Quoten: Jauch, Gottschalk, Schöneberger, Pflaume, Joko & Klaas allesamt erfolgreich

    „Kommissarin Lucas“ holt knappen Gesamtsieg, VOX-Doku solide

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 01.09.2019, 09:59 Uhr

    „Denn sie wissen nicht, was passiert“: Barbara Schöneberger hängt buchstäblich am seidenen Faden – Bild: RTL/Stefan Gregorowius
    „Denn sie wissen nicht, was passiert“: Barbara Schöneberger hängt buchstäblich am seidenen Faden

    Am gestrigen Samstagabend stand ein Show-Dreikampf der besonderen Art an: Sowohl Das Erste als auch RTL und ProSieben schickten ihre XXL-Schlachtschiffe ins Rennen, von denen keines kürzer als drei Stunden lief – RTL knackte sogar beinahe die 5-Stunden-Marke. Mit den Quoten können alle drei Sender zufrieden sein, wenngleich sie sich wohl gegenseitig den ein oder anderen Zuschauer weggenommen haben dürften.

    Den Tagessieg bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren fuhr „Denn sie wissen nicht, was passiert“ bei RTL ein, wo diesmal Barbara Schöneberger moderierte und Günther Jauch und Thomas Gottschalk gegeneinander spielten. 900.000 Zielgruppen-Zuschauer saßen vorm Bildschirm und bescherten der bis knapp nach 1 Uhr andauernden Liveshow einen tollen Marktanteil von 17,3 Prozent. Insgesamt 2,12 Millionen ließen sich vom Dreiergespann unterhalten, damit standen gute 11,9 Prozent zu Buche.

    Nicht weit weg beim jungen Publikum war „Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas“ auf ProSieben. 860.000 Zuschauer wurden bei der fast vierstündigen Show gezählt, das reichte für weit überdurchschnittliche 15,5 Prozent und sogar einen neuen Rekord für die Team-Edition. Im Ersten lud derweil Kai Pflaume zu einer neuen Ausgabe von „Klein gegen Groß“, die allerdings im Vergleich zu den beiden anderen Shows nicht live war. Starke 12,1 Prozent in der Zielgruppe und sogar famose 20,0 Prozent beim Gesamtpublikum standen zu Buche, insgesamt 4,23 Millionen Zuschauer hatten eingeschaltet.

    Für Platz 1 der Tagescharts reichte es aber auch damit nicht, der ging an „Kommissarin Lucas“ im ZDF. Die neue Folge „Tote Erde“ fesselte 4,40 Millionen Menschen, das entsprach hervorragenden 19,6 Prozent und immerhin 6,2 Prozent in der Zielgruppe. „Der Staatsanwalt“ hielt sich nachfolgend bei einem starken Gesamtmarktanteil von 15,7 Prozent, ehe es für das kurze „heute journal“ auf 11,7 Prozent zurückging.

    Sat.1 generierte mit „Der Babynator“ zum Start in den Abend solide 8,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, ehe sich „Let’s Be Cops – Die Party Bullen“ mit mauen 5,6 Prozent begnügen musste. VOX kann mit 6,6 Prozent für seine „Große Samstags-Dokumentation“ „Kindheit unterm Hakenkreuz – 80 Jahre 2. Weltkrieg“ halbwegs zufrieden sein, im Gegensatz zu RTL II, wo „Stephen Kings Misery“ nicht über 4,2 Prozent hinauskam. Am schwächsten lief es für kabel eins, das mit „Hawaii Five-0“ bei 3,9 und 4,1 Prozent hängenblieb. „Lethal Weapon“ reihte sich später mit 3,9 Prozent in das triste Bild ein.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      TV Wunschliste schrieb:
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      > Im
      > Ersten lud derweil Kai Pflaume zu einer neuen
      > Ausgabe von "Klein gegen Groß", die allerdings im
      > Vergleich zu den beiden anderen Shows nicht live
      > war.

      Deswegen habe ich mich diesmal dagegen entschieden (werde die Show evtl. aber bei einem Wiederholungstermin in einem Dritten mal nachholen) und den Abend lieber mit Gottschalk & Jauch verbracht. Deren Duell war sehr unterhaltsam und spätestens seit dieser Ausgabe müsste klar sein, dass sie wirklich vorher nicht wissen, was passiert.

      Etwas enttäuschend war zwar, dass es keinerlei Promigäste gab (das mit dem Joker aus dem Armdrück-Spiel hätte man leicht abgewandelt noch in anderen Runden so einsetzen können), aber die beiden - plus Moderatorin - haben bewiesen, dass sie einen Abend allein durch ihre Spontanität bestreiten können. Es gab mehr zu lachen als bei anderen Shows. Heftig war dann aber doch die Sendezeit: 65 Minuten überzogen bis nach 01:00 Uhr ist zuviel des Guten - zumal es in der ersten und letzten Stunde keine Werbepausen mehr gab. Das Finalspiel mit der Wand ist zwar spannend, zieht sich aber doch etwas hin. Da müsste man sich vielleicht was einfallen lassen. Bei der letzten Sendung im Frühjahr kamen dann ab einem gewissen Zeitpunkt ja zwei Steine auf einmal, das hätte es vielleicht auch diesmal etwas beschleunigt.
      • am via tvforen.demelden

        Helmprobst schrieb:
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        > Deswegen habe ich mich diesmal dagegen entschieden
        > (werde die Show evtl. aber bei einem
        > Wiederholungstermin in einem Dritten mal
        > nachholen) und den Abend lieber mit Gottschalk &
        > Jauch verbracht. Deren Duell war sehr unterhaltsam
        > und spätestens seit dieser Ausgabe müsste klar
        > sein, dass sie wirklich vorher nicht wissen, was
        > passiert.

        Ich habe mich für die Sendung mit der längsten Sendezeit entschieden. Also auch für RTL. "Groß gegen Klein" habe ich aufgenommen. Ob ich es jemals sehen werde, ist fraglich, da mein Festplattenrekorder die schlechte Angewohnheit hat, alle paar Monate alles Aufgenommene auf einen Schlag zu löschen.

        Dass sie wirklich nicht wissen, was passiert, war mir schon früher klar. So viel Orientierungslosigkeit kann man einfach nicht spielen.

        > Etwas enttäuschend war zwar, dass es keinerlei
        > Promigäste gab (das mit dem Joker aus dem
        > Armdrück-Spiel hätte man leicht abgewandelt noch
        > in anderen Runden so einsetzen können), aber die
        > beiden - plus Moderatorin - haben bewiesen, dass
        > sie einen Abend allein durch ihre Spontanität
        > bestreiten können.

        Mir haben die Promigäste wirklich nicht gefehlt. Ich fand die Sendung auch so unterhaltend genug.

        Erstaunt hat mich, wie aggressiv Günther Jauch gegen Thomas Gottschalk vorgegangen ist. Erst schlägt er ihm ein rohes Ei ins Gesicht und, um das noch zu toppen, lässt er einige Minuten später eine Porzellantasse folgen, die dem armen Thomas eine blutige Lippe verpasst. Andererseits kann ich es aber nicht verstehen, wieso RTL statt des zerbrechlichen Porzellangeschirrs nicht ungefährlichere Materialien für dieses Spiel verwendet hat.

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