Manuel Ortigosa (David Kammenos, u. re.), Kommissar Richard (Bruno Solo, u. li.), Alexia Tournier (Mélanie Maudran, o. li.) und drei Mitglieder der Familie Fabre (v. li. n. re.): Joffrey (Aurélien Wiik), Catherine (Louise Monot) u. Cécile (Nicole Calfan)
Bild: France TV Distribution/Incognita Films/Las Niñas Pictures
Von zwei Welten, die kaum gegensätzlicher sein könnten, erzählt das neue französische Kriminal- und Familiendrama „Alles was ich dir geben will“: Auf der einen Seite das Schicksal eines homosexuellen Ehepaares, das der sozialen Enge der Provinz entflohen ist, um in der gesellschaftsliberalen Hauptstadt glücklich zu werden. Auf der anderen Seite ein standesbewusster Familienclan, dessen Identität seit Generationen tief in der Heimat verwurzelt ist und der für Prestige über Leichen geht. Alle sechs Folgen der Miniserie werden am 7. März ab 20:15 Uhr in One als deutsche TV-Premiere gezeigt. Ein Termin für den Online-Start in der ARD Mediathek wurde noch nicht bekanntgegeben.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Schriftsteller Manuel Ortigosa, der mit dem tragischen Unfalltod seines Ehemannes Aymeric Fabre konfrontiert wird. Wie sich herausstellt, war Aymeric ein vermögendes Mitglied einer einflussreichen Familie und setzte Manuel als seinen Alleinerben ein. Dies führt unmittelbar nach der Testamentseröffnung zu massiven Spannungen zwischen beiden Seiten. Zudem glaubt der ermittelnde Kommissar Richard Saugier nicht an die Unfalltheorie, sondern geht von einem Mord aus. Dabei gerät auch Manuel selbst in Verdacht.
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Im Zuge der Ermittlungen wird jedoch deutlich, dass der Verstorbene ein Doppelleben führte: Aymeric hatte Kontakt zum Drogenmilieu und besuchte wiederholt Erotik-Massagesalons. Zusätzlich beschädigen Berichte über die strengen Erziehungsmethoden seines Vaters zunehmend das Bild einer intakten Familiengemeinschaft. Musste Aymeric infolge seiner krummen Geschäfte sterben? Oder war vielleicht die Eifersucht unter Brüdern die Hauptursache für seinen Tod?
Aymeric Fabre (Alexis Loret, l.) und Manuel Ortigosa (David Kammenos, r.), der erst nach dem tragischen Tod seines Mannes von dessen Doppelleben erfahren wird. WDR/François Lefebvre/Incognita/Las Niñas Pictures/France Télévisions
„Alles was ich dir geben will“ ist eine Adaption des gleichnamigen Romans der spanischen Autorin Dolores Redondo, die bereits die Vorlagen für den Crime-Thriller „Die Baztán-Trilogie“ verfasste und auch am Drehbuch der Serie beteiligt war. Während die Handlung der Originalvorlage in Galicien spielt, verlegte man diese für die französische TV-Verfilmung in die Provence. Als Drehort diente die Gemeinde Beaurecueil im Département Bouches-du-Rhône.