„Roswell, New Mexico“: Altstar führt Regie, neue Trailer

    Neuauflage der Sci-Fi-Romanze ab Mitte Januar bei The CW

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 09.01.2019, 16:44 Uhr

    Liz und Max in „Roswell, New Mexico“ – Bild: The CW
    Liz und Max in „Roswell, New Mexico“

    Wenn am 15. Januar bei The CW die Neuinterpretation „Roswell, New Mexico“ an den Start geht, dann scheint das ohne Groll der Altdarstelller zu passieren. Shiri Appleby, die im auf der selben Vorlage basierenden „Roswell“ die weibliche Hauptrolle als Liz hatte, wird sogar bei einer Folge Regie führen.

    Als bekannt wurde, dass „Charmed – Zauberhafte Hexen“ ein Reboot erhält, war zumindest eine Darstellerin ziemlich verärgert: Holly Marie Combs. Sie störte sich daran, dass die Leute, die die Serie damals zum Erfolg gemacht hatten, in keiner Weise eingebunden worden waren. Und an einem Missgriff bei der Wortwahl der Marketingabteilung, die herausgestellt hatte, dass die Neuauflage „feministisch“ sei.

    Bei „Roswell, New Mexico“, hat sich bisher niemand vom alten Cast negativ geäußert. Das mag im Umkehrschluss vielleicht auch daran liegen, dass die Serie eben mit Shiri Appleby einen Altdarsteller für eine Episode auf den Regiestuhl geholt hat. Appleby hatte 1999 bei dieser Serie mit ihrer Karriere ihren Durchbruch gehabt. Ähnliches galt übrigens für Katherine Heigl und Colin Hanks – obwohl der als Sohn von Tom Hanks vermutlich nie Probleme mit dem Start einer Karriere vor der Kamera gehabt hätte. Nachdem Appleby zuletzt mit „UnREAL“ einen zweiten Karriere-Frühling erlebt hatte, hatte sie dort mehrfach auf dem Regiestuhl Platz genommen. Danach durfte sie für Freeform auch noch eine Episode des Spin-Offs „Pretty Little Liars: The Perfectionists“ inszenieren und hat nun auch bei der neunten Folge von „Roswell, New Mexico“ das Ruder in der Hand gehabt.

    Wie „Roswell“ ist auch „Roswell, New Mexico“ eine Adaption der „Roswell High“-Jugendromane. Nur dass die Protagonisten in der neuen Serie mittlerweile keine Teenager mehr sind, sondern in ihren Zwanzigern.

    Damals wie heute stehen im Zentrum die drei Außerirdischen Max (Nathan Parsons), Isobel (Lily Cowles) und Michael (Michael Vlamis). Sie sind durch den Absturz eines Ufos im Jahr 1947 nach Roswell gekommen, aber erst später „in die Welt getreten“, so dass sie in der Gegenwart Mitte 20 sind. Die Figuren erinnern an die aus „Roswell“: Max ist ein verantwortungsbewusster Saubermann – und hier Polizist -, Isobel ist ein Overachiever und Michael hatte eine tragische Kindheit, die zu einem aufbrausenden Gemüt geführt hat.

    Liz Ortecho (Jeanine Mason) war schon immer in Max verknallt. Sie hatte den von aliengläubigen Touristen überlaufenen Ort, in dem ihre Eltern ein Dinner betreiben, den Rücken gekehrt, hatte studiert. Doch nun sieht sie sich gezwungen, zurückzukehren. Als eine verirrte Kugel sie trifft und tödlich verletzt, schreitet Max ein und rettet ihr Leben – woraufhin sie schließlich sein Geheimnis lüftet. Die neue Serie hat den kleinen Twist, dass auch Liz’ Eltern sozusagen Aliens sind: „Ausländer“, die illegal in die USA eingereist waren und daher im Falle ihres Auffliegens mit der Abschiebung rechnen müssen.

    Die neue Serie kennt ebenfalls Sheriff Valenti (Rosa Arredondo), die einen Sohn namens Kyle (Michael Trevino; „Vampire Diaries“) hat. Alex (Tyler Blackburn, „Pretty Little Liars“) ist hier ein vom Kriegseinsatz gezeichneter Ex-Soldat, der kurz davor steht, den Traum vom Liebesglück mit dem Mann, den er liebt, unter dem Druck der Wünsche seines Vaters zu begraben. Heather Hemmens porträtiert Liz’ beste Freundin aus Jugendtagen, Maria DeLuca, die von den Aliens nichts weiß. Isobels Ehemann Noah Bracken (Karan Oberoi) hat immerhin den Verdacht, dass seine Frau ein Geheimnis verbirgt – doch nicht mal in seinen wildesten Träumen könnte er die Wahrheit erraten.

    „Powerful“

    „Risk“

    Nathan Dean Parsons über Max Evans

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      Nachdem Roswell (obwohl es mir sehr gut gefallen hat) nie so erfolgreich wurde wie Charmed kann man das finde ich nicht so ganz vergleichen. Charmed hat eine Idee durch die Schauspielerinnen aber auch viele unterschiedliche Themen über sehr viele Staffeln lebendig gemacht und das Thema ganz eigen geprägt. Während die Serie Roswell eher immer hinter der Idee zurückblieb. (aus welchem Grund auch immer, mir ist es bis jetzt schleierhaft. Aber vermutlich hat Charmed genau den Nerv der Zeit getroffen - Roswell eben nicht so gut)
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