„In aller Freundschaft“: Fortsetzung bis 2017 gesichert

    ARD-Sachsenklinik bleibt für weitere Staffeln geöffnet

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 08.12.2014, 14:49 Uhr

    "In aller Freundschaft": Fortsetzung bis 2017 gesichert – ARD-Sachsenklinik bleibt für weitere Staffeln geöffnet – Bild: MDR/Saxonia/Wernicke

    Mit regelmäßig mehr als sechs Millionen Zuschauern stellt „In aller Freundschaft“ eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehserien dar. Im November erhielt die MDR-Produktion den von den Zuschauern gewählten Publikums-Bambi als beliebteste Serie. Bislang liefen von dem ARD-Dauerbrenner seit 1998 insgesamt 669 Folgen in 17 Staffeln – und ein Ende ist nicht Sicht. Am 6. Januar startet wie angekündigt die 18. Staffel. Darüber hinaus stimmte der MDR-Rundfunkrat heute einer Fortsetzung mit einer 19. und 20. Staffel zu je 42 weiteren Folgen zu. Die Produktion der neuen Staffeln steht zwar noch unter dem Vorbehalt weiterer Gremien der ARD, doch angesichts des Erfolgs sollte sich das lediglich um eine Formsache handeln. Damit ist die Zukunft der wöchentlichen Arztserie bis 2017 gesichert.

    „So viel Erfolg verpflichtet, wir sind sicher, dass die Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer weitere gute Geschichten aus der Sachsenklinik genießen und honorieren werden“, meint die Rundfunkratsvorsitzende Gabriele Schade. Wie bereits die vergangenen Staffeln werden die neuen Folgen neben der Untertitelung für Hörgeschädigte auch mit Audiodeskription für Sehbehinderte versehen.

    Am 22. Januar startet wie berichtet außerdem der neue Vorabend-Ableger „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“, dessen erste Staffel ebenfalls 42 Folgen umfasst und immer donnerstags um 18.50 Uhr im Ersten zu sehen ist. Trotz des jüngeren Ablegers greift der Jugendwahn auch auf die Mutterserie über. Im Sommer wurde bekannt, dass mit Jutta Kammann, Uta Schorn und Cheryl Shepard drei Hauptdarstellerinnen „In aller Freundschaft“ unfreiwillig aus Altersgründen verlassen müssen (fernsehserien.de berichtete). Ab April wird stattdessen der Ex–„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Darsteller Jascha Rust das Ensemble der Sachsenklinik verstärken.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Wird sicher auch 2027 noch laufen - Dummheit gab es immer und wird es immer geben. Aber man sollt auch Audiobeschreibungen für Grenzdebile mit ins Behinderten-Angebot nehmen.
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