Quoten: „Tatort“ siegt insgesamt und bei den Jüngeren, aber „The Voice“ leidet kaum

    Formel 1 nur beim Gesamtpublikum erfolgreich, ProSieben dreht zu später Stunde auf

    Quoten: "Tatort" siegt insgesamt und bei den Jüngeren, aber "The Voice" leidet kaum – Formel 1 nur beim Gesamtpublikum erfolgreich, ProSieben dreht zu später Stunde auf – Bild: BR/Hendrik Heiden/Bavaria Fiction GmbH
    Auf der Suche nach der Künstlichen Intelligenz: Die Kriminalhauptkommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl, l.) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) im Münchner „Tatort: KI“

    Der „Tatort“ war am gestrigen Sonntagabend mal wieder das Maß aller Dinge. Den neuesten Fall „KI“ aus München sahen 8,48 Millionen Zuschauer, womit starke 24,0 Prozent beim Gesamtpublikum erzielt wurden. Aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen 2,44 Millionen, die nicht minder beachtenswerten 20,6 Prozent entsprachen. In beiden Fällen sicherte sich Das Erste den Tagessieg. „Anne Will“ hielt mit ihrem Talk nachfolgend 3,24 Millionen Zuseher (12,0 Prozent) vorm Bildschirm, die „Tagesthemen“ kamen schließlich noch auf 2,20 Millionen.

    Das ZDF musste dagegen etwas kleinere Brötchen backen und kam mit dem Liebesfilm „Ein Sommer in Oxford“ nicht über 4,10 Millionen Zuschauer und 11,6 Prozent hinaus. Junges Publikum war angesichts 5,6 Prozent wie so oft nur spärlich anwesend. Das „heute journal“ steigerte sich um 21.45 Uhr auf 4,34 Millionen (13,9 Prozent), ehe die zweite Staffel der Krimiserie „The Team“ vor 2,73 Millionen Menschen startete. Gute 13,2 Prozent wurden zu fortgeschrittener Stunde generiert.

    Größter „Tatort“-Verfolger in der Zielgruppe war wenig überraschend Sat.1 mit „The Voice of Germany“. Die zweiten Blind Auditions wollten dort 1,98 Millionen 14- bis 49-Jährige sehen, was sehr guten 18,3 Prozent entsprach. Zwar ging es im Vergleich zum schwächsten Staffelauftakt aller Zeiten am Donnerstag auf ProSieben um 2,1 Prozentpunkte nach unten, in Anbetracht des umkämpften Sonntagabends ist das Ergebnis aber mehr als zufriedenstellend – zumal im Gegenzug die Gesamtreichweite sogar um knapp 300.000 auf 3,52 Millionen stieg. „Luke! Die Woche und ich“ meldete sich anschließend vor 940.000 Werberelevanten zurück, der Marktanteil blieb mit 15,2 Prozent auf Top-Niveau.

    Bei RTL lagen mit der Übertragung des Formel-1-Rennens aus Austin, Texas dagegen Freud und Leid eng beieinander. Zwar sah es insgesamt mit 4,29 Millionen Motorsportfans und 12,2 Prozent alles andere als schlecht aus, dafür wurden bei den Jüngeren gerade mal 10,5 Prozent erzielt. Kurios: Die Vorberichterstattung zählte sogar insgesamt 60.000 Zuschauer mehr als das eigentliche Rennen. Bei der anschließenden Siegerehrung suchten zudem viele das Weite, übrig blieben nur noch 2,55 Millionen Menschen.

    Durchwachsen begann der Abend indes für ProSieben, wo „X-Men: Apocalypse“ nur einen einstelligen Marktanteil von 9,3 Prozent in der Zielgruppe verzeichnete. 970.000 Zuschauer hatten eingeschaltet – davon blieben nach 23.00 Uhr 660.000 für „Das Morgan Projekt“ übrig. Angesichts der späten Uhrzeit kletterte der Marktanteil auf tolle 14,4 Prozent. RTL II hatte mit seinen Filmen weniger Glück, erreichte mit „Contagion“ und „Der Mandant“ aber solide 5,5 und 6,5 Prozent.

    VOX schickte eine Wiederholung von „Kitchen Impossible“ auf Sendung, die immerhin 710.000 Zuschauer ansprach, die für ordentliche 7,5 Prozent sorgten. „Prominent!“ steigerte sich danach sogar auf 8,8 Prozent. Der letzte Teil der „Weltreise zu unseren Lieblingsgerichten“ im Rahmen von „Abenteuer Leben Spezial“ war für kabel eins dagegen kein Erfolg und blieb bei 4,1 Prozent hängen. Den gleichen Wert erzielte nachfolgend auch das Mutterformat „Abenteuer Leben am Sonntag“.

    22.10.2018, 09:30 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

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