„Star Trek“: Titel der neuen Serie steht fest

    Blick auf das neue Raumschiff in Comic-Con-Trailer

    Ralf Döbele – 24.07.2016, 00:57 Uhr

    Die neue "Star Trek"-Serie hat einen Titel. "Star Trek: Discovery" wird im Januar 2017 in den USA auf CBS All Access und hierzulande via Netflix in die unendlichen Weiten aufbrechen.

    Der Titel wurde von Showrunner Bryan Fuller ("Hannibal") am Samstag auf der Comic-Con in San Diego als Teil eines Teaser Trailer vorgestellt, der auch einen ersten Blick auf ein brandneues Raumschiff gewährte: die U.S.S. Discovery mit der Kennzeichnung NCC-1031. Sie ist beim Verlassen einer Raumstation in einem Asteroiden zu sehen.

    Fuller moderierte ein "Star Trek"-Panel, das nicht nur der neuen Serie galt, sondern bei dem auch das 50. Jubiläum der Kultserie gefeiert wurde. Anwesend waren hierfür Vertreter sämtlicher bisheriger "Star Trek"-Serien: William Shatner (Captain James T. Kirk, "Star Trek: TOS"), Brent Spiner (Data "Star Trek: The Next Generation"), Michael Dorn (Worf, "Star Trek: The Next Generation" und "Star Trek: Deep Space Nine"), Jeri Ryan (Seven of Nine, "Star Trek: Voyager") und Scott Bakula (Captain Jonathan Archer, "Star Trek: Enterprise").

    Dennoch galt das Hauptinteresse natürlich der neuen Serie. Bryan Fullers Ziel sei es demnach dem Publikum in Erinnerung zu rufen, welche Botschaft "Star Trek" in sich trage. Dafür müsse die Serie fortschrittlich sein und Grenzen sprengen. Außerdem bestätigte Fuller, dass die Handlung in "Star Trek: Discovery" episodenübergreifend sein wird und nicht episodisch. Die Serie sei "strukturiert wie ein Roman" und die Geschichten würden "Kapitel für Kapitel" erzählt.

    Schließlich noch eine wichtige Information für "Star Trek"-Puristen. Erstmals wurde offiziell bestätigt, dass die neue Serie nicht in der alternativen Zeitlinie der aktuellen Kinofilme spielen wird. Sie ist also in der gleichen Zeitebene wie alle vorangegangenen Serien angesiedelt. Ob sie allerdings nach "Star Trek: Voyager" oder irgendwo zwischen den bisherigen Serien zu Hause sein wird, ist noch völlig offen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1976) am melden

      Ich finde, hier werden zu hohe Maßstäbe angelegt. Von einer Fernsehserie - auch im 21. Jahrhundert - erwarte ich einfach keine Kino-Qualität. Und dass nach 13 Filmen und über 700 TV-Folgen die eine oder andere Story möglicherweise schon mal da war. Episodenübergreifende Geschichten waren noch nicht viele da (Enterprise 3. Staffel, DS 9 7. Steffel, der Rest waren max. 3 Folgen die zusammenhingen...
      Ich warte erst mal ab und freue mich drauf. Rummeckern kann ich danach immer noch
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        Das Schiff sieht eher aus wie eine Mischung aus Enterprise und Einem alten Bird of Prey.
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          "Fortschrittlich sein und Grenzen sprengen" und "episodenübergreifend" - da sollte das Schlimmste erwarten und das Beste hoffen. Zu fürchten ist der der Mainstream Genremix aus All-Together-Heldenteenietruppe, Verschwörungsgeschichte (oder einen finsteren Gegner) und Grey´s Anatomy im Star Trek CGI Mantel. Mit einer Science-Fiction Serie die in unendichen Weiten spielt, fantastischen Welten zeigt, ungewöhnlichen Wesen und fremden Zivilsationen in tatsächlich originellen Geschichten, wird man sich sicher nicht rechnen können.
          Zu erwarten sind eher Dinge, die so oder so ähnlich jeder Mensch schon mal gesehn hat. Nach den üblichen Vorgaben der Auftragegeber, die eine maximale Bandbreite und auf Quote ausgelegte Drehbücher aus dem Setzbaukasten mit den gängigen Sterotypen wollen.
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            Netflix, ja danke auch !!???
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              Ich glaube wir sollten uns darauf einstellen das die neue Serie keine Kinoqualität haben wird. Da ist noch Luft nach oben.
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              • (geb. 1962) am melden

                Billig hin oder her. Ihr habt Sorgen ... Das sind die ersten bewegten Bilder. Da nimmt man was man kriegt.
                Die wirklich wichtige Meldung ist, das die Serie nicht in der J.J.A. Zeitlinie spielt, sondern das es sich um eine Fortsetzung, oder einen Neuanfang handelt ! (Wie auch immer). Kaum zu glauben. Bin begeistert, und hoffe das beste.
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                • (geb. 1962) am melden

                  Es sieht tatsächlich etwas billig aus. Naja, von der Bauart vermute ich am ehesten eine zeitliche Ansiedlung nach der NX-Serie aber vor der Enterprise! Was meint ihr?
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                    @Alless
                    Das ist nicht die Enterprise sondern die NCC-1031 USS Discovery. Und das sieht doch wirklich sehr billig aus.
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                      User_161210 du meinst wohl den Moment wo die USS Enterprise das dock verlässt, Dan sieht mann von unten das die beiden seitlichen flügeln dem Lichtkegel des hinteren teils ausgesetzt sind, dadurch sieht das ganze natürlich nicht so gut aus, aber das ist nun mal ein Problem des Lichtspektrum´s.
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                        Ich als großer Star Trek Fan, freue mich natürlich riesig über die neue Serie, und hoffe das die Serie auch dem deutschen Publikum gefällt und die Quoten gut sind.
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                          Die CGI-Effekte sehen irgendwie... billig aus... Mal abwarten...
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