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Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 3
Vor 30 Jahren begann der Zweite Golfkrieg und war damit Teil einer insgesamt 40-jährigen Geschichte der Zerstörung des Iraks. Der dritte Teil des neuen Dokumentationsvierteilers beschreibt die Geschehnisse rund um den Irakkrieg 2003 die zum Sturz und zur Hinrichtung Saddam Husseins führten. Für einen Teil der amerikanischen Politiker gleicht es einer Besessenheit, den irakischen Diktator zu stürzen. Die Anschläge vom 11. September bieten ihnen eine einzigartige Gelegenheit dazu. Um den bevorstehenden Krieg zu rechtfertigen, beschuldigt Washington Saddam Hussein, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und die für den 11. September verantwortlichen Al-Qaida-Terroristen unterstützt zu haben.Der Irakkrieg beginnt. Chaos setzt ein. Vom Befreiungsstatus werden amerikanische Soldaten in den Augen der Iraker zu Invasoren. Die irakische Gesellschaft entflammt in religiöser Gewalt: Sunniten und irakische Schiiten treffen in einem beispiellosen Krieg aufeinander. Dank des Zugangs zu exklusivem Archiv- und Dokumentenmaterial wirft dieser geopolitische Thriller ein neues Licht auf eine Tragödie, die die Welt, in der wir heute leben, entscheidend verändert hat. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 27.02.2021 ORF III Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 4
Vor 30 Jahren begann der Zweite Golfkrieg und war damit Teil einer insgesamt 40-jährigen Geschichte der Zerstörung des Iraks. Der vierte und letzte Teil der neuen Dokumentationsreihe befasst sich mit den Geschehnissen im Irak nach der Hinrichtung Saddam Husseins. Im Jahr 2007 tobt ein Bürgerkrieg im Irak. Ein Jahr zuvor war Saddam Hussein wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hingerichtet worden. Er war ein Diktator, aber es war ihm gelungen, das irakische Volk aus Sunniten, Schiiten sowie ethnischen und religiösen Minderheiten zusammenzuhalten. Die Amerikaner sind überwältigt von der Gewalt, die das Land, in dem der islamistische Terrorismus gedeiht, auseinanderreißt. Mit Millionen von Dollar finanzieren die USA die sunnitischen Stämme, um Al-Qaida im Irak zu bekämpfen und das neue Regime zu unterstützen.Aber Barack Obama beschließt, amerikanische Truppen 2011 aus dem Irak abzuziehen und überlässt das Feld dem iranischen Nachbarn, der es unter seinen Einfluss bringt. Ein zweiter Bürgerkrieg bricht zwischen von Iranern unterstützten Schiiten und Sunniten aus, von denen sich viele erneut den Reihen der Al-Qaida im Irak anschließen. Vom irakischen Staat ist kaum noch etwas übrig. Dank des Zugangs zu exklusivem Archiv- und Dokumentenmaterial wirft dieser geopolitische Thriller ein neues Licht auf eine Tragödie, die die Welt, in der wir heute leben, entscheidend verändert hat. Eine deutschsprachige Erstausstrahlung. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 27.02.2021 ORF III Iran und die Bombe – Auf dem Weg zur Atommacht
Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt um. Und einiges spricht dafür, dass die Mullahs tatsächlich mehr wollen als nur die friedliche Nutzung der Nukleartechnik. Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation „Iran und die Bombe“ zeichnet mithilfe von Archiven, beteiligten Wissenschaftlern, Diplomaten und Politikern die historische Genese des iranischen Atomprogramms nach. Es ist eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. Der zweite Teil, „Auf dem Weg zur Atommacht“, zeigt eine Entwicklung, die stark abhängig von den Politikwechseln in den USA ist.Während nach Jahren des Stillstands Barack Obama eine Lösung sucht und sein Atomabkommen mit dem Iran feiert, macht Donald Trump dieses mit einer einzigen Unterschrift wieder zunichte. Die zweiteilige Dokumentation erläutert, wie europäische Atomhändler und kriminelle Wissenschaftler Irans Atomaufstieg unterstützen. Und sie sucht Antworten auf die Frage, warum ein Land, das mit eigenen Gas- und Ölvorkommen keine Atomenergie benötigt, dennoch ein Atomprogramm aufrechterhält. In Interviews, unter anderen mit dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer, geht es vor allem darum, warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern. Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrzehnten um. Der Zweiteiler „Iran und die Bombe“ zeichnet die Genese des iranischen Atomprogramms nach, das sich trotz massiver Sanktionen immer weiterentwickeln konnte. Eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 20.04.2024 ORF III Iran und die Bombe – Vom Partner zum Feind
Die Frage, ob iranische Fundamentalisten die Hand an der Bombe haben, treibt die Welt um. Denn trotz massiver Sanktionen konnten sie über Jahrzehnte eine eigene Atomindustrie aufbauen. Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation „Iran und die Bombe“ zeichnet mithilfe von Archivmaterial, beteiligten Wissenschaftlern, Diplomaten und Politikern die historische Genese des iranischen Atomprogramms nach. Es ist eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. Der erste Teil, „Vom Partner zum Feind“, zeigt den Sinneswandel des Westens. Zu Zeiten des Schahs gilt der Iran noch als verlässlicher Partner und wird aktiv von den USA unterstützt. Das ändert sich, als islamische Fundamentalisten an die Macht kommen und sich das Atomprogramm zu eigen machen.Im Film zu Wort kommt unter anderen Mehdi Sarram, der 1967 Irans ersten Nuklearreaktor zum Laufen gebracht hat. Im Interview mit dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer geht es um die zentrale Frage, warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern. Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrzehnten um. Der Zweiteiler „Iran und die Bombe“ zeichnet die Genese des iranischen Atomprogramms nach, das sich trotz massiver Sanktionen immer weiterentwickeln konnte. Eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 20.04.2024 ORF III Irans heimliche Herrscher – Die Revolutionsgarden: Der Staat im Staat (L’Etat dans l’Etat)
2016 wird Nazanin Zaghari-Ratcliffe am Flughafen von Teheran verhaftet, als sie gerade nach London zurückkehren will. In einem international kritisierten Scheinprozess wird die iranisch-britische Staatsbürgerin der Spionage beschuldigt und zu jahrelanger Haft verurteilt. Ihr Mann Richard erkennt rasch, dass Nazanin nur eine geopolitische Figur im Machtapparat der allmächtigen Revolutionsgarde ist. Die 1979 gegründete Organisation hat sich in wenigen Jahrzehnten von einer kleinen Truppe an der Front des Ersten Golfkriegs zu einer dominierenden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kraft entwickelt.Mit der Kontrolle über Rüstungsindustrie, Raketen- und Atomprogramme sowie über Bauwirtschaft und Energie errichtete sie ein Imperium, das vom Rückzug ausländischer Firmen während der Sanktionen zusätzlich profitierte. Viele ihrer Mitglieder steigen zu einflussreichen Amtsträgern auf, und selbst Präsident Mahmud Ahmadineschad ging aus ihren Reihen hervor. Kritik und Widerstand lassen die Gardisten kaum zu – ein brutales Beispiel dafür ist das Schicksal des Exil-Dissidenten Ruhollah Zam, der nach einer Falle im Irak sein Engagement mit dem Leben bezahlen musste. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 28.02.2026 ORF III Irans heimliche Herrscher – Die Revolutionsgarden: Macht und Manipulation (Les agents du chaos)
Im Herbst 2019 wird der im französischen Exil lebende Oppositionelle Ruhollah Zam von der iranischen Revolutionsgarde im Irak in eine Falle gelockt und anschließend in den Iran verschleppt. Sein Fall offenbart die skrupellosen Methoden einer Organisation, die ihren Einfluss längst über die Landesgrenzen hinaus ausgedehnt hat. Über verbündete Milizen in Irak und Syrien, die Huthi im Jemen, die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen hat die Revolutionsgarde ein weitreichendes Netzwerk aufgebaut, das sie mit Geld und Waffen versorgt. Mit dieser asymmetrischen Kriegsführung attackiert sie Gegner wie die USA und Israel indirekt, ohne einen offenen Konflikt auf iranischem Boden zu riskieren.Der Westen reagiert darauf mit massiven Sanktionen, der Einstufung der Revolutionsgarde als Terrororganisation durch die USA und einem harten Erdölembargo. Die Dokumentation zeigt, wie die Garde trotz dieser Maßnahmen dank ausgeklügelter Umgehungsstrategien ihr Erdöl global verkauft und damit jedes Jahr Milliarden einnimmt. Diese Schattenwirtschaft finanzierte ihr Milizennetzwerk – ein System, das jedoch spätestens seit dem 7. Oktober 2023 auch das Risiko eines großen Krieges heraufbeschwört, den die Revolutionsgarde eigentlich stets vermeiden wollte. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 28.02.2026 ORF III Ishiwara Kanji – Der General, der Japan in den Zweiten Weltkrieg führte
Als am 7. Dezember 1941 die Japaner den amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor angriffen weitete sich der Zweite Weltkrieg auf zwei Kontinente aus – Asien und Amerika. Doch die Ursachen dieses Konflikts reichen weiter zurück. Zehn Jahre zuvor, im September 1931, hatte die japanische Armee die zu China gehörende Mandschurei überfallen. Das führte zu internationalen Protesten, die auch von den USA unterstützt wurden. Angeführt wurde der Überfall auf die Mandschurei von dem japanischen General Ishiwara Kanji. Der hatte bereits in den 1920er Jahren den Krieg prophezeit und begonnen, sein Land auf die Konfrontation mit Amerika und seinen Verbündeten vorzubereiten.Ishiwara war Enkel eines Samurai. Er galt als brutal und exzentrisch, als Foto-, Zeichen- und Kameratalent mit einem unbestreitbaren Sinn für Selbstinszenierung. Er war ein Kenner Deutschlands und hegte faschistische Überzeugungen. So vertrat er als Anhänger des Nichiren-Buddhismus die Theorie, dass eine Zeit massiver Konflikte nötig sei, bevor es zu einer Goldenen Ära der menschlichen Kultur kommen könne. In Japan sah er den Vollstrecker dieses weltweiten Schicksals. General Ishiwara filmte und fotografierte seine Männer, seinen eigenen militärischen Alltag sowie sein Gesellschafts- und Familienleben. Seine Aufnahmen veranschaulichen den Pazifikkrieg als düsteres Kapitel der Menschheitsgeschichte aus dem Blickwinkel eines der Hauptbeteiligten. Der Dokumentarfilm wirft einen neuen Blick auf diesen Konflikt, die ihn auslösenden Faktoren und die allgemeingültigen Mechanismen in Zeiten schwerer Krisen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 11.05.2019 ORF III Israel – Geburt eines umkämpften Landes – Ein Staat entsteht
November 1947: Die Vereinten Nationen stimmen über den Teilungsplan für Palästina ab. Für einige wird ein Traum wahr. Für andere ist es der Beginn einer Katastrophe. 70 Jahre nach der historischen Abstimmung: Das Land Palästina bleibt eine offene Wunde – ein Schlachtfeld zweier Völker, zerrissen durch ihre gemeinsame Geschichte, eine Quelle unüberwindbarer Spannungen in der Region und über die Grenzen des Nahen Ostens hinweg. Die Regisseure William Karel und Blanche Finger rekapitulieren die ersten zwei Jahrzehnte des Hebräischen Staates, Von 1945 bis zum Sechstagekrieg. Zwanzig Jahre, die die Grundlage für das jetzige Israel gelegt haben, zwanzig grausame Jahre für die Jüdische und arabisch-Israelische Gemeinschaft und den Nahen Osten als Ganzes, zwanzig kritische Jahre um die Ursprünge dieses Konflikts zu verstehen.Teil 1 widmet sich den drei ausschlaggebenden Jahren, die einen Jüdischen Staat aus Palästina herausgemeißelt haben. Er konzentriert sich auf die Periode vom Ende des Zweiten Weltkriegs über das UNO Votum des Teilungsplanes im Jahr 1947 bis hin zur Unabhängigkeitserklärung Israels im Jahr 1948. Ohne für eine Seite Partei zu ergreifen erzählt die Dokumentation die Geschichte der Geburt Israels von israelischer und arabischer Seite. Die Schlüsselmomente dieses entscheidenden Kapitels des 20. Jahrhunderts werden in Zeitzeugenberichten, durch Interviews und Archivmaterial wie auch neuen Entdeckungen greifbar gemacht und rekapituliert. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 12.05.2018 ORF III Israel – Geburt eines umkämpften Landes – Von Krieg zu Krieg
November 1947: Die Vereinten Nationen stimmen über den Teilungsplan für Palästina ab. Für einige wird ein Traum wahr. Für andere ist es der Beginn einer Katastrophe. 70 Jahre nach der historischen Abstimmung: Das Land Palästina bleibt eine offene Wunde – ein Schlachtfeld zweier Völker, zerrissen durch ihre gemeinsame Geschichte, eine Quelle unüberwindbarer Spannungen in der Region und über die Grenzen des Nahen Ostens hinweg. Die Regisseure William Karel und Blanche Finger rekapitulieren die ersten zwei Jahrzehnte des Hebräischen Staates, Von 1945 bis zum Sechstagekrieg. Zwanzig Jahre, die die Grundlage für das jetzige Israel gelegt haben, zwanzig grausame Jahre für die Jüdische und arabisch-Israelische Gemeinschaft und den Nahen Osten als Ganzes, zwanzig kritische Jahre um die Ursprünge dieses Konflikts zu verstehen.Teil 2 deckt die Jahre 1948 bis 1967 ab – zwei fundamentale Jahrezehnte, die bestimmt waren vom Krieg zwischen den beiden jungen Staaten und deren Nachbarn: der Arabisch-Israelische Krieg 1948, die Suez Krise 1956 und schließlich der Sechstagekrieg 1967, der ein weiteres Mal die Stimmung im Nahen Osten aufheizte. Ohne für eine Seite Partei zu ergreifen erzählt die Dokumentation die Geschichte der Geburt Israels von israelischer und arabischer Seite. Die Schlüsselmomente dieses entscheidenden Kapitels des 20. Jahrhunderts werden in Zeitzeugenberichten, durch Interviews und Archivmaterial wie auch neuen Entdeckungen greifbar gemacht und rekapituliert. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 12.05.2018 ORF III Jackie ohne Jack – Die Bekenntnisse einer Kennedy
Begräbnis von John F. Kennedy, 25. November 1963.Bild: ORF/ZED/Abbie Rowe/White House Photographs. John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston„Das dürft ihr niemals veröffentlichen!“, sagte sie zu ihren Kindern. Aber was wollte Jackie Kennedy unbedingt geheim halten? Der Regisseur Patrick Jeudy erhielt Zugang zu einer Reihe von Gesprächen, die ein paar Monate nach der Ermordung von John F. Kennedy aufgenommen wurden. Der Historiker Arthur M. Schlesinger hatte diese Interviews im Rahmen des gerade eingerichteten Oral-History-Projekts zu ihrem Privatleben mit dem Mann, der in den USA und weltweit ein Idol war aufgezeichnet. Viele Jahre wurden die Interviews unter Verschluss gehalten, so hatte Jacqueline Kennedy es verfügt.Die junge Witwe war damals erst 34, und sie erzählt von der Vergangenheit und von dem traumhaften Leben mit ihrem Ehemann Jack. Es sind Gespräche über die Vergangenheit und über ihre eigene Geschichte. Eine der bekanntesten Frauen ihrer Zeit erinnert sich an ihre Ehe mit John F. Kennedy und ihre – privaten wie öffentlichen – Erfahrungen: vom Aufstieg eines Weltpolitikers bis zu seiner Ermordung in Dallas. 60. Jahrestag des Attentats auf John F. Kennedy: (Text: ORF) Jagatee und Pulverschnee – Wintertourismus in Österreich
Österreich ohne Wintertourismus? Heute kaum vorstellbar. Doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann der eigentliche Aufschwung: Kostspielige Infrastrukturprojekte und wachsende Motorisierung machten die Alpen „massentauglich“. Einen entscheidenden Schub gab die Errichtung von Skiliften und Seilbahnen: 1945 existierten lediglich 15 Hauptseilbahnen und vier Skilifte, heute sind es insgesamt etwa 2500. Mit den spektakulären Erfolgen von Skiassen wie Toni Sailer, Karl Schranz und Annemarie Moser-Pröll rückte Österreichs Bergwelt auch international in den Fokus, die heimischen Wintersportorte entwickelten sich zu Magneten für Gäste aus aller Welt.Seit Mitte der 1960er Jahre wuchsen die Nächtigungszahlen rasant: von rund 30–40 Millionen in den 1970ern auf 73 Millionen im Winter 2022/23 – fast 50 Prozent mehr als noch 1989/90. Der Anteil internationaler Gäste stieg kontinuierlich, heute stammen mehr als 75 Prozent aller Winter-Übernachtungsgäste aus dem Ausland. Parallel dazu professionalisierte sich die Branche: Beschneiungsanlagen, moderne Liftanlagen und ein stetiger Infrastrukturausbau trugen das ihre dazu bei. Der Wintertourismus ist längst ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Allein 2022/23 wurden Umsätze von rund 13,3 Milliarden Euro erzielt. Doch die Erfolgsgeschichte hat auch ihre Schattenseiten: hoher Energie- und Wasserverbrauch, Verkehrsbelastung und ein steigender ökologischer Fußabdruck stellen Regionen vor große Herausforderungen. Der Klimawandel verschärft die Lage zusätzlich: Saisonverkürzungen, ausfallende Schneetage und der wachsende ökologische Druck durch Kunstschnee trüben das Wintersport-Vergnügen vielerorts nachhaltig. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 13.12.2025 ORF III Die Jagd auf Bin Laden
Im Jahr 2011 brachten amerikanische Eliteeinheiten im pakistanischen Abottabad die spektakulärste Geheimdienstaktion des 21. Jahrhunderts zu Ende. Nachdem Osama Bin Laden Amerika den schwersten Schlag in seiner Geschichte versetzt hatte, fehlte neun Jahre lang von ihm jede Spur. Dann machte einer seiner Kuriere ein einziges, unvorsichtiges Handytelefonat, kurz nach Mitternacht des 2. Mai 2011 wurde Bin Laden in seinem Schlafzimmer getötet. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 11.09.2021 ORF III Die Jahre der Kanzlerdiktatur
45 Min.Am 1. Mai 1934 ist die Erste Republik nach nur 15 Jahren Geschichte. Mit der so genannten Maiverfassung wandelt Bundeskanzler Engelbert Dollfuß die Republik Österreich endgültig in eine faschistische Diktatur nach italienischem Vorbild um. In der ORF-III-Neuproduktion „Die Jahre der Diktatur“ schildert Autor und Regisseur Christian Hager diese verhängnisvollen Entwicklungen. Der neugegründete, so genannte Ständestaat stützt sich auf die „Vaterländische Front“ als politische Monopolorganisation und Einheitspartei. Alle anderen Parteien sind längst verboten, politische Gegner werden gezielt verfolgt. Parlamentarismus, Rechtsstaat und Meinungsfreiheit müssen einem bizarren Führerkult weichen, der um Dollfuß aufgebaut wird.Massive Unterstützung erhält der Diktator von der katholischen Kirche. Dennoch gerät sein Regime zunehmend unter Druck. Bei einem nationalsozialistischen Putschversuch am 25. Juli 1934 wird Dollfuß schließlich getötet. Nun übernimmt sein bisheriger Justizminister Kurt Schuschnigg die Rolle des Diktators. Der Führerkult der Diktatur nimmt nun mit all seinen faschistischen Symbolen immer bizarrere Formen an. Dennoch ist Schuschnigg nicht in der Lage, den Anschluss-Bestrebungen von Hitler-Deutschland entgegenzuwirken. Am 11. März 1938 marschiert schließlich die deutsche Wehrmacht in Österreich ein – die Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur ist nun Geschichte. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Sa. 29.04.2023 ARD alpha Original-TV-Premiere Sa. 04.03.2023 ORF III Jahre, die Geschichte schrieben: 1977 – Star Wars, Elvis und Concorde
1977 erscheint der erste Film der „Star Wars“-Trilogie. Er wird zum Kassenschlager.Bild: ORF/ZDF/MMXXI CURIOSITY INCDas Jahr 1977 bot vieles zu feiern. Vom Silbernen Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. bis zur Veröffentlichung von Star Wars. New York war in Feierlaune, als die Überschall-Concorde die Freigabe erhielt, am Flughafen der Stadt zu landen. Und der coolste Nachtclub der Welt, Studio 54, öffnete seine Türen. Das Space Shuttle Columbia absolvierte seinen ersten Testflug. Auf der anderen Seite erlebte Deutschland sein blutigstes Jahr unter den Attentaten der Baader-Meinhof-Gruppe, die eine Reihe von Morden beging und ein Flugzeug entführte. Ein Stromausfall führte zu Plünderungen, und ein Serienmörder versetzte ein Land in Angst und Schrecken. Der südafrikanische Anti-Apartheid-Aktivist Steve Biko wurde in seiner Gefängniszelle getötet, was weltweit Empörung auslöste, und die Welt trauerte um den Tod des King of Rock ‚n‘ Roll Elvis Presley. Dies war 1977, ein Jahr, das Geschichte schrieb. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 18.07.2026 ORF III Jahre, die Geschichte schrieben: 1981 – Diana, Reagan und der Papst
Das amerikanische Space Shuttle Columbia hat seinen Jungfernflug.Bild: ORF/ZDF/CURIOSITY INCIm Jahr 1981 fand Prinz Charles nach jahrelanger Suche endlich seine Braut Lady Diana Spencer – und löste damit ein Jahr königlicher Festlichkeiten in Großbritannien aus, das in einer Jahrhunderthochzeit gipfelte. Doch während die Welt dem royalen Märchen zusah, nahmen die Ereignisse an anderen Orten eine bedrohliche Wendung: Attentatsversuche auf prominente Führungspersönlichkeiten erschütterten die Weltpolitik. US-Präsident Ronald Reagan und Papst Johannes Paul II. entgingen nur knapp dem Tod. Präsident Sadat von Ägypten hatte weniger Glück – er starb in einem Kugelhagel. Die NASA schrieb Geschichte, als sie ihr Space Shuttle Columbia in die Umlaufbahn schoss und damit eine neue Ära der Raumfahrt einläutete. Das Jahr brachte auch schmerzliche Verluste: Jamaika und die Welt trauerten um die Reggae-Legende Bob Marley, der an Krebs starb. Das war 1981: das Jahr, das die Welt veränderte. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 18.07.2026 ORF III Jahre, die Geschichte schrieben: 1989 – Freiheit in Berlin, Gewalt in Peking
1989 ist ein Jahr des Umbruchs. In Deutschland fällt die Berliner Mauer und Ost und West sind wieder vereint.Bild: ORF/ZDF/CURIOSITY INC1989 begann die Sowjetunion ihre Macht in Osteuropa zu verlieren. Diese Entwicklung gipfelte im Fall der Berliner Mauer in Deutschland. Die chinesische Regierung schlug Studentenproteste auf dem Tiananmen-Platz in Peking brutal nieder. In Alaska ereignete sich eine Umweltkatastrophe, als ein Öltanker 44 Millionen Liter Rohöl ins Meer entließ, und ein Erdbeben erschütterte Kalifornien. Weltweit protestierten Muslime gegen ein neues Buch des britischen Autors Salman Rushdie, das aus ihrer Sicht ihre Religion beleidigte. Die Idee des World Wide Web wurde vorgestellt und Diana, Prinzessin von Wales, veränderte die Vorurteile der Menschen gegenüber den Opfern der tödlichen Krankheit AIDS. Sie besuchte Krankenhäuser in Harlem und London, um kranke Kinder zu umarmen Patienten die Hand zu schütteln. Das war 1989: das Jahr, in dem die Welt den Atem anhielt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 18.07.2026 ORF III Jahre, die Geschichte schrieben: 1997 – Dianas Tod, Hongkongs Rückkehr
L-R: Boris Yeltsin und Bill Clinton.Bild: ORF/ZDF/CURIOSITY INC1997 ist ein Jahr, das die Welt bewegte: Die Weltklimakonferenz in Kyoto ebnet den Weg ins 21. Jahrhundert. Die zu Lebzeiten bereits zur Ikone gewordene Prinzessin Diana stirbt bei einem Unfall. Die Welt ist geschockt. Im selben Jahr sorgen wissenschaftliche Errungenschaften wie das Klonschaf Dolly für Schlagzeilen. Mit „Harry Potter“ wird eine magische Figur geboren. Und in Hongkong endet die britische Herrschaft mit einer großen Feier. 1997 durchbricht auch ein Überschallauto zum ersten Mal die Schallmauer, und „Titanic“ wird zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 18.07.2026 ORF III Die Jahreschronik des Dritten Reichs: 1933–1935: Gleichschaltung
Nach ihrer Machtübernahme passten die Nazis sämtliche staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen ihren politisch-ideologischen Zielen an. Es gab keine anderen Parteien, keine unabhängige Justiz und Polizei und keine Gewerkschaften mehr. Auch die Presse sowie kulturelle Einrichtungen wie Theater und Vereine wurden von der NSDAP gesteuert. Der brutale Terror gegen missliebige Menschen begann. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 12.05.2018 ORF III Die Jahreschronik des Dritten Reichs: 1936–1939: Der Weg zum Krieg
Deutschlands Rohstoffknappheit wird immer offensichtlicher, das Land steht kurz vor der Insolvenz, auch wenn es nach außen hin nach einem Wirtschaftsaufschwung aussieht. Doch außenpolitische Erfolge lenken von den innenpolitischen Problemen ab: Deutsche Soldaten kämpfen im Spanischen Bürgerkrieg mit, marschieren in Österreich ein und besetzen im März 1939 die Slowakei. Der 2. Weltkrieg steht vor der Tür. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 12.05.2018 ORF III Die Jahreschronik des Dritten Reichs: 1939–1942: Krieg und Vernichtung
Von 1939 bis 1941 ist Fortuna auf der Seite der deutschen Truppen – ob Polen, Frankreich, Baltikum, Weißrussland oder Ukraine: Die Taktik der Blitzkriege scheint erfolgreich. Doch kurz vor Moskau kommt der deutsche Angriff ins Stocken. Die Niederlage bei Stalingrad markiert die Wende zugunsten der Alliierten. Währenddessen läuft die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung auf Hochtouren. In der Reichspogromnacht 1938 entlädt sich die Wut der Nazis gegen die jüdischen Mitbürger, deren Weg in die Konzentrationslager vorbereitet ist. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 12.05.2018 ORF III Die Jahreschronik des Dritten Reichs: 1942–1945: Der Untergang
Trotz der Verkündigung des „totalen Kriegs“ durch Joseph Goebbels im Februar 1943 sind die psychologischen Folgen der Niederlage von Stalingrad verheerend. Immer mehr Bündnispartner von Deutschland fallen weg. Ende Januar 1945 befreit die vorrückende Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Das ganze Ausmaß des Holocausts wird nun für die Alliierten deutlich. Nach der Schlacht um Berlin im April 1945 ist das Ende des NS-Regimes besiegelt. Hitler begeht im Bunker der Neuen Reichskanzlei Selbstmord. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 12.05.2018 ORF III Jahrhundertfiguren – Die Entdecker der Welt (The great Explorers)
Herbert Ponting, Fotograf der Terra-Nova-Expedition (1910–1913), während der Antarktis-Expedition.Bild: ORF/france.tv distribution/2P2L French CancanJahrhundertelang erforschte die Menschheit unermüdlich das Unbekannte. Im 20. Jahrhundert fielen dank technologischer Fortschritte und wissenschaftlicher Entdeckungen die letzten Grenzen – von den höchsten Gipfeln der Erde bis in die Tiefen der Ozeane, von der Eroberung des Himmels bis zur Unermesslichkeit des Weltraums. Die Entdeckung unbekannter Gebiete durch Weltraumforschung, Polarforschung und Tauchgänge in die Tiefsee; die Bezwingung der Elemente, um über den Planeten zu fliegen oder sich auf die gefährlichsten Vulkane zu wagen – das waren die großen Abenteuer des 20. Jahrhunderts! Frauen und Männer trugen den Wunsch in sich, eine „endliche Welt“ zu erreichen, eine Welt, deren Vielfalt und Komplexität die Menschheit erfasst und verstanden hat.Von Robert Peary, dem Entdecker des Nordpols, bis zu Alexandra David-Neel, der ersten Frau, die nach Lhasa in Tibet reiste; Von Charles Lindbergh bis Antoine de Saint-Exupéry, von Hélène Boucher bis Claudie Haigneré, und einschließlich Jacques-Yves Cousteau – diese Ikonen haben durch ihre Neugier und Abenteuerlust unser Verständnis des Planeten verändert und ein Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit unserer Ökosysteme geweckt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 22.08.2026 ORF III Jahrhundertfiguren – Von Bob Marley bis Diana (1973–2001 Le quart d’heure de célébrité)
Der „Tank Man“ stellt sich während der Tiananmen-Proteste 1989 in Peking einer Kolonne von Panzern entgegen – ein weltweit bekanntes Symbol des gewaltlosen Widerstands.Bild: ORF/france.tv distribution/2P2L / French CancanBob Marley mit seinen Reggae-Hymnen, Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz, Simone Veil als Stimme der Erinnerung und Prinzessin Diana im Blitzlichtgewitter der Weltpresse – sie alle wurden zu Symbolfiguren einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels. Ihre Bilder, Auftritte und Botschaften prägten die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Die Dokumentation „Jahrhundertfiguren – Von Bob Marley bis Diana“ erzählt von außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die Politik, Kultur und Gesellschaft nachhaltig veränderten. Im Mittelpunkt steht Bob Marley, der mit seiner Musik weit mehr erreichte als internationale Charterfolge: Der jamaikanische Musiker machte den Reggae weltweit bekannt und wurde mit seinen Songs über Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit zur Stimme einer ganzen Generation.Auch Simone Veil zählt zu den prägenden Figuren dieser Epoche. Die französische Juristin und Politikerin setzte sich nicht nur erfolgreich für die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Frankreich ein, sondern wurde auch zu einer der wichtigsten Stimmen Europas. Als Überlebende des Holocaust sprach sie früh öffentlich über ihre Zeit im Konzentrationslager – und durchbrach damit ein langes Schweigen über die Traumata der Nachkriegszeit. Für Überraschung sorgt 1978 die Wahl von Johannes Paul II. zum Papst. Der erste nicht-italienische Pontifex seit Jahrhunderten wird für Millionen Menschen weltweit zu einer Hoffnungsgestalt und zu einer moralischen Autorität in einer Zeit politischer Spannungen und gesellschaftlicher Veränderungen. Gleichzeitig verändert sich auch das britische Königshaus grundlegend: Mit der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana Spencer beginnt ein neues Medienzeitalter. Die junge Prinzessin wird zur meistfotografierten Frau der Welt – bewundert für ihre Ausstrahlung, ihre Menschlichkeit und ihren Stil. Doch hinter der glanzvollen Fassade entwickelt sich ein Drama, das die Monarchie nachhaltig erschüttert. Mit eindrucksvollen Archivbildern und bewegenden historischen Momenten zeichnet „Jahrhundertfiguren – Von Bob Marley bis Diana“ das Porträt einer Epoche voller Hoffnung, Wandel und medialer Inszenierung – und zeigt, wie einzelne Persönlichkeiten zu unvergesslichen Ikonen des 20. Jahrhunderts wurden. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 22.08.2026 ORF III Jahrhundertfiguren – Von Chaplin bis Gandhi (1900–1945 Entre rire et propagande)
General Charles de Gaulle hält während der Gründung der Fünften Französischen Republik im Jahr 1958 eine Rede.Bild: ORF/france.tv distribution/2P2L / French CancanCharlie Chaplin mit Melone und Spazierstock, Winston Churchill mit Zigarre, Mahatma Gandhi am Spinnrad oder Marlene Dietrich in Uniform vor den Soldaten der Alliierten – es sind Bilder wie diese, die sich tief in das kollektive Gedächtnis des 20. Jahrhunderts eingeschrieben haben. Sie machten ihre Protagonistinnen und Protagonisten zu weltweiten Ikonen und erzählen bis heute von einer Epoche voller Umbrüche, Krisen und Visionen. Die Dokumentation „Jahrhundertfiguren – Von Chaplin bis Gandhi“ begibt sich auf eine faszinierende Reise durch das vergangene Jahrhundert und beleuchtet die Menschen hinter den berühmten Fotografien und Filmaufnahmen.Welche Beziehungen verbanden die großen Persönlichkeiten ihrer Zeit miteinander? Waren Charlie Chaplin und Winston Churchill tatsächlich befreundet – und wie blickten beide auf Mahatma Gandhi, dessen gewaltloser Widerstand die Welt veränderte? Auch Marlene Dietrich steht im Mittelpunkt dieser außergewöhnlichen Zeitreise: Als gefeierter Filmstar stellte sie sich entschieden gegen das NS-Regime, unterstützte die Alliierten im Zweiten Weltkrieg und wurde mit ihren Auftritten für Soldaten zu einem Symbol von Haltung, Mut und Eleganz. Doch worin lag das besondere Charisma Dietrichs, das sie bis heute unvergessen macht? Anhand seltener Archivaufnahmen, eindrucksvoller Fotografien und überraschender historischer Verbindungen zeigt die Dokumentation, wie einzelne Persönlichkeiten nicht nur ihre Zeit prägten, sondern selbst zu Symbolen des 20. Jahrhunderts wurden. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 22.08.2026 ORF III Jahrhundertfiguren – Von Edith Piaf bis Martin Luther King (1945–1973, Des Stars au Firmament)
John F. Kennedy (links) und Richard Nixon beim ersten im Fernsehen übertragenen TV-Präsidentschaftsduell der US-Geschichte am 26. September 1960 in Chicago.Bild: ORF/france.tv distribution/2P2L / French Cancan – 2022John F. Kennedy vor jubelnden Menschenmengen, Marilyn Monroe im glitzernden Kleid bei ihrem legendären Geburtstagsständchen, Martin Luther King mit seiner Vision von Gleichberechtigung oder Che Guevara auf dem weltberühmten Porträt, das zum Symbol der Revolution wurde -diese Bilder haben sich tief in das globale Gedächtnis eingebrannt. Die Dokumentation „Jahrhundertfiguren – Von Kennedy bis Che Guevara“ erzählt von den Geschichten hinter diesen ikonischen Momenten und von einer Zeit zwischen Hoffnung, Aufbruch und Gewalt. Im Zentrum steht der charismatische US-Präsident John F. Kennedy, dessen Vision eines modernen Amerika Millionen inspirierte.Doch sein Leben war ebenso geprägt von politischen Krisen wie von privaten Skandalen – allen voran die bis heute mythenumrankte Verbindung zu Hollywoodstar Marilyn Monroe. Nach ihrem frühen Tod wurde ihr Gesicht durch die Pop-Art-Werke Andy Warhols endgültig zur unsterblichen Ikone der Moderne. Auch die enge Verbindung zwischen Kennedy und Bürgerrechtsikone Martin Luther King wird beleuchtet. Beide standen für den Wunsch nach gesellschaftlichem Wandel – und beide wurden Opfer von Attentaten, die die Welt erschütterten und das Ende einer Ära markierten. Die Dokumentation wirft zudem einen Blick auf Cassius Clay, später bekannt als Muhammad Ali, der nicht nur den Boxsport revolutionierte, sondern auch zu einer der prägendsten Stimmen gegen Rassismus und Krieg wurde. Parallel dazu veränderte das Wettrennen ins All die Wahrnehmung der Menschheit grundlegend: Die Mondlandung von 1969 wurde zu einem Bild für Fortschritt, technische Visionen und den Beginn eines neuen Zeitalters. Mit eindrucksvollen Archivaufnahmen, berühmten Fotografien und bewegenden Zeitdokumenten zeichnet „Jahrhundertfiguren – Von Kennedy bis Che Guevara“ das Porträt einer Epoche, deren Ikonen bis heute legendär sind. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 22.08.2026 ORF III
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