2026
Folge 1/2026
Folge 1 (30 Min.)Haiti: der Kampf gegen die Banden Autorin: Marie-Kristin Boese Der Kampf der bewaffneten Banden auf Haiti findet kein Ende. Immer mehr Waffen kommen ins Land, die Banden sind inzwischen besser bewaffnet als die überforderte Polizei. „Die kriminellen Netzwerke sind ziemlich kreativ“, sagt Juan Marquez, ein Polizei-Ausbilder, den die UN nach Haiti geschickt haben. „Natürlich brauchen wir die nationalen Behörden aller Länder hier, damit die reagieren können und damit sie zusammenarbeiten, um diese Netzwerke zu zerschlagen.“ Haiti gilt als „failed State“, als gescheiterter Staat ohne Ordnung und durchsetzungsfähige Institutionen.Die Banden nutzen Haiti als Umschlagplatz für Drogenschmuggel und andere kriminelle Taten. Die Zivilbevölkerung ist ihnen schutzlos ausgeliefert. Hinter den Banden stehen lokale Eliten, die inzwischen die Kontrolle über die Gangs verloren haben. USA: Rosa Parks und ihre Nachfolgerinnen Autorin: Gudrun Engel Der 1. Dezember 1955 gilt als entscheidender Tag für die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung. In Montgomery/Alabama gilt im öffentlichen Nahverkehr Rassentrennung. Ein weißer Fahrgast verlangt die Räumung der reservierten Sitzreihe, in der die Näherin Rosa Parks sitzt. Die damals 42-jährige Parks weigert sich, da sie nicht die ganze restliche Fahrt stehen will. Parks wird wegen Störung der öffentlichen Ruhe festgenommen, am Abend aber wieder freigelassen. Bereits am Tag darauf kommt es zu lokalen Protesten und einem ersten Aufruf zum Bus-Boykott für den darauffolgenden Montag. Der Boykott dauert insgesamt 381 Tage, am Ende hebt der Oberste Gerichtshof die Rassentrennung in den Bussen von Montgomery auf. Was ist geblieben von der Bürgerrechtsbewegung in Zeiten von Trump und seiner ausgrenzenden Politik? Gudrun Engel berichtet über den Umgang mit Rassismus und über das Selbstverständnis von Bürgerrechtsaktivist*innen im Jahr 2025. Syrien: Rückkehr der Araberpferde Autor: Ramin Sina Ein Jahr nach dem Ende der Assad-Dynastie erlebt Syrien einen Neuanfang – auch sportlich. Der Reitsport galt jahrzehntelang als exklusives Hobby der Herrscherfamilie, Konkurrenten wurden verfolgt und mundtot gemacht. Adnan Kassar, der als Jockey 1992 Bassel al-Assad besiegte, musste kurz darauf brutal für seinen sportlichen Erfolg bezahlen. Das Assad-Regime ließ ihn im berüchtigten Gefängnis Sednaya verschwinden. Heute ist er frei, reitet wieder und trainiert junge Syrer auf Vollblutaraberpferden. Westsahara: Leben im Niemandsland Autorin: Kristina Böker Seit fast 50 Jahren leben die Sahraoui in Flüchtlingslagern in der algerischen Wüste fern ihrer Heimat Westsahara. Der Konflikt um Selbstbestimmung spaltet das Land: Marokko kontrolliert große Teile, die Polisario kämpft weiter. Internationale Unterstützung schwindet, während Armut und Abhängigkeit von Hilfslieferungen wachsen. Kinder lernen Krieg und Staat im Klassenzimmer, obwohl sie die Heimat ihrer Familie nie gesehen haben. Die UN-Friedensmission verspricht Stabilität, doch ein Referendum lässt weiter auf sich warten. Der Film zeigt einen vergessenen Konflikt, der bis heute das Leben eines ganzen Volkes bestimmt. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 13.01.2026 NDR Folge 2/2026: Der eisige Weg zum Extrembergsteiger
Folge 2 (30 Min.)Klettern an riesigen Eiszapfen oder Übernachtungen in hohen Steilwänden, all das lernen junge Alpinist*innen im Expeditionskader des Deutschen Alpenvereins. Eine Ausbildung für angehende Extrembergsteiger*innen, die über gefrorene Wasserfälle in Südtirol, senkrechte Felswände im Tessin hin zu grimmigen Nordwänden in den italienischen Alpen führt. Im Expeditionskader des Deutschen Alpenvereins lernen junge Männer und Frauen unter anderem das Klettern an riesigen Eiszapfen und senkrechten Felsen. Der Kader ist so etwas wie die Schule der Extrembergsteiger.Vor über 25 Jahren startete die Ausbildung des ersten Jahrgangs, Dutzende junger Menschen wurden seitdem im extremen Bergsteigen geschult. Die Idee: den klassischen Alpinismus zu fördern und denjenigen eine gute Ausbildung anzubieten, die in den Bergen nach echten Abenteuern streben. Luis Funk (22) ist Mitglied im Männerkader. Der gebürtige Münchner hat das Klettern in der Halle gelernt. Er war schon in jungen Jahren als Wettkampfkletterer erfolgreich, bis ihn die Sehnsucht nach der Natur und den Bergen dazu bewog, diese Karriere nicht weiterzuverfolgen und sich seine Herausforderungen lieber an echtem Fels statt an Plastikgriffen zu suchen. Der Weg vom Hallenkletterer zum Alpinisten führt Luis über gefrorene Wasserfälle in Südtirol, senkrechte Felsen im Tessin hin zu hohen Bergen in Kirgistan und grimmigen Nordwänden in den Alpen. Er muss lernen, Risiken einzuschätzen und Eigenverantwortung zu übernehmen, um das Ziel verfolgen zu können, das Alpinisten seit Generationen antreibt: die höchsten Gipfel auf eigenen Wegen zu erobern. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 20.01.2026 NDR Folge 3/2026
Folge 3 (30 Min.)USA: fünf Jahre nach dem Sturm aufs Kapitol Autorin: Gudrun Engel Am 6. Januar 2021 stürmten Anhänger von Donald Trump das US-Kapitol, um die Bestätigung des Wahlergebnisses infrage zu stellen. Trotz fehlender Beweise für Wahlbetrug behauptet Trump weiterhin, die Wahl 2020 gewonnen zu haben. USA-Korrespondentin Gudrun Engel spricht mit Betroffenen, Tätern und Juristen. Wegen des Angriffs starben fünf Menschen, Hunderte wurden verletzt. Über 1500 Personen wurden angeklagt, etwa 1200 verurteilt, die Hälfte sitzt in Haft. Mit Trumps Wiederwahl 2025 erfolgten Begnadigungen zahlreicher Inhaftierter, was zu verstärkten gesellschaftlichen Spannungen führte. Ein tiefgründiger Blick auf Demokratie, Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zwiespalt in Amerika. Die Reportage von Gudrun Engel hilft zu verstehen, warum der 6. Januar 2021 das Land bis heute prägt.USA: Mächtigste Armee der Welt trainiert für den Ernstfall Autorin: Sarah Schmidt Kaum ein Jahr nach Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump steht die bisherige globale Weltordnung auf dem Prüfstand. Das Völkerrecht scheint zunehmend von der Maxime des Stärkeren abgelöst zu werden. Im Zentrum der neuen US-Strategie steht die militärische Stärke. Ein Kamerateam der ARD begleitete die mächtigste Armee der Welt bei einem Dschungeltraining auf Hawaii – Szenario: Ernstfall globaler Einsätze. Unter extremen Bedingungen mit schlechter Sicht, hoher Luftfeuchtigkeit und schwerem Gelände lernen die Soldaten, auch hinter feindlichen Linien schnell und entschlossen zu agieren. Das Motto „Peace through strength“ („Frieden durch Stärke“) spiegelt die selbsterklärte Philosophie wider: Nur durch militärische Überlegenheit soll geopolitische Stabilität erzielt werden. Diese Ausbildung in Hawaiis Dschungel, unweit der touristischen Strände Waikikis, ist mehr als ein Überlebenstraining. Nach Jahren der Kriegsführung in Wüsten- und Bergregionen verlagert sich der Fokus der US-Streitkräfte unter Trump deutlich in Richtung Indopazifik – ein Schritt, der auch der Abschreckung Chinas dient. Zudem bereiten sich die Truppen auf mögliche Einsätze in Lateinamerika vor, etwa in Kuba oder Venezuela, wo die US-Regierung wiederholt politische und militärische Optionen ins Spiel bringt. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 27.01.2026 NDR Folge 4/2026: Fischer gegen Robben
Folge 4 (30 Min.)In der Ostsee galten Kegelrobben noch vor 40 Jahren als so gut wie ausgestorben. Der Mensch hatte sie erbarmungslos gejagt. Erst als die Tiere unter Schutz gestellt wurden, erholten sich die Bestände. Inzwischen leben wieder etwa 55.000 Tiere in dem Binnenmeer und machen den Fischern das Leben schwer. Etwa zehn Kilo Fisch frisst eine ausgewachsene Kegelrobbe am Tag. Janis Krumins ist einer der letzten Fischer an der lettischen Ostseeküste. Er hat sein Handwerk an die Tiere angepasst. Mit bissfesten Netzen und reusenähnlichen Eigenbauten, versucht er, den Raubtieren zu trotzen.Um die Fischer zu schützen, hat die schwedische Regierung den Schutzstatus der Tiere gesenkt und inzwischen sogar wieder die Jagd auf eine begrenzte Anzahl von Kegelrobben erlaubt. Eine Quote die bisher ohnehin nicht ausgeschöpft wird. Der Abschuss der Tiere bei Wind und Welle ist schwierig. Zudem ist die Vermarktung der Beute nicht gestattet. Wissenschaftler Peter Ljungberg hat einen Jäger begleitet und befürwortet die Jagd auf die bis zu 200 Kilogramm schweren Meeressäuger. Die geschätzten 400 Tiere an Deutschlands Ostseeküste sind daher geradezu unbedeutend. Trotzdem stehen Fischer unter Verdacht, im vergangenen Herbst mehr als 40 der geschützten Tiere bewusst in Reusen oder Netze gelockt zu haben, um sie ertrinken zu lassen. Sie sind tot an Mecklenburg-Vorpommerns Küste gespült worden. Meeresbiologin Judith Denkinger vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund hat die Kadaver seziert. Die Tiere scheinen tatsächlich ertrunken zu sein. Die Rückkehr der Kegelrobben: an der deutschen Ostseeküste ist sie zu einem Krimi geworden, in anderen Ländern sorgt sie für Ärger. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 03.02.2026 NDR Folge 5/2026
Folge 5 (30 Min.)Julia-Niharika SenBild: NDR/Morris Mac Matzen / NDR Presse und InformationGroßbritannien: schlank um jeden Preis? Autorin: Mareike Aden Londons Edelrestaurants und Luxusschneidereien spüren den Trend am Leib ihrer Kundinnen und Kunden: Wegovy & Co. sorgen für schwindenden Körperumfang und weniger Appetit. Vor allem Wohlhabende scheinen sich mithilfe der Medikamente schlank zu spritzen. Bei vielen gelten Abnehmspritzen als Wunderlösung, doch dahinter lauern auch Risiken, Nebenwirkungen und viele offene Fragen zur Langzeitwirkung. Wann wird der Traum vom Schlanksein gefährlich für die Gesundheit?USA: Trumps Abschiebepolitik spaltet das Land Autor: Jan Koch ICE-Festnahmen mitten im Alltag: In New York werden Migranten nach Routineterminen verhaftet. Eine Recherche zeigt, wie Trumps Abschiebepolitik Angst schürt – vor allem in liberalen Städten. Menschen verschwinden aus Gerichtsgebäuden, von der Straße oder von der Arbeit. Zudem wurden Renee Good und Alex Pretti in Minnesota von ICE-Einsatzkräften erschossen. Betroffene Familien berichten von Ohnmacht, fehlenden Haftbefehlen und plötzlicher Inhaftierung. Zahlen der „New York Times“ belegen: Die Festnahmen im Inland haben massiv zugenommen. Doch viele Amerikaner unterstützen den harten Kurs der Einwanderungsbehörde ICE. Ist dieses Vorgehen legal oder ein Bruch mit rechtsstaatlichen Prinzipien? Ein Film über Macht, Angst und eine gespaltene Nation. Uganda: Die Krankenschwester, die auf Berge klettert Autorin: Caroline Imlau Agnes Nambozo arbeitet als Krankenschwester am Rande des Mount Elgon. Sie ist die Einzige, die in den abgelegenen Bergdörfern für medizinische Versorgung sorgt: „Bei mir ist es einfach Leidenschaft für den Beruf, der mich alle Hindernisse überwinden lässt“, erzählt sie. Viele Hindernisse muss sie jeden Tag überwinden, weil viele der Dörfer abgelegen auf den Hügeln der Region liegen. Deswegen gehören die 100 Meter langen Treppen an den Bergwänden, die sie für ihre Sprechstunden immer wieder klettern muss, zum Alltag. An vielen Tagen dauert der Weg zu den Patienten länger als die Arbeit selbst. Für Agnes Nambozo eine Herzensangelegenheit, auch wenn es körperlich jedes Mal anstrengend ist. Die „Weltbilder“ berichten über eine mutige Krankenschwester, die mit viel Einsatz für die Gesundheit der Menschen in der abgelegenen Region sorgt. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 10.02.2026 NDR Folge 6/2026: Wiens Back-Omas und ihr Rezept gegen Altersarmut
Folge 6 (30 Min.)Im Wiener Café Vollpension backen Frauen und Männer, die eigentlich längst im Ruhestand wären. Sie bessern ihre schmale Rente auf und bleiben im Kontakt mit der Jugend – so das Konzept. Die jungen Organisatoren des Cafés wollen diese Idee jetzt weitertragen und gehen mit Café und „Back-Omas“ auf Tour nach Bad Ischl. Ein großes Wagnis. „Ich bin nun mal eine Rampensau. Ich muss immer mit den Leuten reden“, sagt die 80-jährige Marianne und führt zwei junge Gäste mit vielen Piercings an einen Tisch im Wiener Café Vollpension. Als „Oma vom Dienst“ begrüßt sie alle Gäste und erklärt ihnen das besondere Konzept des Cafés: „Hier backen Omas und Opas, um ihre schmale Pension aufzubessern.Und wir wollen, dass Alt und Jung mehr miteinander reden.“ Den Kuchen müssen sich die Gäste dann selbst am Tresen holen, wo Back-Oma Katrin ihre über Jahrzehnte erprobten Bananenschnitten anpreist, während ihre Kollegin Resi gerade einen Apfelstrudel in den Ofen schiebt. Ohne den Zusatzverdienst bei der Vollpension müsste Resi mit knapp 1100 Euro Rente auskommen. Frauen erhalten in Österreich im Schnitt 40 Prozent weniger Rente als Männer, Altersarmut ist hier vor allem weiblich. Im Service des Cafés arbeiten Studierende und in der Verwaltung ein junges Team, zu dem Karin gehört. Sie schätzt die Zusammenarbeit mit den Seniorinnen sehr: „In welchem Unternehmen kann man schon seiner Kollegin zum 80. Geburtstag gratulieren?“, fragt sie. Gerade plant Karin eine große Tour: Die „Vollpension“ will ihren Gedanken des Generationencafés weitertragen in andere österreichische Städte. So soll in Bad Ischl für ein paar Tage ein Pop-up-Café eingerichtet werden, die Back-Omas aus Wien werden dort in ungewohnter Umgebung arbeiten. „Alles kann schiefgehen, auch gesundheitlich“, sagt Karin. Aber Marianne freut sich drauf: „Ich bin dann bestimmt so sehr mit allem beschäftigt, dass ich vergesse, wo es mir überall wehtut.“ (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 17.02.2026 NDR Folge 7/2026
Folge 7 (30 Min.)IS-Häftlinge frei: die gefährliche Lage in Nordsyrien Autor*innen: Vera Rudolph, Ramin Sina Ein Jahr nach dem Sturz von Baschar al-Assad eskaliert die Lage in Syrien erneut: Die neue Übergangsregierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa rückt mit ihren Truppen in die letzten kurdisch kontrollierten Gebiete im Nordosten des Landes vor. Für die Kurden dort steht alles auf dem Spiel: ihr Traum von einem autonomen Selbstverwaltungsgebiet, ihre politischen Institutionen – und ihre militärischen SDF-Einheiten wie die SDF und die Frauenverteidigungseinheit YPJ. Die ARD-Korrespondenten Vera Rudolph und Ramin Sina berichten aus Derik, Qamischli und von der irakisch-syrischen Grenze. Sie sprechen mit kurdischen Kämpferinnen, Zivilisten und politischen Vertreterinnen über Angst, Widerstand und das Gefühl des Verrats durch die internationale Gemeinschaft.Ukraine: mit dem FlixBus in den Krieg Autor: Philipp Abresch Der Krieg in der Ukraine geht ins fünfte Jahr und scheint manchmal weit weg. Dabei ist es nur eine Fahrt mit dem FlixBus vom Hamburger ZOB entfernt. Seit Anfang 2023 gibt es jeden Tag eine Verbindung, die Fahrt dauert etwa 24 Stunden und kostet gut 50 Euro. Wer sind die Menschen, die dort mitfahren? Was sind ihre Geschichten? Wie blicken sie auf den Krieg, der mittlerweile vier Jahre dauert? Und wie normal ist der Krieg für sie geworden? Reporter Philipp Abresch ist mitgefahren und hat diejenigen kennengelernt, die zwischen Frieden und Krieg pendeln. Brasilien: Wer verdient am Karneval in Rio de Janeiro? Autorin: Xenia Böttcher Der Karneval in Rio de Janeiro ist weit mehr als nur eine bunte Parade, er ist für die Stadt vor allem ein knallhartes Geschäft und ein gigantischer Wirtschaftsfaktor. An nur vier offiziellen Karnevalstagen wird in der Metropole rund eine Milliarde Euro umgesetzt. Hinter dem Glanz des Sambódromos steckt harte Arbeit: Etwa 70.000 Jobs im Bundesstaat Rio hängen direkt oder indirekt am Karneval. Während Samba-Stars in handgemachten Kleidern für bis zu 10.000 Euro tanzen, müssen kleine Schulen in der Peripherie mit minimalen Fördergeldern und Recycling-Materialien improvisieren. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 24.02.2026 NDR Folge 8/2026
Folge 8 (30 Min.)Bulgarien: Ein Lehrer macht Genies Autor: Matthias Ebert Bulgarien gehört zu den ärmsten Ländern der EU. Doch ausgerechnet hier sitzt einer der erfolgreichsten Physiklehrer der Welt. Teodosi Teodosiev unterrichtet seine Schülerinnen und Schüler ehrenamtlich – in einer leer stehenden Schule. Seine Methoden sind streng, sein Anspruch hoch. Und sein Erfolg beeindruckend: Dutzende seiner Talente haben internationale Physik-Olympiaden gewonnen. Für viele ist seine Schule ein Sprungbrett in die Spitzenforschung – und vielleicht auch ein Beweis dafür, wie viel einzelne Menschen bewegen können. Matthias Ebert hat ihn besucht. Santorini: Ferienparadies mit tickendem Risiko Autor: Moritz PomplPostkartenidylle, weiße Häuser, blauer Himmel: Santorini gilt als eine der schönsten Inseln Europas. Doch unter der Oberfläche brodelt es. Vor einem Jahr wurde die Insel von rund 28.000 Mini-Erdbeben erschüttert. Felsstürze und Evakuierungen waren die Folge, sogar die Angst vor einem Tsunami kam bei den Menschen auf. Sie fragen sich: War das nur ein Ausnahmejahr oder ein Vorbote? Ein internationales Forscherteam sucht nun Antworten mit modernster Technik, 400 Meter unter der Meeresoberfläche. An Bord des deutschen Forschungsschiffs „Meteor“ untersuchen Wissenschaftler den Meeresboden rund um Santorini. Moritz Pompl war dabei. Südafrika: Brillenpinguin-Sterben Autor: Kristin Becker Ein toter Pinguin vor Südafrikas Küste ist kein Einzelfall mehr. Die Brillenpinguine verhungern, weil durch Überfischung und Klimawandel immer weniger Sardinen und Sardellen übrig bleiben, ihre Hauptnahrung. Die Pinguine sind akut vom Aussterben bedroht. Tierschützer versuchen, ihnen in Auffangstationen zu helfen. Auch Schutzzonen sollen die Pinguine retten, doch sie führen zu Konflikten mit der lokalen Fischerei. Reporterin Kristin Becker macht sich auf die Suche nach den Brillenpinguinen. Können sie gerettet werden? Was bedeutet das für die Fischer? Und was sagt die Lage der Pinguine über den Zustand der Meere aus? (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 NDR Folge 9/2026: Die Retter von Rumäniens Lost Places
Folge 9 (30 Min.)Verlassene Kinos, einst glanzvolle, jetzt verfallene Kurorte, Dörfer im Dornröschenschlaf: In Rumänien ist das kulturelle Erbe vielerorts dem Untergang geweiht. Der Fotograf und Urban Explorer Alex Iacob begibt sich auf eine Reise durch ein Land voller verborgener Geschichten. Für seinen Blog Reptilianul dokumentiert er Orte, die einst Zentren des Lebens waren: das kaiserliche Thermalbad von Baile Herculane (Herkulesbad), das verlassene Dorf Gherdeal in Siebenbürgen oder das Art-déco-Kino Marconi in Bukarest, das eine neue Chance bekommt. Mit seiner Kamera und unerschütterlicher Neugier trotzt Alex dem Verfall und der Gleichgültigkeit, die viele dieser Orte bedroht.Seine Bilder sind stille Anklagen – und zugleich Liebeserklärungen an das, was bleibt. Auf seiner Reise trifft er Menschen, die nicht aufgeben: die Architektin Oana Chirila, die das Herkulesbad retten will, und den Aktivisten Edmond Niculusca, der sich für den Erhalt des Kinos Marconi einsetzt. Der Film zeigt ein Rumänien jenseits der Klischees – zwischen Erinnerung und Aufbruch, Schönheit und Zerstörung. Ein eindringliches Porträt einer Generation, die um ihr kulturelles Gedächtnis kämpft. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 NDR Folge 10/2026
Folge 10 (30 Min.)Thailand: Umweltkatastrophe bedroht Gesundheit Arsen, Cadmium und Quecksilber: Es ist eine toxische Mischung, die Toxikologen derzeit in thailändischen Wasserproben nachweisen. Was zunächst wie ein lokales Problem in einem kleinen Grenzdorf wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als grenzüberschreitender Ökozid. Während in Myanmar im Schatten des Bürgerkriegs rücksichtslos Rohstoffe abgebaut werden, kämpfen die Menschen auf der thailändischen Seite mit den gesundheitlichen Folgen und dem wirtschaftlichen Ruin. Unsere Korrespondentin Christiane Justus begleitet Experten bei ihrer Spurensuche und fragt nach: Wer übernimmt die Verantwortung, wenn der Profit über die Grenze fließt, das Gift aber bleibt? Autorin: Christiane JustusKolumbien: Vollste Insel der Welt? Karibik, das klingt nach einsamen Palmenstränden und unendlicher Weite. Doch für die Bewohner von Santa Cruz del Islote bedeutet Karibik vor allem eines: Enge. Hier, wo das Wohnzimmer oft direkt in die Gasse übergeht und der Strom pünktlich um fünf Uhr morgens versiegt, ist Privatsphäre ein Luxusgut. Während Touristen das ‚authentische Wunder‘ bestaunen, organisieren die Insulaner ihren Alltag zwischen Müllabtransport per Boot und dem Bangen um sauberes Trinkwasser komplett selbst. Ein Leben zwischen karibischer Lebensfreude und einer unsicheren Zukunft. Ein Porträt über eine Insel, die es so eigentlich gar nicht geben dürfte. Autorin: Marie-Kristin Boese Ungarn: Orban-Ära vor dem Ende? Er gilt als der ‚starke Mann‘ Europas und ist der dienstälteste Regierungschef der EU: Viktor Orbán. Seit 16 Jahren baut er Ungarn nach seinen Vorstellungen um – in eine, wie er es nennt, ‚illiberale Demokratie‘. Doch kurz vor den Wahlen am 12. April ist die politische Statik im Land ins Wanken geraten. Die Unzufriedenheit im Land wächst – die Renten sind niedrig, das Gesundheitssystem marode. Ausgerechnet ein ehemaliger Weggefährte aus den eigenen Reihen fordert Orbán nun heraus. Autorin: Anna Tillack (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 24.03.2026 NDR Folge 11/2026
Folge 11 (30 Min.)Urlaub trotz Sanktionen: So reisen Russen heute wirklich Autorin: Ina Ruck Wie verändert sich der Tourismus in Russland nach vier Jahren Krieg gegen die Ukraine und westlichen Sanktionen? Auf der internationalen Touristikmesse in Moskau zeigt sich ein überraschendes Bild: Trotz eingeschränkter Flugverbindungen bleiben Auslandsreisen für viele Russinnen und Russen möglich mit Trends Richtung Türkei, China, Emirate. Selbst die Diktatur Nordkorea präsentiert sich als Reiseziel, Tausende Russinnen und Russen haben dort bereits Strandurlaub gemacht. Gleichzeitig boomt der Binnentourismus. Vom Moskau-Trip über Reisen ans Schwarze Meer bis zum Kurzurlaub auf dem Bauernhof, für manche ist Urlaub im eigenen Land die einzige erschwingliche Option. Reporterin Ina Ruck zeigt, wie Russinnen und Russen heute reisen, welche Rolle „die Situation“, so verharmlosend nennen die meisten den Krieg, dabei spielt und wie sich die Tourismusbranche neu orientiert.Südkorea: Jugend in der Krise Autoren: Ulrich Mendgen, Diane Kämpf Die Popkultur Südkoreas feiert weltweit Erfolge. Doch die Jugend des Landes gerät zusehends in eine „Rückzugskrise“. Etwa eine halbe Million junge Menschen gehen keiner Arbeit oder Ausbildung nach, haben keinen Abschluss oder kapseln sich ab von ihrer Umgebung. Der Grund dafür sind oft die hohen Erwartungen der Gesellschaft, die Jugendliche mit Druck und Drill zum Erfolg in Schule, Studium und Beruf antreibt. Viele fühlen sich dem nicht gewachsen, haben Ulrich Mendgen und Diane Kämpf herausgefunden. Manche verlassen nicht einmal mehr ihr Zimmer. Neue Hilfsangebote sollen den Betroffenen helfen, den Weg aus der Isolation zu finden. Ecuador: Es ist nie zu spät. Fußball für ältere Damen Autor: Matthias Ebert Angie stoppt den Ball, dribbelt und passt zu ihrer Mitspielerin. Sie ist mit 73 Jahren die älteste Spielerin einer Fußballmannschaft für ältere Frauen in Ecuador. Auf einem Universitätsgelände in den Anden bereiten sie sich auf ihr wichtigstes Turnier vor. Angie, bürgerlich Angélica Aguirre, hat ihren Job als Englischlehrerin in der Pandemie an den Nagel gehängt. Als es ihr dann zu langweilig wurde, stieß sie auf ein TikTok-Video, in dem sie eine Trainerin ansprach: „Was, wenn ich dir sage, dass es nie zu spät ist, mit Fußball anzufangen?“ Der Aufruf kam von Mercedes Añamise, die älteren Frauen die Chance zum Spielen ermöglichen wollte. Nach dem TikTok-Video wurde Mercedes überrannt. Es gab doppelt so viele Bewerberinnen wie Plätze. Und sogar Reporter Matthias Ebert, selbst ja noch etwas jünger, durfte mitkicken. Kanada im Aufbruch: neue Partner, neue Märkte, neue Stärke Autorin: Marion Schmickler Kanada galt lange als verlässlicher, leiser Nachbar der USA – wirtschaftlich eng verflochten, politisch eng verbündet. Doch seit Donald Trump zurück im Weißen Haus ist, herrscht Eiszeit zwischen Ottawa und Washington. Zölle, Drohungen, die Fantasie einer „Übernahme“ Kanadas, der Ton aus den USA trifft das Nachbarland ins Mark. Was macht das mit einem Staat, dessen Wohlstand so stark vom Handel mit dem großen Nachbarn abhängt? ARD-Korrespondentin Marion Schmickler reist dorthin, wo die Konflikte zuerst spürbar werden: nach Windsor und an die Brücke nach Detroit, über die ein Großteil des bilateralen Handels läuft. Sie trifft Unternehmer, deren Aufträge eingefroren sind, Arbeiter in Kurzarbeit – und Firmen, die plötzlich vom Ruf Kanadas als sicherem, stabilen Standort profitieren. Die Reporterin blickt hinter die Kulissen eines Landes im Umbruch. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 14.04.2026 NDR Folge 12/2026: Rentner in Griechenland
Folge 12 (30 Min.)Dort alt werden, wo andere Urlaub machen, unbeschwert unter Palmen und südlicher Sonne. Damit sich möglichst viele Deutsche diesen Traum verwirklichen, hilft die griechische Regierung mit kräftigen Steueranreizen nach. Mithilfe der Silver Economy soll die heimische Wirtschaft angekurbelt werden. So zahlen Rentner, die ihren Wohnsitz nach Griechenland verlegen, eine pauschale Steuer von sieben Prozent auf sämtliche Einkünfte. Damit würde das Land einerseits von zusätzlichen Steuereinnahmen profitieren und andererseits, so zumindest die Hoffnung, gäben die Ruheständler einen Großteil ihrer Einkünfte in Griechenland aus. Laut einer Studie könnte die Silver Economy innerhalb von fünf Jahren insgesamt knapp 14 Milliarden Euro in die Kassen spülen und Zehntausende Arbeitsplätze schaffen.Norbert Russ aus der Nähe von Zwickau hat es gewagt. Er hat seine Sachen gepackt und ist mit seinem Ehemann losgefahren, noch ohne Wohnung und völlig ins Ungewisse. Ziel: Thessaloniki. Der Deal mit dem Vermieter, der ihnen schon eine Wohnung zugesagt hatte, war kurz vor der Abreise geplatzt. Das hat die beiden aber nicht aufgehalten. Sie wollen ihren Traum auf jeden Fall verwirklichen. Die Autorinnen Anja Miller und Verena Schälter haben sie bei diesem Abenteuer begleitet, das alles geboten hat: griechische Gastfreundschaft, unerwünschte Überraschungen, deutsche Bürokratie und am Ende auch Glück unter Palmen. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 21.04.2026 NDR Folge 13/2026
Folge 13 (30 Min.)Thailand: das Demenzdorf von Chiang Mai Autor: Daniel Satra Während das deutsche Pflegesystem beinahe kollabiert, bietet der Schweizer Martin Woodtli in Thailand eine radikale Lösung. Für rund 3300 Euro monatlich erhalten Demenzkranke in seinem Projekt Baan Kamlangchay eine 1:3-Betreuung rund um die Uhr, ein Betreuungsschlüssel, der in Deutschland oder der Schweiz finanziell unerreichbar ist. ARD-Korrespondent Daniel Satra begleitet die Berlinerin Gerda und den Schweizer Eddi durch ihren Alltag im fernen Chiang Mai. Woodtli simuliert mit europäischen Lebensmitteln und nachgebauten Supermarkt-Logos eine Heimat, die seine Gäste längst vergessen haben. Doch das Modell provoziert auch: Ist die Verlagerung Demenzkranker über 9000 Kilometer hinweg eine Antwort auf den westlichen Pflegenotstand oder nur eine bequeme „Entsorgung“ der Eltern? Ukraine: 200.000 Deserteure.Die erschöpfte Armee Autor: Tobias Dammers Die Ukraine steht im vierten Kriegsjahr vor einer inneren Zerreißprobe. 200.000 Deserteure, eine Zahl, die das Ausmaß der ukrainischen Krise jenseits offizieller Erfolgsmeldungen entlarvt. Der mörderische Alltag im Donbass offenbart einen gefährlichen Riss in der Armee. Reporter Tobias Dammers war mit an der Front und zeigt, dass die Ukraine nicht nur durch russische Drohnen, sondern auch durch strukturelles Versagen unter Druck gerät. Er traf Soldaten, die ausharren – und einen, der den Gehorsam verweigert. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 28.04.2026 NDR Folge 14/2026: Schwedens Kult um Ami-Schlitten
Folge 14 (30 Min.)Es ist ein Defilee der Low-Rider, Muscle-Cars und Chrom-Limousinen: Seit den 1950er-Jahren importiert Schweden mit Leidenschaft alte US-amerikanische Straßenkreuzer. Am Steuer sitzen Pomadehelden und Frauen in Petticoats oder Cowboystiefeln. Viele Fahrerinnen und Fahrer verkleiden sich für die Classic Car Week im Stil des Jahrzehnts, aus dem ihr Oldtimer stammt. Rockabilly-Musik tönt hier aus den Lautsprechern, aber auch Techno oder Country. Mit Cruisings, Autoshows und Wettbewerben um das schönste oder originellste Auto ist das Gipfeltreffen in Rättvik am Siljansee die verrückteste Verneigung vor der Oldtimerkultur.Und mehr als das. Viele sagen, es sei diese Leidenschaft für Ami-Schlitten, die die Schweden am stärksten zusammenbringt. Nicht selten sind es Menschen aus der Arbeiterklasse und Underdogs, die einmal im Jahr hierherkommen, um sich selbst und ihr Auto zu feiern, eine echte Subkultur. Hier kann man Low-Rider bestaunen, deren Karosserie nur Millimeter über dem Asphalt schwebt, aber das Selbstbewusstsein der stolzen Besitzerinnen und Besitzer hebt. Denn nicht nur gepflegte Oldtimer fahren hier auf, sondern auch Schrottkarren, „Pilsnerbilar“, außen vom Rost zerfressen und verbeult, ausgerüstet mit fetten Sound-Systems. Ein Festival, das den Kult um alte Superschlitten zelebriert und einen Lifestyle, der einen neuen Blick auf Schweden erlaubt. Die Reportage cruist mit Alex, Evelina und Liam durch den schwedischen Sommer und zeigt ein Schweden, das ganz anders ist als das „Volvo-Bullerbü-Idyll“. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 05.05.2026 NDR Folge 15/2026
Folge 15 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 12.05.2026 NDR Folge 16/2026: Kriminellen Welpenhändlern auf der Spur
Folge 16 (30 Min.)Birgitt Thiesmann von der Stiftung für Tierschutz in Deutschland Vier Pfoten heftet sich an die Fersen von Welpenhändlern, folgt ihren Spuren quer durch Europa. Sie hält Kontakt zu Tierheimen, Polizei, Tierärzten und betrogenen Welpenkäufern. „Ja, ich bin schon mal körperlich angegriffen worden, und natürlich kriegt man auch Drohungen. Das gehört in diesem Geschäft einfach dazu“, sagt Birgitt Thiesmann. Sie war über 20 Jahre lang Reporterin für die Jugendzeitschrift „Bravo“, nach einer Reportage über den illegalen Welpenhandel in Europa fing sie bei Vier Pfoten an.Seither kämpft sie gegen die kriminellen Händler. Experten schätzen, dass mit den jungen Hunden in Europa jährlich rund eine Milliarde Euro verdient werden. Damit ist der illegale Welpenhandel ähnlich lukrativ wie der kriminelle Handel mit Drogen, Waffen oder Frauen. „Dabei sind die Welpen meist todkrank. Sie werden nicht geimpft und entwurmt, viele von ihnen sterben direkt nach dem Verkauf“, sagt Birgitt, die den Kontakt zu vielen betrogenen und schockierten Käufern hält. Regelmäßig folgt sie den Routen der kriminellen Welpenhändler quer durch den Kontinent. In Prag trifft sie eine Aussteigerin. Die Frau war eine sogenannte Vermehrerin; Tierschützer sprechen bei den kriminellen „Welpenfabriken“ nie von einer Zucht. Birgitt erhofft sich neue Insiderinformationen und wird nicht enttäuscht: Sie erfährt von einer weiteren, bisher unbekannten „Vermehrerstation“ in der Nähe von Prag. „Das hat überhaupt nichts mit verantwortungsvoller Zucht zu tun“, sagt Birgitt. Die Folgen kann sie überall in Europa sehen: überfüllte Tierheime in Deutschland und verhaltensauffällige Welpen in den Zwingern belgischer Hundehändler. Immerhin: Regelmäßig gelingen Birgitt und ihren Mitstreitern kleinere Erfolge. Sie gibt sich bei zwielichtigen Händlern als interessierte Welpenkäuferin aus – und holt anschließend Amtsveterinäre und die Polizei dazu, um offensichtlich nach Deutschland eingeschmuggelte Welpen beschlagnahmen zu lassen. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 19.05.2026 NDR Folge 17/2026: Null Promille und Spaß dabei
Folge 17 (30 Min.)Familienfest, Clubnacht oder Feierabend, für viele gehört Alkohol zu diesen Gelegenheiten einfach dazu. Und doch gibt es in Deutschland und Frankreich inzwischen immer mehr Menschen, die selbstbewusst auf Alkohol verzichten – nicht aber aufs Feiern! Wer nüchtern bleibt, kann auch einen Rausch erleben! Davon ist Marius Beyer überzeugt. Auf seinen Ecstatic-Dance-Partys tanzen sich die Teilnehmenden barfuß in einen Rausch – ganz ohne Alkohol oder andere Drogen. Marius Beyer möchte, dass andere spüren, man kann auch ohne Alkohol loslassen. Beim ekstatischen Tanz soll jeder die Möglichkeit haben, den eigenen Körper wahrzunehmen und Gemeinschaft zu erleben.Immer mit null Promille. Auch Sängerin Joséphine Hurtut lebt inzwischen alkoholfrei. Noch vor zwei Jahren gehörten Drinks mit Freunden oder bei ihrer Arbeit in der Pariser Kulturszene selbstverständlich dazu. Heute fühlt sie sich ohne Alkohol wacher, klarer und mehr im Einklang mit sich selbst. Das Nachtleben in den Pariser Bars und Kabaretts erlebt sie nun nüchtern – und erfährt dabei immer wieder, wie sehr Alkohol in der französischen Kultur verankert ist. In der Ardèche, im Südosten Frankreichs, leitet Delphine Courgey Frankreichs einzigen Campingplatz, auf dem es keinen Tropfen Alkohol gibt. Viele ihrer Gäste kommen seit Jahren hierher und haben eines gemeinsam: den Kampf gegen ihre Alkoholsucht. Delphine selbst hat früher auch getrunken und will heute anderen Mut machen. Sie möchte zeigen, wie erfüllt und frei ein Leben ohne Alkohol sein kann – und wie viel Spaß ein gemeinsamer Sommer auf einem alkoholfreien Campingplatz macht. Die Reportage erzählt die Geschichte dieser drei Menschen – und zeigt, warum der Verzicht auf Alkohol für sie kein Verlust, sondern ein Gewinn ist. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Di. 26.05.2026 NDR Folge 18/2026: Null Promille und Spaß dabei
Folge 18 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 02.06.2026 NDR Folge 19/2026
Folge 19 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 09.06.2026 NDR
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