Quoten: ARD-Show „Frag doch mal die Maus“ schlägt „Big Performance“-Finale bei RTL

    Starke Quoten für ZDF-Krimireihe „Ein starkes Team“

    Vera Tidona – 04.10.2020, 10:51 Uhr

    Patricia Kelly (als Adele) ging als Siegerin der RTL-Show „Big Performance“ hervor

    Im Showduell am gestrigen Samstagabend zum Tag der Deutschen Einheit hatte Das Erste mit „Frag doch mal die Maus“ die Nase vorn, während das Finale der RTL-Show „Big Performance“ bei den jüngeren Zuschauern in der Zielgruppe punkten konnte. Den Tagessieg holte sich jedoch erneut ein ZDF-Krimi mit über sieben Millionen Zuschauer.

    Das Erste widmete sein Programm den kompletten Nachmittag dem Thema 30 Jahre Deutsche Einheit, angefangen mit einem „Festakt zum Tag der Deutschen Einheit“ aus Potsdam-Babelsberg (fernsehserien.de berichtete), gefolgt von Filmen und Dokumentationen. Ein breites Interesse spiegelte sich jedoch nicht in den Zuschauerquoten wider, die unter 10 Prozent Marktanteil blieben. Der Spielfilm „Willkommen bei den Honeckers“ aus dem Jahr 2016 kam um 14:30 Uhr sogar auf nur gesamt 690.000 Zuschauer mit schwachen 5,1 Prozent Marktanteil, bei den jüngeren Zuschauern waren es nicht mehr als 3,4 Prozent.

    Besser sah es in der Primetime mit einer neuen Ausgabe der ARD-Familienshow „Frag doch mal die Maus“ mit Eckart von Hirschhausen aus. Zu den prominenten Gästen gehörten Dietmar Bär, Linda Zervakis, Guido Cantz, Michael Kessler, Jürgen Vogel und Enie van de Meiklokjes, die bedingt durch die aktuelle Situation diesmal ohne Studiopublikum auskommen mussten. Insgesamt schalteten 3,94 Millionen Zuschauer die Sendung zum Mitraten ein und bescherten dem Sender gute 14,7 Prozent Marktanteil. Sehr erfreulich sah es auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 770.000 Zuschauern und einem Marktanteil von 10,6 Prozent aus.

    RTL präsentierte am Samstagabend das große Finale seiner neuen Show „Big Performance – Wer ist der Star im Star?“ mit Moderator Daniel Hartwich. Am Ende konnte Patricia Kelly von der Kelly Family als Adele verkleidet überzeugen und holte sich als Siegerin die Trophäe. Der Kölner Sender versprach sich mit seinem an den Publikumserfolg „The Masked Singer“ auf ProSieben angelehnten Format Einiges, ein großer Hit war die Musikshow aber bis zum Schluss nicht. Zwar verfolgten das Finale mit insgesamt 2,28 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 8,1 Prozent mehr als in den Wochen zuvor, wirklich zufrieden sein kann der Sender mit den Quoten dennoch nicht. Wenigstens sah es bei den jüngeren Zuschauern mit 930.000 und 12,2 Prozent Marktanteil etwas besser aus. Dennoch dürfte RTL froh sein, wenn am 17. Oktober eine neue Staffel des Quotenhits „Das Supertalent“ mit einer verkürzten Staffel an den Start gehen wird (fernsehserien.de berichtete).

    Der Tagessieg beim Gesamtpublikum am Samstagabend ging jedoch eindeutig ans ZDF. Eine neue Folge der Krimireihe „Ein starkes Team“ schalteten überragende 7,47 Millionen Zuschauer ein und bescherten dem Sender hervorragende 25,4 Prozent Marktanteil. Bei den jüngeren Zuschauern waren immerhin noch 770.000 der 14- bis 49-Jährigen dabei, was einen Marktanteil von starken 9,8 Prozent bedeutete.

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      TV Wunschliste schrieb:
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      > Besser sah es in der Primetime mit einer neuen
      > Ausgabe der ARD-Familienshow "Frag doch mal die
      > Maus" mit Eckart von Hirschhausen aus. Zu den
      > prominenten Gästen gehörten Dietmar Bär, Linda
      > Zervakis, Guido Cantz, Michael Kessler, Jürgen
      > Vogel und Enie van de Meiklokjes, die bedingt
      > durch die aktuelle Situation diesmal ohne
      > Studiopublikum auskommen mussten. Insgesamt
      > schalteten 3,94 Millionen Zuschauer die Sendung
      > zum Mitraten ein und bescherten dem Sender gute
      > 14,7 Prozent Marktanteil. Sehr erfreulich sah es
      > auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 770.000
      > Zuschauern und einem Marktanteil von 10,6 Prozent
      > aus.
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      Auch inhaltlich hat mich die Maus-Show diesmal wieder mehr überzeugt als bei den letzten Ausgaben. Besonders schön fand ich, dass auch die Panne dringelassen wurde - da kam fast sowas wie Live-Stimmung auf und das fehlende Publikum wurde gar nicht vermisst. Natürlich war die Show wieder extrem lang, aber dank eines Musik-Acts kam mir das diesmal auch nicht so schlimm vor wie sonst.

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