Neues ARD-Programmschema: Auftakt mit „Anne Will“ am 31. August

    Sommer wird mit Dokus und Reportagen überbrückt

    Michael Brandes – 28.06.2011, 16:47 Uhr

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    Nach der Sommerpause tritt das umstrittene neue ARD-Programmschema in Kraft. Mittlerweile steht fest, wann die Talkshow-Lawine ins Rollen geraten wird.

    Den Anfang macht „Anne Will“ am 31. August. Der frühere Sonntagstalk wird künftig mittwochs um 22.45 Uhr im Anschluss an die „Tagesthemen“ ausgestrahlt. Weil das „Nachtmagazin“ einheitlich um 0.00 Uhr beginnt, wird die Sendezeit von bisher 60 auf 75 Minuten verlängert.

    Ab dem 5. September greift dann offiziell das neue Programmschema. „Hart aber fair“ kehrt am gleichen Tag aus der Sommerpause zurück, ebenfalls auf neuem Sendeplatz. Diskutiert wird künftig montags um 21.00 Uhr. Die Polit-Magazine „Report“ aus Mainz und München sowie „Fakt“ rücken von Montag auf Dienstag (21.45 Uhr), das Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ wandert auf den Mittwoch (21.45 Uhr). „Beckmann“ präsentiert seine Gäste nun donnerstags um 22.45 Uhr, während „Menschen bei Maischberger“ seinen Sendeplatz (dienstags, 22.45 Uhr) behalten darf.

    Der Mann, der das muntere Stühlerücken ausgelöst hat, geht am 11. September zum ersten Mal auf Sendung. An diesem Tag feiert „>Günther Jauch im Ersten sein Debüt als Polit-Talker.

    Bis dahin will die ARD den Sommer vor allem mit Dokus und Reportagen überbrücken. Am 27. Juli beginnt die vierte Staffel von „Deutschland, deine Künstler“, am 3. August startet die Sommerstaffel der Reportagereihe „ARD-exclusiv“ mit den Themen „Das Hermes-Prinzip“, „Angriff aus dem Netz – Die Wirtschaft im Visier von Onlinekriminellen“, „Rot-Grün macht Kasse – Schröder, Fischer und die Lobbyisten“, „Alt, arm, arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab“ und „Das System Wiesenhof. Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet“. Am 13. August wird der Festakt „50 Jahre Mauerbau“ live aus Berlin übertragen, zudem erinnern Dokus sowie der Fernsehfilm „Der Mauerschütze“ mit Benno Fürmann (3.8.) an den Jahrestag. Am 23. August zeigt das Erste die Doku „Die Hauptstadt des Widerstands“ über den „Stuttgart 21“-Protest.

    Einen Sendeplatz gibt es mittlerweile auch für das Fernsehfilm-Experiment „Dreileben“: Beginnend am Montag, 29. August um 20.15 Uhr zeigt das Erste die drei aufeinander Bezug nehmenden Filme der renommierten Regisseure Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler hintereinander. Im Mittelpunkt der Trilogie stehen drei Geschichten von Menschen, deren Linien sich in einem Ort namens Dreileben berühren und überschneiden (fernsehserien.de berichtete).

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      wunschliste.de schrieb:
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      > ... Am 13. August wird der Festakt "50 Jahre Mauerbau" live aus Berlin übertragen, ...

      Ich dachte immer bei einem Festakt gibt es was zu feiern. Aber bei so einem Datum !? Ist das nur die falsche Wortwahl oder wirklich so gedacht ? Wenn ich an den 13. August 1961 denke, kommt nicht nich gerade das Feiern.

      Ciao
      • am via tvforen.demelden

        Ja - Worte sind inzwischen nicht mal mehr Schall und Rauch.
        Und die Politiker suchen jeden Anlass (sich selber darzustellen) - sonst haben sie ja nichts mehr zur Zeit.
        Und da haben sie nicht mitgewirkt - am Mauerfall.
    • am via tvforen.demelden

      wunschliste.de schrieb:
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      >
      > Der Mann, der das muntere Stühlerücken
      > ausgelöst hat, geht am 11. September zum ersten
      > Mal auf Sendung. An diesem Tag feiert Günther
      > Jauch im Ersten sein Debüt als Polit-Talker.
      >

      Wenn das Datum für Jauch mal kein schlechtes Omen ist!?

      Meinetwegen könnte Anne Will auch um 3 Uhr nachts gezeigt werden. Jeder hat ja seinen Geschmack, aber diese Kindertagesstätte für die immer gleichen, geltungssüchtigen und mitteilungsbedürftigen Politiker geht mit schon lange auf die Nerven. Um Quote zu machen; hängte man sich zuletzt thematisch sogar an den Tatort.

      TVMaster74

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