unvollständige Episodenliste (Seite 15)

  • Staatsratsvorsitzender Erich Honecker (M.) und Ehefrau Margot Honecker (l.) mit Egon Krenz (r.) anlässlich einer Parade in Berlin; Aufnahmedatum unbekannt. – Bild: ZDF und imago stock&people
    Staatsratsvorsitzender Erich Honecker (M.) und Ehefrau Margot Honecker (l.) mit Egon Krenz (r.) anlässlich einer Parade in Berlin; Aufnahmedatum unbekannt.
    Sie galt als einflussreichste Frau der DDR, machte als Ministerin Karriere und verteidigte bis zu ihrem Tod im chilenischen Exil Mauer und Stacheldraht: Margot Honecker. Wer war sie wirklich? Aussagen von Vertrauten wie von ihrem Enkel Roberto und Auszüge aus unbekannten Dokumenten zeichnen das Bild einer Frau, die in der DDR ihren Traum von einer besseren Welt verwirklicht sah und sich die eigene Schuld am Scheitern dieses Traums nicht eingestehen wollte. Wie niemand sonst verkörperte Margot Honecker die Geschichte des zweiten deutschen Staates von der Gründung bis zu seinem Ende. Vor allem die Ehe mit Erich Honecker machte die kommunistisch erzogene Jugendfunktionärin aus Halle zur „blauen Eminenz“ der DDR – so genannt wegen ihrer auffällig schimmernden Haare. Ihretwegen hatte Erich Honecker Anfang der 1950er Jahre Frau und Kind verlassen und einige Jahre mit ihr in wilder Ehe zusammengelebt, ehe die Beziehung gegen den Willen der Parteiinstanzen legitimiert wurde. Über das Privatleben der Honeckers drang bis zum Ende der DDR nur wenig nach außen. Vertraute berichten von schweren Ehekrisen – 15 Jahre jünger als ihr Mann, war Margot Honecker offenbar amourösen Abenteuern nicht abgeneigt. Erst der Machtverlust mit dem Ende der DDR und die darauf folgende Flucht vor der Strafverfolgung schweißte das Paar wieder zusammen. Seit 1963 bestimmte Margot Honecker mit harter ideologischer Hand über die DDR-Volksbildung. Tatsächlich war ihre Macht wohl noch weitaus größer – nicht zuletzt in den 1980er Jahren, als sich die SED gegen die Reformpolitik von Kremlchef Gorbatschow abschottete. Ebenso wenig wie ihr Mann konnte Margot Honecker begreifen, warum „ihre“ Jugend zuletzt nicht mehr in „ihrem“ Staat leben wollte. Für sie waren die Umwälzungen seit 1989 eine vom Westen gesteuerte „Konterrevolution“. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.02.2018 ZDF
  • Sie galt als einflussreichste Frau der DDR, machte als Ministerin Karriere und verteidigt bis heute im chilenischen Exil Mauer und Stacheldraht: Margot Honecker. Doch wer ist sie wirklich? Aussagen von Vertrauten, wie ihrem Enkel Roberto, und Auszüge aus unbekannten Dokumenten zeichnen das Bild einer Frau, die in der DDR ihren Traum von einer besseren Welt verwirklicht sah und sich die eigene Schuld am Scheitern dieses Traums nicht eingestehen will. Wie niemand sonst verkörpert Margot Honecker bis heute die Geschichte des zweiten deutschen Staates von der Gründung bis zu seinem Ende. Vor allem die Ehe mit Erich Honecker machte die kommunistisch erzogene Jugendfunktionärin aus Halle zur „blauen Eminenz“ der DDR – so genannt wegen ihrer auffällig schimmernden Haare. Ihretwegen hatte Erich Honecker Anfang der 1950er Jahre Frau und Kind verlassen und einige Jahre mit ihr in wilder Ehe zusammengelebt, ehe die Beziehung gegen den Willen der Parteiinstanzen legitimiert wurde. Über das Privatleben der Honeckers drang bis zum Ende der DDR nur wenig nach außen. Vertraute berichten von schweren Ehekrisen – 15 Jahre jünger als ihr Mann, war Margot Honecker offenbar amourösen Abenteuern nicht abgeneigt. Erst der Machtverlust mit dem Ende der DDR und die darauf folgende Flucht vor der Strafverfolgung schweißte das Paar wieder zusammen. Seit 1963 bestimmte Margot Honecker mit harter ideologischer Hand über die DDR-Volksbildung. Tatsächlich war ihre Macht wohl noch weitaus größer – nicht zuletzt in den 80er Jahren, als sich die SED gegen die Reformpolitik von Kremlchef Gorbatschow abschottete. Ebenso wenig wie ihr Mann konnte Margot Honecker begreifen, warum „ihre“ Jugend zuletzt nicht mehr in „ihrem“ Staat leben wollte. Für sie sind die Umwälzungen von 1989 bis heute eine vom Westen gesteuerte „Konterrevolution“. „Sie ist eine standhafte Frau“, sagt ihr Enkel Roberto, „doch sie kann ihre Ideen nicht an die neue Wirklichkeit anpassen. Sie ist versteinert.“ (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 31.05.2015 ZDF
  • Sie führte Kriege gegen halb Europa und heiratete den Mann ihres Lebens. Sie liebte ihre 16 Kinder und verheiratete sie dennoch ohne Skrupel. Neu entdeckte Briefe zeigen, wie sie wirklich war. Österreichs einzige Herrscherin, die vor 300 Jahren geboren wurde, musste das Regieren erst lernen. Doch dank ihres Mutes und ihrer Beharrlichkeit gelang ihr das scheinbar Unmögliche: die Rettung des Reiches und die Modernisierung ihres Landes. „Einmal haben die Habsburger einen Mann, und dieser ist ein Frau“, sagte König Friedrich II. von Preußen über die junge Maria Theresia. Als die Erzherzogin mit 23 Jahren den Thron bestieg, stieß sie auf einen maroden Staat und ein Volk, das ihr nichts zutraute. Damit nicht genug, fiel der preußische König Friedrich II. in Schlesien ein, die reichste Provinz Österreichs. Und auch andere Nachbarn zeigten Begehrlichkeiten, die letztlich im Österreichischen Erbfolgekrieg mündeten. Am liebsten wäre Maria Theresia selbst in den Kampf gezogen, wäre sie nicht permanent schwanger gewesen. In ihrer 40-jährigen Regentschaft von 1740 bis 1780 führte sie mehrere große Kriege, brachte aber auch – in der Zeit des Übergangs vom Absolutismus zur Aufklärung – eine Vielzahl von Reformen auf den Weg. Sie gestaltete die Bündnispolitik in Europa auf ihre eigene Art und brachte dabei gezielt ihre 16 Kinder ins Spiel. Maria Theresias Heiratspolitik, mit der sie von Wien aus ihre Fäden über den ganzen Kontinent spannte, machte sie zur mächtigsten Herrscherin ihrer Zeit oder, wie man bereits damals augenzwinkernd feststellte, „zur Schwiegermutter Europas“. Mithilfe hochwertiger Reenactments sowie Interviews mit Historikerinnen und Historikern zeichnet „ZDF-History“ das Porträt einer Frau, die alles der Politik unterordnete und ihre Rolle als „Übermutter“ PR-wirksam einzusetzen wusste. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.12.2017 ZDF
    Erstausstrahlung ursprünglich für den 14.05.2017 angekündigt
  • Sie gilt als oberflächlich und verschwenderisch: die Frau des gestürzten Königs Ludwig XVI., Marie-Antoinette. Doch im Angesicht des Todes beweist die Königin Größe. Im Oktober 1793 steht die Königin in Paris vor einem Revolutionsgericht. Es ist ein Schauprozess, ihr Tod ist beschlossene Sache. Marie-Antoinette hat keine Chance und nutzt sie dennoch. Sie zieht das Publikum auf ihre Seite, zum Ärger der Ankläger. „ZDF-History“ zeigt die dramatischen letzten Wochen einer Königin, die einen Sturz ohnegleichen erlebte – vom Glanz des Versailler Hofes in die Kerker der Französischen Revolution. Erst wird ihr Mann, König Ludwig XVI., hingerichtet, dann werden ihr die Kinder genommen. Am Ende muss sie sich alleine vor einem Richter und Geschworenen verantworten, die als glühende Anhänger der Revolution die Monarchie hassen, den Hochadel verachten. In dieser Lage zeigt sie Haltung, Stärke und einen politischen Verstand, der nicht nur ihre Gegner, sondern auch heutige Historiker überrascht. Aufwendige Spielszenen und renommierte Experten rekonstruieren eine dramatische Episode inmitten der Französischen Revolution. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.06.2020 ZDF
  • Bis heute gilt sie als blondes Dummchen mit Sexappeal. Doch es gab auch eine andere Marilyn: die clevere Geschäftsfrau mit eigener Produktionsfirma und ehrgeizige Schauspielerin. Sie nutzte ihre Wirkung auf Männer gezielt für ihre Karriere. „Wenn ich schon ein Symbol sein soll, dann lieber für Sex als für was anderes“, sagte sie der Zeitschrift „Life“ kurz vor ihrem Tod. In dem Interview, das auf Tonband aufgezeichnet wurde, sprach Marilyn Monroe offen über die Schattenseiten des Ruhms, eifersüchtige Kollegen und neue Projekte. Privat stand sie damals kurz vor ihrer vierten Hochzeit. „ZDF-History“ zeichnet das Porträt einer Frau, die trotz aller Rückschläge voller Optimismus in die Zukunft blickte und deren früher Tod nach wie vor Fragen aufwirft. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 03.11.2013 ZDF
  • 45 Min.
    Er brilliert als Schurke ebenso wie als strenger Patriarch: Mario Adorf ist einer der wenigen deutschen Weltstars des Kinos. Gemeinsam mit „ZDF-History“ blickt er auf sein bewegtes Leben. Adorfs Wurzeln liegen in der Provinz. Als uneheliches Kind eines Italieners wächst er ohne Vater in der Eifel auf. In den Hungerjahren der Nachkriegszeit entdeckt Adorf seine Liebe zur Bühne und bald auch zur Leinwand. Die Rolle des Massenmörders Bruno Lüdke in „Nachts, wenn der Teufel kam“ verhilft ihm 1957 zum Durchbruch. 1963 trauern Millionen Deutsche im Kino um Winnetous Schwester Nscho-tschi. Ihr Mörder „Santer“ wird gespielt von Mario Adorf. Das wird dem wiederholten Film-Bösewicht noch jahrzehntelang „nachgetragen“. Neben den eher leichten Stoffen widmet sich Adorf Ende der 70er Jahre dem „Neuen Deutschen Film“: „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“, „Lola“ oder „Die Blechtrommel“ sind ohne ihn undenkbar – Sternstunden des bundesdeutschen Kinos. Und er spricht den wohl berühmtesten Satz unserer Fernsehgeschichte: „Ich scheiß Dich sowas von zu mit meinem Geld, dass Du keine ruhige Minute mehr hast.“ Adorf in der Rolle des Klebstofffabrikanten Haffenloher in „Kir Royal“ – vielleicht seine berühmteste Rolle. Dem Filmautor Uli Weidenbach ist es gelungen, Adorfs Tochter Stella für ein seltenes Interview zu gewinnen. Sie und andere Weggefährten, wie der Oscar-prämierte Regisseur Volker Schlöndorff, der Filmemacher Michael Verhoeven oder die Schauspielerkollegin Senta Berger bringen uns den Menschen Mario Adorf näher: ein Filmstar zwischen Zuspruch und Selbstzweifeln, zwischen seiner deutschen Heimat und den Kulissen des Weltkinos. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 29.04.2018 ZDF
  • Als Nackttänzerin machte sie Karriere, als Kurtisane lagen ihr die Männer zu Füßen. Am Ende des Ersten Weltkrieges wurde Mata Hari als Spionin hingerichtet. War sie wirklich schuldig? Mata Hari steht für weibliche Verführung. Doch eine Frage ist seit 100 Jahren offen: Hat sie den Deutschen wirklich verraten, was ihre Liebhaber in schwachen Stunden erzählt haben? „ZDF-History“ begibt sich auf die Spuren der berühmtesten Spionin aller Zeiten. Die schöne Verführerin wurde als Margaretha Geertruida Zelle 1876 in Holland geboren. Tragödien überschatteten das Leben der jungen Frau, die sich später Mata Hari nannte. Mit ihrem Ehemann, den sie mit 18 heiratete, lebte sie mehrere Jahre in Niederländisch-Ostindien. Als der gemeinsame Sohn an den Folgen einer rätselhaften Vergiftung starb, trennte sie sich von ihrem Mann und floh ins Paris der Jahrhundertwende. Dort machte sich die mittellose Holländerin über Nacht als Nackttänzerin einen Namen. Ihre Tänze verhießen Exotik, Erotik und Sex. Als Kurtisane der Reichen und Mächtigen war Mata Hari bald in ganz Europa berühmt und berüchtigt. Ihre Talente nutzte sie, um immer neue zahlungskräftige Männer an sich zu binden, was ihr mit den Jahren aber immer schwerer fiel. Der alternde Star brauchte Geld, egal von wem. So reiste sie mitten im Ersten Weltkrieg unbekümmert durch Europa, traf deutsche und französische Militärs und Politiker und ließ sich für ihre Dienste bezahlen. Ob sie ihren Liebhabern tatsächlich brisante Informationen entlockte, die sie an die gegnerische Kriegspartei weitergab, ist bis heute umstritten. Deutsche, französische und britische Geheimdienste hatten sie längst im Visier, als sie schließlich in Frankreich verhaftet wurde. Ein Gericht in Paris verurteilte sie wegen Spionage zum Tode. Im Oktober 1917 wurde sie von einem Erschießungskommando hingerichtet. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 15.10.2017 ZDF
  • Überraschend fällt am Abend des 9. November 1989 die Berliner Mauer. „ZDF-History“ rekonstruiert erstmals jene packenden Stunden in Echtzeit. Mittels aufgezeichneter Telefonate der DDR-Staatssicherheit und Radiomitschnitten sowie umfangreichem Amateurfilmmaterial wird die Zeit zwischen der Pressekonferenz von Günter Schabowski und der ausgelassenen Jubelfeier am Brandenburger Tor rekonstruiert. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 10.11.2014 3sat
  • Er galt als „letzter Ritter“ und war Herrscher einer Epoche im Wandel: Kaiser Maximilian I. Kriege und die Liebe zu einer Frau prägten sein Leben. Durch seine Heirat mit Maria von Burgund begründete er den Aufstieg der Habsburger zur Großmacht. Mit den Mitteln der Diplomatie, dem Geld der Fugger und zahlreichen Feldzügen legte Maximilian den Grundstein für das gigantische Reich seiner Nachfolger. Als der 18-jährige Kaisersohn Maximilian im August 1477 in Gent einzog, um Maria von Burgund zu heiraten, ahnte niemand, welche Konsequenzen diese Ehe für die Geschicke Europas haben würde. Für den jungen Heißsporn, der die Welt bislang als Heldengeschichte ritterlicher Könige und Turniergesellschaften betrachtet hatte, bot die Verbindung die Chance, sich als Herrscher zu bewähren. Denn Maria von Burgund war mit dem Schlachtentod ihres Vaters, Karls des Kühnen, zur Alleinerbin des immens reichen Herzogtums Burgund und damit zur begehrtesten Junggesellin Europas geworden. Da sie als Frau nicht regieren durfte, witterten gleich mehrere Fürsten fette Beute. Vor allem der französische König meldete seine Ansprüche an. Er plante, Maria mit seinem Sohn zu verheiraten und sich so Burgund einzuverleiben. Von allen Seiten bedrängt, wandte sich die kluge Herzogin an Maximilian, den Sohn des römisch-deutschen Kaisers, und bat ihn inständig um Hilfe. Auf Druck seines Vaters willigte Maximilian schließlich ein, die ihm unbekannte Maria zu heiraten. Dass aus der Zweckehe eine tiefe Liebesbeziehung wurde, war das größte Glück, das ihm widerfahren sollte. Für den Monarchen hatte die burgundische Hochzeit jedoch ein Nachspiel: einen jahrelangen zermürbenden Erbfolgekrieg. Doch bei allen Tiefschlägen, die er einzustecken hatte, lebte Maximilian stets im Glauben an seine göttliche Sendung. Als Herrscher einer neuen Epoche, in dessen Regierungszeit auch der Beginn der Reformation und die Entdeckung der Neuen Welt fiel, verstand er es, alte Traditionen mit fortschrittlichen Anschauungen zu verbinden. Wie kein anderer Kaiser zuvor wusste er sich in Szene zu setzen. Durch seine Reichsreform, die er mit viel Ehrgeiz verfocht, festigte er das Heilige Römische Reich Deutscher Nation in einer Zeit spannungsreichen Wandels. „ZDF-History: „Maximilian – Der letzte Ritter“ von Manfred Corrine begleitet den Historien-Dreiteiler „Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe“, der ab Sonntag, 1. Oktober 2017, 22:00 Uhr, im ZDF ausgestrahlt wird. Enthalten sind Schlüsselszenen aus den drei Filmen, computergrafische Rekonstruktionen sowie Dokumente und Kommentare international renommierter Experten. Dabei wird deutlich, wie der Konflikt der Mächte und latente Rivalitäten der Dynastien die Geschichte Europas damals prägten und welche Ereignisse und Entwicklungen noch Jahrhunderte lang fortwirkten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.10.2017 ZDF
  • Ende 2015 läuft das Urheberrecht für Hitlers Hass-Schrift aus. Darf sie dann wieder gedruckt werden? Die Debatte ist in vollem Gange. Wie gefährlich sind seine Gedanken heute noch? Über elf Millionen Mal wurde das Buch bis 1945 verkauft. Doch gelesen hätten es nur wenige, so die einhellige Meinung der Deutschen nach dem Krieg. Ist das wahr? Der Film zeigt, wie „Mein Kampf“ entstand, wirkte und was es über Hitlers Absichten schon damals verriet. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.12.2015 ZDF
  • Konrad Adenauer litt unter Albträumen, nahm Aufputschmittel und sah schwarz für die CDU. So jedenfalls legt es das geheime Tagebuch seines Sohnes Paul nahe. Zum 50. Todestag des ersten Bundeskanzlers erinnert „ZDF-History“ an den Mann, der die deutsche Geschichte nach 1945 wie kaum ein anderer prägte. Doch hinter der Fassade der Selbstbeherrschung verbarg sich ein von Stimmungen getriebener Mensch. Erstmals veröffentlichte Aufzeichnungen des Adenauer-Sohnes Paul machen deutlich, wie sehr Schwarzseherei, Misstrauen und Gemütsschwankungen vor allem die späten Jahre seines Vaters prägten. Autor Uli Weidenbach hebt auch die Verdienste des Gründungskanzlers hervor: Westbindung, erste Schritte zur Einigung Europas, der Weg in Demokratie und soziale Marktwirtschaft – trotz Kritik an so mancher autoritärer Attitüde und an seiner polarisierenden Deutschland-Politik gilt Adenauer als der große Weichensteller der Bonner Republik. Die Heimholung der letzten Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion machte ihn für lange Zeit zum populärsten Kanzler. Doch wetterte er über Freunde und Gegner, fühlte sich insgeheim immer wieder hintergangen. Auch dem Volk, das er regierte, traute er nicht, hielt es für politisch wankelmütig. Aufzeichnungen und Briefe des Kanzlers selbst und Aussagen von Familienangehörigen vermitteln weitere Einblicke in das Privatleben eines Mannes, den viele immer noch als größten Deutschen des 20. Jahrhunderts betrachten. Renommierte Historiker reflektieren den aktuellen Stand der Adenauer-Forschung. Prof. Hanns Jürgen Küsters, der das Tagebuch des Adenauer-Sohnes Paul jüngst editiert hat, spricht von „einem grandiosen Fund, der neue Perspektiven auf den Gründungskanzler der Bundesrepublik eröffnet“. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 09.04.2017 ZDF
  • Er läutete das Ende des Kalten Krieges ein, ließ den Eisernen Vorhang fallen und ermöglichte die deutsche Wiedervereinigung. Am 2. März 2016 wird Michail Gorbatschow 85 Jahre alt. Die welthistorischen Veränderungen, die er ab 1985 als neuer Kreml-Chef einleitete, wirken weit in die Gegenwart hinein. Was trieb Gorbatschow an, die Sowjetunion von einer Diktatur hin zu mehr Demokratie zu führen? Was waren seine Ziele? Für diese Dokumentation – eine Zusammenarbeit von „ZDF-History“ und Phoenix – gab Gorbatschow ein neues und ausführliches Exklusiv-Interview. Darin schildert er auch seine Kindheit und Jugend, die Bedeutung seiner Lebensliebe zu seiner verstorbenen Ehefrau Raissa sowie seine Zeit nach 1991, als die Sowjetunion unterging und er den Kreml verlassen musste. Die filmische Spurensuche führt daher auch in seine südrussische Heimat und seinen Geburtsort. Die Dokumentation des Osteuropahistorikers Ignaz Lozo ist ein Porträt nicht nur des Weltpolitikers und Friedensnobelpreisträgers, sondern vor allem auch des Menschen Michail Gorbatschow. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.02.2016 ZDF
  • Sänger Mick Jagger (GBR/​Rolling Stones) im Konfettiregen – Bridges to Babylon Europa Tournee. Zagreb.
    Sexsymbol, Bürgerschreck, Rock-Rebell: Mick Jagger gilt als Ikone der wilden 60er-Jahre. Doch ist er wirklich das aufrührerische Enfant terrible? Wer ist der Stones-Sänger wirklich? Songs wie „Paint It Black“, „Street Fighting Man“ und „Angie“ führten Mick Jagger und seine Rolling Stones zu Weltruhm. Seit fast 60 Jahren tanzt der Sänger über die Bühne – und ein Ende ist nicht in Sicht. Dabei deutet anfangs nichts auf eine große Musikkarriere hin. Zu Beginn der 1960er-Jahre feiern die Stones nur mäßige Erfolge. Jagger studiert neben der Musik BWL, finanziert durch ein Stipendium. Während die Bandkollegen Keith Richards und Brian Jones ausschlafen und tagsüber Gitarre üben, geht der Sänger brav zur Uni. Nur wenige Jahre später verkaufen die Stones millionenfach Platten, und Jagger gilt als Jugendverführer, der den Soundtrack für die 68er-Revolution schreibt und Drogenpartys feiert. Auch sein Liebesleben macht Schlagzeilen. Ob Uschi Obermaier, Anita Pallenberg oder die Queen-Schwester Prinzessin Margaret: Jaggers nachgesagte Liebschaften sind fast so berühmt wie seine Songs. Mit über 4000 Frauen soll er angeblich geschlafen haben. Sicher sind zwei Scheidungen, acht Kinder, vier Enkel und ein Urenkel. Was sagt das aus über einen Mann, der schon 1965 „I Can’t Get No Satisfaction“ sang? Vom bürgerlichen Lehrerkind bis zum superreichen Rock-Opa: Zusammen mit Musikexperten, Zeitgenossen und Biograf Philip Norman durchleuchtet „ZDF-History“ das Leben des Mick Jagger und schaut auf den Menschen hinter dem Mythos. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 03.04.2021 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 04.04.2021 ZDF
  • Mehr als 400 Menschen lässt die Stasi in die DDR entführen: Regime-Kritiker, Journalisten, geflüchtete Angehörige der „bewaffneten Organe“. Bis zum Ende der DDR im Herbst 1989 operieren Kidnapper der Stasi im westlichen Ausland. Das Ausmaß der Aktionen kommt erst nach dem Fall der Mauer ans Tageslicht. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 31.01.2010 ZDF
  • 45 Min.
    Der „Badeanzug-Walk“ wurde zum Markenzeichen der „Miss-Wahl“ – und häufig kritisiert. Heute zählen bei „Miss Germany“ andere Kriterien als „nur“ Schönheit.
    Wer ist die Schönste im Land? Seit fast 100 Jahren wetteifern Frauen um den Titel Miss Germany. Oft stand die Miss-Wahl in der Kritik. „Terra X History“ geht der bewegten Geschichte nach. Wer darf mitmachen? Sind Badeanzüge ein Muss und braucht es heute noch Krönchen und Schärpe? Der Schönheitswettbewerb hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Früher vor allem blond und schön, soll die Miss Germany heute andere Kriterien erfüllen. Die erste Miss Germany wird 1927 im Berliner Sportpalast gewählt, in der Jury sitzt Box-Legende Max Schmeling. Fräulein Hildegard Kwandt aus Ostpreußen macht damals das Rennen. Der Reichsverband für Schönheitswettbewerbe legt die Regeln für die Miss-Wahl fest: Die Kandidatinnen müssen jung, ledig und kinderlos sein. Nacktfotos sind verboten. Im Laufe der Jahre bricht die ein oder andere Miss diese Regel schon mal – und muss den Titel wieder abgeben. Die NS-Diktatur hält den Wettbewerb für eine „jüdisch-bolschewistische Unkultur“ und verbietet die Miss-Wahl. Fünf Jahre nach dem Krieg findet der Schönheitswettbewerb wieder statt: In Baden-Baden wird Susanne Erichsen zur Miss Germany gewählt. Mit kurzen dunklen Haaren entspricht sie so gar nicht dem typisch deutschen Klischee – und hat damit auch im Ausland Erfolg. Sie gründet eine eigene „Schule für Schönheit“, bildet Models aus und ist eine erfolgreiche Unternehmerin. In den Sechzigerjahren moderiert zum ersten Mal Horst Klemmer den Wettbewerb. Der junge Mann ist eigentlich gelernter Steuerfachmann, das Moderieren nur ein Hobby. Doch schon bald sattelt er um, wird Geschäftsführer der Miss Germany und macht die Miss-Wahl zur Marke. Die Klemmers führen das Unternehmen durch bewegte Zeiten, inzwischen in der dritten Generation. Enkel Max Klemmer krempelt den Schönheitswettbewerb gerade komplett um: Altersbeschränkungen gibt es nicht mehr. Auch der Familienstand spielt keine Rolle – und Schönheit steht nicht mehr an erster Stelle. Die Kandidatinnen sind „Mover, Leader, Founder“ – also Gründerinnen, Influencerinnen, Leitfiguren. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 13.07.2025 ZDF
  • Kriminalpsychologin Lydia Benecke nähert sich in ZDF-History den „Mörderischen Frauen“ und analysiert die rätselhaften Fälle der Geschichte aus heutiger Sicht.
    Mörderische Frauen gab es zu allen Zeiten. Durch ihre Taten erlangen sie eine Berühmtheit, die oft die Jahrhunderte überdauerte. „ZDF-History“ untersucht rätselhafte Fälle der Geschichte. Auch Frauen töten – mal im Affekt, mal mit Vorsatz. Mörderinnen schockieren und können faszinieren. Doch morden Frauen anders als Männer? Warum töten sie, was sind ihre Motive? Sind sie immer nur Täterinnen oder auch Opfer? Serienmörderinnen kennt die Geschichte nicht wirklich viele. Berühmt-berüchtigt ist die ungarische Gräfin Elisabeth Báthory. Der Legende nach soll sie um 1600 im Blut von Jungfrauen gebadet haben, um ewig jung zu bleiben. Bis zu 650 Menschenleben gehen angeblich auf ihr blutiges Konto. Autorin Kathrin Beck begibt sich auf Spurensuche in die heutige Slowakei. Dort befindet sich die Ruine der Burg Čachtice, einst Sitz der „Blutgräfin“. Gemeinsam mit dem Fotografen und Buchautor Gerald Axelrod geht sie den vielen Legenden nach, die sich um Elisabeth Báthory ranken. War sie eine Vampirin, die das Blut der Menschen trank? Oder am Ende vielleicht doch nur das Opfer einer Intrige? Auch Gesche Gottfried, „Der Engel von Bremen“, gehört zu den seltenen Serienmörderinnen der Geschichte. 15 Menschen tötete sie zwischen 1813 und 1827 mit Gift, darunter Ehemänner, Eltern, Kinder. Die Prozessakten aus dem Bremer Staatsarchiv geben spannende Einblicke in diesen Fall. Die Geschichte der „Roten Lena“ wäre fast schon in Vergessenheit geraten, hätten Forscherinnen und Forscher sie nicht – im wahrsten Sinne des Wortes – wieder ausgegraben. Anna Marlene Prink wurde Mitte des 19. Jahrhunderts des Giftmordes an ihrem Mann angeklagt und zum Tode verurteilt. Rund 180 Jahre später versuchen der Archäologe Daniel Nösler und sein Team den historischen Kriminalfall zu rekonstruieren und ein weiteres Rätsel mörderischer Frauen zu lösen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 31.10.2021 ZDF
  • 45 Min.
    Ist er ein Doppelmörder? Der US-Footballstar O. J. Simpson soll seine Ex-Frau und ihren Bekannten getötet haben. Handschuhe spielen im Prozess gegen den berühmten Sportler eine entscheidende Rolle.
    Sie sind reich, berühmt und kriminell: Stars, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten oder gar ein Menschenleben auf dem Gewissen haben. „Terra X History“ erzählt fünf spektakuläre Fälle. Sind vor dem Gesetz alle gleich? Was passiert, wenn berühmte Persönlichkeiten vor Gericht stehen? Wird härter über VIPs geurteilt, oder fallen die Strafen sogar milder aus? Der Film zeigt, mit welchen Folgen Stars leben müssen, die getötet haben. O. J. Simpson, einer der größten Footballstars der USA, muss sich vor Gericht wegen Doppelmordes an seiner Ex-Frau und ihrem Bekannten verantworten. Doch gerissene Anwälte erreichen am Ende einen Freispruch. Die Schauspielerin Ingrid van Bergen wird zu sieben Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt, weil sie ihren Geliebten Klaus Knaths erschoss – benebelt von Alkohol und Medikamenten. Der Rapper Snoop Dogg steht vor Gericht, weil ein Mitglied einer gegnerischen Gang bei einem Streit ums Leben kam. Welche Rolle spielte der Musiker dabei? Schauspieler Günther Kaufmann gesteht einen Mord, den er nie begangen hat, und Paralympics-Star Oscar Pistorius erschießt seine Freundin durch eine geschlossene Tür. War es Mord oder ein tragischer Unfall? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 19.01.2025 ZDFDeutsche Streaming-Premiere So. 19.01.2025 ZDFmediathek
  • Er war die Ausnahmeerscheinung der Nachkriegsjustiz: Fritz Bauer, hessischer Generalstaatsanwalt, der die Deutschen in einem aufsehenerregenden Prozess vor 50 Jahren mit dem Geschehen in Auschwitz konfrontierte, stand in seiner Zunft weithin allein da. „Wenn ich mein Amtszimmer verlasse, betrete ich feindliches Ausland“, lästerte er im Freundeskreis gern mit galligem Humor. Die überwältigende Mehrheit seiner Amtskollegen hatte ihre Robe bereits im Zeichen des Hakenkreuzes getragen und mühte sich nun, eingebunden in alte Seilschaften, nach Kräften, die Verbrechen der Vergangenheit ruhen zu lassen. In klarem Kontrast zu dieser Schlussstrichmentalität öffnete Fritz Bauer im Frankfurter Auschwitzprozess seinen Landsleuten die Augen für die Abgründe der Diktatur. Ohne seine stille Beharrlichkeit wäre auch Adolf Eichmann, der nach Argentinien geflohene Manager des NS-Vernichtungswerks, bis an sein Lebensende unbehelligt geblieben. Und doch trieb Fritz Bauer, wiewohl als jüdischer Sozialdemokrat nach 1933 aus seinem Vaterland vertrieben, nicht Rachsucht an. Seine Mission war die Aufklärung. Auf dem Boden des Rechtsstaats ließ er öffentlich darüber verhandeln, welche verheerenden Folgen die Herrschaft des Unrechts hatte, in dem Bestreben, dessen Wiederkehr vorzubeugen. Mit Hilfe von Filmfunden und Aussagen von Weggefährten zeichnet „ZDF-History“ die außergewöhnliche Geschichte Fritz Bauers nach, von den schwäbischen Wurzeln über das erzwungene Exil bis zu seinem einsamen Tod. Es ist die Geschichte eines einzigartigen Verfechters des Rechts in einer restaurativen Gesellschaft, die in den sechziger Jahren bereits von den Geburtswehen einer freieren, kritischeren Zeit erfasst war – auch dank aufrechter Persönlichkeiten wie Fritz Bauer. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 26.01.2014 ZDF
  • Im Namen Allahs eroberten sie im 7. Jahrhundert ein Weltreich. Heute sprechen 350 Millionen Menschen Arabisch und bekennen sich zu Mohammeds Erbe, doch ihre Welt ist im Umbruch. Die Dokumentation gibt einen Überblick über rund 1400 Jahre arabische Geschichte: Auf die Blütezeit im Mittelalter folgten Kreuzzüge, die osmanische Eroberung und die Aufteilung in europäische Kolonien. Seither ringen die Araber um Einheit und Identität. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 11.10.2015 ZDF
  • Die Dokumentation widmet sich einem außerordentlich spannenden Kapitel im Kampf gegen den Verlust von Kunstschätzen. Sie schildert das Wirken der Monuments, Fine Arts, and Archives Section (MFA&A), deren als „Monuments Men“ bekannt gewordenen Mitgliedern die gleichnamige Hollywood-Produktion aus dem Jahr 2014 mit George Clooney und Matt Damon ein filmisches Denkmal setzte. Die militärische Kunstschutzorganisation wurde 1943 in den Vereinigten Staaten aus der Taufe gehoben, um in der sich anbahnenden Endphase des Zweiten Weltkrieges möglichst viele gefährdete Kulturgüter vor Schäden und Zerstörung zu bewahren. Ein Hauptaugenmerk der Sondereinheit lag auf der Rettung der von Nazi-Repräsentanten in den besetzten Gebieten Europas, beispielsweise in Polen und Frankreich, geraubten Kunstschätze. Insiderwissen über das Ausmaß des NS-Beutezuges weiß der junge Maler Konstanty Czartoryski beizusteuern, dessen Vorfahrin Izabela Dorota Czartoryska in Krakau das später unter deutscher Besatzung geplünderte Czartoryski Museum gründete. Die Kunsthistorikerin Calandra Caldecott hebt die Leistung ihrer französischen Kollegin Rose Valland hervor, die als Konservatorin des Pariser Musée du Jeu de Paume dem deutschen Besatzungsregime trotzte, den systematischen Kunstraub des Einsatzstabs Reichsleiter Rosenberg (ERR) protokollierte und so etliche Kunstwerke vor dem Verschwinden zu retten half. „Monumentes Men – Die wahre Geschichte“ rekonstruiert den dramatischen Wettlauf gegen die Zeit, den die Kunstschutzorganisation sich mit gierigen und fanatischen NS-Funktionären lieferte. Zu den größten Erfolgen der Gruppe gehörte die Sicherstellung von rund 6.500 Gemälden und zahlreichen anderen Kunstgegenständen in einem Salzbergwerk der österreichischen Gemeinde Altaussee. (Text: GEO Television)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 03.01.2018 GEO Television
  • 45 Min.
    In Hitlers Reich wird das Verbrechen verstaatlicht, Kriminalfälle dagegen werden oft vertuscht, um das lupenreine Bild nicht zu trüben.
    „Unter Hitler hat man sich immerhin sicher gefühlt.“ Die Kriminalgeschichte widerlegt diese bis heute verbreitete Mär: Serienmorde und Vergewaltigungen wurden damals nur oft totgeschwiegen. Unter den Nationalsozialisten haben Kriminelle oft freie Bahn. Ihre Taten werden mitunter vertuscht, um das angeblich lupenreine Bild nicht zu beflecken. Der Film zeigt das wahre Bild der Verbrechen unterm Hakenkreuz. „Terra X History“ rekonstruiert den Fall eines brutalen Serienmörders in der S-Bahn, eine tödliche Serie von Raubüberfällen und einen Mord in unmittelbarer Nähe zur Goebbels-Villa. Ein weiterer Fall handelt von einer Mordserie, die zu Unrecht einem geistig minderbemittelten Mann angelastet wird, der später in Polizeigewahrsam an den Folgen von Menschenversuchen stirbt. Kurz vor Kriegsende geschieht ein Dreifachmord entlang der berühmten Schnellstraße „Avus“. Dank historischer Quellen lassen sich Tatverläufe und die Ermittlungsarbeit belegen – mit Originaltatortfotos und -zeichnungen, Zeugenvernehmungen, Ermittlungsschritten und Täteraussagen. Brisant: Weil öffentliche Fahndungsaufrufe der Kripo von den Nationalsozialisten größtenteils aktiv verhindert werden, bleiben manche Straftäter zunächst ungeschoren und können weiter morden. Im Krieg wird die Polizei selbst kriminell: Hinter der Ostfront ermorden Polizeibataillone von 1939 an Hunderttausende Menschen. Der von der NS-Propaganda populär gemachte Slogan „Die Polizei, Dein Freund und Helfer“ wird durch die Massenmörder in Uniform gründlich pervertiert. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 10.02.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 11.02.2024 ZDF
  • Um den plötzlichen Tod Marilyn Monroes ranken sich bis heute Spekulationen. Nun sollen geheime Tonbandaufnahmen aufgetaucht sein: Offenbaren sie die Wahrheit über das Ende der Film-Diva? Liefern sie den letzten Beweis für einen Mord oder ist die Existenz der Tonbänder frei erfunden? Bartlett und Howker prüfen die Aussagen damaliger Ermittler und Augenzeugen und spüren Mythos und Wahrheit im „Fall Monroe“ nach. Niemand kannte die Schattenseiten des Ruhms besser als sie: unerfüllte Liebschaften, Selbstzweifel, Drogenkonsum. Doch trotz aller Rückschläge blickte Marilyn Monroe im Sommer 1962 eigentlich optimistisch in die Zukunft. Privat stand sie kurz davor, ein viertes Mal zu heiraten. Vor diesem Hintergrund scheint ihr plötzlicher Tod bis heute rätselhaft. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.05.2015 ZDF
  • 45 Min.
    Krypto-Queen Ruja Ignatova, l., Wirecard-Manager Jan Marsalek, M., Hochstaplerin Anna Sorokin, r.: drei spektakuläre True-Crime-Geschichten über Geld, Macht und Gier.
    Krypto-Queen Ruja Ignatova, Wirecard-Manager Jan Marsalek, Hochstaplerin Anna Sorokin: „Terra X History“ zeigt drei unglaubliche Betrugsfälle und die Menschen, die alle Welt täuschten. Es geht um Geld, um sehr viel Geld. Ignatova soll Unsummen veruntreut haben. Scheinbuchungen in Milliardenhöhe werden Marsalek vorgeworfen. Und Sorokin gab sich als deutsche Millionenerbin aus und legte damit die New Yorker Schickeria aufs Kreuz. Auf die Ergreifung von Ruja Ignatova wurden 100.000 Dollar ausgesetzt. Die Deutsche aus Schramberg im Schwarzwald machte mit der von ihr 2014 gegründeten Krypto-Währung OneCoin Furore. Medien nannten sie die „Krypto-Queen“, weil sie grandiose Auftritte vor ihren Anhängern absolvierte, die an sie glaubten wie an eine Heilsbringerin. Millionen Menschen, die in ihre „Währung“ investierten, galt sie als Hoffnung auf ein besseres Leben. Im Oktober 2017 setzte sie sich nach Osteuropa ab. Ein Hollywoodfilm soll ihre Vita verfilmen, mit Kate Winslet in der Hauptrolle. Auch Ex-Manager Jan Marsalek setzte sich wahrscheinlich Richtung Osten ab. Mit einem Privatflugzeug floh er nach Minsk, als der Wirecard-Skandal 2020 publik wurde. Dem ehemaligen Vorstandsmitglied wird Bilanzfälschung aufgrund von Scheinbuchungen im Umfang von mindestens 1,9 Milliarden Euro vorgeworfen. Geld, das es wohl nie gab. Der Zusammenbruch von Wirecard gilt als größter Wirtschaftsskandal Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Als bekannteste Hochstaplerin unserer Zeit gilt Anna Sorokin. Sie gab sich als reiche Erbin aus und täuschte damit erfolgreich die New Yorker High Society. Mit dieser Masche erschlich sie sich Geld und geldwerte Leistungen in Höhe von 275.000 US-Dollar. 2017 wurde Sorokin wegen Betrugs verhaftet und 2019 zu einer Haftstrafe von mindestens vier Jahren verurteilt. Ihre Geschichte sorgte weltweit für Aufsehen. Wie funktioniert das Muster von Täuschung und Betrug? Wie gelingt es, andere Menschen hinters Licht zu führen? „Terra X History“ blickt auf drei spektakuläre True-Crime-Geschichten über Geld, Macht und Gier. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 25.06.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 02.07.2023 ZDF
  • 45 Min.
    Er gilt als Erfinder des Faschismus: der Diktator Benito Mussolini. Über zwei Jahrzehnte lang steht er an der Spitze Italiens und stürzt am Ende sein Land in die Katastrophe. Auf dem Höhepunkt der Macht ist der ganze Staat Italien auf Benito Mussolini ausgerichtet. Viele Italiener folgen ihm blind, verehren den Diktator fast wie einen Gott. Eine Karriere, die so nicht vorauszusehen war. 1883 geboren, wächst Mussolini als Sohn eines Schmieds und einer Lehrerin in dem kleinen Dorf Predappio in der Emilia-Romagna auf und ist als junger Mann ein glühender Anhänger der Linken. Doch seine Erlebnisse im Ersten Weltkrieg verändern ihn. 1919 gründet Mussolini die „Faschistischen Kampfbünde“, eine paramilitärische, antisozialistische Bewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg steckt Italien in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise – Mussolini kann sie für sich nutzen. Seine Faschisten gewinnen schon bald immer mehr Anhänger. Im Herbst 1922 drohen sie bei ihrem „Marsch auf Rom“ mit einer gewaltsamen Machtübernahme. Aus Angst vor einem Bürgerkrieg gibt König Vittorio Emanuele III. sie ihnen freiwillig und ernennt Mussolini zum Regierungschef. Ein Griff nach der Macht, für den ihn Adolf Hitler lange Zeit bewundert. In den darauffolgenden Jahren errichten die Faschisten mit Mussolini an der Spitze eine totalitäre Diktatur, die Hunderttausende Menschen das Leben kostet. Seine Anhänger nennen ihn „Duce“, den „Führer“. Mussolini verherrlicht den „reinen Italiener“ und träumt von der Wiederauferstehung des Römischen Reichs. Dafür führt er einen brutalen Angriffskrieg in Äthiopien, unterstützt den späteren Diktator Francisco Franco im spanischen Bürgerkrieg – und zieht schließlich an der Seite Hitlers in den Zweiten Weltkrieg. Mit seltenem, teilweise koloriertem Archivmaterial zeigt die Dokumentation, wie Benito Mussolini zu einem der mächtigsten Männer Europas aufsteigt – und am Ende alles verliert. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 08.07.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 09.07.2023 ZDF
  • Autobahnen, Kaufhäuser, Plattenbauten – sie haben den Lebensstil des 20. Jahrhunderts geprägt. Wie kam es dazu? „ZDF-History“ begibt sich auf Zeitreise und hinterfragt Mythen und Legenden. Wer gab den Anstoß zum Bau der deutschen Autobahnen? Konrad Adenauer, der damals Oberbürgermeister von Köln war. Er eröffnete schon 1932 die heutige A555 von Köln nach Bonn. Warum ist heute trotzdem ein anderer Name eng mit dem „Mythos Autobahn“ verbunden? Plattenbauten halten wir für eine Erfindung der DDR. Doch es gab sie schon viel früher. In den 60er und 70er Jahren galten sie auch im Westen als zeitgemäß. Was heute kaum noch jemand weiß: Architekten wollten gut erhaltene Altstadtviertel abreißen lassen, um Platz zu schaffen für „moderne“ Hochhaussiedlungen. Um die Jahrhundertwende öffneten die ersten großen Kaufhäuser in Deutschland ihre Türen. Manche von ihnen – wie das KaDeWe in Berlin – präsentierten sich als luxuriöse Konsumtempel, die den gehobenen Geschmack der oberen Fünfhundert bedienten. Lange waren Kaufhäuser aus unseren Innenstädten nicht wegzudenken. Doch jetzt erleben sie schwere Zeiten. Hat sich der „Mythos Kaufhaus“ überlebt? Mit Historikern und einzigartigen Filmaufnahmen geht „ZDF-History“ den Mythen auf den Grund. Zeitzeugen, darunter Prominente wie Henry Maske und Enie van de Meiklokjes, berichten vom Leben im Plattenbau und vom Shoppen in den Kaufhäusern der DDR. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.07.2020 ZDF

zurückweiter

Erhalte Neuigkeiten zu Terra X History direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Terra X History und weiteren Serien deiner Liste findest du in deinem persönlichen Feed.

Auch interessant…

Hol dir jetzt die fernsehserien.de App