Quoten: 26 Millionen leiden mit der deutschen Nationalmannschaft

    „Tatort“ schlägt sich sehr wacker, „Hangover“ punktet am späten Abend auf ProSieben

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 18.06.2018, 09:20 Uhr

    Oliver Welke (l.) und Oliver Kahn ordneten im ZDF-WM-Studio in Baden-Baden die Niederlage der deutschen Mannschaft ein. – Bild: ZDF/Patrick Seeger
    Oliver Welke (l.) und Oliver Kahn ordneten im ZDF-WM-Studio in Baden-Baden die Niederlage der deutschen Mannschaft ein.

    Bombenquoten für das ZDF am gestrigen Sonntagnachmittag: Das erste Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM, das nach größtenteils schwacher Leistung mit 0:1 gegen Mexiko verloren ging, wollten 25,97 Millionen Menschen sehen – all diejenigen, die das Spiel auf zahlreichen Public-Viewing-Veranstaltungen verfolgten, sind hier noch gar nicht mit eingerechnet. Der Marktanteil betrug phänomenale 81,6 Prozent und fiel bei den 14- bis 49-Jährigen mit 85,7 Prozent bei 10,16 Millionen sogar noch ein Stückchen höher aus. Schon die Vorberichterstattung um 16.00 Uhr hatte es auf insgesamt 8,17 Millionen Zuschauer gebracht, zehn Minuten vor Anpfiff saßen bereits 21,04 Millionen vor dem Bildschirm.

    Die zweiminütige „heute Xpress“-Ausgabe in der Halbzeitpause war dann mit 24,52 Millionen Zusehern die zweitmeistgesehene Sendung des Tages. In der Primetime punktete zudem die Partie zwischen Brasilien und der Schweiz, die 11,98 Millionen Fußballfans (36,6 Prozent) zählte. Bei den Jüngeren standen ebenfalls hervorragende 44,2 Prozent zu Buche. Und selbst die Begegnung der beiden eher kleineren Länder Costa Rica und Serbien lockte am Mittag 6,44 Millionen Zuschauer ins ZDF, die 41,0 Prozent Marktanteil entsprachen.

    Diejenigen, die mit Fußball nichts anfangen können, suchten ihr Heil in der Flucht hauptsächlich im Ersten, das eine Wiederholung des Kölner „Tatort“ aufbot und damit erstaunlich gut fuhr. 5,67 Millionen Zuschauer sorgten um 20.15 Uhr für tolle 17,1 Prozent, in der Zielgruppe reichte es immerhin zu 9,8 Prozent. Der Krimi „Kalter Rauch“ aus der „Zorn“-Reihe brachte es danach allerdings auf nur noch 2,15 Millionen Gesamtzuschauer und maue 8,8 Prozent, ehe sich bei den „Tagesthemen“ sogar lediglich 1,60 Millionen informierten.

    Viel vom Quotenkuchen blieb für die Privaten am Sonntag somit nicht übrig, und trotzdem kamen einige hier und da noch mit einem blauen Auge davon. So kann sich die Gesamtreichweite von 2,19 Millionen für den Film „Die 5. Welle“ bei RTL durchaus sehen lassen, bei den 14- bis 49-Jährigen sprangen zumindest 9,4 Prozent heraus. Das „Spiegel TV – Magazin“ musste sich im Anschluss allerdings mit lediglich 8,0 Prozent zufriedengeben. ProSieben setzte dagegen voll auf Zach Galifianakis und Co., kam zur besten Sendezeit mit „Hangover 3“ jedoch nicht über insgesamt 1,08 Millionen Zuseher und 7,3 Prozent in der Zielgruppe hinaus. Der Mutterfilm „Hangover“ steigerte sich um 22.20 Uhr dagegen auf gute 11,1 Prozent und sorgte für einen schmerzfreien Ausklang des Abends.

    Schwestersender Sat.1 hatte es indes deutlich schwerer und blieb mit dem Science-Fiction-Film „The Core – Der innere Kern“ bei mickrigen 4,5 Prozent hängen. Auch RTL II hatte mit seinem Filmprogramm keine Chance, „Wie durch ein Wunder“ und „Systemfehler – Wenn Inge tanzt“ kamen nur auf 2,8 und 4,9 Prozent. Dass mit Doku-Soaps dem Fußball ebenfalls nicht beizukommen war, stellten VOX und kabel eins unter Beweis. Bei erstgenanntem Sender versagte eine „Promi Shopping Queen“-Wiederholung mit 5,1 Prozent, kabel eins ging mit „Die spektakulärsten Kriminalfälle“ und „Abenteuer Leben am Sonntag spezial“ angesichts 2,9 und 3,4 Prozent unter.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      ich leide nicht mit
      ich freue mich das es mir gut geht
        hier antworten
      • am via tvforen.demelden

        TV Wunschliste schrieb:
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        > Der
        > Marktanteil betrug phänomenale 81,6 Prozent und
        > fiel bei den 14- bis 49-Jährigen mit 85,7 Prozent
        > bei 10,16 Millionen sogar noch ein Stückchen
        > höher aus.

        Das ist fast wie zu Zeiten, als es nur ARD und ZDF gab.

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