unvollständige Episodenliste (Seite 14)

  • 45 Min.
    Die große Liebe soll es sein! Doch auf „Wolke Sieben“ folgt bei vielen Promi-Paaren oft der große Knall. – Bild: Grafik: Kawom! /​ ZDF
    Die große Liebe soll es sein! Doch auf „Wolke Sieben“ folgt bei vielen Promi-Paaren oft der große Knall.
    Die große Liebe soll es sein! Doch was zu Beginn wie ein Feuer brennt, ist am Ende oft nur noch Asche. „Terra X History“ schaut auf sechs besonders prominent gescheiterte Beziehungen. Welche ist die schmutzigste Scheidung, welche die blutigste, die schnellste, die teuerste und welche die skurrilste Trennung der Geschichte? Und wer ließ sich am häufigsten scheiden? Der Film erzählt die Hintergründe spektakulärer Ehekriege. Die Hollywood-Romanze von Johnny Depp und Amber Heard endete in einer der größten öffentlichen Promi-Schlammschlachten der Geschichte. In einem aufsehenerregenden Gerichtsprozess ging es um die gescheiterte Ehe, um Drogen, Lügen und Gewalt. Am Ende standen für die Öffentlichkeit beide als Verlierer da. Fast 500 Jahre zuvor erlebte eine Beziehung, die wie kaum eine andere die Geschichte Englands prägte, ein blutiges Finale: Heinrichs VIII. ließ seine Gattin Anne Boleyn wegen angeblichen Ehebruchs hinrichten. Kurzen Prozess machten auch Popikone Britney Spears und Jason Alexander. Die beiden konnten gar nicht schnell genug wieder voneinander loskommen. Der Spontanehe folgte die schnellste Scheidung aller Zeiten – nach nur 55 Stunden. Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Frau Melinda hingegen waren lange 27 Jahre verheiratet. Was als Büroromanze begann, mündete in die vermutlich teuerste Scheidung überhaupt. Weniger teuer, aber dafür umso häufiger ließ sich Schauspielerin Liz Taylor scheiden. Bis heute gilt sie als die Frau mit den meisten Scheidungen. Als schönste Frau der Welt gefeiert, machte sie eben auch wegen ihrer vielen Ehemänner von sich reden. Zwölf Jahre dauerte das zähe Ringen um die Annullierung der skandalträchtigen Ehe von Caroline von Monaco und Philippe Junot. Es ist eine der skurrilsten Scheidungen der Geschichte. Im Mittelpunkt: das Fürstentum Monaco und der Heilige Stuhl in Rom. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 06.04.2025
  • Sie ist der umstrittene Star des deutschen Kinos: Leni Riefenstahl. Er gilt als einer der größten Regisseure: Arnold Fanck. Beide wollen ganz nach oben – koste es, was es wolle. Im Mai 1932 brechen sie gemeinsam zum riskantesten und teuersten Filmprojekt der damaligen Zeit auf: „SOS Eisberg“. Der Film soll spektakuläre Bilder liefern. Die Dreharbeiten sind lebensgefährlich, doch der Druck der Filmbosse ist immens. Bis zu ihrer Abreise nach Grönland sind die Rollen klar verteilt. Arnold Fanck ist der Star-Regisseur. Mit seinen Filmen lockt er Millionen von Menschen in die Kinos. Leni Riefenstahl – in der weiblichen Hauptrolle – ist eine gescheiterte Tänzerin, die auf ihren Durchbruch auf der Leinwand wartet. Lange Zeit ist er ihr Förderer. Für „SOS Eisberg“ riskieren beide ihr Leben. Teilnehmer der Expedition berichten von den Strapazen im ewigen Eis, von sexuellen Provokationen, „eiskalter Leidenschaft“ und erbitterter Konkurrenz. Nach der Machtübernahme Hitlers sieht die exzentrische Riefenstahl ihre Chance gekommen. Endlich kann sie sich aus der Abhängigkeit lösen. Fanck hat ihr alles beigebracht, was sie übers Filmhandwerk wissen muss. Jetzt braucht sie ihn nicht mehr. Es ist der Anfang einer steilen Karriere im nationalsozialistischen Deutschland. Für Fanck markiert „SOS Eisberg“ das Ende seines Aufstiegs. „ZDF-History“ erinnert an einen vergessenen Filmpionier und zeigt, wie Arnold Fanck in den Werken von Leni Riefenstahl weiterwirkt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.10.2018 ZDF
  • Sie war eine der umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts – eine der Frauen, die Hitler nahe standen: Leni Riefenstahl, die als Regisseurin dem verbrecherischen NS-Regime bedingungslos diente. Filme wie „Triumph des Willens“ und die beiden Olympiafilme machten sie legendär. „ZDF-History“ zeigt Leni Riefenstahl aus einer bislang unbekannten Perspektive und macht klar, wie hoch der Preis des Ruhms für sie war. Nicht nur sie profitierte von dem Pakt mit dem Teufel, auch ihr geliebter Bruder Heinz zählte zu den großen Nutznießern. Leni Riefenstahl sorgte dafür, dass auch sein Geschäft florierte, auch dann noch, als Deutschlands Städte bereits in Trümmern lagen. Am Ende konnte Hitlers Regisseurin nicht verhindern, dass Heinz doch noch als Soldat an die Ostfront geschickt wurde, wo er 1944 fiel. An seinem Tod gab sie sich die Schuld. „Ich kann mir nicht verzeihen, dass ich es unterließ, ein einziges Mal Hitler um etwas ganz Persönliches zu bitten“, warf sie sich später in ihren Memoiren vor. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 18.01.2015 ZDF
  • 2012 machen Taucher eine sensationelle Entdeckung: das Wrack eines „Giganten“ – einst das größte Flugzeug der Welt. Es ist das einzige Exemplar, das den Zweiten Weltkrieg überdauert hat. In Hitlers Reich für die Invasion Englands entwickelt, konnte der Lastensegler ganze Kompanien und sogar Panzer transportieren. Im Juli 1943 stürzte der „Gigant“ ins Meer. In 60 Metern Tiefe blieb das Wrack vor der Küste Sardiniens lange verborgen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.08.2014 ZDF
  • 75 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs steckt seine Geschichte noch immer voller Rätsel und gibt Anlass zu Spekulationen. ZDF-History gibt Antworten auf spannende Fragen. Verhandelten Deutsche und Russen 1943 ernsthaft über einen Separatfrieden, wie manche vermuten? Warum stoppte Hitler die Wehrmacht vor Dünkirchen und ließ die schon geschlagenen Briten entkommen? Versenkte die SS bei Kriegsende riesige Mengen Gold in einem Alpensee? Half die italienische Regierung bei der Befreiung Mussolinis insgeheim tatkräftig mit? ZDF-History beantwortet spannende Fragen, die bis heute Historiker und Diskussionsforen ins Grübeln bringen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 31.08.2014 ZDF
  • 40 Min.
    Nach Stunden der öffentlichen Demütigung und Geißelung wird Jesus gekreuzigt.
    Die Kreuzigung Jesu ist eines der großen Rätsel der Geschichte. Wie starb der Mann aus Nazareth wirklich? Von seiner Verhaftung bis zu seinem Tod: Das Leiden und Sterben Jesu wird in der Bibel detailliert geschildert. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter den biblischen Szenarien? Sicher ist der Tatort: Jerusalem. Doch wann genau Jesus stirbt, ist bis heute ungewiss. Innerhalb von 24 Stunden wird er auf Befehl des römischen Präfekten Pontius Pilatus verhaftet und vor Gericht gestellt, öffentlich gedemütigt und gefoltert und noch am selben Tag ans Kreuz geschlagen. So schildert es jedenfalls die Bibel. Doch wie genau ist die Heilige Schrift? Noch immer sind viele wichtige Fragen offen: Wie alt war Jesus am Tag seiner Kreuzigung? Was war der tatsächliche Grund seiner Verhaftung? Hat er sein Kreuz selbst getragen? Starb er überhaupt am Kreuz? Mithilfe renommierter Experten und moderner Animationen entschlüsselt der Film die Geheimnisse der letzten Stunden im Leben Jesu Christi. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 16.04.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 17.04.2022 ZDF
  • Sie ist der Star am englischen Hof: jung, gebildet und stets nach der neuesten französischen Mode gekleidet. Schon bald ist König Heinrich VIII. so sehr für Anne Boleyn entflammt, dass er sich von seiner ersten Ehefrau scheiden lässt und dafür sogar den Bruch mit der römisch-katholischen Kirche in Kauf nimmt. Doch kaum ist Anne zur Königin gekrönt, verurteilt sie ihr Ehemann zum Sterben. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 23.12.2018 Phoenix
  • Zu Japans berühmtesten Samurai-Kriegern gehört eine Frau: Takeko Nakano. Ihr Heldentod in der Schlacht von Aizu 1868 machte sie zur Legende und markiert zugleich das Ende der Samurai-Ära. Die Geschichte der japanischen Samurai wird meist als Geschichte von Männern erzählt. Dabei kämpften auch viele Frauen in ihren Reihen. Takeko Nakano, Tochter einer angesehenen Samurai-Familie, wird zur Meisterin in der traditionellen Kampfkunst. Als es in Japan zum Machtkampf zwischen den Truppen des Kaisers und des Shoguns kommt, führt Takeko Nakano eine Gruppe Kriegerinnen in der Schlacht von Aizu ins Feld. Die Dokumentation zeigt Takekos Lebensweg von der Kindheit bis zu ihrem letzten Tag. Aufwändige Szenen, Historiker und heutige Kampfkunst-Experten rekonstruieren eine Lebensgeschichte, die zeigt, dass Frauen in Japan auch als Kriegerinnen eine wichtige Rolle spielten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.05.2015 ZDF
  • Der Film rekonstruiert den letzten Tag im Leben der Filmdiva und sucht nach der Wahrheit über ihren plötzlichen Tod: War es ein Unfall oder wollte Romy Schneider tatsächlich sterben? „Im Film kann ich alles, im Leben nichts“ – so urteilte Romy Schneider über sich selbst. Tatsächlich ist die Schauspielerin am Ende ihres Lebens hoch verschuldet, alkoholkrank und durch den Unfalltod ihres einzigen Sohnes schwer traumatisiert. In der Nacht auf den 29. Mai 1982 stirbt die gebürtige Österreicherin mit nur 43 Jahren, wahrscheinlich an einer Überdosis Tabletten. Ob Selbstmord oder Unfall, ist bis heute nicht geklärt. Mithilfe szenischer Rekonstruktionen, Zeitzeugen und Tagebuchaufzeichnungen rekonstruiert „ZDF-History“ den letzten Tag im Leben Romy Schneiders und geht der Frage nach, wie es zum Tod der Schauspiel-Legende kam. Aus dieser Szenerie heraus blickt das Autorenduo Bönnen und Endres zurück auf wichtige Stationen im Leben von Romy Schneider, die begreifbar machen, welcher labile und sensible Mensch sich hinter dem Mythos der Filmdiva verbarg. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.10.2015 ZDF
  • Unholde hat die deutsche Geschichte genug. „ZDF-History“ porträtiert Vorbilder wie Rudolf Virchow, Bertha von Suttner, Fritz Bauer: Sie haben das Land demokratischer und freier gemacht. Anders als Autokraten und Kriegsherren sind die eigentlichen Lichtgestalten der deutschen Geschichte eher im Schatten geblieben. Und doch ist es das oft einsame Wirken dieser Menschen, das die Gesellschaft prägend voranbringt. Die Sendung erinnert an deren Mut. So hat der Virologe und Politiker Rudolf Virchow mit seinem couragierten Einsatz gegen Seuchen und für Hygiene unzähligen Menschen das Leben gerettet. Bertha von Suttner erhielt für ihren Kampf gegen den Krieg als erste Frau den Friedensnobelpreis, sie hat die europäische Friedensbewegung mit initiiert. Als Generalstaatsanwalt kämpfte Fritz Bauer nicht nur für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen, sondern auch für eine Modernisierung des Rechtswesens in der Bundesrepublik. Der Fernseh-Entertainer Hans Rosenthal hat sich in seinem Heimatland um die Versöhnung verdient gemacht, obwohl es ihm als Juden nach dem Leben getrachtet hatte. Der Leipziger Kapellmeister Kurt Masur trug maßgeblich dazu bei, dass die friedliche Revolution 1989 in der DDR nicht in ein Blutbad mündete. Und das Forscherehepaar Özlem Türeci und Uğur Şahin hat mit der Entwicklung eines neuen Impfstoffes in Rekordzeit den Durchbruch erreicht, um die grassierende Coronapandemie wirksam einzudämmen. Diese Lebensgeschichten stehen stellvertretend für die vielen, oft weithin unbekannt gebliebenen Menschen, die wegweisend für eine Veränderung der Welt zum Guten sind. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 10.04.2022 ZDF
  • Ein sich küssendes Paar.
    DDR-Bürger sind sexuell ungehemmt – Wessis eher prüde. Stimmt das? Was ist dran an den Geschichten über das unterschiedliche Liebesleben der Deutschen in Ost und West vor dem Mauerfall? Denn angeblich sollen ostdeutsche Frauen häufiger einen Orgasmus haben als die im Westen, so zumindest eine Studie der 80er. Danach haben Menschen in der DDR auch früher Sexualkontakte, heiraten öfter und bekommen früher Kinder als in der Bundesrepublik. 40 Jahre lang leben und lieben die Deutschen tatsächlich in zwei sehr unterschiedlichen Systemen. Bereits seit den 60er-Jahren geht die DDR viel offener mit dem Intimleben ihrer Bürger um. Es geht hier auch um pragmatischere Haltungen in Fragen von Sexualität, Ehe und Familie. Denn für die DDR-Planwirtschaft sind weibliche Arbeitskräfte unentbehrlich. Das führt dazu, dass im Osten fast alle Frauen berufstätig, aber auch in jeder Hinsicht emanzipierter sind. Im Westen gibt es dagegen bis 1977 ein Gesetz, nach dem eine Frau nur mit Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten darf. Die DDR versteht sich nicht nur beim Thema „Gleichberechtigung der Geschlechter“ als fortschrittlich. Die Diktatur will dem Klassenfeind immer einen Schritt voraus sein. Während im Westen die Frauen für ihr Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf Abtreibung kämpfen, führt die Regierung in Ostberlin schon 1972 die Fristenregelung ein, die einen Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate straffrei ermöglicht. Beim Thema Homosexualität zeigt sich die DDR – zumindest auf dem Papier – toleranter. Der Paragraf 175, der gleichgeschlechtliche Liebe bei Männern unter Strafe stellt, verschwindet im Osten schon Ende der 50er-Jahre aus dem Gesetzbuch – im Westen erst 1994. Diskriminierung erleben Lesben und Schwule im real existierenden Sozialismus dennoch genauso wie im Westen. Pornografie, Prostitution und Sexshops sind in der DDR dagegen verboten, gelten als „dekadenter Auswuchs des Kapitalismus“. Im Westen boomt seit den 70er-Jahren die Erotikindustrie. In „Liebe, Lust und Leidenschaft“ kommen Zeitzeugen aus Ost und West zu Wort. „ZDF-History“ zeigt, wie Deutschland im Kalten Krieg gelebt und geliebt hat. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 21.01.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 22.01.2023 ZDF
  • Elton Johns Auftritt in der Westminster Abbey am 6. September 1997 ist unvergessen und hat Millionen Menschen zu Tränen gerührt. Für die Beerdigung seiner Freundin Diana, der Prinzessin von Wales, hatte der britische Sänger das Lied „Candle in the Wind“ umgetextet, seitdem aber nie wieder in dieser Fassung aufgeführt – auch nicht, als Dianas Söhne ihn baten, es beim Gedenkkonzert „Concert for Diana“ zu spielen. Trotzdem zählt dieses Lied zu den meist verkauften aller Zeiten. Auch der Song „Only Time“ der irischen Sängerin Enya, der nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 als Hintergrundmusik zu den erschütternden Fernsehbildern in der ganzen Welt übertragen wurde, wird die Menschen für immer an den tausendfachen Mord erinnern. Wie diese beiden Hits haben uns auch andere Lieder nachhaltig berührt und beeinflusst: Songs, die das Lebensgefühl einer ganzen Generation ausdrücken, Protestlieder, die Revolutionen mit entfachten, und Balladen, die uns noch immer zum Weinen bringen. Von „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ über die „Internationale“ bis hin zu „Wind of Change“ – ZDFHistory zeigt, wie diese Lieder die Menschen bewegt und Geschichte geschrieben haben. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.07.2011 ZDF
  • Am 2. September 1666 kommt es in London zur Katastrophe: Aus einem kleinen Feuer in einer Backstube wird einer der größten Brände der Geschichte, der das Gesicht der Stadt für immer verändert. Rasend schnell greift das Feuer auf die umliegenden Gebäude über. Warum gelingt es nicht, die Feuerwalze aufzuhalten? Wie können die Flammen vier Fünftel der alten City vernichten? Mit modernen Untersuchungsmethoden rekonstruieren Wissenschaftler den „Großen Brand“. Das Feuer vernichtet zahllose mittelalterliche Gebäude – wie den Vorgängerbau der heutigen St. Paul’s Cathedral. Mit der Kirche verbrennen die Bestände der Londoner Buchhändler, die vermeintlich feuersicher in der Krypta lagerten. Zuletzt bewegt sich die Feuerwalze auf den Londoner Tower und seine Munitionsvorräte zu. Es droht eine gewaltige Explosion. Wie gelingt es, den Tower zu retten und dem Großbrand schließlich Einhalt zu gebieten? Als sich der Rauch verzieht, wird das ganze Ausmaß der Zerstörung offenbar. Schnell beginnt auch die Suche nach den Schuldigen für das Desaster. Der Bäcker, bei dem das Feuer ausbrach, wird schließlich gehängt, aber hatte er den Brand wirklich verursacht? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.07.2019 ZDF
  • Der Film geht auf Spurensuche an geheimnisumwobenen Plätzen, den so genannten „Lost Places“ der Menschheit, deren Geschichte einst zwischen Pioniergeist und Größenwahn begann. Unterirdische Höhlen, verlassene Städte, militärische Sperrzonen oder atomares Niemandsland: Über Jahrhunderte hinweg hinterließ der Mensch weltweit seine Spuren. Einige seiner Hinterlassenschaften geben der Wissenschaft bis heute Rätsel auf. So wie die unterirdischen Städte Kappadokiens mit ihren weit verzweigten Tunnelsystemen. Anderswo ragen die Ruinen gigantischer Bauten in den Himmel. Sie zeugen vom Tagwerk unserer Vorfahren, die so manches Mal über das Ziel hinausschossen. Dem Eifer und dem Ehrgeiz ihrer Erbauer geschuldet, wurden aus einst visionären Großprojekten nicht selten Millionengräber – wie „Fordlandia“, die Stadt des amerikanischen Autobauers Henry Ford am Amazonas. Um andere mysteriöse Orte – wie die so genannte „Area 51“, noch heute militärisches Sperrgebiet – ranken sich legendäre Verschwörungstheorien. Wurde hier tatsächlich die Mondlandung inszeniert? (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.10.2013 ZDF
  • Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Trotzdem hatten die Handelsunternehmen „Genex“, „Intershop“ oder „Delikat“ auch Luxusgüter im Angebot. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld.
    Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Doch wenn es um Devisen ging, gab es Ausnahmen. „ZDF-History“ zeigt, wie im Osten manchmal Träume wahr wurden. Die Handelsunternehmen Genex, Intershop oder Delikat hatten in der DDR Güter für gehobene Ansprüche im Angebot. Ab Ende der 70er-Jahre gab es Autos, Häuser, Boote und sogar Reisen für DDR-Bürger. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld. Auch das romantische Dinner im Restaurant oder die Nacht im Interhotel waren mit Ostmark nicht zu haben. Wer hier speisen oder übernachten wollte, musste mit D-Mark, Dollar oder Pfund bezahlen. Die harte Währung wanderte dann direkt in die klammen Taschen der Regierung des Arbeiter- und Bauernstaats, die sich auch sonst einiges einfallen ließ, um an die begehrten Devisen zu kommen. Ob die „vollflächig verleimte Saunalux“-Kabine aus „nordischer Fichte“, der eigene Pool oder gleich das komplette Fertighaus, Modell FHE 106 – der Genex-Katalog ließ kaum Wünsche offen. Das DDR-Handelsunternehmen mit Sitz in der Schweiz bot zwar West-Ware an, die meisten Produkte aber stammten aus DDR-Produktion und waren ursprünglich für den Export ins kapitalistische Ausland gedacht. Paradoxerweise lieferte Genex seine Waren aber ins eigene Land – und das mit Gewinn. Denn die Artikel wurden günstig in der DDR hergestellt, aber zu hohen D-Mark Preisen verkauft, zoll- und steuerfrei. Schlaue Abstauber ließen sich solche Luxusgüter von Westverwandten schenken, um sie für ein Vielfaches in der DDR weiterzuverkaufen. Wie es den DDR-Bürgern trotz Planwirtschaft mit einigen Tricks viel Geduld oder dank großzügiger Spenden aus der Bundesrepublik gelang, in den Genuss von Luxuswaren zu kommen, davon erzählt die Dokumentation von Reinhard Joksch. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 05.11.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 06.11.2022 ZDF
  • „ZDF-History“ blickt auf Mythen und Verschwörungstheorien rund um die geheimen Bruderschaften und verfolgt ihre Spuren durch die Jahrhunderte. Ob Freimaurer, Tempelritter oder die sagenumwobenen Illuminaten: Die Strukturen der Geheimbünde liegen meist ebenso im Dunkeln wie ihre Ziele. Sind es vielleicht nur elitäre Männerclubs? Oder trachten manche gar nach der Weltherrschaft? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.04.2015 ZDF
  • Magisches Denken ist so alt wie die Menschheit selbst. In den rund 2000 Jahre alten Schriften des Hermes Trismegistos, der „Bibel“ der Alchemisten, geht es um ewiges Leben. So wie der „Stein der Weisen“ die Phantasie der Menschen über Jahrhunderte beflügelte, führte die Angst vor bösem Zauber zu tausendfachen Hexenverbrennungen im von Seuchen und Kriegen geplagten Europa. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 26.02.2012 ZDF
  • Sie haben Völker getäuscht, waren Ausdruck von Größenwahn oder haben Visionen in die Welt getragen: Mit den Worten „I have a dream!“ elektrisiert der Bürgerrechtler Martin Luther King am 28. August 1963 die Menschenmassen, die im „Marsch auf Washington“ für ein Ende der Rassentrennung demonstrieren. „ZDF-History“ zitiert sieben große Reden und zeigt, wie und warum sie zu Schlüsselmomenten der Geschichte wurden. Dokumentation Film von Michael Funken/​Winfried Laasch/​Friedrich Scheer/​Mario Sporn/​Nico Weber, BRD 2015 (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 30.07.2016 Phoenix
  • Sie haben Völker getäuscht, waren Ausdruck von Größenwahn und haben Visionen in die Welt getragen: große Reden, die zu Schlüsselmomenten der Geschichte wurden. Mit den Worten „I have a dream“ elektrisierte der Bürgerrechtler Martin Luther King 1963 die Menschenmassen. Doch dieser Teil seiner Rede war improvisiert. „ZDF-History“ zitiert sieben große Reden und zeigt, wie und warum sie unsere Geschichte beeinflussten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 15.03.2015 ZDF
  • Mahatma Gandhi – der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. 1947 führte er mit dem von ihm entwickelten Konzept des gewaltfreien Widerstandes das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien herbei. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 18.02.2012 ZDFinfo
  • Für Millionen deutsche Urlauber hat das Paradies einen Namen: Mallorca. Doch kaum ein Tourist kennt die 100-jährige Geschichte der Deutschen auf der Baleareninsel. Mallorca und die Deutschen: Das ist eine Saga von Liebe und Tod, Glück und Unheil, Flucht und Fernweh. Anfangs waren es wohlhabende Deutsche, die vom Inselparadies träumten, später bot die Insel Zuflucht für Verfolgte des NS-Regimes. Schließlich kamen die Touristen. Schon in den 1920er Jahren leben viele Deutsche auf Mallorca, Künstler und betuchte Bohemiens, fest entschlossen, ihre Trauminsel nie wieder zu verlassen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 kommen viele Deutsche als politische Flüchtlinge auf die Insel. Doch der Einfluss des Hitler-Regimes reicht auch dorthin. Im vermeintlichen Paradies gibt es viele Landsleute, die dem Zeitgeist folgen und Anhänger der NSDAP werden. Der Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs zerstört die Illusionen vieler Emigranten, die auf ein Leben in Freiheit hofften. Ihre Existenz ist bedroht. Bis 1939 ist Mallorca auch Stützpunkt der deutschen „Legion Condor“. Ihre Flugzeuge bombardieren Städte, Schiffe und Stellungen der Republikaner. Erst in den 1950er Jahren wird Mallorca wieder Touristenziel. Zunächst sind es nur wenige wohlhabende Urlauber aus Deutschland, später rücken Pauschalreisende nach, dank der Niedrigpreise. Rentner überwintern unter der Sonne des Südens. Der Massentourismus der 70er verändert das Erscheinungsbild der Insel nachhaltig. Gegen das „Ballermann“-Image in jüngster Zeit wehren sich die Einheimischen inzwischen vehement. „ZDF-History“ erzählt von 100 Jahren „deutscher“ Mallorca-Geschichte. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 03.06.2018 ZDF
  • Er ist der größte Star der DDR: Manfred Krug. Bis er bei der Partei in Ungnade fällt und zum Staatsfeind erklärt wird. Er geht in den Westen und fängt von vorne an – mit ungeahntem Erfolg. Mit Interviews von Freunden und Weggefährten – darunter Armin Mueller-Stahl, Joseph Vilsmaier, Charles Brauer und Uschi Brüning – erinnert „ZDF-History“ an den beliebten Schauspieler und Sänger, dessen Todestag sich im Oktober 2017 jährt. Seine schwungvollen Schlager aus DDR-Zeiten werden bis heute von Tausenden Fans mitgeträllert. Seine Filme wie „Spur der Steine“, „Auf Achse“ und „Liebling Kreuzberg“ sind Kult. Sein Leben ist ein Stück deutsch-deutscher Zeitgeschichte. Sein Vater ist Eisenhütteningenieur und leitet das Stahlwerk Brandenburg. Ihm zuliebe macht Manfred eine Ausbildung zum Stahlschmelzer, doch eigentlich will er viel lieber Filmstar werden. Heimlich bewirbt er sich an einer Schauspielschule – und wird genommen. Der Start in eine große Karriere. Er spielt Halbstarke, romantische Liebhaber in Mantel-und-Degen-Streifen und sozialistische Helden, nach denen der DDR-Kinofilm verlangt. „Manne“ spielt alles auf seine Weise. Das DDR-Publikum liebt ihn deshalb wie keinen anderen: für seinen Humor, für seine Geradlinigkeit und für seine große Klappe. Seine Paraderolle ist der aufmüpfige Zimmermann Hannes Balla in Frank Beyers „Spur der Steine“. Doch der Film ist der SED zu kritisch, er wird nur drei Tage nach der Premiere 1966 verboten. Krugs ganz große Liebe aber ist die Musik. „Er war für mich der einzige ernst zu nehmende Sänger in der DDR“, sagt die Jazz-Legende Uschi Brüning. Als Krug sich für den DDR-Liedermacher Wolf Biermann stark macht, bekommt er die Härte des Regimes zu spüren: Tourneen werden abgesagt, Filme nicht mehr gezeigt, Konzerte von Stasi-Leuten sabotiert. Zeitgleich beginnen Rufmord-Kampagnen, die sein Ansehen beim Publikum untergraben sollen. Krug bekommt es mit der Angst zu tun. Der beliebteste Schauspieler der DDR stellt einen Ausreiseantrag, aber die DDR will Krug nicht gehen lassen. Als er mit seiner Familie im Juni 1977 endlich übersiedeln darf, ist dies das Ende eines monatelangen Nervenkriegs, andererseits aber auch der Start in ein ungewisses zweites Leben. Als Kraftfahrer Franz Meersdonk, als „Liebling Kreuzberg“ und als Tatort-Kommissar Stoever spielt Krug sich schließlich auch im Westen in die Herzen der Zuschauer. Regisseur Hartmut Griesmayr und Joseph Vilsmaier, damals Kameramann bei der Fernsehserie „Auf Achse“, erzählen, wie es bei den Dreharbeiten mit „Manne“ zuging. Bei seinem Tod am 21. Oktober 2016 trauern Fans in ganz Deutschland. „Das, was er zu DDR-Zeiten war, ‚unser Manne‘, das war er inzwischen im Westen auch“, sagt die Lektorin und ehemalige DDR-Dissidentin Krista Maria Schädlich, die alle Bücher Krugs lektoriert hat. „Er hat es geschafft, in einem Leben ein wirklich gesamtdeutscher Star zu werden.“ Die Dokumentation schildert Manfred Krugs Weg vom Stahlschmelzer zum Filmstar und vom Ost-Idol zum Fernsehliebling der ganzen Nation. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.10.2017 ZDF
  • Vor 50 Jahren, im Mai 1966, begann die chinesische „Kulturrevolution“. Sie sollte nach dem Willen von Chinas Führer Mao Zedong das entscheidende Ereignis der Weltgeschichte werden. Mao Zedong polarisiert bis heute. Im Westen wird er als skrupelloser Tyrann verdammt, in China als Gründer der kommunistischen Volksrepublik noch immer verehrt – trotz des Terrors in der Kulturrevolution und der Millionen Hungertoten davor. Die Dokumentation zeigt den Weg Mao Zedongs, vom Führer der kommunistischen Revolutionsarmee zum Gründer der Volksrepublik China bis hin zum alternden Diktator. Seltene Archivaufnahmen, die aufwändig koloriert wurden, und Zitate von Zeitzeugen und Mitstreitern zeichnen das facettenreiche Porträt eines Mannes, der die Grundlagen für Chinas Großmacht legte und zugleich sein Volk jahrzehntelang in Angst und Schrecken versetzte. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.05.2016 ZDF
  • Von der chinesischen Staatspropaganda wurde der „lange Marsch“ der kommunistischen Revolutionstruppen von 1934 bis 1935 zum Heldenmythos verklärt. Unter Führung Maos hätten sich die zahlenmäßig unterlegenen Rotarmisten ein 370-tägiges Rückzugsgefecht geliefert, das die Grundlage für den Erfolg der Revolution gelegt habe. Doch der „lange Marsch“ war eher eine „große Flucht“. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 29.08.2010 ZDF
  • 60 Min.
    Achtmal besuchte Regisseur und Autor Raymond Ley die Holocaustüberlebende Margot Friedländer und suchte mit ihr Orte ihrer Jugend auf. Daraus entstand ein außergewöhnliches Porträt. Zum 104. Geburtstag gedenkt „Terra X History“ der Jahrhundertfrau.
    Am 5. November wäre sie 104 Jahre alt geworden: die Berliner Jüdin Margot Friedländer. „Terra X History“ gedenkt der Holocaustüberlebenden mit einem außergewöhnlichen Porträt. Achtmal hat der Autor und Regisseur Raymond Ley Margot Friedländer besucht und mit ihr einen Ausflug zu Orten ihrer Jugend unternommen. Ausführlich schildert sie ihm ihre bewegende Geschichte: 15 Monate lang versteckte sie sich vor der Gestapo, überlebte das KZ. Kurz nach der Befreiung, noch im Konzentrationslager Theresienstadt, heiratete die damals 23-jährige Adolf Friedländer, der wie sie von den Nationalsozialisten als Jude verfolgt und inhaftiert worden war. Das Ehepaar emigrierte wenig später in die USA, baute sich dort ein neues Leben auf. Erst nach dem Tod ihres Mannes besuchte Margot 2003 auf Einladung des Berliner Senats ihre alte Heimatstadt. Mit 88 Jahre wagte sie den Umzug – aus den USA zurück nach Berlin. Regelmäßig besuchte sie Schulen, um jungen Menschen aus erster Hand über den NS-Terror zu berichten. „Es ist für Euch. Was war, das war, wir können es nicht mehr ändern. Es darf nur nie wieder jemals geschehen. Für Euch! Für Eure Kinder, für Eure Nachkommen“, lautete ihre Botschaft. Am 9. Mai 2025 verstummte diese Stimme für Menschlichkeit, Toleranz und Versöhnung. „Jetzt ist es an uns“, mahnte Bundespräident Steinmeier bei einer Gedenkfeier, das Erbe dieser Jahrhundertfrau weiterzutragen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 26.10.2025 ZDF

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