„Tatort“ gewinnt Heike Makatsch als Kommissarin für Special

    Dreharbeiten für „Fünf Minuten Himmel“ starten im September

    Stefan Genrich – 20.08.2015, 18:54 Uhr

    Heike Makatsch 2002 in „Die Affäre Semmeling“: Liebling, ist unsere Leiche im Keller sicher, oder gehe ich besser zum „Tatort“? – Bild: Michael Koehler / Bavaria Film / ZDF
    Heike Makatsch 2002 in „Die Affäre Semmeling“: Liebling, ist unsere Leiche im Keller sicher, oder gehe ich besser zum „Tatort“?

    Von der ersten Anfrage bei Heike Makatsch („Die Affäre Semmeling“) bis zur Realslierung hat es beinahe zwei Jahre gedauert (fernsehserien.de berichtete): Laut einer Pressemitteilung vom SWR starten demnächst die Dreharbeiten zu einem „Tatort“ mit der ehemaligen VIVA-Moderatorin und inzwischen von Kritikern gelobten Schauspielerin – „voraussichtlich am 08. September“, wie es leicht unbestimmt heißt.

    Für ein einmaliges Special verkörpert Heike Makatsch die Hauptkommissarin Ellen Berlinger, die nach langen Wanderjahren in ihre Heimatstadt Freiburg zurückkehrt. Thomas Wendrich (Fernsehfilm „Lenz“) schreibt das Drehbuch unter dem Arbeitstitel „Fünf Minuten Himmel“. Nach kleinen Achtungserfolgen im künstlerischen Film inszeniert Katrin Gebbe zum ersten Mal fürs Fernsehen: an den Handlungsorten der südlichsten Großstadt Deutschlands. Marc Müller-Kaldenberg („Weissensee“) von Zieglerfilm Baden-Baden produziert. Beim SWR betreut Redakteur Michael Schmidl („Einsatz Hamburg Süd“) das Projekt. ARD Degeto sekundiert als zweiter Auftraggeber neben dem Sender, unter Leitung von Birgit Titze („Das Traumhotel“). Die Premiere soll 2016 stattfinden, bevorzugt an einem Feiertag.

    Der Star muss seinen Einsatz im „Tatort“ genau planen, da Heike Makatsch schwer beschäftigt ist: So hat sie eine Rolle im Kinofilm „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“ übernommen. Demnächst schlüpft sie in der Schweiz für die 13-teilige TV-Serie „Capelli Code“ in die Haut einer Sicherheitschefin, an der Seite von Iris Berben als deutscher Innenministerin, Klaus Maria Brandauer als Profiler und Peter Lohmeyer als GSG9-Einsatzleiter bei einer Geiselnahme: Heike Makatsch bleibt also der Polizeiarbeit sogar nach dem „Tatort“ erhalten.

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