John Singleton führt Regie bei Kino-Version des ‚A-Team‘

    ‚Shaft‘-Regisseur bringt Kult-Truppe auf die große Leinwand

    Mario Müller – 14.12.2007

    Inzwischen ist es fast vier Jahre her, dass Stephen J. Cannell, zusammen mit Frank Lupo Erfinder des legendären „A-Teams“, bekanntgegeben hat, dass er seine Fernsehhelden gerne ins Kino bringen würde. Seither gab es immer wieder Spekulationen um mögliche Produktionsfirmen, Regisseure und vor allem Darsteller. Dass die Original-Schauspieler der beliebten Actionserie aus den 80er-Jahren nicht mehr in ihre alten Rollen schlüpfen würden, war von Anfang an klar. Bis auf George Peppard, der den genialen Anführer John „Hannibal“ Smith spielte und an der Seite von Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffany“ seinen Hollywood-Durchbruch erlebte, sind zwar alle „A-Team“-Mitglieder noch am Leben, aber im Kino werden Dwight Schultz, Dirk Benedict und Mr. T. höchstens noch einmal einen Gastauftritt haben. Aber auch das würde die Fans sicher schon in höchste Verzückung geraten lassen.

    Ob tatsächlich George Clooney Peppards Rolle übernimmt und Ving Rhames der neue B.A. wird, ist derzeit noch reine Spekulation. Klar aber ist seit ein paar Tagen, dass Action-Spezialist John Singleton der Regisseur des Films werden soll. Das bestätigte er im Rahmen eines Werbeauftritts für die DVD-Veröffentlichung seines Films „Illegal Tender“. Singleton führte u.a. Regie bei „2 Fast 2 Furious“ und bei der Kino-Adaption der 70-Jahre-Serie „Shaft“ mit Samuel L. Jackson.

    Schon länger bekannt ist, dass Stephen J. Cannell zusammen mit James-Bond-Autor Bruce Feirstein das Drehbuch schreiben wird und den Film zusammen mit Spike Seldin produzieren will. Als Executive Producers werden Mark Silvestri („Witchblade“) und Alex Young im Dienste des auftraggebenden Filmstudios FOX eingespannt werden.

    Im Gegensatz zum alten „A-Team“ wird die neue Truppe nicht mehr aus Vietnam-Veteranen bestehen, sondern auf aktuellen politische Themen basieren. Die Protagonisten sollen sich demnach im Irakkrieg während der Operation „Desert Storm“ kennengelernt haben. Laut Cannell soll die Grundstimmung des Films auch weniger comichaft und stattdessen ernster und actionreicher sein, vergleichbar mit den Filmen der „Stirb Langsam“- und „Lethal Weapon“-Reihe. Anders als in der TV-Serie werde es im Kinofilm auch Tote geben, erklärte Cannell, der neben dem „A-Team“ noch mehr als 40 weitere Serien entwickelte, darunter „Detektiv Rockford“, „Trio mit 4 Fäusten“, „21 Jump Street“, „Renegade“, „Hardcastle & McCormick“, „Hunter“ und „Booker“.

    Obwohl noch keine Entscheidungen für die Besetzung der Rollen gefallen sind, wird derzeit damit gerechnet, dass der Film noch 2008 ins Kino kommen könnte. Die Fans würden es lieben, wenn dieser Plan funktioniert.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.demelden

      Hollywood ist nun mal eine Industrie. Fast alle TV Serien, die mal sehr erfolgreich waren, werden doch fürs Kino neu aufgelegt. Es fing an mit Auf der Flucht, mit Harrison Ford als Dr. Richard Kimble.
      Da waren auch einige Flops dabei, z. B. Mit Schirm, Charme und Melone. Mit Ralph Fiennes und Uma Thurman. Den fand Ich grottenschlecht !
      Dann gabs noch, Mission Impossible, Drei Engel für Charlie, Starsky & Hutch, Miami Vice.
      Beim A-Team hat Mr. T bereits abgewunken, für einen kurzen Gastauftritt mit zuwirken. Er meinte: Es gibt nur einen B. A., und das wäre er selbst.
      Aber ich schätze, dass er sich für einige Dollars wieder "breitschlagen" lässt.
      • am via tvforen.demelden

        Irgendwie klingt das unlogisch. Da macht man sich die Mühe und will das geniale A-Team verfilmen, plant aber im gleichen Zug alles umzuschreiben. Da bin ich ja gespannt wie das ausgeht.
        • am via tvforen.demelden

          Absoluter Mist. Das funktioniert sowieso nicht.
          Es gab nur ein A-Team und das muss auch so bleiben.
          Genauso wie bei Knight Rider den se auch nochmal
          neu aufsetzen wollen.

          Schade ums Geld. Die Fans wollen die Originalschauspieler sehen
          und keine Plagiate. Floppt grarantiert der Film.
          Einer ist zwar schon tot, aber die anderen könnten ja mitmachen.
          Aber die werden schon wissen warum se nicht wollen.
          Irgendwann sollte man die 80er einfach mal die 80er sein lassen
          und nicht mit brachialer Gewalt versuchen mit aufgewärmten
          Idolen aus dieser Zeit wieder Erfolge in unsere Gegenwart zu bringen.
          Das wird nix werden.


          Glück Auf
          addi

      weitere Meldungen