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    • Zur Erinnerung und Mahnung: Itsukushima/Kyoto/Hiroshima – Japanisches Welterbe

      45 Min.

      Schintoismus und Zen-Buddhismus, die beiden großen Religionen Japans, treffen auf der Insel Itsukushima zusammen. Der Schinto-Schrein von Itsukushima, auf Pfählen in den Uferschlamm gebaut, mit seinem großen roten Tor, das im Wasser weit vor der Insel steht, ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Japans. In alter Zeit durfte Itsukushima nicht betreten werden, denn alles an der Insel gehörte den Göttern – oder war selbst Gott. So glaubten es die Anhänger des Schinto, der alten Ahnen- und Naturreligion. Weniger idyllisch ist die japanische Stadt Kyoto, eine moderne Millionenstadt. Und dennoch, Mitten in der Betonwüste und an ihren Rändern liegen Inseln der Schönheit: buddhistische Klöster und ihre bis ins kleinste Detail gestalteten Gärten. Der Atombombendom, eine kleine Ruine aus rostigem Stahl und bröckelndem Beton, ist das Wahrzeichen der Stadt Hiroshima. Er erinnert an den Abwurf der ersten Atombombe am 6. August 1945. Ein seltsames Wahrzeichen in einer seltsamen Welt. Die USA waren gegen den Eintrag Hiroshimas in die Liste des UNESCO-Welterbes. Sie rechtfertigen den Abwurf der Bombe bis heute. Hiroshima ist nach dem Krieg völlig neu erbaut worden und heute eine geschäftige Großstadt. Es gibt immer noch Atombombenopfer, aber man begegnet ihnen nicht. Sie leben zurückgezogen. Sie passen nicht recht in das moderne Japan. (Text: 3sat)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 18.01.2010 3sat
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