„Bosch“-Prequel mit Cameron Monaghan („Shameless“) findet weitere Neuzugänge

„Start of Watch“ erkundet die Anfängerjahre des jungen Polizisten Harry Bosch

Vera Tidona
Vera Tidona – 13.02.2026, 12:50 Uhr

JD Pardo („Mayans M.C.“) und Ariana Guerra (CSI: Vegas“) schließen sich dem „Bosch“-Prequel an – Bild: CBS/Netflix
JD Pardo („Mayans M.C.“) und Ariana Guerra (CSI: Vegas“) schließen sich dem „Bosch“-Prequel an

Titus Welliver hat sich zwar zwischenzeitlich nach über zehn Jahren als Detective Hieronymus „Harry“ Bosch aus der beliebten „Bosch“-Krimireihe nach den Werken von Buchautor Michael Connelly in den Ruhestand verabschiedet, sein Titelheld jedoch lebt in Form einer kommenden Prequelserie weiter: „Bosch: Start of Watch“ als jüngster Ableger der Reihe beleuchtet die Anfänge des noch jungen LAPD-Officers Harry Bosch, mit Cameron Monaghan („Shameless“ in der Hauptrolle besetzt.

Nun nimmt die Produktion langsam Gestalt an und bestätigt mit J.D. Pardo („Untamed“, „Mayans M.C.“) und Ariana Guerra („CSI: Vegas“) gleich zwei Neuzugänge neben dem zuvor schon angekündigten Omari Hardwick („Power“), die den jungen Harry Bosch bei der Verbrechensbekämpfung auf den Straßen von Los Angeles unterstützen werden.

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Hardwick stellt dabei den erfahrenen Officer Eli Bridges dar, einen Veteranen des Vietnamkrieges, der den Rookie Harry als sein Ausbilder auf den gefährlichen Straßen von L.A. und im LAPD begleitet. Guerra schlüpft in die Rolle der jungen Polizistin Rosa, die wie Harry ein Rookie beim LAPD ist und eine ungewöhnliche Reife und Lebenserfahrung mitbringt. Während ihrer Probezeit gefährdet eine aufkeimende Romanze mit Bosch ihre Glaubwürdigkeit und zwingt Rosa, zu beweisen, dass sie begonnene Projekte auch zu Ende bringen kann.

Mit Cory (gespielt von Pardo) lernen wir erstmals auch ein kleines Stück „Familie“ des jungverwaisten Harry kennen, dessen Mutter als Prostituierte brutal ermordet wurde: Cory ist ein brillanter, disziplinierter Profidieb, der an der Seite seines jüngeren Ziehbruders Bosch im Heim- und Pflegesystem aufgewachsen ist, was beide nachhaltig geprägt hat. Schon früh hat er gelernt, Menschen einzuschätzen, Gefahren vorherzusehen und die Kontrolle zu behalten. Cory entwickelte eine tiefe Loyalität zu der Familie, die er sich selbst auserwählt hatte. Selbstbewusst, berechnend und methodisch agiert er als Versorger und Beschützer und mit jedem Coup ist er einen Schritt näher, um das Chaos, das ihn geformt hat, zu meistern und sich einen Ausweg aus Los Angeles zu verschaffen.

„Bosch: Start of Watch“ spielt im Los Angeles des Jahres 1991 und begleitet den 26-jährigen Harry Bosch (Monaghan) in seinen Anfängen als junger Polizist. Im Zentrum der Handlung steht eine Stadt am Rande des Abgrunds, geprägt von Rassenkonflikten, Bandenkriminalität und einem zersplitterten LAPD. Zwischen Routineeinsätzen und wachsender Unruhe gerät Bosch in einen spektakulären Raubüberfall und ein Netz aus krimineller Korruption, das seine Loyalität zur Polizei auf eine harte Probe stellt und seine Zukunft als Detective maßgeblich prägt, dessen Motto lautet: „Entweder jeder zählt oder niemand!“

Eine direkte Buchvorlage für die Serie gibt es nicht, da Connellys mehrteilige „Bosch“-Reihe bislang noch kein Prequel enthält. Und so orientieren sich die Serienmacher an den Versatzstücken aus Harrys frühen Jahren, die in den verschiedenen Romanen des Bosch-Universums eingestreut sind. Der Buchautor und Vorlagengeber Connelly, der auch hier wieder an der Umsetzung der Serie persönlich beteiligt ist, bezeichnet das Prequel als unerforschtes Terrain für die Figur.

Die Serie wird von den „Bosch: Legacy“-Machern Tom Bernardo und Brian Anthony entwickelt, als Showrunner fungiert Bernardo. Produziert wird das neue Format ebenso von Hieronymus Pictures und Fabel Entertainment, mit Connelly, Henrik Bastin, Jamie Boscardin Martin, Jasmine Russell und Theresa Snider als Produzenten an Bord.

Im Gegensatz zum Original und den bisherigen Spin-offs wurde das neue Format „Bosch: Start of Watch“ nicht etwa bei Amazon selbst in Auftrag gegeben, sondern bei der Schwesterfirma MGM+, die in den USA einen unabhängigen Fernsehsender mit Streamingdienst betreibt. Hierzulande soll die Serie beim Amazon-Channel MGM+ an den Start gehen.

Derweil darf sich der derzeit einzige weitere Serienableger „Ballard“ mit Maggie Q in der Titelrolle als Leiterin einer Cold-Case-Einheit des LAPD über eine zweite Staffel freuen, die voraussichtlich noch in diesem Jahr an den Start gehen wird (fernsehserien.de berichtete).

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Was heißt denn bitte "Titus Welliver hat sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet"? Das war ja wohl absolut unfreiwillig wie er in etlichen Interviews gesagt hat!
    Vielleicht könnte man ja einen Coup landen und ihn zukünftig bei Netflix einige Gastauftritte bei seinem Halbbruder, dem Lincoln Lawyer, durchführen lassen :-)

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