Sonntagsquoten: „Günther Jauch“-Abschied unspektakulär, Borowski-“Tatort“ holt sich Tagessieg

    Steffen Henssler schlägt „Navy CIS“

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 30.11.2015, 11:15 Uhr

    Günther Jauch – Bild: i&u/Jan Totzek
    Günther Jauch

    Gestern verabschiedete sich Günther Jauch nach vier Jahren als ARD-Talker am späten Sonntagabend. Die Einschaltquoten der letzten Ausgabe fielen allerdings unspektakulär aus und lagen auf dem üblichen Niveau. Insgesamt sahen um 21.45 Uhr 4,64 Millionen Zuschauer den „Günther Jauch“„-Dialog mit Wolfgang Schäuble. Die Marktanteile betrugen 16,2 Prozent insgesamt und 9,1 Prozent beim jungen Publikum. Fast doppelt so viele Menschen verfolgten davor den neuen „Tatort“ mit Axel Milberg. Mit 8,57 Millionen Zuschauern und überragenden 24 Prozent setzte sich der Fall „Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“ an die Spitze der Quotencharts. Auch unter den 14- bis 49-Jährigen war der Krimi-Dauerbrenner mit 2,99 Millionen Menschen aus der Zielgruppe und 22,7 Prozent die beliebteste Sendung am Sonntag.

    Das ZDF setzte wie üblich auf schmalziges Kontrastprogramm und holte mit einem neuen Film aus der „Inga Lindström“-Reihe 6,07 Millionen Zuschauer bei 17,0 Prozent Marktanteil ab. Davon waren immerhin 1,09 Millionen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, was einem ordentlichen Zielgruppen-Marktanteil von 8,3 Prozent entsprach.

    ProSieben und RTL warben mit US-Blockbustern um das filmbegeisterte Publikum. Der Tarantino-Western „Django Unchained“ erreichte insgesamt 2,52 Millionen Zuschauer und 8,5 Prozent Marktanteil, war allerdings besonders beim jungen Publikum beliebt: 1,60 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für starke 14,3 Prozent. Die Free-TV-Premiere des Sci-Fi-Actionfilms „Elysium“ mit Matt Damon sahen währenddessen bei RTL 3,08 Millionen Zuschauer bei 9,0 Prozent, davon waren 1,67 Millionen aus der werberelevanten Zielgruppe (MA: 13,1 %).

    Für den Bällchensender Sat.1 blieben dagegen nur vergleichsweise wenig Zuschauer übrig. Mit zwei Wiederholungen von „Navy CIS“ waren ab 20.15 Uhr nur 1,96 Millionen Zuschauer zu holen. Der Zielgruppen-Marktanteil betrug enttäuschende 6,8 Prozent. Für die Schwesterserie „Navy CIS: L.A.“ lief es im Anschluss mit 1,72 Millionen Zuschauern und 8,1 Prozent des jungen TV-Publikums kaum besser.

    Bei den Sendern der zweiten Reihe wurde VOX wieder einmal von Zugpferd Steffen Henssler belohnt. Eine neue Ausgabe der Promi-Kochshow „Grill den Henssler“ kam auf starke 2,07 Millionen Zuschauer sowie weit überdurchschnittliche 9,3 Prozent in der Zielgruppe. kabel eins erreichte währenddessen mit der Dokumentation „Die 80er – Ein Jahrzehnt verändert die Welt“ durchwachsene 750.000 Zuschauer sowie 3,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Auf ähnlichem Niveau bewegte sich RTL II: Für den Musikfilm „Walk the Line“ entschieden sich nur 660.000 Zuschauer bei schwachen 3,5 Prozent in der Zielgruppe.

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