• Folge 1 (43 Min.)
    Die Gezeiten sind der Taktgeber für die Muschelsammlerinnen in Senegal: Sie haben bei Ebbe nur wenige Stunden Zeit, um die freiliegenden Austern zu ernten. – Bild: Jurek Wieben
    Die Gezeiten sind der Taktgeber für die Muschelsammlerinnen in Senegal: Sie haben bei Ebbe nur wenige Stunden Zeit, um die freiliegenden Austern zu ernten.
    Der Atlantik ist jung und wild – ein Ozean der Stürme. Kein anderes Meer erlebt so heftige Gezeiten oder reißende Strömungen. Trotzdem ist der Atlantik eine Brücke zwischen den Kontinenten. Mutige Seefahrer überquerten ihn schon vor Jahrhunderten und schrieben Geschichte. Doch er war auch Schauplatz dunkler Kapitel wie des Sklavenhandels. Die kraftvollen Strömungen des Atlantiks können tödlich sein, aber sie schaffen auch Leben. Für Europa besonders wichtig ist der Golfstrom. Er beeinflusst unser Klima und sorgt für gemäßigte Temperaturen. Vor den Lofoten schafft er für riesige Kabeljauschwärme ideale Laichbedingungen und lockt Menschen aus aller Welt auf die abgelegenen Inseln. Bis zu 16 Meter liegen am Atlantik zwischen Ebbe und Flut. Das prägt den Alltag der Menschen, denn die Gezeitenzonen sind ein artenreicher Lebensraum. Im Senegal sammeln Frauen bei Niedrigwasser Muscheln auf den Wattflächen und Austern zwischen Mangrovenwurzeln. So ist der Ozean Taktgeber und wirtschaftliche Grundlage zugleich. Er sichert ihren Lebensunterhalt. Der Atlantik ist ein Ozean der Extreme: In der Karibik richten gewaltige Stürme und Hurrikans enorme Zerstörungen an, außerhalb der Saison bietet die Region jedoch paradiesische Lebensbedingungen. Anschauliche Illustrationen und spektakuläre Aufnahmen machen das marine Leben und die Dynamik der Meeresströmungen erlebbar. Diese Folge der Reihe zeigt eindrucksvoll, wie der Ozean die Menschheitsgeschichte mitbestimmt und Lebenswelten gestaltet. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 15.07.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 16.07.2026 arte
  • Folge 2 (43 Min.)
    Die Tanka auf der chinesischen Insel Hainan müssen neben der Fischerei auch selbst Fische züchten, um genug Geld zu verdienen. Doch die immer schlechter werdende Wasserqualität bereitet ihnen zunehmend Schwierigkeiten.
    Der Pazifik bedeckt ein Drittel der Erdoberfläche. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass seine Oberfläche „friedlich“ wirkt. So dachten die ersten Europäer, die ihn überquerten. Und doch prägen ihn auch gewaltige Kräfte tief unter der Oberfläche. Lange Zeit eine Barriere, ist er heute Bühne des Welthandels. Der Pazifische Ozean trennt Asien und Amerika in zwei scheinbar unendlich weit voneinander entfernte Welten. Doch vor etwa 35.000 Jahren verband eine Landbrücke die beiden Kontinente und ermöglichte so die Ausbreitung des Menschen nach Amerika. Heute ragt die Sankt-Lorenz-Insel als einer der letzten Zeugen der ehemaligen Verbindung aus dem eiskalten Wasser der Beringsee. Hier leben die Yupik. Denn auch wenn der Ort stürmisch und unwirtlich scheint – das Meer mit seinem reichen Ökosystem bietet ihnen alles, was sie zum Leben brauchen. Auch auf der südkoreanischen Insel Jeju liefert der Pazifik den Haenyeo-Frauen eine Lebensgrundlage. Zwischen Felsen tauchen sie nach Meeresfrüchten – gefährliche Tauchgänge, die ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit sichern. Der Pazifik ist jedoch auch ein Ozean der Katastrophen: Entlang des Pazifischen Feuerrings brodeln riesige Vulkane und in Japan haben Erdbeben und Tsunamis tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. In spektakulären Aufnahmen und anschaulichen Illustrationen macht diese Folge die gewaltigen Naturkräfte und vielfältigen Lebenswelten des Pazifiks erlebbar. Wie bereits der erfolgreiche Vorgänger „Kontinente“ erzählt auch die Reihe „Ozeane“ vom engen Zusammenspiel zwischen Natur, Mensch und Kultur. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 15.07.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 16.07.2026 arte
  • Folge 3 (43 Min.)
    Voven Biswash lebt und arbeitet in einem Mangrovendelta in Bangladesch. Die Otter sind seine treuen Begleiter und unverzichtbare Jagdpartner.
    Schimmernd blau breitet sich der Indische Ozean zwischen Afrika, Asien und Australien aus. Die Europäer haben seine Bedeutung lange unterschätzt – dabei war er schon früh ein Tor zur Welt. Die warmen Gewässer des Indischen Ozeans beherbergen eine einzigartige Artenvielfalt und bilden die Lebensgrundlage der Menschen an seinen Ufern. In der zerklüfteten Landschaft des Sundaschelfs finden Seenomaden einen geschützten Siedlungsraum, wo sie völlig autark leben. Dazu perfektionieren sie ihre Tauchfähigkeiten und passen ihr Leben an den Ozean an. Der Indische Ozean ist auch die Geburtsstätte des Monsuns. Das mächtige Wetterphänomen bringt enorme Niederschläge, sorgt für fruchtbares Schwemmland und schafft somit die Grundlage für ein rasantes Bevölkerungswachstum. Mit seinen Winden ermöglicht der Monsun außerdem Fahrten über das offene Meer ins Unbekannte. So entstand bereits in der Bronzezeit ein riesiges Handelsnetz. Über den Indischen Ozean tauschen Menschen aber nicht nur Waren. Vor allem auf Inseln, die als Rast- und Relaisstationen dienten, zeigt sich bis heute eine Vermischung von Menschen, Kulturen und Religionen. Als Schnittstellen zwischen Flüssen und dem Meer sind die Deltas des Indischen Ozeans Wiegen der Zivilisation – und Lebensader für Abermillionen Menschen und Tiere. In den Sundarbans arbeiten Fischer mit Ottern zusammen. Sie trainieren diese intelligenten Säuger, um in den dichten Mangroven an Nahrung zu gelangen. Diese Folge zeigt, wie der Indische Ozean seit Jahrtausenden das Leben, den Handel und die Kulturen seiner Küsten prägt. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 15.07.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 16.07.2026 arte

Mehr Spoiler…

Hol dir jetzt die fernsehserien.de App