„Star Wars“: Taika Waititi macht kommenden Film, Robert Rodriguez unterstützt „The Mandalorian“

    Die Neuigkeiten vom „Star Wars“-Day

    Bernd Krannich – 05.05.2020, 14:12 Uhr

    „The Mandalorian“

    Gestern war der 4. Mai aka May the Fourth – und damit der „Star Wars“-Tag. Seit Disney wieder aktiv Content für das Sci-Fi-Franchise produziert, ist man offiziell auf den nach einem Wortspiel („May the Force … “) entstandenen „Feiertag“ aufgesprungen und hat die Gelegenheit für drei größere, offizielle Ankündigungen genutzt.

    Einerseits konnte Kultregisseur Robert Rodriguez („From Dusk Till Dawn“) enthüllen, dass er zum Regisseurs-Stab der zweiten Staffel von „The Mandalorian“ gehört hat – die Staffel ist bereits abgedreht und soll nach Prä-Corona-Ankündigungen „im Herbst“ veröffentlicht werden. Daneben wurde Taika Waititi offiziell als Regisseur eines „Star Wars“-Films bestätigt, bei dem er auch selbst Ko-Autor sein wird. Und schließlich wurde die Entwicklung einer neuen „Star Wars“-Serie für Disney+ unter „Matrjoschka“-Mitschöpferin Leslye Headland bestätigt (fernsehserien.de berichtete).

    In den vergangenen Jahren hatten Disney und Lucasfilm den 4. Mai immer auch mit offiziellen Conventions begangen. In der aktuellen Corona-Krise ist das nicht möglich gewesen. Neben teils privat organisierten Online-Aktionen im Fandom hatte man vor allem auf dem Streaming-Dienst Disney+ einige Goodies platziert – darunter die überraschend frühe Premiere von „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (fernsehserien.de berichtete).

    The Mandalorian

    Auch, wenn sich offizielle Quellen mit Updates zu der „Star Wars“-Serie von Disney+ eher zurückhalten, wurde zwischenzeitlich bekannt, dass die zweite Staffel von „The Mandalorian“ bereits abgedreht ist. Sogar die Vorarbeiten zur dritten Staffel haben begonnen (fernsehserien.de berichtete).

    Robert Rodriguez hat seine Rolle als Regisseur in einem Tweet mit Fotobeweis verkündet – ohne Zweifel war dieser Zug an diesem Tag von offizieller Seite gewünscht. Unterwürfigst kann ich nun von mir behaupten, dass ich den größten Star des Universums unter meiner Regie hatte, heißt es in seinem Twitter-Post, der Rodriguez mit der noch namenlosen Figur zeigt, die die Serie als das Kind bezeichnet, die im Internet aber unter dem Spitznamen Baby Yoda bekannt ist – (laut Serie) ein 50-jähriges Kleinkind aus der Spezies, der auch der zu dem Zeitpunkt verstorbene Jedi-Meister Yoda entstammt.

    (Anm.: Die angegebene Uhrzeit für den Tweet entspricht etwa 18 Uhr in Los Angeles am 4. Mai).

    Taika Waititi

    Der aus Neuseeland stammende Regisseur Taika Waititi hat sich in der Nerd-Hierarchie mittlerweile ganz weit nach oben gearbeitet. Über die Stationen „Thor: Tag der Entscheidung“ bei Marvel, mehrere Sprechrollen bei Disney (im Marvel- und „Star Wars“-Franchise) sowie als Regisseur des Finales der ersten „The Mandalorian“-Staffel und dann noch mit dem Oscar-prämierten Film „Jojo Rabbit“ (beste Drehbuchadaption) hat sich Waititi für höchste Ehren empfohlen.

    Die kommen nun mit der Beauftragung für einen kommenden „Star Wars“-Film. Waititi soll dabei die Regie übernehmen, das Drehbuch wird er zudem zusammen mit Krysty Wilson-Cairns schreiben. Die Schottin konnte sich dieses Jahr zusammen mit Ko-Autor Sam Mendes über eine Oscar-Nominierung für den Film „1917“ freuen.

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