Quoten: „Klein gegen Groß“ verhagelt „Supertalent“-Staffelstart

    Mehr als sechs Millionen Krimifans sehen „München Mord“ im ZDF

    Glenn Riedmeier – 18.10.2020, 10:54 Uhr

    Die „Supertalent“-Jury 2020: Bruce Darnell, Chris Tall, Evelyn Burdecki und Dieter Bohlen (v. l. n. r.)

    Einige Wochen später als gewohnt ging gestern Abend bei RTL die neue Staffel von „Das Supertalent“ an den Start. Die Castingshow fuhr solide, jedoch keine überragenden Quoten ein: 1,28 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für 17,1 Prozent Marktanteil und damit den Primetime-Sieg in der werberelevanten Zielgruppe – in früheren Jahren waren jedoch noch locker über 20 Prozent drin. Insgesamt schalteten 3,33 Millionen Zuschauer ein. Für „Take Me Out“ blieben im Anschluss um 23 Uhr noch 2,14 Millionen dran – der Zielgruppen-Marktanteil steigerte sich auf 18,5 Prozent.

    Zu schaffen machte RTL vor allem „Klein gegen Groß“: Die ARD-Samstagabendshow mit Kai Pflaume wurde von starken 5,91 Millionen Zuschauern ab drei Jahren gesehen, womit ein Gesamtmarktanteil von 21,8 Prozent erzielt wurde. Beim jungen Publikum kamen ebenfalls weit überdurchschnittliche 15,7 Prozent zustande. Die „Tagesschau“ sahen zuvor um 20 Uhr 7,25 Millionen Menschen bei 25,7 Prozent. Mit 23,1 Prozent war die Nachrichtensendung auch bei den 14- bis 49-Jährigen die meistgesehene Sendung des Tages.

    Krimifreunde kamen im ZDF auf ihre Kosten, wo eine neue Folge von „München Mord“ 6,28 Millionen Zuschauer bei 21,1 Prozent anlockte. Davon waren 760.000 aus der jungen Zielgruppe, die für immerhin 9,9 Prozent reichten. Weit dahinter ordnete sich ProSieben ein, wo die US-Komödie „Dirty Grandpa“ von 1,34 Millionen Menschen gesehen wurde. Bei den 14- bis 49-Jährigen sprang allerdings ein solider Marktanteil von 10,4 Prozent heraus. Schwestersender Sat.1 kam währenddessen mit einer erneuten Ausstrahlung des Animationsfilms „Zoomania“ auf 1,13 Millionen Zuschauer sowie 8,6 Prozent in der Zielgruppe.

    Wenig zu holen gab es am Samstagabend für die Sender der zweiten Reihe: Bei Kabel Eins blieben zwei Wiederholungen von „Hawaii Five-0“ bei Reichweiten zwischen 640.000 und 700.000 hängen – der Zielgruppen-Marktanteil bewegte sich zwischen miesen 2,5 und 2,8 Prozent. Zwei „Lucifer“-Folgen im Anschluss konnten sich wenigstens auf 3,6 und 4,7 Prozent steigern.

    Auf die Komödie „The Boss – Dick im Geschäft“ bei VOX hatten auch nur wenig Zuschauer Lust: Insgesamt waren 620.000 dabei, beim jungen Publikum kamen maue 4,2 Prozent zustande. RTL Zwei ging währenddessen mit der Doku-Soap „Dickes Deutschland – Unser Leben mit Übergewicht“ unter, die gerade mal auf eine Reichweite von 400.000 Zuschauern und unterdurchschnittliche 2,9 Prozent in der jungen Zielgruppe kam.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Pflaume habe ich auch gesehen. War sehr unterhaltsam. Ganz anders als RTL die ihre unterirdische Schwachmaten Schiene weiter fahren. Solange die Werberelevante Zielgruppe sich verarschen lässt ist beim RDL Eitel Sonnschein.
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        Kein Wunder! Wenn RTL meint das man eine Frau mit einem einstelligen IQ in die Jury setzen muss, dann dürfen sie sich nicht wundern. Auch der typische RTL-Zuschauer kann nur ein gewisses Maß an Dummheit ertragen. Und es gibt in der ganzen Fernsehlandschaft keine dümmere Person als dieses Blondchen. Sie ist jedenfalls der Grund warum ich diese Staffel nicht anschaue. Ich kann und will das nicht unterstützen, dass man in Deutschland völlig talentfrei aber blöd Karriere machen kann.
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