1786 Folgen erfasst, Seite 69

  • In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die tiefen Wälder an der Grenze zu Sibirien, im Nordosten Chinas – und an den Ufern des Amur-Flusses lebten Fischer vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst einzigartige Kleidung aus Fischhaut. Das ist heute Geschichte, nur wenige Nachfahren der Fischer können noch von den Traditionen ihrer Großeltern berichten. Tiefe Wälder, gigantische Flüsse und weite Auenlandschaften: „Land des Überflusses“ wurde der äußerste Nordosten Chinas früher genannt. Heute ist Nordostchina dank seiner Bodenschätze und der fruchtbaren Landwirtschaft eine der wohlhabendsten Provinzen des Landes. Nur wenige Nachfahren der Fischer können noch von den Traditionen ihrer Großeltern berichten, ihre tungusischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht. Quirlige Hauptstadt der Region ist Harbin – berühmt für sein winterliches Eisfestival. Aber im Sommer genauso interessant: Russen gründeten Harbin Ende des 19. Jahrhunderts als Stützpunkt der Trans-Mandschurischen Eisenbahn. Schnell wuchs Harbin zu einer internationalen Metropole heran, die „Klein-Moskau“ oder „Klein-Paris“ genannt wurde. In der großartigen und weiten Landschaft machen immer mehr Chinesen Urlaub. Man trifft sie ganz ungewohnt beim Rafting auf den wilden Flüssen oder in Gruppen, die durch die bizarre Vulkanlandschaft wandern. Typisch chinesisch sind die Heilbäder von Wudalianchi. Die schlafenden Vulkane formten eine Krater- und Seenlandschaft mit einzigartigen Quellen, die heilende Wirkung haben sollen. Hunderte Kranke baden deshalb im eisenhaltigen Mineralwasser. Die Provinz ist so wohlhabend, dass man sich dort dem Schutz bedrohter Tierarten widmen kann. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind wichtiger Brutplatz für seltene Vögel. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Und im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amurtigers. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen, die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Madeira, die portugiesische Insel im Atlantischen Ozean, ist berühmt für ihre zerklüfteten Berglandschaften und kurvenreichen Straßen. Steile Anstiege und Serpentinen führen zu spektakulären Aussichten und lassen bei Autofahrern den Puls höherschlagen. Fahrten ins Inselinnere sind bis heute ein Trip ins Abenteuer. Das besondere Terrain Madeiras hat die Menschen erfinderisch gemacht, ungewöhnliche Transportwege sind so entstanden. Aus diesen Zeiten stammen die Straßenschlitten, mit denen Menschen und Güter in Windeseile nach unten befördert werden konnten: Die Fahrer nennen sich Carreiros, spezialisiert darauf, die hölzernen Gefährten ohne Lenkung und Bremsen den Berg hinabzusteuern. Abseits der ausgebauten Straßen lockt das Abenteuer: Offroad-Spezialist Edgar Silva liebt die entlegenen Ecken der Insel. Je wilder und gefährlicher die Wege durchs Gebirge werden, desto größer sein Fahrspaß – gut für’s Geschäft. Der gebürtige Madeirer bringt Besucher an Orte, an die sie mit dem Mietwagen nicht mehr kommen und wo seine Geländekenntnis und Fahrpraxis gefragt sind. Madeiras zerklüftetes Terrain beschert auch dem Abschleppunternehmer Duarte Ribeiro ein Auskommen. Die steilen und engen Wege sorgen dafür, dass ihm die Arbeit so schnell nicht ausgeht. An diesem Tag soll er einen englischen Oldtimer überführen, von denen es einige auf der Insel mit dem milden Klima gibt. Da die alten Sportwagen ein Vermögen wert sind, muss er mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 NDR
  • 45 Min.
    Im äußersten Nordosten Norwegens, der Finnmark, sind die Winter eiskalt und schneereich. Es ist eine weite, endlos weiße Fläche, über die der Wind fegt. Es liegt Schnee und nochmals Schnee. Es ist Mitte März. Bis zu minus 35 Grad wird es kalt. Schneestürme sind so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht sieht. Wer hier von A nach B kommen will, muss gut vorbereitet sein. Es gibt zwar Straßen, aber die sind im dichten Schneegestöber oft kaum von der Umgebung zu unterscheiden. Die Halbinsel Varanger ist ein Außenposten Europas. Wer im Winter den Varangerhalvøya Nationalpark oder eine der abgelegenen Gemeinden besuchen will, muss sich sehr warm anziehen. Das Gebiet ist einer der letzten Schutzräume für die Tiere, die Kälte brauchen. So zum Beispiel Polarfüchse, die hier seit ein paar Jahren wieder angesiedelt werden. Die zwei Biologen Arne Petter Sarre und Christer Michaelsen füllen Futter nach, kontrollieren die Wildkameras und sammeln Kotproben, um anhand von DNA-Analysen die Fortpflanzung der Polarfüchse zu überwachen. Durch die Lage am Rande des Arktischen Ozeans ist die Gegend anfällig für heimtückische Schneeverwehungen. Jeder Meter ist eine Herausforderung und eine Fahrt ins Risiko. Ein Abenteuer für alle, die sich auf den Weg in eine faszinierende und einmalige Landschaft machen durch eine scheinbar endlose Schneewüste. Die wenigen Geschäfte werden mit Lkw beliefert. Wer sein Auto wegen der Herausforderungen stehen lässt, nimmt ein Taxi, den Bus, den Hundeschlitten oder gleich das Schneemobil. Seit Urzeiten gehört das Gebiet zum Siedlungsraum der Samen, die hier Fischfang und Rentierzucht betreiben. So auch die Familie von Ellinor und ihrem Mann Ailu Utsi. Ein Picknick inklusive frischer Rentierfilets mitten in der endlosen Schneewüste? Für die Samenfamilie völlig normal. Doch auch ihr Leben steht vor großen Veränderungen, zum Beispiel durch die Errichtung von Windparks auf ihrem Weidegebiet. Erica Jensen ist im Auftrag der Straßenwachtmeisterei unterwegs. Sie ist die einzige Frau im Team, auch wenn die Kollegen manchmal frotzeln, fühlt sie sich wohl in ihrem Team. Erica macht die Fahrbahn mit einem Schneepflug frei, damit alle sicher über das Königsfjord Gebirge kommen. Immer wieder muss sie auch spätabends ausrücken, um Autofahrern zu Hilfe zu kommen. Manchmal liegt auf dem Hochplateau so viel Schnee, dass die Straßen gesperrt sind und nur für kurze Zeit geöffnet werden. Dann heißt es Kolonne fahren. Eine Herausforderung für Erica und die Autofahrer gleichermaßen. (Text: NDR)
  • 45 Min.
    Indiens Bundesstaat Rajasthan gilt als „Land der Könige“, bekannt für seine alten Paläste, großen Landschaften und wilden Verkehrswege. Über Jahrtausende dienten Dromedare als wichtigstes Transportmittel in ferne Landes- und Erdteile. Heute gelten Indiens Straßen als rasant, chaotisch und unberechenbar. Autos, Lkw, Dromedare, Kühe und Fußgänger müssen sich die Fahrbahn teilen. Auf einer Reise durch den Wüstenstaat Rajasthan entdeckt das Filmteam seine wilden Wege. Die Reise startet in der Stadt Udaipur. Mit ihrem erhöht liegenden Stadtpalast repräsentiert sie ein Idealbild des alten Indiens. Wenn am Pichola-See die Sonne aufgeht, versammeln sich an seinen Ufern Frühaufsteher zum morgendlichen Bad, während in der Altstadt der Verkehr an Fahrt aufnimmt. Von Kindesbeinen an müssen die Inder lernen, sich in dem unübersichtlichen Verkehrsgewühl zurechtzufinden und Überlebensstrategien zu entwickeln. Denn in kaum einem Land der Welt ereignen sich mehr Verkehrsunfälle als hier. Das Filmteam trifft Lkw-Fahrer Babu Singh und begleitet ihn auf seinem farbenfroh angepinselten Truck einmal quer durch Rajasthan. Vom gebirgigen Süden des Bundestaats geht es mitten hinein in die große Wüste Thar bis zur alten Karawanenstadt Jaisalmer nahe der pakistanischen Grenze. Mit ihm wird der harte Alltag der indischen Trucker erlebbar, die sich täglich ihren Weg durch den wilden Verkehr bahnen müssen. Dabei durchqueren sie nicht nur atemberaubende Landschaften wie das Aravalli-Gebirge und die Wüste Thar, sondern haben auch immer wieder Begegnungen mit der üppigen Tierwelt dieser Region. Die Tierwelt macht in Indien auch vor den Tempeln nicht halt. Im Gegenteil. Die Musikerin Jamuna Devi macht sich mit dem Bus auf eine lange Reise um den Karni Mata Tempel, den Rattentempel, zu besuchen. Tausende Ratten und Mäuse wuseln hier durch die heilige Stätte. Besonderes Glück soll es bringen, wenn einem Gläubigen eine Ratte über den Fuß läuft, denn sie sind die Inkarnation der beliebten Göttin Karni. Auf der Reise trifft das Filmteam auf frei lebende Leoparden, riesige Schwärme von Kranichen und natürlich immer wieder auf die heiligen Kühe, die seelenruhig auf den Schnellstraßen herumstehen. Es reist mit Bussen und auf Dromedaren, die hier noch immer als Transportmittel genutzt werden, und trifft immer wieder auf den Lkw-Fahrer Babu Singh, der in ganz Rajasthan neue Ware holt und abliefert. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.10.2025 NDR
  • Der Wanderpfad Pacific Crest Trail führt mehr als 4.000 Kilometer von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze, quer durch die US-Staaten Kalifornien, Oregon und Washington. Er geht mitten durch die heißeste Wüste Amerikas, Mojave, vorbei am höchsten Punkt der USA in den Lower 48, Mount Whitney, entlang der spektakulärsten Wildnis des Kontinents, allein durch sieben Nationalparks, darunter Yosemite und Sequoia. Der Weg der Superlative ist eine Herausforderung in jeder Hinsicht, körperlich und mental. Jedes Jahr machen sich Hunderte Wanderer auf den Weg, den kompletten PCT zu laufen. Diese sogenannten Thru-Hikers brauchen meist sechs Monate dafür. Ingo Zamperoni hat über ein halbes Jahr lang verschiedene Wanderer begleitet und ist ihnen gefolgt. Darunter sind ein deutsches Paar aus Kiel, das sich nach jahrelangem Training einen Traum erfüllen will; ein Kellner aus Seattle, der zuletzt vier Jobs gleichzeitig hatte, um sich das Abenteuer finanzieren zu können; zwei Freundinnen, die sich als Au-pair in Italien kennengelernt und spontan beschlossen haben, den PCT gemeinsam zu meistern. Mit etwas Naivität, aber mit umso mehr Begeisterung. Wer von ihnen wird es schaffen, wer wird am Ende der Strapazen die kanadische Grenze erreichen? Und was werden sie in dieser Zeit erleben, sehen, aushalten? Wie werden sie sich verändern? Der Pacific Crest Trail: eine Reportage von Ingo Zamperoni über einen Weg, der mehr ist als ein Pfad, und bei dem mehr denn je gilt: der Weg ist das Ziel. (Text: NDR)
  • 26 Min.
  • Wagemutige Segelflieger in den argentinischen Anden: Wie die Surfer auf Hawaii suchen auch sie die perfekte Welle. Nur, dass diese sich in 12.000 Meter Höhe befindet. Genauer gesagt, suchen sie die Wellen aus Wind hinter den Bergen. Mit diesen so genannten Leewellen gelingen Rekord-Segelflüge. Aber sie sind auch unberechenbar und verantwortlich für zahlreiche Flugzeugabstürze. Eine kleine Gruppe Wissenschaftler und Piloten – unter ihnen der Weltrekord-Halter im Segelflug Klaus Ohlmann – ist mit ihren Segelfliegern aufgebrochen, um dieses gefährliche Windphänomen zu erkunden. Mit den Ergebnissen ihrer Flüge können sie die Luftfahrt sicherer machen. Die Filmautorin Heidi Mühlenberg begleitet die wagemutigen Männer ins Reich des Windes der argentinischen Anden. Acht leidenschaftliche Flieger und Wissenschaftler bilden das Team vom „Mountain Wave Project“, das sich die Erkundung dieser Winde zum Ziel gesetzt hat und deshalb oft in die Regionen der Hochgebirge reist. Hier sind die gefürchteten Bergwinde zu finden. Ihre nächste Expedition führt die Gruppe nach Mendoza in den argentinischen Anden. Klaus Ohlmann will auf den Wellen segeln, so hoch es geht, und dabei gleichzeitig einen neuen Höhenrekord aufstellen. Bis unters Dach mit komplizierten Messgeräten vollgepackt, wird sein Segelflieger durch die gewaltigen Leewellen nach oben gerissen oder in Schwindel erregendem Tempo wieder nach unten gedrückt werden. Einzige Lebensversicherung ist der Motor, der im Notfall zum Einsatz kommen soll. Der Segler nähert sich der Todeszone in über 12.000 Meter Höhe, wo der Sauerstoff knapp wird, der Höhenmesser versagt und im Cockpit 26 Grad unter null sind. Werden sie diesmal den Rekord von 13 Kilometer Höhe erreichen? Werden die Messgeräte es schaffen, die Daten einer kompletten Welle aufzuzeichnen? Von dem Ergebnis dieser Flüge hängt nicht nur ein neuer Rekord ab, sondern auch die Sicherheit der weltweiten Passagierflüge. (Text: hr-fernsehen)
  • Die Färöer – eine kleine Inselgruppe mitten im Nordatlantik. Im Winter diktiert das raue, unvorhersehbare Wetter den Lebensrhythmus auf dem Archipel. Vor allem die Reise in den äußersten Norden der Färöer ist ein Abenteuer. Sven Jaax hat in der dunklen Jahreszeit die Außenposten der Inselgruppe besucht, das Land der schroffen Kliffs und einsamen Gehöfte. Wichtiges Transportmittel ist dort die kleine, schaukelnde Holzfähre Másin. Seit über vierzig Jahren tuckert die Fähre von Insel zu Insel. (Text: ARD-alpha)
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 10.12.1990 S3
    von Hartmut Kaminski
  • Eingeschlossen von schneebedeckten Fünftausendern wirkt das kleine kaukasische Dorf Uschguli wie eine einsame uneinnehmbare Festung. Viele der Häuser besitzen einen eigenen Wehrturm, oft Jahrhunderte alt, der den Bewohnern einst Schutz bot vor Blutrache bei Sippenfehden oder äußeren Angriffen. Uschguli gehört zur georgischen Hochgebirgsregion Swanetien, einer Gegend, die im Winter von der Außenwelt vollständig abgeschlossen ist. Der Film zeigt den Alltag der letzten Dorfbewohner, die trotz der harten Lebensbedingungen ihre Heimat nicht verlassen wollen. Er beschreibt die Tage rund um das orthodoxe Weihnachts- und Neujahrsfest in Uschguli. Für die Dorfbewohner ist die Festtagsstimmung getrübt, denn ihr Bürgermeister wurde auf der Heimreise von der Provinzhauptstadt ausgeraubt; er hatte die Löhne und Pensionen für die nächsten Monate dabei, das Geld ist weg. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere So. 19.12.2004 Südwest Fernsehen
    von Stefan Tolz
  • Die Zips ist ein Landstrich, in dem „nicht ständig einer auf die Uhr schaut“, wie die Gastwirtin Emilia Funa sagt. Sie gehört zu den etwa 2.000 Deutschstämmigen, die in dieser abgelegenen Region der rumänischen Karpaten leben. Vor 200 Jahren kamen deutsche Köhler und Holzfäller auf der Suche nach Arbeit und Brot in die Abgeschiedenheit des rumänischen Nordens und ließen sich hier als Bauern oder wieder als Holzfäller nieder. Noch heute sprechen sie deutsch untereinander. Besonders zur Weihnachtszeit zeigt sich, wie viele Bräuche und Traditionen sie aus der alten Heimat mitgebracht und bewahrt haben. Glockenbehangene „Schwarze Bogar“ spuken dann durch die Straßen, und beim Herodes-Spiel werden 200 Jahre alte Texte gesprochen. Der Winter ist lang und hart in der Zips. Die wochenlangen Weihnachtsvorbereitungen und das abendliche Geschichtenerzählen am Kamin sollen ihn verkürzen. Aber die Holzfäller fahren auch bei Eis und Schnee mit ihrem alten Schienenbus in die Wälder. (Text: hr-fernsehen)
  • Die Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und Litauen entfernt. In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Die filmische Reise entdeckt Land und Leute wieder und beobachtet Tiere, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Die Bauern in diesem Teil Polens leben noch mit den Jahreszeiten. Ende November, Anfang Dezember wird ein Schwein geschlachtet, das die Familien über den Winter bringt. In den Dörfern verdienen sich so manche Familien ein Zubrot. Und dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Manche Frauen haben sich auf die Herstellung von Baumkuchen spezialisiert. In vielen Teilen Polens und auch im ehemaligen Ostpreußen hat die Herstellung von Baumkuchen eine lange Tradition. Auf der winterlichen Reise in die Rominter Heide gibt es Begegnungen mit Förstern und Waldarbeitern, einem Mann, der heute im ehemaligen Bahnhof von Szittkehmen lebt, dem Schweizer Jagdschriftsteller Andreas Gautschi, der hier seinen Lebensmittelpunkt hat, zwei jungen Leuten, die mitten im Wald eine kleine Pension betreiben und ihren Gästen köstliche Spezialitäten der Region servieren. Außerdem trifft das Filmteam auf polnische Grenzschützer, die, seitdem Polen Mitglied der Europäischen Union ist, die europäische Außengrenze bewachen. Sie durchschneidet die Rominter Heide, die Puszcza Romincka, Ostpreußens Zauberwald, schon heute ein europäischer Wald. (Text: NDR)
  • Terra incognita, weißer Fleck auf der Landkarte, letzte Diktatur Europas: für Weißrussland gibt es viele Bezeichnungen. Durchaus autoritär regiert Präsident Alexander Lukaschenko sein Volk mit zehn Millionen Menschen. Ein Fernsehteam durfte Belarus, wie Weißrussland auch heißt, hautnah erleben. Im Winter, in der Hauptstadt Minsk und weit draußen auf dem Lande. Entstanden ist das Porträt eines ganz normalen weißrussischen Alltags. Begegnungen mit Menschen, die bereitwillig Auskunft über ihr Leben geben. Es gibt ein Treffen mit der Schauspielerin Katja Yavorskaja, mit ihrem Mann Ilja, mit ihrem damals zehnjährigen Sohn Timofei. Der Film zeigt einen Besuch im Theater, in der Wohnung der Protagonisten, auf der Kunsteisbahn und lernt viele Facetten der weißrussischen Hauptstadt kennen. Minsk ist durch und durch europäisch, eine schnelle, grelle und laute Stadt. Jeder fünfte Weißrusse lebt hier. Katja und ihre Familie laden das Filmteam zu einer Reise ins ländliche Belarus ein. Nicht weit von der litauischen Grenze entfernt haben sie ihren Lebenstraum verwirklicht und eine Datscha gekauft. Das Leben auf dem Lande ist das absolute Kontrastprogramm zum pulsierenden Minsk. Bei Eis und Schnee ein „winter wonderland“ im wahrsten Sinne des Wortes. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, die Uhren scheinen langsamer zu gehen. Katja und Ilja sprechen über ihre Hoffnungen und Träume, über das Leben in Weißrussland, besonders über das auf dem Lande. Belarus gehört zu den europäischen Ländern, die im Zweiten Weltkrieg ganz besonders unter den deutschen Besatzern gelitten haben. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung, mehr als zweieinhalb Millionen Menschen, kamen ums Leben. In den riesigen Waldgebieten tobten erbitterte Kämpfe zwischen Deutschen und Partisanen. Ilja besucht dort einen Freund, der im Wald von Nalibaki als Förster arbeitet. Bis zum heutigen Tage werden hier noch Verstecke entdeckt, in denen sich einst Partisanen aufhielten. Die Herrscher des Waldes von heute sind Wölfe und Wisente. (Text: NDR)
  • Schwedische Winter sind lang und dunkel, aber die Schweden machen das Beste daraus. Claudia Buckenmaier hat mit ihrem Team vom ARD-Studio Stockholm Bilder eingefangen von Schnee und Eis, Sauna- und Sportbegeisterten und der wunderbaren Landschaft in den Wäldern und an den Seen. Die Schweden lieben den Winter und sind Meister darin, die Freuden, die die kalte Jahreszeit bietet, auch zu nutzen. Das Filmteam begleitet Eiskletterer bei ihren waghalsigen Touren die vom Eis erstarrten Wasserfälle hinauf, nimmt einen Tag lang teil am Training junger schwedischer Ski-Asse in ihrem Alpin-Gymnasium und beobachtet den berühmten Wasalauf, das größte Langlaufskirennen in Skandinavien. Der Wasalauf hat Tradition, und die Teilnehmer benötigen eine gehörige Portion Mut, denn er findet bei jedem Wetter statt. Das Schlittschuhlaufen auf den unzähligen Gewässern Schwedens im Winter hat Tradition. Schon die Jüngsten erobern das Eis und im Rentenalter hört man noch lange nicht auf. Am schönsten ist es, wenn man abends im exklusiven Baumhotel im nordschwedischen Lulea Station macht. Das hat auch im Winter geöffnet, selbst die Sauna hängt im Baumwipfel. Hier birgt der Wald noch Überraschungen, z. B. die Wolfssafari: Forscher und Touristen begeben sich auf die Pfade der Tiere in einem der aktivsten Wolfsreviere Schwedens. Früher war das eine nicht ganz ungefährliche Idee, heute ist es ein Kick für Touristen, wenn man dazu mit Schlafsack und Zelt bei Minustemperaturen im Schnee übernachtet. Gänzlich ungefährlich sind die Tiere, die Bosse, der Holzschnitzer vom Siljansee fertigt: traditionelle Holzpferde. Sie gehören zum schwedischen Winter wie Sauna und Glögg. (Text: BR Fernsehen)
  • Das Riesengebirge im Winter: Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, die Uhren scheinen langsamer zu gehen. Wolfgang Wegner begegnet Menschen, die in diesem Teil des ehemaligen Schlesiens leben und arbeiten. Dort ist die Erinnerung an Rübezahl, den geheimnisumwitterten Geist der Berge, bis zum heutigen Tage besonders stark. Es gibt Menschen, die Stein und Bein schwören, dass es ihn gibt. (Text: rbb)
  • Auf dem Weg durch Lappland macht das Team Halt an einer einsamen Tankstelle in Pokka. Pokka ist ein Dorf mit acht „warmen“ Häusern. So nennt man dort die Häuser, die bewohnt sind. Die nächste Tankstelle ist etwa 70 Kilometer entfernt. In Pokka ist es richtig kalt. Am kältesten war es dort vor fast 10 Jahren, minus 51,5 Grad Celsius. Helena Lehtinen und ihr Freund Kari haben sich in Pokkas Tankstelle eingerichtet. Drinnen befindet sich ein Sammelsurium ausgestopfter Tiere, draußen zwei uralte Zapfsäulen, die aber funktionieren. An manchen Tagen kommt noch nicht einmal ein Auto vorbei. Dann ist Zeit für andere Dinge. Helena ist Sami und unterweist Kinder, Freunde und Nachbarn in der Kunst der alten Sami-Handarbeiten. So, wie sie es von ihrer Mutter gelernt hat. Die 92-jährige Kirsti lebt in der Nähe auf einem alten Hof. Sie betreibt dort ein kleines Museum, um die Tradition der Sami lebendig zu halten. Vor allem Kindern will sie die Schönheit der alten Dinge zeigen – und so kleidet sie selbst in ihrem hohen Alter noch Puppen in traditioneller Sami-Tracht ein. (Text: NDR)
  • Ostpreußen – das Land der dunklen Wälder und einsamen Seen unter einem weiten Himmel. Im Winter, der früh kommt und lange dauert, wird das Leben hier noch stiller in den kleinen Städten und Dörfern. (Text: NDR)
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 28.11.1987 S3
    von H. Jürgen Grundmann
  • In Norwegen ist es im Winter immer dunkel und die Eisbären laufen über die Straße“. So lautet die Klischeevorstellung einiger Mitteleuropäer. Richtig ist, dass die klimatischen Voraussetzungen diesem nördlichen Land viel Schnee bescheren. Von Anfang November bis Ende April kann man – je nach Region – Ski fahren. Und das tun die frischluftfanatischen Norweger ausgiebig. Ob Langlauf oder alpin. Und damit entsprechen sie ein bisschen dem eigenen Klischee. Nämlich, dass in Norwegen die Kinder angeblich schon mit Skiern zur Welt kommen. Tatsache ist, dass 1994 die Olympischen Winterspiele in Lillehammer ausgetragen wurden. Einige Touristen sind diesen sportlichen Vorbildern gefolgt und machen Winterurlaub da, wo es keine Wartezeiten an den Liften gibt und der Schnee sehr sehr trocken ist. Aber man kann noch ganz andere Dinge jenseits der klassischen Wintersportarten in Norwegen unternehmen. Mit oder ohne Schnee. Ob Snowboarden, Eisklettern oder Wandern zu Eishöhlen beispielsweise, wie es in Hindsaeter im Jotunheimen-Gebirge praktiziert wird. Von hier kann man dem mittelnorwegischen Roros gut einen Besuch abstatten. Die kälteste Stadt Norwegens hat nicht nur eine ehemalige Kupfererzmine zur Besichtigung freigegeben, sondern stellt ebenso ein so seltenes Ensemble aus bunten alten Holzhäusern dar, dass die UNESCO Roros unter ihren kulturellen Schutz gestellt hat. Mit so manchen Folgen … Weiter im Norden sind die Lofoten wegen ihrer wilden Schönheit zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Urlaubsziel. Im Winter steht alles im Zeichen des Dorschfangs. Wie schon seit Tausenden von Jahren. Nur: heute dürfen Touristen mit aufs Schiff gehen. Daneben können sie das Museumsdorf in A besichtigen, ihr Bild über die Wikinger am Langhaus in Borg korrigieren oder einen der zahlreichen Künstler besuchen, die ihre Ateliers wegen des wunderbaren Lichts auf der Inselgruppe haben. Ganz hoch im Norden, 360 Kilometer nördlich des Polarkereises, endet unsere Reise im Tromsö. Hier ist alles das Nördlichste. Ob Universität, Brauerei oder Sessellift. Wir haben mit dem Pfarrer der Tromsdalen Kirke (Eismeer-Kathedrale) über die typischen Eigenschaften der Nord-Norweger gesprochen, sind Hundeschlitten gefahren und haben einen Experten fürs Polarlicht nach diesem Phänomen befragt. Die geographische Lage der nördlichsten Stadt der Welt macht Tromsö nämlich zu einem besonders geeigneten Standort für das Polarlicht. (Text: hr-fernsehen)
  • Der Lebensraum der Bolon, einer 5.000 Mitglieder kleinen Volksgruppe im Nordwesten von Burkina Faso nahe der Grenze zu Mali ist während der dortigen Regenzeit, immer wieder für längere Zeit von der übrigen Welt abgeschnitten. So verwundert es nicht, dass sie als ziemlich eigenwillig gelten, und dass es bei ihnen Dinge zu entdecken gibt, die selbst Kenner fremder Kulturen in Staunen versetzen. Wie die meisten Völker in Westafrika haben auch die Bolon viele verschiedene Masken, mit denen sie jeweils zu ganz bestimmten Feierlichkeiten tanzen. So versuchen die Menschen, Verbindung mit jenen Wesen aufzunehmen, die außerhalb des Dorfs in der Wildnis weilen. Diese gilt einerseits als unheimlich, kann zerstören, andererseits gilt sie als Ursprung des Lebens. Die Wesen der Wildnis verfügen nach den Glauben der Bolon über große Macht. Es gilt daher, sie wohlwollend zu stimmen. Normalerweise ist in Westafrika alles, was mit Masken zu tun hat, reine Männersache. Bei den Bolon aber gibt es eine „Mutter der Masken“. Sie führt die wenigen anderen Frauen an, die sich den Masken nähern dürfen und die auch in das Geheimnis der Masken eingeweiht sind. Diese Mutter der Masken nimmt im ganzen Jahr eine gewichtige Rolle in der Dorfgemeinschaft ein. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 09.05.2001 Südwest Fernsehen
    von Ulrike Jung
  • Hainan, im äußersten Süden Chinas, ist ganze zwei Flugstunden von Hongkong und Kanton entfernt. Für wohlhabende chinesische Großstädter ist die Insel vor der Haustür deshalb ein ideales Urlaubsziel: das ganze Jahr über strahlend blauer Himmel, schneeweiße Südseestrände, kristallklares Wasser und eine fast unberührte Natur. In den Bergen der Insel breiten sich Tausende Hektar tropischer Regenwald aus. Die Chinesen behaupten, Hainan sei besser als Hawaii – obwohl kaum ein Chinese je auf Hawaii gewesen ist. Hainan dagegen kennen sie: Zwölf Millionen Urlauber aus dem Reich der Mitte kommen jährlich auf die Ferieninsel im Südosten Chinas – viele von ihnen mit der Absicht, sich in diesem Urlaubsparadies das Jawort zu geben. Unter ihnen sind auch Tao Li und Jing Xu. Das Paar aus Zentralchina will am „Hochzeitsfestival“ teilnehmen – einem Spektakel, das zu den Höhepunkten auf der Insel zählt. (Text: hr-fernsehen)
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 12.11.1990 S3
    von Adalbert Plica
  • Ein Dorf im Hochland Madagaskars. Der Astrologe der Familie hat den Tag bestimmt, an dem die Ahnen zurückkehren dürfen. Fünf Tage lang sind die Toten dann zu Gast in ihrem Heimatdorf – und die ganze Familie feiert mit ihnen. „Retournement“ – „Wenden der Gebeine“ – nennen die Madagassen diese Zeremonie, bei der die Toten aus dem Grab geholt, in einer Prozession durchs Dorf getragen und wieder beerdigt werden. Jeder Familienangehörige muss an dieser Zeremonie teilnehmen, sonst verliert er seinen Anspruch auf einen Platz im Familiengrab. Florence, 35 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern, macht sich von der Westküste auf den Weg ins 500 Kilometer entfernte Heimatdorf; ihre Schwester, die in Frankreich lebt, reist ebenfalls an. Insgesamt 500 Verwandte treffen sich zur Exhumierung ihrer Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel. Nach der Bewirtung der vielen Gäste mit Reis, Gemüse, Zebu- und Schweinefleisch sowie vielen Getränken steht die Großfamilie vor dem finanziellen Ruin. Aber dies hält sie nicht davon ab, bereits das nächste „Retournement“ in ein paar Jahren vorzubereiten. (Text: hr-fernsehen)
  • Im Jahre 1959 war es eine Sensation: Damals wurde das bis dahin unbekannte Ureinwohnervolk der Pintubi entdeckt. Als Nomaden zogen sie durch die großen Wüsten Westaustraliens. Schon bald nach der Entdeckung wurden sie in festen Dörfern angesiedelt. Der Schriftsteller und Filmemacher Bruno Scrobogna hat die Pintubi in den letzten vierzig Jahren immer wieder besucht und insgesamt rund fünf Jahre mit ihnen gelebt. Er hat miterlebt, wie sehr sich ihr Leben in den Dörfern verändert hat, aber auch, wie sehr sie an alten Riten, Tänzen und Gebräuchen festhalten. Hin und wieder wandern sie hinaus in die Wildnis, um wie früher mit und von der Natur zu leben. Dann jagen sie Kängurus oder ernähren sich von Ameisenlarven. Bruno Scrobogna gehört zu den wenigen Weißen, die „Alalla“, die heiligste Stätte der Pintubi, sehen durften. Er konnte sie vor vielen Jahren sogar filmen. Nach einer alten Legende sollen dort weiße Riesen vom Himmel gekommen sein, um den Pintubi das „Alte Gesetz“ zu übergeben. Scrobogna begleitet eine Gruppe von Pintubi auf ihrer Wanderung und hofft, dabei Alalla wiederzufinden. Er weiß aber auch, dass einige Pintubi über magische Kräfte verfügen, die das verhindern können. (Text: hr-fernsehen)
  • Der Berg ruft! Dann machen sich viele Japaner ab auf den Weg in die Japanischen Alpen. Sie liegen direkt am Pazifik, nur eine Tagestour von Tokio entfernt. Wenn die erste Frühlingssonne scheint, pilgern täglich Tausende Menschen ins Gebirge. Sie sind auf der Suche nach Extremen: Nur an wenigen Orten auf der Welt fällt so viel Schnee wie hier. Während die Hochlagen unter einer 20 Meter dicken weißen Schneedecke liegen, blühen in den Tälern schon die Kirschblüten. Der Film spielt im April, zwischen Extremwinter und Frühlingsidyll. Für die Bewohner der Japanischen Alpen ist dieser Kontrast völlig normal. Sie lieben ihre Heimat und gelten als glücklichste Menschen Japans. Sven Jaax hat die Alpenbewohner in ihrem spektakulären Alltag begleitet und zeigt das japanische Bergland, wie es sonst nur Einheimische kennen. Ohne die Hilfe von Kenichi Hatakeyama und seinen Kollegen käme niemand auf die Gipfel: Jedes Frühjahr legen sie mit riesigen Schneefräsen die berühmte Alpine Route frei. Es dauert Monate, bis die Bergstraße von haushohen Schneemassen befreit ist. Je mehr es schneit, umso glücklicher ist Kenichi Hatakeyama. Jeden April wird seine frostige Arbeit mit einer großen Zeremonie belohnt. Auch Tetsuya Koizumi arbeitet auf der Alpine Route, als Sicherheitsmann. Er liebt Hüttenzauber, Alpenglühen, „Heidi“-Filme und vor allem: das Jodeln! Als waschechter Alpenmann hat er sein halbes Leben auf der Piste verbracht: Er war Skilehrer, Stuntman, Fotomodel und Alphütten-Wirt. Mittlerweile ist Tetsuya Koizumi schon über 70 Jahre alt und noch immer voller Abenteuerlust. Kozo Ohara liebt es eher bedächtig. Die Kirschblüten ziehen ihn in die Natur. Diese Leidenschaft teilt er mit Millionen Landsleuten. Jedes Frühjahr greifen alle zur Kamera und pilgern zu den Blüten-Hotspots. Am schönsten blühen die Bäume natürlich in der Alpenregion, das sagt jedenfalls Kozo Ohara, der als japanische Kapazität in Sachen Kirschblüte gilt. Der Fischer Kazuhiko Numabe schaut sich die Japanischen Alpen lieber von unten an. Seine Hochsaison ist im Frühjahr: Im April eines jeden Jahres kommen blau leuchtende Tintenfische in riesigen Schwärmen in die Bucht von Toyama, die am Fuße der Berge liegt. Hotaru-Ika heißt die Art, die als Leckerbissen und biologische Attraktion gilt. Shiro Takakuwa hat eine Leidenschaft, die nur wenige Menschen teilen: Er zieht jedes Jahr im April in die Japanischen Alpen, um Bären zu jagen. Im Frühling erwachen die Tiere aus dem Winterschlaf. Und nur in dieser kurzen Zeit dürfen sie erlegt werden. Das ist auch in Japan sehr umstritten. (Text: NDR)

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