Quoten: „Ninja Warrior“ lässt „The Voice“ hinter sich, „House of the Dragon“-Staffelauftakt schwächelt

ZDF-Krimis insgesamt stark, „Kanzlei Liebling Kreuzberg“-Rückkehr verliert Zuschauer

Vera Tidona
Vera Tidona – 22.11.2025, 11:40 Uhr

Das bewährte Moderatoren-Team von „Ninja Warrior Germany“ – Bild: MG RTL D/Stefan Gregorowius
Das bewährte Moderatoren-Team von „Ninja Warrior Germany“

Am gestrigen Freitagabend durfte sich RTL über einen quotenstarken Auftritt von „Ninja Warrior Germany“ zum Auftakt des Halbfinales freuen. 1,55 Millionen Zuschauer insgesamt verfolgten die Geschicke der Kandidaten auf dem Parcours. Davon entfielen 520.000 auf die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, was mit starken 14,0 Prozent zu Buche schlug. Für den Tagessieg reichte es dann aber doch nicht. Den sicherte sich erneut die „heute-show“ im ZDF zu späterer Stunde mit einer Reichweite von 720.000 Zusehern und 22,0 Prozent. Insgesamt hatten 3,39 Millionen bei 18,8 Prozent eingeschaltet.

Sat.1 hatte hingegen mit einer neuen Ausgabe von „The Voice of Germany“ das Nachsehen. Bei insgesamt 1,42 Millionen Zuschauern entfielen gerade einmal 330.000 auf die Zielgruppe, die immerhin 9,0 Prozent entsprachen.

Deutlich weniger Interesse entfachte ProSieben mit der Free-TV-Premiere der zweiten Staffel des „Game of Thrones“-Ablegers „House of the Dragon“. Insgesamt verfolgten nur 480.000 Menschen die ersten beiden frischen Folgen aus Westeros, die im vergangenen Jahr schon durch den Pay-TV-Sender Sky zur Deutschlandpremiere gekommen waren. Auch in der Zielgruppe tat sich die HBO-Serie mit gerade mal 3,1 Prozent sehr schwer.

Im Ersten meldete sich die „Kanzlei Liebling Kreuzberg“ als Neuauflage der Kultserie zurück, doch der zweite 90-Minüter der neuen Reihe konnte an den Erfolg der Auftaktfolge im vergangenen Jahr nicht ganz anknüpfen. Angesichts 2,61 Millionen Gesamtzuschauer gingen über eine Million im Vergleich zur ersten Folge verloren, diese hatte es noch auf 3,81 Millionen und 16,3 Prozent gebracht. Diesmal reicht es nur für 11,4 Prozent, bei den Jüngeren wurden 5,6 Prozent erzielt. Für Nachschub ist dennoch in Form von weiteren derzeit im Dreh befindlichen Filmen gesorgt.

Das ZDF konnte auch an diesem Freitagabend mit seinen Krimis beim Gesamtpublikum punkten: Den Anfang machte das Team von „Jenseits der Spree“ mit insgesamt 4,18 Millionen Zuschauern und 18,2 Prozent, gefolgt von „SOKO Leipzig“ mit 3,81 Millionen und 17,1 Prozent. Bei den Jüngeren kamen 6,2 bzw. 5,2 Prozent zustande. Für das im Anschluss an die „heute-show“ gezeigte „ZDF Magazin Royale“ blieben insgesamt 1,49 Millionen dran, davon entfielen auf die Jüngeren 450.000 bei sehr guten 17,6 Prozent.

VOX schickte derweil die dritte Staffel der Doku-Soap „Daniela Katzenberger“ an den Start. Insgesamt saßen 530.000 vorm Bildschirm, in der Zielgruppe ließ die erste neue Folge mit 5,5 Prozent im Vergleich zu den Vorgängerstaffeln aber noch Luft nach oben.

„Mad Max: Fury Road“ wollten insgesamt 460.000 Filmfans bei RTL Zwei sehen, auf die Zielgruppe entfielen 4,2 Prozent. Das Schlusslicht war Kabel Eins mit der True-Crime-Reihe „Mord unter Palmen“, die insgesamt mit 460.000 Zusehern zwar gleichauf lag, bei den 14- bis 49-Jährigen jedoch nicht über 2,0 Prozent hinauskam.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Alles ziemlich klar! Das „The Voice of Germany“ jetzt langsam wieder nachlässt ist zu jeder Staffel das selbe. Die Blinds kommen noch gut und spannend an und dann interessiert es kaum noch einen. Den Gewinner dann überhaupt keiner mehr. Ähnlich wie bei DSDS wo man anfangs noch sehen will, wie sich mache zum Affen machen, gehen die Quoten in den letzten Folgen immer weiter in den Keller. Trotzdem machen die Sender mit diesen Blödsinn weiter und weiter. Nerv.


    Na und das "House of Dragons" keinen Interessiert ist wohl Logisch. Wenn man (mal wieder gefühlte Jahre) so lange wartet, bis sich Pro7 beknadet, mal eine weitere Staffel einer Serie zu senden, muss man sich nicht wundern, wenn das keine guckt. Echte Fans haben die zweite Staffel schon vor Monaten im Stream geschaut.
    • (geb. 1967) am

      Finde ich auch.
      Der Spannungsbogen bei The Voice fällt nach den Blinds deutlich ab.
      Und dieses Jahr kommen dann noch die „Allstars“ hinzu, die mMn nie wirklich was gerissen haben.
      Alles in allem ein schöner Abend, um zu Streamen. Man verpasst nichts.
    • am

      kann die Meinung nicht teilen, früher habe ich nach den Blinds auch abgestellt, aber bei dieser Staffel gefallen mir die Juryleute besser und ich bin der Meinung, es ist bessere Qualität am Start wie früher. Ich schaue zum ersten Mal wohl The Voice komplett durch, aber ob ich das jedes Jahr machen würde weiß ich nicht

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