„Wonder Girl“: The CW arbeitet an weiterer Superhelden-Serie

    Latina Yara Flor als Protagonistin

    Bernd Krannich – 17.11.2020, 10:41 Uhr

    Conor Leslie als „Wonder Girl“ Donna Troy in „Titans“

    Der US-Sender The CW nimmt Kurs auf sein nächstes „erstes Mal“: Mit der Serie „Wonder Girl“ könnte der erste Superheld mit Latino-Wurzeln als Titelfigur einer eigenen Serie auf den TV-Bildschirm kommen. Entwickelt wird das Projekt aktuell von Dailyn Rodriguez (Co-Showrunnerin bei „Queen of the South“) und Berlanti Productions.

    Im Zentrum der neuen Serienidee steht die auch in den Comics neue Figur Yara Flor, die in gedruckter Form Anfang 2021 im Comic „Future State: Wonder Woman“ eingeführt wird und dort Wonder Woman spielt. Die Serie soll die Origin-Story der Figur zeigen, in der sie eben noch als „Wonder Girl“ firmiert.

    Yara ist, ohne es gewusst zu haben, die Tochter einer Amazonen-Kriegerin und einer Flussgottheit aus dem Amazonas. Ohne Einreisegenehmigung kam sie als Kind in die USA und wuchs dort auf, was sie dort zu einem sogenannten Dreamer macht – benannt nach dem angedachten DREAM Act, der jungen Erwachsenen, die „ohne eigene Schuld“ die Einwanderungsgesetze gebrochen haben, als Erwachsenen den Weg zu einem permanenten Aufenthaltsrecht ebnen soll, aber auch nach 20 Jahren nicht als Gesetz verabschiedet wurde.

    Als Yara sich in der Serie als junge Erwachsene ihrer Kräfte bewusst wird, muss sie als Wonder Girl bösartige Mächte bekämpfen, die das Ende der Welt heraufbeschwören wollen.

    Wie bei DC durchaus üblich, ist der Job als „Wonder Girl“ einer, der im Laufe der Zeit von unterschiedlichen Frauen ausgefüllt wurde, wie auch die einzelnen Charaktere im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Heldennamen tragen. Jüngst wurde die Figur der Amazonen-Kriegerin Donna Troy, die in der Funktion als Wonder Womans Sidekick als Wonder Girl auftrat, von Conor Leslie in „Titans“ gespielt.

    Neben „Wonder Girl“ testet The CW für die Season 2021/22 das „Black Lightning“-Spin-Off „Painkiller“ (fernsehserien.de berichtete).

    Aktuell nähert sich das sogenannte Arrowverse dem Ende seiner „ersten Generation“: „Arrow“ ist beendet, das Ende von „Supergirl“ nach der sechsten Staffel ist besiegelt. Mit „Batwoman“ hatte der Sender letztes Jahr eine weitere Ergänzung ins Programm geholt, dazu gesellt sich das vom Streaminganbieter DC Universe „geerbte“ „Stargirl“ – auch, wenn diese Superheldenserie nicht im Arrowverse spielt, sondern in einem parallelen Universum. In der Season 2020/21 startet dann noch „Superman & Lois“.

    In der abgelaufenen Season hatte The CW im Rahmen von „Arrow“ unter dem Arbeitstitel „Green Arrow and the Canaries“ einen weiteren Backdoor-Piloten produziert, dazu ein mögliches Spin-Off während „The 100“. Zu beiden Formaten gibt es noch keine offizielle Entscheidung, allerdings scheinen die Chancen auf eine Serienbestellung zunehmend schlechter zu stehen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am melden

      Ich hatte das an anderer Stelle schon geschrieben. Erklärt das doch bitte Mal: "das vom Streaminganbieter DC Universe "geerbte" "Stargirl" - auch, wenn diese Superheldenserie nicht im Arrowverse spielt, sondern in einem parallelen Universum."

      Die Paralleluniversen sind im Super-Crossover doch zerstört worden. Also kann das doch nur alles in ein und demselben Universum spielen. Alles andere wäre ein krachender Bruch des Canons.
        hier antworten
      • (geb. 1994) am melden

        Ich weiß nicht man hatte jetzt Wondergirl in Titans 
        ,Supergirl,Stargirl
        in Film Wonderwoman,Synder Cut, Captain Marvel uvm.


        Ich hätte da lieber eine Serie mit Dona Troy im Fokus bevor zu den Titans kam usw. 
          hier antworten

        weitere Meldungen