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Des Kaisers Flieger – Helden der Lüfte
45 Min.
Angriffsmanöver.Bild: ORF/Pammer FilmDie ORFIII-Dokumentation erzählt die Geschichte der Flieger des Kaisers, die in den Jahren des Ersten Weltkriegs die neuen fliegenden Kriegsgeräte pilotierten. Im Morgengrauen des 14. Februar 1916 starteten zwölf österreichisch-ungarische Militärflugzeuge vom neuen Typ Lohner B.VII in Richtung Norditalien. Dass Ziel war die Bombardierung der Mailänder Elektrizitätswerke. Für die Planung und Durchführung dieses gewagten Kommandounternehmens wurden sämtliche technische Leistungsgrenzen der damaligen Zeit ausgereizt.Der Krieg brachte einen enormen technologischen Schub in die damals noch junge Motorfliegerei. Die Geschichte der Militärfliegerei im Ersten Weltkrieg steckte aber nicht nur voller Superlative, sondern auch voller Tragödien. Die Piloten und ihre Mannschaften waren Pioniere auf ihrem Gebiet und gingen dabei an ihre physischen und psychologischen Grenzen. Denn nicht nur der Feind, auch die unausgereifte Technik zu dieser Zeit macht jeden Einsatz zu einem Spiel auf Leben und Tod. Männer wie, Freiherr Godwin von Brumowski, der österreichische „Rote Baron“, wurden dabei zu „Helden der Lüfte“ stilisiert. Die Flieger bildeten den Kontrast zu dem anonymen und millionenfachen Sterben im Grabenkrieg der einfachen Fußsoldaten. Deren Tod durch Maschinengewehre, Trommelfeuer der Artillerie, oder auch Giftgas als weit weniger heldenhaft anmutete als die Duelle in der Luft. Doch die Verklärung der Fliegerhelden hatte mit der Realität oftmals nicht viel gemein. Auch in der Luft, wie in den Gräben, kannte das Geschäft mit dem Töten, keine Sieger, sondern nur Verlierer. (Text: ORF) Des Kaisers Kapitäne – Die k.u.k. U-Boot-Truppe
45 Min.U-Boot.Bild: Pammer Film / ORFDie neue ORFIII-Dokumentation widmet sich der kaiserlich und königlichen Marine des Habsburgerreiches. Genauer den U-Boot Besatzungen. Von den rund 370 Unterseebooten, die 1918 weltweit existierten, waren immerhin über 27 im Besitz der K. u. K. Marine. Heute ist kein einziges dieser U-Boote mehr erhalten. Einzig der Turm des Bootes „U-20“ im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zeugt noch von der einstigen Seemacht Österreichs. Nur durch Zufall fand dieser jedoch seinen Weg ins Museum: 1962 häufen sich die Beschwerden italienischer Fischer im Bereich der Tagliamentomündung. Irgendetwas zerstört ihre Netze. Bald herrscht Gewissheit: es handelt sich um das Wrack des S.M.U. 20. Die italienische Regierung ordnet die Bergung des Wracks an. Der Turm, und mit ihm die sterblichen Überreste von zwölf der 17 Matrosen die auf dem „U-20“ dienten, fanden ihren Weg zurück in die Heimat. Der Film erzählt die Geschichte der K.u.K U-Boot Flotte und ihrer mutigen Besatzungen. (Text: ORF)Des Kaisers Spion – Maximilian Ronge
Nachgestellte SzeneBild: ORF/Pammer FilmEr fühlte sich stets dem Kaiser verpflichtet und er war ein Spion mit allen Fasern seines Wesens. Maximilian Ronge, der letzte Geheimdienstchef der Monarchie, widmete sein Leben der Spionage. Im Umgang mit Verrätern plädierte er von Beginn an für volle Härte. Und er war es auch, der Oberst Redl die Pistole in die Hand drückte, um dessen Leben ein Ende zu setzen. Es dreht sich alles um einen Mann, der sich im Hintergrund aufhielt, Daten gesammelt und abgelegt hat. Der sich ein Netz an Wissen angesammelt hat, um die Menschen kontrollieren zu können. Nach dem zweiten Weltkrieg bringt er mit seinem breiten Wissen ehemalige Nazis zur Strecke. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 27.04.2024 ORF III Des Kaisers Waffenschmiede – Die Skodawerke
Nachgestellte Szene.Bild: ORF/Pammer FilmAm 28. Juni 1914 fallen der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo einem Attentat zum Opfer. Ein Monat später erklärt die österreichisch-ungarische Monarchie Serbien den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt erwartet niemand, dass aus diesem Militärschlag der Erste Weltkrieg entsteht, der das Ende der Monarchie einläutet. Wer aber waren die wahren „Getreuen des Kaisers“ und wofür waren sie zuständig? Den meisten heute nur noch als Automarke ein Begriff, zählte die Firma Skoda zu den einflussreichsten Unternehmen der K.u.K. Monarchie.Anfänglich produzierte Skoda ausschließlich für die Friedensproduktion, Ende der 1880er Jahre steigt der Betrieb immer mehr auf Waffenproduktion um. Der Erste Weltkrieg zeichnet sich durch bedeutende Neuerungen im Bereich der Kriegsführung und Waffentechnologie aus. Skoda prägt diese Entwicklung maßgeblich mit. Am Höhepunkt des Krieges sind die Skodawerke mit 35.000 Angestellten die größte Waffenproduktionsfirma der Doppelmonarchie. Ein Film über den Aufstieg und Fall einer Familiendynastie, die maßgeblich den Ersten Weltkrieg mitgeprägt hat. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 27.04.2024 ORF III Despoten: Benito Mussolini (Mussolini)
Ministerpräsident des Königreiches Italien. Als Duce del Fascismo und Capo del Governo stand er ab 1925 als Diktator an der Spitze des faschistischen Regimes in Italien. Aber wer war Mussolini wirklich? Die Dokumentation wirft einen akribischen Blick auf das Leben und den Werdegang des italienischen Despoten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 17.06.2017 ORF III Despoten: Der japanische General Tojo Hideki (Japan’s Most Evil – General Tojo)
Tojo Hideki war der 40. Premierminister Japans – er war verantwortlich für Pearl Harbor und den Eintritt Japans in den Zweiten Weltkrieg. Als General und Kriegstreiber sollte er in der Erinnerung der Japaner bleiben, aber wer steckt hinter der dunkel umrahmten Brille Tojo Hidekis? Geboren in eine Militärfamilie war auch sein Weg in der japanischen Armee vorgezeichnet. Er stieg schnell von einem Rang in den nächsten. Politisch stand er rechts, war nationalistisch, militaristisch und faschistisch eingestellt und erhielt aufgrund seiner Fähigkeit, rasch Entscheidungen zu treffen, den Spitznamen „Rasiermesser“. Während seiner Zeit als Premierminister bekleidete General Tojo auch das Amt des Heeresministers und war zeitweise Innenminister, Außenminister, Kultusminister und Minister für Industrie und Handel.Dadurch übernahm er umfassende Kontrolle über Militär, Polizei und Innenpolitik. Tojo forcierte als Kultusminister die nationalistische und militaristische Indoktrination des Schulsystems und als Innenminister auch Euthanasieprogramme. Der Kaiser behielt zwar nominell die Macht in Japan, doch die Dominanz des Militärs stellte sicher, dass Tojo faktisch der Militärdiktator Japans war. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er wegen zahlreicher Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und am 23. Dezember 1948 hingerichtet. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 17.06.2017 ORF III Despoten: Gaddafi (Gaddafi: Mad Dog of the Middle East)
Für die USA galt der libysche Diktator als der gefährlichste Mann der Welt. Ein sexbesessener Psychopath, der den Terrorismus weltweit finanzierte und sein Volk brutal unterdrückte. Muammar al-Gaddafis Regentschaft ist die längste in der arabischen Welt. Der einstige Putschist und Revolutionsführer hat viele Gesichter. Mit eiserner Hand herrscht Muammar al-Gaddafi 42 Jahre lang über Libyen. Als Diktator versetzt er die ganze Welt immer wieder in Angst und Schrecken. Eine entsetzliche Tat nach der nächsten. Bis ihn 2011 der Arabische Frühling nicht nur seine Macht, sondern auch das Leben kostet. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 04.11.2017 ORF III Despoten: Josef Stalin (Stalin: Russia’s Steel Tyrant)
Noch heute verehren viele Russen Josef Stalin als Sieger des großen vaterländischen Krieges gegen Hitler. Doch der ?Rote Zar? war nicht nur der mächtigste, sondern auch der grausamste Herrscher der russischen Geschichte. 30 Jahre lang regierte er die Sowjet-Union mit eiserner Hand. Unter seiner totalen Diktatur fanden Millionen den Tod. Die Doku zeichnet den Lebensweg des ?Stählernen? nach: vom hochbegabten Theologiestudenten über Lenins treuen Kampfgefährten bis zum kommunistischen Halbgott. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 17.06.2017 ORF III Despoten: Kim Jong Il – Dynastie des Teufels (Kim: North Korea’s Evil Dynasty)
Eine Schwalbe soll seine Geburt angekündigt haben. Am Himmel habe man einen doppelten Regenbogen erblickt und schließlich sei ein neuer Stern aufgestiegen – das Leben des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il lieferte von Anfang an Stoff für Mythen und Legenden. Ein Blick auf die Wirklichkeit zeigt allerdings einen Mann, dessen Machtgier, Ruhmsucht und sadistische Grausamkeit in der Geschichte nahezu beispiellos sind. Der „liebe Führer“ schwelgte im Luxus, während sein Volk bittere Not litt. Der Vater des heutigen Staatsoberhauptes Kim Jong-Un war auch für das Atomwaffenprogramm Nordkoreas verantwortlich das bis heute die Welt in Atem hält. (Text: ORF)Despoten – Nordkoreas Kim Jong Il
Eine Schwalbe soll seine Geburt angekündigt haben. Am Himmel habe man einen doppelten Regenbogen erblickt und schließlich sei ein neuer Stern aufgestiegen das Leben des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il lieferte von Anfang an Stoff für Mythen und Legenden. Ein Blick auf die Wirklichkeit zeigt allerdings einen Mann, dessen Machtgier, Ruhmsucht und sadistische Grausamkeit in der Geschichte nahezu beispiellos sind. Der „liebe Führer“ schwelgte im Luxus, während sein Volk bittere Not litt … (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 09.09.2017 ORF III Despoten: Saddam Hussein
Mehr als zwei Jahrzehnte lang regiert Saddam Hussein den Irak. Ein Diktator, der Menschenrechte und Menschlichkeit vollkommen missachtet. Schon als jugendlicher Straßengangster macht er vor Gewalt nicht Halt. Später wird er wegen des Massakers an Schiiten und Kurden zum Tode verurteilt und hingerichtet. Saddam Hussein selbst bezeichnete sich von Anfang an als unschuldig und beschimpfte die Beteiligten des Prozesses als „Handlanger der amerikanischen Besatzer“. Mit der Hinrichtung Saddam Husseins am 30. Dezember 2006 zog die neue irakische Regierung einen formalen Schlussstrich unter die blutige Ära des Gewaltherrschers. Die Dokumentation zeigt, was Hussein zu einem der grausamsten Tyrannen im Nahen Osten gemacht hat. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 04.11.2017 ORF III Die Deutschen – Karl Marx und der Klassenkampf
Er ist einer der wirkungsvollsten Bestsellerautoren der Weltgeschichte, und doch haben die Wenigsten sein Werk vollständig gelesen. Seine Lehre wurde zu einer Ersatzreligion, auch wenn der Urheber sich nie als Glaubensstifter verstanden hat, sondern als wissenschaftlicher Analytiker. „Ich bin kein Marxist“, kokettierte Karl Marx (1818–1883), der mit seinem Werk wie kein Deutscher seit Luther den Lauf der Weltgeschichte beeinflusste. Ab Mitte des 20. Jahrhundert wurde etwa die Hälfte der Menschheit von Regierungen geführt, die sich auf den deutschen Denker beriefen.In seinem Hauptwerk „Das Kapital“ sezierte Karl Marx, geprägt von dialektischen und materialistischen Modellen seiner Zeit, mit brillanter Tiefenschärfe die komplexen Zusammenhänge von Geld und Warenwelt. Seine Sicht auf das soziale Elend der frühen Industriezeit schärfte der Fabrikantensohn Friedrich Engels. Von seinem Gesinnungsfreund inspiriert, schuf Marx 1848 im „Kommunistischen Manifest“ das theoretische Rüstzeug für eine internationale Arbeiterbewegung, die später in sozialdemokratisch orientierten Parteien ihren Siegeszug antrat. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mo. 01.05.2017 ORF III Deutschland ’61 – Countdown zum Mauerbau: Folge 1
Die Berliner Mauer teilte Deutschland für fast 30 Jahre. Sie zerriss Familien und zerstörte Biografien. Wer sie überwinden wollte, riskierte sein Leben. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieses unmenschlichen Bauwerks. Sowohl dem Bau der Mauer im Jahr 1961 als auch ihrem Fall im 1989 ging ein regelrechter Countdown voraus. In beiden Episoden der Dokumentation beginnt dieser genau ein Jahr zuvor und folgt den Meilensteinen der Geschichte – bis zum jeweiligen „Tag X“. Die Dokumentation zeigt den Mauerbau und -fall direkt aus dem Moment, dem persönlichen Erleben, heraus. Tagebücher und Briefe von Zeitzeug*innen werfen einen ganz eigenen Blick auf die Ereignisse. Denn beide Geschehnisse überraschten die Menschen damals quasi über Nacht: Am 05. August 1961 notiert die Schriftstellerin Brigitte Reimann in ihrem Tagebuch: „Gestern war ein schrecklicher Abend. Die Berlin-Krise verschärft sich. Wir balancieren am Abgrund des Krieges.“ (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 28.08.2021 ORF III Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich für den 21.08.2021 angekündigtDiagnose: Unbrauchbar – „Euthanasie“ im Nationalsozialismus
Der Mord an Kranken und Behinderten, verharmlosend „Euthanasie“ genannt, ist das nationalsozialistische Verbrechen, aus dem sich die nachfolgenden Gräueltaten entwickeln: Hier werden erstmals Gaskammern eingesetzt. Es ist der Beginn des Holocaust. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 04.05.2019 ORF III Diana gegen Elisabeth II.
England, 29. Juli 1981. Prinz Charles heiratet die junge „Lady Diana Spencer“. Sehr schnell verwandelt sich das Märchen in ein bitteres Duell zweier Frauen – der Queen und der Prinzessin. Das Zusammenprallen zweier Welten, die eine sehr traditionell, die andere entschieden modern und zeitgemäß. Das alles begann mit der Tragödie von Dianas Ehe. Die Familie der Windsors wusste vor der Eheschließung von Charles und der 20-jährigen Diana von dem Verhältnis des Thronerben zu Camilla Shand, verheiratete Parker Bowles. „Du glaubst doch wohl nicht, dass ich der erste Prinz von Wales in der britischen Geschichte bin, der keine Mätresse hat?“, warf der Prince of Wales seiner Jungangetrauten an den Kopf, als diese ihn einmal wegen Camilla zur Rede stellte.Diana wendete sich hilfesuchend an ihre Schwiegermutter. „Charles ist halt hoffnungslos“, sagte die Queen nur. Für Queen Elisabeth war vor allem wichtig die Haltung zu bewahren und auch den Schein. Doch Diana machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Diese historische, politische und auf tragische Weise menschliche Gegenüberstellung verändert zweifellos das Bild des Königshauses und seine Beziehungen zur britischen Öffentlichkeit. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Fr. 18.05.2018 ORF III Diana – Prinzessin der Herzen
Sie war eine Ikone der Eleganz und ihr Leben der Stoff, aus dem Märchen gemacht sind. Ihre Hochzeit mit Prinz Charles bildete eines der größten Medienereignisse des 20. Jahrhunderts. Von ihren Geschichten, Intimitäten und Skandalen lebte ein ganzer Zweig der Yellow Press. Der Eintrittspreis in diese Welt aus Glanz und Glamour war der Verlust jedes Privatlebens. Diese neue Dokumentation erzählt die Geschichte der Diana Spencer und wie sie zur Projektionsfläche für die Hoffnungen und Sehnsüchte einer ganzen Epoche wurde. (Text: ORF)Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 28.08.2022Dianas Vermächtnis – Die Kinderretterin aus Tirol
Während des Zweiten Weltkrieges rettete die Innsbruckerin Diana Budisavljevic tausende Kinder vor dem sicheren Tod in Konzentrationslagern in Kroatien und führte darüber ausführlich Buch – ihr Tagebuch. Der Film folgt ihrer mutigen Geschichte. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 04.05.2019 ORF III Die Diplomaten des Papstes
Die Dokumentation führt hinter die Kulissen des Heiligen Stuhls und enthüllt die Geheimdiplomatie von Papst Franziskus, der der erste Lateinamerikaner und erste Jesuit an der Spitze der römisch-katholischen Kirche war. Wie ein rasanter Thriller beleuchtet diese Dokumentation die diplomatische Politik des Vatikans – vom Kampf des Papstes für eine bessere Akzeptanz von Migranten in Europa über seine Versuche, den Terrorismus zu bekämpfen, bis hin zu seinem angespannten Verhältnis zu Trumps Amerika. Wichtige Persönlichkeiten des Vatikans, darunter Diplomaten und der Außenminister, stellten sich vor die Kamera und gaben Antworten. (Text: ORF)Diskussion: 9/11 und die Folgen
Im Rahmen des 20. Jahrestages von „9/11“ diskutiert ORF III zeit.geschichte Moderator Andreas Pfeifer mit ausgewählten Experten über die Folgen der Terroranschläge für die Weltpolitik bis in die Gegenwart. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 11.09.2021 ORF III Donald Trump – Ein Milliardär als Präsident
Ob US-Präsident Donald Trump für eine zweite Amtszeit ins Weiße Haus einziehen darf, ist noch nicht bekannt. Eines ist aber jetzt schon klar: Donald Trump sorgt in den letzten Jahren international für Aufsehen und bricht konstant Tabus. Sei es seine unberechenbare Politik, mit der er von Washington aus die Welt in Atem hält. Oder seine verbalen Provokationen über den Kurznachrichtendienst Twitter, wo er durch die täglichen Einblicke in seine Gedankenwelt Fans und Feinde gleichermaßen unterhält. Trump empört – und in dieser Rolle dürfte sich der 45. US-Präsident auch wohl fühlen.Denn den unverhohlenen Hass seiner Gegner, vor allem von Intellektuellen, der Elite und des linken Flügels, scheint er sogar zu genießen. Und trotz allem: Trump ist erfolgreich. Nicht zuletzt auch aufgrund einer Entourage an Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern – viele davon aus der eigenen Familie – die ihn berät, unterstützt und beschützt. Aber wer ist dieser Donald Trump eigentlich wirklich? Und wie hat er es an die bedeutendste und einflussreichste politische Position weltweit geschafft? Die Dokumentation „Citizen Trump: Eine amerikanische Karriere“ blickt zurück in die persönliche Geschichte von Donald Trump. Von seiner Kindheit im New Yorker Stadtteil Queens, wo er unter dem Diktat seines dominanten Vaters, dem Baulöwen Fred Trump, aufgewachsen ist. Über seine Zeit in der Militärschule, in die der verhaltensauffällige Junge von den Eltern geschickt wurde. Bis hin zu seiner unternehmerischen Tätigkeit, mit der er es bis in den Olymp der US-Wirtschaftsbosse schaffte. Prägende Lebensabschnitte, die Trump zu dem Menschen machen, der er heute ist. „Citizen Trump“ ist ein einzigartiges Porträt einer polarisierenden Figur. (Text: ORF) Donald Trump: Rückkehr an die Macht
Machtwechsel in Washington: Donald Trump übernimmt zum zweiten Mal die Präsidentschaft in den USA. Seinem Slogan „America First“ folgend will er mit seinen loyalen Gefolgsleuten weitreichende Maßnahmen durchsetzen und den Staatsapparat umkrempeln. Emmy-Preisträger Michael Kirk analysiert die Hintergründe seines überraschend klaren Wahlsiegs und beleuchtet Donald Trumps Werdegang. Von seinem Aufstieg zum mächtigen Immobilien-Tycoon, über den Erfolg als populärer TV-Star in seiner Show ‚The Apprentice‘, seinen Weg zu seiner ersten Amtszeit, den Anklagen nach seiner Abwahl und seiner Rückkehr an die Macht. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 08.06.2025 ORF III Drei Stacheln im russischen Fleisch – Litauen, Lettland, Estland: Folge 1
Litauen, Lettland und Estland, die drei „baltischen Tiger“ haben sich vor über 30 Jahren von der sowjetischen Vorherrschaft befreit. Wie lebt man dort heute? Was treibt die Bewohner an?Seit 2004 sind Estland, Lettland und Litauen EU-Mitglieder. Wirtschaftlich top, politisch fest mit dem Westen verbunden, aber mit einer bedeutenden russischen Minderheit. Eine Dokumentation über die Geschichte, Identität und Gegenwart der drei baltischen Staaten. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine gelangen die drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland wieder in den Fokus der Weltpolitik und werden wohl für die nahe Zukunft Europas im Konflikt mit Russland eine Schlüsselrolle spielen. Vor über 30 Jahren konnten sich die heutigen „Drei Tigerstaaten“ als erste von der sowjetischen Herrschaft befreien, seit 2004 sind sie Mitglieder sowohl der EU als auch der NATO. Wirtschaftlich entwickeln sich die drei baltischen Staaten rasant, vor allem im Digitalbereich sind sie führend in Europa. Über Jahrhunderte dominierte die skandinavische, deutsche und russische Vorherrschaft in diesem nördlichen Teil Europas. Noch heute werden die drei baltischen Staaten oft nur als ehemalige russische Einflusszonen wahrgenommen. Doch die Menschen aus Litauen, Lettland und Estland beharren auf ihrer eigenen Identität und fühlen sich als fester Bestandteil im modernen Europa. Woher kommen sie, wie leben sie heute, was treibt sie an, was ist ihre Geschichte, und welche Unterschiede gibt es zwischen ihnen? Diesen Fragen geht Regisseur Alfred Schwarz in seiner Dokumentation nach. Mit Archivaufnahmen, neuem selbst gedrehten Material, in Gesprächen mit Historiker:innen, Politiker:innen, Künstler:innen und Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, wird ein historisches Portrait dieser Länder gezeigt, das die heutige Lebensrealität in den drei baltischen Ländern erklärt und darstellt. Eine Dokumentation von Alfred Schwarz (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 24.02.2024 ORF III Drei Stacheln im russischen Fleisch – Litauen, Lettland, Estland: Folge 2
Nach dem 2. Weltkrieg waren die baltischen Staaten Sowjetrepubliken – gegen den Willen der Bevölkerung. 1991 konnten sich Litauen, Lettland und Estland befreien und ihre Unabhängigkeit feiern. Die Sowjetunion nutzte die Staaten als „Fenster nach Europa“. Trotz Liberalisierungen nach dem Tod Stalins, gab es Widerstand. Mit der Unabhängigkeit begann eine neue Geschichte: Litauen, Lettland und Estland wurden von sowjetischen Vasallen zu vollwertigen EU-Mitgliedern. Nach den Wirren des 2. Weltkrieges wurden die drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland gegen den Willen ihrer Bevölkerung als sozialistische Republiken in die Sowjetunion eingegliedert.Es folgten Repressionen, Deportationen und eine „Sowjetisierung“. Es gab jedoch militärischen Widerstand der baltischen Völker: in Form der so genannten „Waldbrüder“, die als Partisanen gegen die sowjetische Herrschaft ankämpften, letztlich vergeblich. Für die Sowjetunion wurden Litauen, Lettland und Estland zu einem „Fenster nach Europa“. Nach dem Tod Stalins setzte unter Chruschtschow eine Liberalisierung ein. In den 1990er Jahren erreichte der Widerstand seinen Höhepunkt, mittlerweile hatte Michail Gorbatschow Glasnost und Perestroika gebracht. 1990 erklärten die drei baltischen Staaten ihre Unabhängigkeit, als erste der sowjetischen Republiken. Ein Jahr später wurde diese, trotz Widerstandes aus Moskau, auch erreicht. Es folgte eine umstrittene „Entrussifizierung“ mit Sprachengesetzen und der Liquidierung von sowjetischen Denkmälern, was zu erheblichen Spannungen innerhalb der neuen Republiken führte. 2004 traten sie sowohl der EU als auch der NATO bei und sind seitdem ein fester Bestandteil des „neuen“ Europa. Der Film zeigt die Entwicklung der drei baltischen Länder zur heutigen Unabhängigkeit und wirft ein neues Licht auf eine zu Unrecht wenig bekannte Region im Nordosten Europas. Eine Region, die allerdings in naher Zukunft im Konflikt mit Russland eine Schlüsselrolle spielen wird. Mit Archivaufnahmen aus baltischen Beständen und selbst gedrehtem Material, mit Gesprächen mit Historikerinnen und Historikern, Politikerinnen und Politikern und Menschen des gesellschaftlichen Lebens wird ein Bild gezeichnet, das die heutige Lebensrealität und Befindlichkeit in den drei baltischen Ländern verständlich macht. Eine Dokumentation von Alfred Schwarz (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 24.02.2024 ORF III Dresden in Flammen
Februar 1945: trotz der völlig aussichtslosen Lage weigern sich die fanatischen Nationalsozialisten, endlich aufzugeben und das Leiden zu beenden. Die Alliierten werden zunehmend ratlos. Sie hoffen, durch gewaltige Bombenangriffe die Deutschen zu demoralisieren und so die Kapitulation des Naziregimes herbeiführen zu können. Der wohl verheerendste Angriff trifft Dresden in Ostdeutschland, wo sich durch mehrere Bomberwellen ein Feuersturm ungeahnten Ausmaßes entwickelt und verheerende Spuren zieht. Doch das Bombardieren von Zivilisten führt auch in England zu erheblicher Kritik an Churchills Taktik. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 15.02.2020 ORF III Das Dritte Lager
Die Regierungsbeteiligung der FPÖ verursacht seit Jahresbeginn viel Aufruhr. Die aktuelle politische Lage in Österreich ist aber nur vor dem Hintergrund der Geschichte des so genannten „Dritten Lagers“ in Österreich verständlich. Grundlage des Dritten Lagers ist eine Richtung politischen Denkens, die davon ausgeht, dass Österreich nach dem Verlust der nicht-deutschsprachigen Gebiete nach dem Ersten Weltkrieg keine Existenzberechtigung als eigener Staat gegenüber dem Deutschen Reich hätte. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden bei der ersten Nationalratswahl 1945 rund 700.000 ehemalige österreichische NSDAP-Mitglieder und anders Belastete ausgeschlossen.Als diese zur nächsten Wahl 1949 wieder zugelassen wurden, wurde der „Verband der Unabhängigen“ (VdU) gegründet, der bei der Wahl sehr erfolgreich war. Der Begriff „Drittes Lager“ wurde von da an für die Gruppe der deutschnationalen und nationalliberalen Wähler verwendet, analog zu den Lagern der konservativen ÖVP und der sozialistischen SPÖ. Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages 1955 erfolgte dann die Gründung der Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) als Nachfolgeorganisation des VdU. Zu Wort kommen im Film Zeitzeugen, etwa der Gründer des VdU Herbert Kraus, der frühere ORF-Generalintendant Gerd Bacher, oder Fritz Molden. Historiker wie Oliver Rathkolb, Lothar Höbelt, Brigitte Hamann und Ernst Hanisch, Politiker von Erwin Hinrschall über Alexander Götz bis zu Tassilo Broesigke. Jörg Haider spricht in seiner Heimat Bad Goisern über die Traditionen und Wurzeln seiner Partei und seiner Familie. Dreharbeiten bei nationalkonservativen Burschenschaften und Vereinen beleuchten ein wichtiges ideologisches Vorfeld des Dritten Lagers in Österreich. An Originalschauplätzen der Geschichte wird ein Fenster in eine Vergangenheit geöffnet, die Gegenwart und Zukunft Österreichs bestimmt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Do. 11.10.2018 ORF III
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