Krieg dauerte an. Doch letztlich ließ die triumphale Befreiung von Paris alle Fehler der Operation vergessen. Für den Rest sorgte Hollywood. (Text: ORF)

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