„SOKO München“: Abschließendes Serien-Special wird gedreht

    90-minütiger Abschiedsfilm zur SOKO-Mutterserie

    Glenn Riedmeier – 25.08.2020, 12:49 Uhr

    „SOKO München – Der Countdown“

    Vor einem Jahr gab das ZDF überraschend bekannt, sich von seinem Serien-Dauerbrenner „SOKO München“ zu trennen (fernsehserien.de berichtete). Ab dem 21. September fällt der Startschuss für die Ausstrahlung der letzten Staffel. Nun verkündete der Mainzer Sender allerdings, dass es noch ein abschließendes Special zur Mutter aller SOKO-Serien geben wird, das derzeit in München und Umgebung entsteht.

    Im Abschiedsfilm „SOKO München – Der Countdown“ muss das Team um Gerd Silberbauer, Joscha Kiefer, Christofer von Beau, Mersiha Husagic, Florian Odendahl, Sina Reiß und Ilona Grübel noch einen äußerst kniffligen Fall lösen. Regisseur Bodo Schwarz inszeniert den 90-Minüter nach einem Drehbuch von Leonie-Claire Breinersdorfer.

    Arthur Bauer (Gerd Silberbauer) hat das gesamte Team in einen Biergarten eingeladen, um sich offiziell in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Doch dazu kommt es nicht: In unmittelbarer Nähe des Lokals bedroht ein junger Mann, Johannes Hofer (Lion Leuker), eine Frau mit einer Pistole. Obwohl Dominik (Joscha Kiefer) sofort zur Stelle ist, gelingt dem Täter die Flucht. Dominik nimmt die Verfolgung auf und es kommt zum Schusswechsel, bei dem Dominik den jungen Mann tödlich verletzt. Daraufhin schaltet sich die „Innere“ ein und suspendiert Dominik vom Dienst. Arthur, Resi (Mersiha Husagic) und Franz (Christofer von Beau) durchsuchen die Wohnung der jungen Frau. Dort finden sie nicht nur eine Leiche, sondern auch Hinweise auf einen geplanten Anschlag … 

    Simon Müller-Elmau ist Produzent des abschließenden Serien-Specials. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis zum 4. September, die Ausstrahlung ist für Ende 2020 geplant.

    Am 2. Januar 1978 strahlte das ZDF die erste Folge aus, damals noch unter dem ursprünglichen Titel „SOKO 5113“. 2016 erfolgte die Umbenennung in „SOKO München“, mit der auch inhaltliche Veränderungen einhergingen. Neben dem obligatorischen Fall der Woche wurde fortan auch horizontal mit fortlaufenden Handlungssträngen erzählt. Die Quoten waren bis zuletzt mit durchschnittlich fast 19 Prozent Marktanteil mehr als ordentlich. Als Grund für das Serienaus von „SOKO München“ nannte das ZDF die Modernisierung des Programmangebots. Als Ersatz werden sich ab 2021 die Serien „SOKO Potsdam“ und „SOKO Hamburg“ den Sendeplatz am Montag um 18 Uhr teilen. Darüber hinaus wurde kürzlich die Einstellung des langjährigen Ablegers „SOKO Kitzbühel“ bekannt (fernsehserien.de berichtete).

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Man hätte zum Serienfinale auch noch einige Kollegen aus der Vergangenheit reinnehmen können, die noch leben....wäre schöner gewesen.
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        Da muss ich unweigerlich an die scheußliche Langfolge "Die Akte Göttmann" denken.
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        Seinfeld-Fan schrieb:
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        > Da muss ich unweigerlich an die scheußliche
        > Langfolge "Die Akte Göttmann" denken.

        Ja, das war natürlich ein Griff ins Klo! Das Drehbuch umzu muß natürlich auch stimmen.
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      TV Wunschliste schrieb:
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      > Am 2. Januar 1978 strahlte das ZDF die erste Folge
      > aus, damals noch unter dem ursprünglichen Titel
      > "SOKO 5113". 2016 erfolgte die Umbenennung in
      > "SOKO München", mit der auch inhaltliche
      > Veränderungen einhergingen. Neben dem
      > obligatorischen Fall der Woche wurde fortan auch
      > horizontal mit fortlaufenden Handlungssträngen
      > erzählt.

      SOKO 5113 hatte schon in den ersten Staffeln eine horizontale Erzählweise. Ist mir immer noch nicht klar, warum das als so neues immer hervorgehoben wird.

      Das ist mir besonders bei der 4. Staffel aufgefallen. In einer Folge wird Herle erwischt, wie er betrunken Auto fahren wollte. Und ein paar Folgen später gab es eine kurze Szene, in der er aus dem Gerichtssaal mit Fahrverbot kommt.
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        Die Story hoert sich gut an.
        Mit Maskenpflicht und 1,5 m Abstand I'm Biergarten. Arthur Bauer geht in den Ruhestand, und die Ilona Gruebel nicht, obwohl sie doch gleich alt ist.
        Beide koennten sich dann im Biergarten gegenseitig unter den Tisch saufen. Und der Franz muss die beiden dann hinterher nach Hause schaffen.
        • am via tvforen.demelden

          Red Cloud schrieb:
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          > Die Story hoert sich gut an.
          > Mit Maskenpflicht und 1,5 m Abstand I'm
          > Biergarten. Arthur Bauer geht in den Ruhestand,
          > und die Ilona Gruebel nicht, obwohl sie doch
          > gleich alt ist.
          > Beide koennten sich dann im Biergarten gegenseitig
          > unter den Tisch saufen. Und der Franz muss die
          > beiden dann hinterher nach Hause schaffen.

          Ja, das wäre eine schöne Story. Trotzdem sehr schade, Ich verstehe es auf jeden Fall nicht.

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