2026, Folge 18–33
Folge 18/2026: Null Promille und Spaß dabei
Folge 18 (30 Min.)Ukraine: kolumbianische Kämpfer an der Front Autoren: Marie-Kristin Boese, Demian von Osten Kommandos auf Spanisch mitten im Ukraine-Krieg: Schätzungen zufolge kämpfen etwa 7000 Latinos für die ukrainische Armee, unter ihnen sind besonders viele Kolumbianer. Oft sind es Videos auf TikTok, die die jungen Männer mit dem Versprechen auf schnelles Geld in die Ukraine locken, mindestens 2500 Euro Sold im Monat. Wie brutal und gefährlich der Drohnenkrieg ist, unterschätzen dabei viele. Für die Ukraine sind bereits Hunderte Kolumbianer im Kampfeinsatz gestorben oder werden seit Monaten vermisst.Zurück bleiben verzweifelte Familien, 10.000 Kilometer entfernt in Südamerika. Marie-Kristin Boese und Demian von Osten haben sich auf die Suche gemacht nach den Kämpfern aus Kolumbien und ihren Familien. Schweiz: Blatten – ein Jahr nach dem Bergsturz Autorin: Stefanie Dodt Vor einem Jahr haben enorme Mengen aus Fels, Geröll und Eis das kleine Dorf Blatten in der Schweiz fast vollständig zerstört. Die 300 Einwohnerinnen und Einwohner konnten vorher evakuiert werden, sie haben aber alles verloren. Bis 2029 soll Blatten neu aufgebaut werden. Doch es regt sich Widerstand und eine Diskussion um die Frage: Muss man wirklich jedes von Bergstürzen betroffene Dorf wieder aufbauen? Denn ähnliche Ereignisse wie das in Blatten könnten sich mit fortschreitendem Klimawandel in Zukunft häufen. Stefanie Dodt war in Blatten. Frankreich: mit Musik gegen das Sterben der Dörfer Autorin: Sabine Bohland Er verwandelt Bäckereien in temporäre Dancefloors. DJ Dorian Gamon legt zwischen Croissants und Pains au chocolat auf und will damit Menschen zusammenbringen. Außerdem möchte „DJ Baguette“ mit seinen Auftritten auf das Sterben der Gemeinden in ländlichen Gebieten aufmerksam machen. Denn hier fehlt inzwischen oft die einfachste Infrastruktur wie Post oder Apotheke. Japan: Matcha-Madness. Viel Arbeit hinter dem Hype Autor: Thorsten Iffland Japan ist eine Teenation, berühmt vor allem fürr seinen Matcha. Das grüne Pulver erlebt gerade nicht nur in Japan, sondern rund um die Welt einen riesigen Hype. Denn Matcha lässt sich nicht nur als Tee trinken. Es landet im Eis, im Kuchen, sogar in Cremes und in Gesichtsmasken. Überall ist Matcha drin. Die Produzenten in Japan freuen sich über so viel Nachfrage. Aber die Ernte ist unglaublich anstrengend. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 02.06.2026 NDR Folge 19/2026
Folge 19 (30 Min.)Japan: Yakuza-Aussteigerin Autor: Ulrich Mendgen Mako Nishimura war die einzige bekannte Frau bei der Yakuza, der japanischen Mafia. In einer Welt, die von Männern dominiert wird, verkaufte sie jahrelang Drogen und vermittelte Frauen in die Prostitution. 2012 stieg sie aus und setzt sich heute für andere Yakuza-Aussteiger ein. Als Frau in der japanischen Mafia nutzte sie unter anderem Tätowierungen als sichtbares Zeichen, um sich Respekt und Anerkennung in der brutalen Männerwelt zu verschaffen. Als ihr Yakuza-Chef von ihr verlangte, sich selbst zu bestrafen, schnitt sie sich einen Finger ab.Sie hatte Drogen für den eigenen Konsum abgezweigt. Während sie ihre Position im organisierten Verbrechen festigte, vernachlässigte sie ihre Rolle als Mutter ihrer Söhne. ARD-Japan-Korrespondent Ulrich Mendgen begleitet die Mafia-Aussteigerin in der Provinz Gifu, wo ehemalige Bandenmitglieder durch öffentliches Müllsammeln um gesellschaftliche Vergebung bitten. Indien: toxische Schönheit der Marmormülldeponie Autorin: Lena Bodewein Schweizer Schneelandschaft bei 42 Grad Celsius? Mitten in Rajasthan, nahe beim Zentrum der Marmorindustrie Indiens, ist aus Versehen eine Attraktion entstanden. Die Marmormülldeponie von Kishangarh sieht aus wie eine Eiswüste – und besteht doch nur aus übriggebliebenem Marmorstaub. Diese extreme Schönheit lockt Blogger, Bollywood-Stars und Brautpaare an. In farbenfroher Kleidung posieren, tanzen und inszenieren sie sich, stecken die bloßen Füße in türkisblaue Wasserstellen. Doch diese Schönheit, so weiß wie Schnee, hat ein dunkles Geheimnis: Der feine Marmorstaub greift die Lungen an, das Grundwasser wird durch Schwermetalle und andere Giftstoffe verschmutzt. China: giftiger Rohstoffabbau bei seltenen Erden Autor: Jörg Endriss Seltene Erden sind ein wichtiger Rohstoff für Smartphones, E-Autos und Windkraft. Bei der Verarbeitung dominiert China den Weltmarkt – und nutzt Exportkontrollen als Druckmittel im Handelskonflikt mit USA und Europa. Gleichzeitig verlagert sich der umweltschädliche Abbau zunehmend ins Bürgerkriegsland Myanmar. Dort entstehen neue Minen, während in China selbst viele geschlossen wurden. Wer den Spuren dieses Hightech-Rohstoffs folgt, stößt auf Umweltgifte, Machtpolitik und schnell auf Probleme. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 09.06.2026 NDR Folge 20/2026
Folge 20 (30 Min.)Philippinen: Streit ums Meer. Hilfe für belagerte Inseln Autor: Ulrich Mendgen Einer der wichtigen Schifffahrtswege der Welt führt durch ein Gebiet, um das erbittert gestritten wird: das Südchinesische Meer zwischen den Anrainern China, Philippinen und Vietnam. Peking will das gesamte Seegebiet kontrollieren. Auf herrenlosen Riffen und Sandbänken baut die chinesische Marine Militärbasen. Die chinesische Küstenwache blockiert dabei philippinische Fischer in ihren angestammten Fanggebieten und auch die Versorgung der Menschen dort. Die fühlen sich gestrandet in der eigenen Heimat. ARD-Korrespondent Uli Mendgen begleitet für die „Weltbilder“ Helfer, die die Fischer und andere Bewohner auf den Inseln unterstützen wollen.Vietnam: Kokos-Nektar als Chance Autor: Florian Bahrdt Das Mekongdelta im Süden Vietnams gilt als eine der fruchtbarsten Regionen Südostasiens. Millionen Menschen leben dort von der Landwirtschaft. Doch es gibt ein Problem: Der Fluss fließt auf einer Länge von mehr als 4000 Kilometern durch mehrere Staaten und wird dabei immer wieder durch gigantische Staudämme aufgehalten. Vor allem in China, Laos und Kambodscha. Diese Länder drehen Vietnam buchstäblich das Wasser ab. Der Fluss führt im Süden immer weniger Wasser, dadurch drückt mehr salziges Wasser aus dem Meer in das Delta. Und dann kommt auch noch der Klimawandel mit Trockenheit und steigendem Meeresspiegel. All das könnte das Ende bedeuten für Pflanzen und Landwirtschaft und für die Menschen, die dort leben. Doch einige wollen ihr Schicksal nicht einfach so hinnehmen. Eine junge Frau, eine Kokos-Bäuerin hat nun einen Weg gefunden, um wirtschaftlich überleben zu können: mit Nektar aus Palmen. Florian Bahrdt war da. Japans Yakuza: Mafia-Lady packt aus Autor: Ulrich Mendgen Die japanische Mafia, die Yakzua, verdiente bis in die 1990er-Jahre prächtig und wuchs zu einer mächtigen Schattenwelt heran. Aus diesem Reich krimineller Männerbünde erzählt nun ausgerechnet eine Frau. Das bisher einzige bekannte weibliche Mitglied der Yakuza boxte sich buchstäblich durch im Milieu. Aber inzwischen ist sie ausgestiegen. Wieso ihr Kampf um Verzeihung mindestens ebenso hart ist, verrät sie ARD-Japan-Korrespondent Ulrich Mendgen. Und sie versucht auch eine Annäherung zu ihrem Sohn, der wegen ihrer Vergangenheit lange Zeit nichts von seiner Mutter wissen wollte. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 18.08.2026 NDR Folge 21/2026
Folge 21 (30 Min.)USA: Leben wie auf dem Mars Autorin: Sarah Schmidt Mitten in der Wüste von Utah steht eine Weltraumstation. Seit mehr als 20 Jahren üben Studierende hier das Leben und vor allem das Forschen auf dem Mars. Im engen Wohnbereich mit acht Metern Durchmesser müssen sie leben, kochen, schlafen und auch forschen. Ihren Wohnbereich verlassen die Astronauten-Studierenden nur im Raumanzug. Wenn sie Forschungstrips auf dem Roten Planeten simulieren, sind sie in einem Mondfahrzeug unterwegs. Die Mars Society betreibt diese Übungsstation. Auf ihr sollen Interessierte ausprobieren, wie das Leben auf dem Mars und der Alltag auf einer Marsstation aussehen könnte.Lange Zeit wurden die Marsforscher für ihr Engagement nicht ernst genommen. Seitdem Elon Musk seine Pläne zur Besiedelung des erdähnlichen Planeten ernsthaft angeht, wird das Interesse an der Marsbasis wieder größer. River Riehle studiert in Florida Weltraumtechnik und lebt für eine Woche auf der Station. Er will unbedingt ins Weltall als Astronaut. Deshalb ist er hier: „Astronaut zu werden, ist ein sehr hoch gestecktes Ziel. Es gibt nicht viele erste Schritte, das auszuprobieren für die breite Öffentlichkeit. Für uns ist es aufregend, dass das möglich ist und dass wir diese Erfahrungen machen konnten.“ Eine Woche abgeschlossen von der Umwelt wie auf dem Mars zu leben, das sei eine einzigartige und sehr wertvolle Erfahrung. Korrespondentin Sarah Schmidt begleitet das Team in seinem Alltag zwischen Mars, Utah und dem Traum vom Weltall. Südafrika: Kapstadts Kampf ums Wasser Autorin: Vivica Jungels Kapstadt stand 2018 kurz vor dem sogenannten Day Zero, dem Tag, an dem kein Wasser mehr aus den Leitungen gekommen wäre. Die Katastrophe konnte damals knapp verhindert werden. Doch Dürre, Starkregen und das schnelle Wachstum der Stadt setzen die Wasserversorgung weiter unter Druck. Bis 2040 will Kapstadt deshalb zu einer „wassersensitiven“ Stadt werden mit Meerwasserentsalzung, Grundwasser, Abwasseraufbereitung und naturbasierten Lösungen. Zoleka Havi macht eine Ausbildung zur Flusswächterin, entfernt invasive Pflanzen aus Wasserläufen und hofft auf ein besseres Leben. Reginald Pillay arbeitet an einem bepflanzten Rückhaltebecken, das Regenwasser speichern und neues Grundwasser bilden soll. Beide zeigen, wie Klimaanpassung dort beginnt, wo die Wasserkrise am härtesten zu spüren ist. Doch ob Kapstadts Plan aufgeht, hängt nicht nur von Technik und Natur ab, sondern auch von Geduld, Vertrauen und den Menschen vor Ort. Japan: Mafia-Lady packt aus Autor: Ulrich Mendgen Mako Nishimura war die einzige bekannte Frau bei der Yakuza, der japanischen Mafia. In einer Welt, die von Männern dominiert wird, verkaufte sie jahrelang Drogen und vermittelte Frauen in die Prostitution. 2012 stieg sie aus und setzt sich heute für andere Yakuza-Aussteiger ein. Als Frau in der japanischen Mafia nutzte sie u.a. Tätowierungen als sichtbares Zeichen, um sich Respekt und Anerkennung in der brutalen Männerwelt zu verschaffen. Als ihr Yakuza-Chef von ihr verlangte, sich selbst zu bestrafen, schnitt sie sich einen Finger ab. Sie hatte Drogen für den eigenen Konsum abgezweigt. Während sie ihre Position im organisierten Verbrechen festigte, vernachlässigte sie ihre Rolle als Mutter ihrer Söhne. Japan-Korrespondent Ulrich Mendgen begleitet die Mafia-Aussteigerin in der Provinz Gifu, wo ehemalige Bandenmitglieder durch öffentliches Müllsammeln um gesellschaftliche Vergebung bitten. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 01.09.2026 NDR Folge 22/2026
Folge 22 (30 Min.)Luftalarm am Strand: Wie Russinnen und Russen im Urlaub den Krieg verdrängen Autorin: Silke Diettrich Sirenen heulen am Badestrand, Urlauber sonnen sich ungerührt weiter. An Russlands Schwarzmeerküste trifft der Ukraine-Krieg mitten in der Hochsaison auf den Ferienalltag. In Noworossijsk zerstören Drohnen ein Wohnhaus und treffen das Hafengelände, die zentrale Drehscheibe für rund 80 Prozent der russischen Getreideexporte. In Tuapse brennen nach Angriffen Ölterminals, Experten warnen vor schweren Umweltschäden an den Stränden. Das Filmteam um Silke Diettrich reist entlang der Küste von Noworossijsk über das traditionsreiche Jugendlager Orljonok bis in die mondäne Olympia-Stadt Sotschi.Die Recherche vor Ort zeigt: Während Strände wegen der Luftalarme geräumt werden, Treibstoff an den Zapfsäulen fehlt und Flughäfen immer wieder schließen, versuchen viele Reisende die Gefahr zu verdrängen. Für die meisten Bürger*innen fehlen bezahlbare Reiseziele im Ausland. Wie tief greift der Krieg inzwischen in das russische Alltagsleben ein? Kroatien: Dubrovniks Maßnahmen gegen Overtourism Autor: Andreas Bachmann Kreuzfahrtschiffe vor der Altstadt, Menschenmassen in den engen Gassen: Dubrovnik gilt als das Symbol für Overtourism. Inzwischen will die Stadt zeigen, dass Tourismus auch anders geht: Besucherströme werden digital gelenkt, die Anlandung von Kreuzfahrtschiffen begrenzt, die Altstadt besser geschützt, Grünflächen statt Bauland ausgewiesen. 2026 wurde Dubrovnik deshalb als „Green Pioneer of Smart Tourism“ ausgezeichnet. Doch für seinen Kurs bekommt Bürgermeister Mato Frankovic Gegenwind – Investoren sind sauer, machen Druck, der Bürgermeister steht unter Polizeischutz. Kann Dubrovnik trotzdem zum Vorbild für Europas überlaufene Urlaubsorte und wieder lebenswerter für seine Bewohnerinnen und Bewohner werden? Andreas Bachmann hat sich unter die Touristen gemischt. Bundeswehr in Australien: Großübung am anderen Ende der Welt Autor: Marcel Müller 13.000 Kilometer von Deutschland entfernt trainiert die Luftwaffe über Australien. Bei der Großübung Pitch Black (auf Deutsch: stockfinster) proben 21 Staaten mit über 100 Flugzeugen komplexe Einsatzszenarien wie Luftbetankungen und Nachtflüge. Die Bundeswehr beteiligt sich mit sechs Eurofightern, zwei Tankflugzeugen und mehr als 200 Soldatinnen und Soldaten. Ein Kamerateam konnte die Crew eines deutschen Tankflugzeugs bei ihrem Einsatz begleiten: Über dem australischen Outback steuert die deutsche Luftwaffe den Ausleger an Kampfjets befreundeter Nationen heran bei fast 600 km/h und weniger als 20 Metern Abstand. Das Andocken an Maschinen aus Südkorea, Australien oder Singapur ist dabei echte Millimeterarbeit. Auf der Airbase in Darwin bereiten Techniker deutsche Eurofighter auf ihre Trainingsflüge vor. Alles muss blitzschnell gehen, die deutschen Kampfpiloten sind dabei unter Hochspannung. Hinter dem Großmanöver steht ein sicherheitspolitisches Signal: Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen im Indopazifik wollen Deutschland und seine Partner Geschlossenheit demonstrieren und freie Handelswege sichern. In der Region Darwin stoßen die ständigen Tiefflüge und der Lärm jedoch auch auf Kritik aus der Bevölkerung. Wie funktioniert das Zusammenspiel internationaler Streitkräfte in der Praxis? Korrespondent Marcel Müller konnte mit einem Filmteam die Bundeswehr am Boden und im Cockpit begleiten. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 15.09.2026 NDR Folge 23/2026: Die Seegras-Retter von den Balearen
Folge 23 (30 Min.)Urlauber sehen das Seegras oft nur als eine lästige Alge, die am Strand herumliegt: Posidonia oceanica, wie der wissenschaftliche Name lautet, ist eine der unterschätztesten Pflanzen der Welt. Und in Wahrheit ein echtes Multitalent: Seegras kann mehr Kohlenstoff speichern als jeder Wald. Eine Unterwasserwiese, die jungen Fischen und bedrohten Arten wie Seepferdchen Schutz bietet. Ein Klimaretter mit mehr Power als der Regenwald. Und eine Biobarriere, die die Strände der Baleareninseln vor Herbst- und Winterstürmen schützt. Dass diese „Lunge des Meeres“ Außergewöhnliches leistet und geschützt werden muss, ist unter Fachleuten unumstritten.Doch neben Klimawandel und Wasserverschmutzung droht dem Seegras noch eine ganz andere Gefahr: Mit jedem Jahr liegen mehr Boote, oft luxuriöse Jachten, vor Mallorca oder Formentera. Und schon ein einziger Anker kann Hunderte Seegraspflanzen vernichten. Es dauert Jahrzehnte, den Schaden wieder zu beheben. „Seegras ist eine sehr stabile Pflanze, aber auch sehr langsam im Wachstum“, sagt Ozeanologin Laura Royo, die den Unterwasserwald in aufwendigen Tauchgängen wieder aufforstet: „Man muss Geduld haben.“ Die Behörden auf den Balearen setzen mittlerweile auf Vorbeugung: Besonders in der Hochsaison sind Patrouillenboote unterwegs, überwachen die Ankerpositionen von Jachten, klären die Kapitäne auf, dass sie nur über Sandflächen ankern dürfen, und verhängen auch mal Geldstrafen. Seegras-Retter Marcial Bardolet fährt eines dieser Boote. Der gebürtige Mallorquiner will seine Heimat schützen: „Ich fühle mich verbunden mit dem Seegras und es ist meine Lebensaufgabe, es zu erhalten.“ (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 22.09.2026 NDR Folge 24/2026
Folge 24 (30 Min.)Frankreich: Luxus zum Festpreis im Schlaraffenland Autor: Michael Strempel Willkommen bei „Les Grands Buffets“ in Narbonne, dem größten All-you-can-eat-Büfett Europas. ARD-Frankreich-Korrespondent Michael Strempel entdeckt hier echte Haute Cuisine zum fairen Festpreis von nur 65,90 Euro. Auf dem Programm: Hummer, Gänseleber, Trüffel und das größte Käsebüfett der Welt mit über 111 Sorten, ein Guinness-Weltrekord. Der spektakuläre Höhepunkt ist die Zeremonie mit einer flambierten Blutente zu Wagner-Klängen.Mit 220 Mitarbeitenden, bis zu 594 Gästen pro Service und 400.000 Besuchern im Jahr zeigt das Restaurant, wie bezahlbarer Luxus funktioniert. Gäste reisen sogar aus England und den USA an, um dieses Schlaraffenland zu erleben. Die „Weltbilder“ werfen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von Küche, Präsentation und Service. Ein Muss für alle Feinschmecker und Frankreich-Fans. Australien: Super-Alge für klimafreundliche Rinderzucht? Autor: Florian Bahrdt Australien kämpft mit den Folgen des Klimawandels: Hitze, Dürre und verheerende Buschfeuer. Gleichzeitig trägt die Landwirtschaft selbst zur Erderwärmung bei. Denn die rund 30 Millionen Rinder des Landes stoßen beim Rülpsen große Mengen Methan aus, ein besonders klimaschädliches Treibhausgas. Eine ungewöhnliche Lösung hat Sam Elsom, Gründer des australischen Unternehmens Sea Forest, vor der Küste Tasmaniens entdeckt: die Rotalge Asparagopsis. Schon kleine Mengen der Meeresalge im Futter sollen den Methanausstoß von Rindern drastisch reduzieren. Sam Elsom züchtet die Alge inzwischen an Land und will daraus einen Futterzusatz für die Rinderzucht entwickeln. Auf der Farm von Landwirt Adam Wesley wird das Experiment bereits getestet. Seine Rinder bekommen die Alge unter anderem über sogenannte Lecksteine. Sensoren messen, wie viel Methan die Tiere tatsächlich ausstoßen. Die Idee klingt vielversprechend. Doch kann Algenfutter für Rinder wirklich einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten? Und könnte daraus sogar klimafreundlicheres Fleisch entstehen? Die „Weltbilder“ begleiten Sam Elsom und seinen ungewöhnlichen Versuch, mit Meeresalgen gegen eines der klimaschädlichsten Treibhausgase der Landwirtschaft vorzugehen. Syrien: unterwegs auf der gefährlichsten Bahnstrecke des Landes Autor: Heiner Hoffmann Nach 13 Jahren Bürgerkrieg soll Syriens Eisenbahn wieder rollen. Doch die Realität ist ernüchternd: zerstörte Gleise, uralte Lokomotiven, improvisierte Reparaturen und Lokführer, die täglich ihr Leben riskieren. ARD-Reporter Heiner Hoffmann begleitet einen der ersten Ölzüge auf seiner Fahrt von Homs nach Aleppo und erlebt, wie schwierig der Wiederaufbau eines Landes ist, dessen Infrastruktur fast vollständig zerstört wurde. Die Reise führt durch ein Syrien im Umbruch. Während Werkstätten aus Schrott Ersatzteile bauen und entgleiste Züge den Verkehr lahmlegen, träumt die staatliche Eisenbahn bereits von einer großen Zukunft. Denn ausgerechnet jetzt könnte Syrien zu einem wichtigen Knotenpunkt im internationalen Warenverkehr werden. Ein geplanter Schienenkorridor von Saudi-Arabien über Jordanien und Syrien bis in die Türkei soll Öl und Güter transportieren und eine Alternative zur Straße von Hormus schaffen, deren Bedeutung durch die jüngsten Spannungen im Nahen Osten weitergewachsen ist. Kann ein heruntergewirtschaftetes Bahnnetz tatsächlich zum Motor für den Wiederaufbau werden? Und welche Chancen hat ein Land, das sich nach Jahren des Krieges neu erfinden muss? Eine Reportage von Heiner Hoffmann über Mut, Improvisation und die Hoffnung, dass eine Eisenbahn mehr sein kann als nur ein Verkehrsmittel. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 29.09.2026 NDR Folge 25/2026: Die Ärzte der Ägäis
Folge 25 (30 Min.)Die griechische Stavros-Niarchos-Stiftung hat seit 2014 ein System von mobilen medizinischen Teams (Mobile Medical Units) aufgebaut. Monatlich steigen sie in Piräus auf die Fähre, um Menschen auf kleinen entlegenen Inseln für jeweils eine knappe Woche medizinisch zu versorgen. Denn die Kosten für einen Arztbesuch auf dem Festland können sich viele Inselbewohner nicht leisten. Und im Winter sind Überfahrten wegen schlechten Wetters oftmals ganz unmöglich. Der Augenarzt Christos Christoulakis ist von Anfang an bei diesen Einsätzen dabei: „Wir geben etwas.Aber wir bekommen auch sehr viel zurück.“ Zusammen mit Tasos Stamatiadis, dem technischen Leiter der Mission, ist er auf dem Weg nach Serifos. Auf der Fähre werden sie von zwei Lkws voll mit medizinischem Gerät begleitet, darunter ein tragbares Röntgengerät, ein digitales 3D-Mammografiegerät und ein Knochendichtescanner. Auf Serifos wird in wenigen Stunden ein Pop-up- Krankenhaus errichtet, mit dem die Insel vier Tage lang über die medizinische Infrastruktur einer kleinen Stadt verfügt: mit vielen verschiedenen Fachärzten und Krankenschwestern, die alle ehrenamtlich arbeiten. Auf der Insel wird das Medizinteam schon erwartet. Viele der knapp 1500 Einwohner kommen zu Untersuchungen vorbei, oft zu mehreren. Das „reisende Krankenhaus“ hilft ihnen so, trotz der fehlenden Infrastruktur weiter auf Serifos zu leben. Manchen Patienten allerdings müssen die Ärzte zu einer Therapie auf dem Festland raten, so wie Susanna Diogou, die Lähmungserscheinungen in ihrem linken Fuß hat. Aber dafür müsste die Familie sich für längere Zeit trennen. Ein Dilemma, das viele Menschen auf den Inseln fürchten. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 06.10.2026 NDR Folge 26/2026
Folge 26 (30 Min.)Indien: Klage gegen den eigenen Sohn Autorin: Franziska Amler Ohne Rente und staatliches Sicherheitsnetz sind Millionen alte Menschen in Indien auf ihre Kinder angewiesen. Auch Anjanamma lebt mittellos im Altenheim, nachdem ihr Sohn sie im Stich ließ. Doch sie wehrt sich: Mithilfe eines neuen Gesetzes verklagt sie ihn auf Unterhalt. Estland: Europas tödlicher Drogen-Hotspot Autor: Christian Stichler Das Hightech-Vorzeigeland Estland ist gleichzeitig Europas Drogen-Hotspot Nummer eins. Nach Zerschlagung des Heroinmarktes überschwemmen heute extrem zerstörerische, vollsynthetische Opioide das Land, die Konsumenten apathisch zurücklassen.Großbritannien: eine Generation ohne Perspektive Autorin: Mareike Aden Für knapp eine Million junge Menschen in Großbritannien bedeutet das Schulende die Arbeitslosigkeit. Einer von ihnen ist der 19-jährige Liam aus Liverpool, der bereits 600 erfolglose Bewerbungen geschrieben hat. London-Korrespondentin Mareike Aden zeigt, wie hart der Kampf um den Einstieg in den Arbeitsmarkt ist und warum einer ganzen Generation die Perspektivlosigkeit droht. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 13.10.2026 NDR Folge 27/2026: Malta – Wüste oder Wasserlabor der Zukunft?
Folge 27 (30 Min.)Malta: Europas trockenste Insel und zugleich trockenstes Land. Der Inselstaat kämpft ums Überleben. Forscher, Bauern und Umweltaktivisten kämpfen gegen die Dürre und gegen die eigene Regierung, die weiter auf Wachstum setzt. Während jedes Jahr Millionen Urlauber auf die Insel drängen, bleibt für die Landwirtschaft kaum ein Tropfen Wasser. Schon seit Beginn der Besiedlung der Mittelmeerinsel war das Wasser rar auf Malta. Doch während frühere Zivilisationen umsichtig mit dem kostbaren Gut umgingen, indem sie strenge Regeln erließen, scheint der sorgsame Umgang mit Wasser mittlerweile in Vergessenheit geraten zu sein.Mehr als vier Millionen Touristen kamen 2025 auf die Insel, bei nicht einmal 600.000 Einwohnern. 70 Prozent des Wassers auf Malta werden mittlerweile künstlich erzeugt mit riesigen Meerwasserentsalzungsanlagen. Allein am Golden Beach, einem Strand im Westen der Insel, tummeln sich bis zu 9000 Urlauberinnen und Urlauber pro Tag. Auch unter Wasser zeigen sich die Folgen: Delfine verlieren ihren Lebensraum, das Meer seine Reinheit, wie Expertin Francesca Soster auf einem wissenschaftlichen Bootsausflug zeigt. Visionäre wie Agrarökonom Malcolm Borg, Hydrologe Michael Schembri oder Umweltexperte Brian Restall suchen Wege aus der Krise: mit Bodenfeuchte-Sensoren, Grundwassernutzung, Überwachungskameras oder Pflanzen, die deutlich weniger Wasser verbrauchen. Auch wenn die Lage sich zuspitzt, das in Malta gewonnene Know-how kann anderen Regionen im Mittelmeerraum helfen, den Wassermangel zu überwinden. Die Reportage zeigt jene Menschen, die trotz widrigster Bedingungen nicht aufgeben und Malta zu einem Labor der Zukunft machen. Eine eindringliche Warnung. Aber auch ein Hoffnungsschimmer. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 20.10.2026 NDR Folge 28/2026
Folge 28 (30 Min.)China: wie Dating funktioniert Autorin: Marie von Mallinckrodt, ARD-Studio Peking Tausende Euro bezahlen, um endlich die große Liebe zu finden? Genau das macht Xiaohe in China. Sein Dating-Coach verpasst ihm nicht nur einen neuen Look. Er will auch verändern, wie Xiaohe auf Frauen zugeht. Doch der Kurs bringt Xiaohe in einen Konflikt: Frauen werden bewertet, sein Auftreten wird optimiert und selbst an seinem Dating-Profil soll kräftig nachgeholfen werden. Xiaohe selbst sagt, er wolle eigentlich nur eine „gesunde und normale Beziehung“.Kann man Liebe wirklich lernen? Und was bleibt von einem selbst übrig, wenn Dating zum Coaching-Business wird? Indien: der Schlangendoktor von Assam Autorin: Lena Bodewein, ARD-Studio Neu-Delhi In der Gegend rund um Assam im Nordosten Indiens ist Dr. Surajit Giri eine echte Berühmtheit: Den Arzt aus dem Krankenhaus nennen alle respektvoll nur „den Schlangendoktor“. Mit einfachen Mitteln hat er dafür gesorgt, dass in den vergangenen acht Jahren kein Mensch in seinem Bezirk an Schlangenbissen gestorben ist. Vor allem in den Teeplantagen fühlen sich die giftigen Grubenottern und Kettenvipern wohl. Die Pflückerinnen, die auf den Feldern arbeiten, sind immer in Gefahr, gebissen zu werden. Mit Dr. Giris App wissen sie aber schnell, was zu tun ist. Und der Arzt erfährt früh, wenn die nächste Patientin mit Gegengift behandelt werden muss. Mehr als 50.000 Menschen sterben jedes Jahr in Indien nach einem Schlangenbiss, vor allem, weil die richtigen Behandlungen nicht schnell genug in die Wege geleitet werden. Sudan: ein Jahr nach dem Massaker von Al-Faschir Autor: Ramin Sina, ARD-Studio Kairo Die Massaker von Al-Faschir verfolgen Mahasin Mohammed bis heute: Auf der Flucht vor der RSF-Miliz musste sie mitansehen, wie ihre Tochter von einem Granatsplitter tödlich getroffen wurde – ohne Krankenhaus, ohne Hilfe, mitten in der Wildnis. Heute lebt sie mit ihrer Familie in einer provisorischen Unterkunft in Khartum. Doch vor dem Krieg gibt es für sie kein Entkommen: Die Bilder ihrer Flucht und der Gewalt lassen sie nicht los. Während die sudanesische Armee und die RSF um Macht, Land und Ressourcen kämpfen, versuchen Frauen in den Emergency Response Rooms, das Überleben der Zivilbevölkerung zu sichern – mit Lebensmitteln, Gemeinschaftsküchen und Hilfe dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Mahasin will zurück: „Man kann sein Zuhause nicht vergessen“, sagt sie. Doch Al-Faschir ist heute eine Geisterstadt – und der Horror des Massakers bleibt. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 27.10.2026 NDR Folge 29/2026: Meine Niere für einen Fremden
Folge 29 (30 Min.)In den Niederlanden ist es schon seit 20 Jahren möglich, anonym eine seiner beiden Nieren an jemanden zu spenden. Auch in einigen anderen europäischen Ländern wie in Großbritannien oder Frankreich ist das inzwischen möglich. Damit setzt man eine Kettenreaktion an Lebendtransplantationen in Gang: So bekommt der 49-jährige schwerkranke Roy Rodgers in Rotterdam die Niere eines fremden lebenden Spenders. Seine gesunde Mutter hat sich dazu verpflichtet, ihrerseits am selben Tag anonym eine Niere zu spenden, um so einem anderen Kranken zu helfen.Dieses Überkreuz-Transplantationsprogramm ermöglicht Lebendspenden auch dann, wenn zwischen Ehepaaren und nahen Verwandten eine Spende aufgrund von Gewebeunverträglichkeit nicht infrage kommt. So war es auch bei Roy Rodgers und seiner Mutter. Am selben Tag werden drei weitere Paare in zwei verschiedenen Kliniken im Ringtausch transplantiert. Ausgelöst werden diese Überkreuz-Spenden häufig durch freiwillige anonyme Nierenspenden. So hat der 72-jährige ehemalige Hausarzt Alex van der Male seine Niere aus reiner Nächstenliebe gespendet. Dass er auf diese Art einem anderen Menschen ein neues Leben schenken konnte, macht ihn glücklich. Deutschland hat mit die strengsten Transplantationsgesetze in ganz Europa. Hier stehen mehr Menschen auf der Warteliste als anderswo. Bisher waren Nieren-Lebendspenden nur zwischen Verwandten und Ehepaaren erlaubt. Jetzt soll das Transplantationsgesetz nach niederländischem Vorbild geändert werden und Überkreuz-Lebendspenden unter Fremden sowie anonyme Lebendspenden aus Nächstenliebe legal werden. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 03.11.2026 NDR Folge 30/2026
Folge 30 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 10.11.2026 NDR Folge 31/2026
Folge 31 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 24.11.2026 NDR Folge 32/2026: Mein Leben im Retro-Stil
Folge 32 (30 Min.)Retro ist längst mehr als eine Mode, für einige Menschen ist es ein Lebenskonzept. So wie für Hebe (27) und Henk (34), die in Antwerpen leben. In ihrem Alltag dreht sich alles um 1920er- und 1930er-Jahre. Kleidung, Möbel, Musik und viele Gebrauchsgegenstände stammen aus vergangenen Zeiten. Sie sehen es als Möglichkeit, Geschichte hautnah zu erleben und ihr Leben zu entschleunigen. Dabei bleiben Hebe und Henk aber sehr pragmatisch: Sie schätzen moderne Technik ebenso wie die Freiheiten der heutigen Gesellschaft. Auch Sébastian (55) aus Lyon hat seine Leidenschaft für frühere Jahrzehnte zum Lebenskonzept gemacht.Mit seiner Frau Lesley organisiert er in Chamrousse in den französischen Alpen das Vintage-Event Alpine Classique, bei dem Retro-Fans aus ganz Europa zusammenkommen. In einer Zeit, die ihnen nicht sehr vielversprechend erscheint, ist die Flucht in die Vergangenheit eine Art Ventil für sie. Höhepunkt ist jedes Jahr das Fest in den Alpen. Zwischen Holzskiern, Oldtimern und Vintagekleidung entsteht dort eine eigene nostalgische Welt. Die niederländische Musikerin Floor (30) lebt den Retro-Gedanken über die Musik der 1960er- und 1970er-Jahre. Ihre Eltern sind beide Musiker und sie ist mit dem Sound dieser Jahrzehnte aufgewachsen. Schon als Teenagerin hat sie angefangen, Schallplatten und Kleidung aus dieser Zeit zu sammeln. Floor ist ein Fan von Musikern wie Bob Dylan und David Bowie, von denen sie sich inspirieren lässt. Nun geht sie auf Tour. Was alle verbindet, ist der Wunsch, für einen Moment auszusteigen aus einer komplexen, oft überfordernden Gegenwart. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 01.12.2026 NDR Folge 33/2026
Folge 33 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 08.12.2026 NDR
zurückweiter
Erhalte Neuigkeiten zu Weltbilder direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Weltbilder und weiteren Serien
deiner Liste findest du in deinem
persönlichen Feed.
TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Weltbilder online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.Erinnerungs-Service per
E-Mail
