2026

  • Folge 400
    Im Palast La Moneda steht Präsident Salvador Allende (2. v. re.) neben Staatssekretär Daniel Vergara (re.), während Orlando Letelier (li.) als Innenminister Chiles vereidigt wird. – Bild: ORF/​Arte France/​Nilaya Productions/​Biblioteca Nacional de Chile/​Armindo Cardoso
    Im Palast La Moneda steht Präsident Salvador Allende (2. v. re.) neben Staatssekretär Daniel Vergara (re.), während Orlando Letelier (li.) als Innenminister Chiles vereidigt wird.
    St. Moritz im Engadin gilt bis heute als der Inbegriff des mondänen Wintertourismus. Das kleine Schweizer Bergdorf schreibt Geschichte, als die Erschließung durch die Rhätische Bahn und und einige Pionierinnen und Pioniere des Tourismus den Ort ab dem Ende des 19. Jahrhunderts auch in der kalten Jahreszeit zu einem touristischen Hotspot machen. Illustre Gäste aus aller Welt reisen nach St. Moritz, um zu urlauben und sich zu vergnügen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieses Bergdorfs, das dank glamouröser Besucherinnen und Besucher und der Erfindung des Wintersports zur weltbekannten Marke wird. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 09.01.2026 ORF 2
  • Folge 401
    Frau mit Bandana in Nicaragua.
    In Nicaragua sind die sozialistischen Sandinisten an der Macht – und den USA unter Ronald Reagan ein Dorn im Auge. Konterrevolutionäre bewaffnete Gruppen – die „Contras“- werden von den USA gestärkt und lösen einen blutigen Bürgerkrieg aus. In Panama verwandelt Manuel Noriega, ein langjähriger Verbündeter der CIA, sein Land in ein Drehkreuz des Drogenhandels. Doch auch er missfällt der Regierung in Washington. Während einer US-Invasion wird er gestürzt, verhaftet und in die USA gebracht. In Chile muss Diktator Pinochet nach fast 2 Jahrzehnten seines brutalen Regimes zurücktreten. Während sich die Demokratie auf dem gesamten Kontinent zunehmend durchsetzt, gerät Venezuela in eine Krise. 1992 versucht der linksgerichtete Hugo Chávez einen Staatsstreich. Dieser scheitert zwar, doch Chavez avanciert in Folge zum populären Volkshelden. (Dritter und letzter Teil am 11. Jänner, ORF2) (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 09.01.2026 ORF 2
  • Folge 402
    Venezuela, 1998. Hugo Chavez gelangt durch demokratische Wahlen an die Macht. Venezuelas Erdölreserven machen das Land zu einem Objekt der Begierde- Chavez verspricht gerechte Verteilung und die Abwehr „imperialistischer“ Interessen. Doch er hat auch viele Gegner: 2002 kommt es zum Staatsstreich von Militärs und Unternehmern- unter wohlwollender Billigung der USA. Nach nur 2 Tagen kehrt Chavez an die Macht zurück und regiert exzentrischer denn je. Von Gerechtigkeit und Demokratie ist nicht mehr viel zu spüren. Über ganz Lateinamerika fegt „La Marea Rosa“- eine politische Welle von linksgerichteten Regierungen. Kolumbien beginnt währenddessen einen Krieg gegen den Koka-Anbau und Drogenhandel, mit aktiver Unterstützung der USA. Als in Washington 2016 Donald Trump erstmals an die Macht kommt, nimmt er den Kokainhandel als Argument, um gegen Migration aus Lateinamerika zu wettern. Bis in die Gegenwart dient der Kampf gegen Drogen den USA als Rechtfertigung für Interventionen in Lateinamerika. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 11.01.2026 ORF 2
  • Folge 403
    Der Name Rothschild steht für eine der mächtigsten Bankiersfamilien des 19. Jahrhunderts. Wenig bekannt sind die Umstände, durch welche die Rothschilds zu ihrem Reichtum kamen. Das Doku-Drama erzählt die Geschichte der Dynastie aus der historischen Perspektive einer Frau: Miriam Rothschild (verkörpert von Alina Fritsch), eine angesehene Wissenschafterin des 20. Jahrhunderts, geht angesichts der Verfolgung durch den Nationalsozialismus den Ursprüngen ihrer Familie auf den Grund. Als Jude verachtet und diskriminiert lebte Ende des 18. Jahrhunderts Mayer Amschel Rothschild im Frankfurter Ghetto. Seine fünf Söhne arbeiteten sich, über ganz Europa verteilt, zu einflussreichen Bankiers empor. Sie finanzierten Dynastien und Kriege, bauten Eisenbahnnetze, begründeten Industriekonzerne, waren wohltätig. Immer waren die Rothschilds mit Antisemitismus konfrontiert: Er kulminierte in den Verbrechen der Nationalsozialisten. Sie arisierten das Rothschild’sche Vermögen in Wien, Frankfurt und Paris und vertrieben die Familie ins Exil. Was blieb, ist ein großer Name, eine reiche Geschichte und ein unsterblicher Mythos. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Mo. 02.02.2026 ORF 2
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 23.01.2026
  • Folge 404
    Hitchcock ließ sich von der Landschaft in St. Moritz inspirieren. Schnee, Berge, Schluchten, Seen – all das weckte in ihm Assoziationen. Manche Ideen gingen in seine Filme ein.
    Original-TV-Premiere Fr. 13.02.2026 ORF 2
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 09.01.2026
  • Folge 405
    Jardin des Tuileries in Paris, gelegen zwischen Louvre und Place de la Concorde, ist ein historischer Barockgarten aus dem 16. Jahrhundert und der älteste öffentliche Park der Stadt.
    Unter den mutigsten Menschen der Französischen Revolution waren Frauen. Ihre Geschichten wurden lange vergessen, aber eine neue Generation französischer Forscher:innen hat diese faszinierenden Revolutionärinnen ans Licht gebracht. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 06.03.2026 ORF 2
  • Folge 406
    Sie galt als heimliche Kaiserin: Erzherzogin Sophie, die starke Frau am Wiener Hof des 19. Jahrhundert. Sie setzt ihren erstgeborenen Sohn Franz Joseph auf den Kaiserthron und findet mit Sisi eine vermeintlich perfekte Schwiegertochter. Kaiserin Elisabeth sollte allerdings schnell merken, dass an Sophie kein Weg vorbeiführt, sowohl politisch als auch privat. Schon Zeitgenossen erkennen, dass sie die treibende Kraft der Habsburgermonarchie ist. Ihre Visionen setzt sie ohne Rücksicht auf Verluste durch, bezahlt dafür aber oft einen hohen persönlichen Preis. Das Klischee der bösen Schwiegermutter, verstärkt durch die Sisi-Verfilmungen der 1950er Jahre, macht die eigentlich wohlwollende Erzherzogin zu einer der am meisten missverstandenen Frauen im Umfeld von Sisi und wird ihrer wahren Rolle nicht gerecht. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 13.03.2026 ORF 2
  • Folge 407
    Die steinzeitliche „Schamanin von Dürrenberg“ liefert eine wissenschaftliche Sensation: im Nationalsozialismus wurde ihr Grab fälschlicherweise einem „arischen“ Mann zugeschrieben und zu Propagandazwecken benutzt. Doch moderne Analysen zeigen eindeutig: Es handelt sich um eine dunkelhäutige Frau- eine hochgeachtete Jägerin und Sammlerin, die vor rund 9000 Jahren lebte. Anhand von DNA-Analysen werden ihr Aussehen und ihre Lebenswelt rekonstruiert. Medizinische Befunde ihrer abgefeilten Zähne, eine Wirbelfehlstellung sowie die besonders große Menge an Relikten und Opfergaben wie Tierzähne und Werkzeuge, sprechen für ihre Rolle als Schamanin. Mithilfe modernster Technik gelingt es der Doku außerdem, die Frau aus der Steinzeit visuell zum Leben zu erwecken. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 10.04.2026 ORF 2

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