Andrew Scott („Sherlock“) wird für Showtime zu „Ripley“

    Serien-Verfilmung der Romane von Patricia Highsmith

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 26.09.2019, 14:15 Uhr

    Andrew Scott in „Sherlock“ – Bild: BBC
    Andrew Scott in „Sherlock“

    „Der talentierte Mr. Ripley“ steht vor seinem Seriendebüt. Die Tom-Ripley-Romane von Patricia Highsmith dienen als Vorlage für das neue Showtime-Format „Ripley“, von dem der US-Bezahlsender nun eine erste Staffel mit acht Episoden bestellt hat. Die Titelrolle übernimmt Andrew Scott, vor allem bekannt als charismatischer Widersacher Moriarty aus „Sherlock“.

    Der Trickbetrüger Tom Ripley schlägt sich im New York der frühen 1960er Jahre durch. Schließlich wird er von einem wohlhabenden Mann angeheuert. Gemeinsam sollen sie nach Italien reisen, um dessen Sohn davon zu überzeugen, wieder nach Hause zu kommen. Als Tom den Job annimmt, begibt er sich in ein neues Leben aus Täuschung, Betrug und Mord.

    Die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith verfasste ab 1955 fünf Romane mit Tom Ripley als Hauptfigur. Den Auftakt machte „Der talentierte Mr. Ripley“, der 1999 mit Matt Damon und Gwyneth Paltrow in den Hauptrollen verfilmt wurde. Der letzte Roman „Ripley Under Water“ erschien 1991.

    Die Serienadaption wird von Drehbuchautor Steven Zaillian („The Night Of“) entwickelt. Zaillian wird sämtliche fünf Romane als Vorlage heranziehen, um Ripleys Entwicklung vom Betrüger zum Serienkiller nachzuzeichnen. Dabei verfasst Zaillian die Drehbücher selbst und wird auch bei allen Folgen der ersten Staffel Regie führen. „Ripley“ ist eine Co-Produktion zwischen Showtime und Endemol Shine North America.

    Andrew Scott wurde international bekannt als Benedict Cumberbatchs Gegenspieler Jim Moriarty in „Sherlock“. Auch im jüngsten James-Bond-Abenteuer „Spectre“ spielte er als Max Denbigh alias „C“ einen Bösewicht. Zuletzt verkörperte Scott in der zweiten Staffel der BBC-Dramedy „Fleabag“ den ungewöhnlichen Priester, in den sich die Hauptfigur verliebt. Demnächst ist er außerdem in der Serienverfilmung von „Der Goldene Kompass“ zu sehen (fernsehserien.de berichtete).

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