1790 Folgen erfasst, Seite 68

  • Kriwka ist ein abgelegenes Dorf in den ukrainischen Karpaten. Das Besondere in diesem Dorf sind seine Menschen. Wohlstand gibt es hier nicht. Und trotzdem sind alle mit ihrem Leben zufrieden. Frau Julia und ihr Mann Mikola müssen noch schwer arbeiten, obwohl sie beide schon im Rentenalter sind. Sie bewohnen eines der malerischen Holzhäuser. Das Vieh im Stall sichert ihnen einen bescheidenen Wohlstand und die Klugheit des Alters macht sie offen für die kleinen Schönheiten des Alltags. (Text: NDR)
  • Tief verschneit ist der Yellowstone Park im Winter. Die Temperaturen liegen weit unter dem Gefrierpunkt. Wie überall auf der Welt ist Weihnachten auch bei denen, die in Yellowstone leben und arbeiten, bei den Rangern und ihren Familien, der glanzvolle Höhepunkt des Jahres. Rund 50 von ihnen sind das ganze Jahr über im Hauptquartier von Mammoth Hot Springs. (Text: NDR)
  • Am südlichsten Ende Südamerikas, zwischen Atlantik und Pazifik, dehnt sich Feuerland als weites Inselmeer bis in die Antarktis aus. Die Berggipfel sind von zahlreichen Gletschern umpanzert, die in die Täler fließen und nicht selten bis ins Meer hineinragen. Nur an den Wind abgewandten Berghängen kann üppiger, immergrüner Urwald aus Buchen, Zypressen und Magnolien wachsen. Unzählige kleine Inseln ragen aus dem Meer. (Text: rbb)
  • Im Herzen der Karoo-Steppe bei Kapstadt liegt das private, von der Farmer-Familie Gardiner betriebene Sanbona Wildlife Reserve. Das Schutzgebiet beherbergt eine seltene Attraktion: weiße Löwen. Die Ranger und Wildbiologen, die hier arbeiten, setzen sich u. a. für den Schutz der letzten dieser Raubkatzen ein, begleiten aber auch Gäste und Urlauber des Tilney Manor House zu Safaris. Tagsüber mit den Big Five – Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und Büffel – auf Tuchfühlung, abends Schlemmen a la carte auf einer Luxuslodge inmitten der üppigen afrikanischen Natur. Das ist möglich im Sanbona Naturreservat in Südafrika. Das private Wildschutzgebiet liegt am Westkap der Republik. Zwar ist die Millionenmetropole Kapstadt nur wenige Autostunden entfernt, doch die Landschaft wirkt urtümlich und unberührt. Es ist erst einige Jahre her, seit die Familie Gardiner eine Reihe alter Farmen kaufte und das Gelände von etwa 54.000 Hektar zum Sanbona Wildlife Reserve zusammenfasste. Bis vor ein paar Jahrzehnten wurde ein Teil des Geländes landwirtschaftlich genutzt. Vor allem Raubtiere wurden gejagt und vertrieben, um Rinder- und Ziegenherden zu schützen. Das ökologische Gleichgewicht geriet durcheinander. Ziel im Sanbona Wildlife Reserve ist es, dieses Gleichgewicht durch Auswilderungen wiederherzustellen. In den letzten Jahren haben die Gardiners ihr halbes Vermögen ausgegeben, um Elefanten, Kapbüffeln, Spitzmaulnashörnern, Zebras und zahlreichen Antilopenarten eine sichere Zuflucht zu geben. Auch die großen afrikanischen Wildkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparde leben im Reservat. Über 160 Vogelarten sind dort schon gesichtet worden, nicht wenige von ihnen stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tiere. (Text: BR Fernsehen)
  • Deutsche TV-Premiere So. 26.05.1991 Das Erste
    von Paul Schlecht
  • Auf Ellesmere Island, im nördlichsten Kanada, ist im Juni Frühling, im Juli Sommer und im August Herbst. Den Rest des Jahres herrscht eisiger Winter. In der kurzen, warmen Zeitspanne von drei Monaten explodiert das Leben. Die Entwicklungszyklen der Lebewesen sind seit Jahrmillionen optimal aufeinander abgestimmt. Jede noch so kleine Schwankung kann sie ins Wanken bringen. (Text: SWR)
  • Pierre Marcolini ist zurzeit der Star unter Belgiens Chocolatiers. Brüssel ist die Hauptstadt der Pralinen und er ist ihr König. Doch vor allem ist er besessen. Marcolini kombiniert Schwarze Schokolade mal mit Earl Grey oder Roibos-Tee, mit Thymian oder Lakritz, aber auch mit exotischen Gewürzen, mit Blumendüften oder so mediterranen Zutaten wie Basilikum und Olivenöl. Seine Kreationen sind ausgefallen, aufwändig und teuer, er präsentiert sie edel und perfekt wie ein Juwelier. Die Menschen pilgern geradezu in seine Geschäfte. Marcolini ist dabei ein weltweiter Star zu werden, er hat Geschäfte in den besten Lagen von Tokio, New York, Moskau, Paris oder London. Doch der 40-jährige Marcolini, dessen Großeltern italienische Einwanderer sind, ist nicht nur ein einfacher Chocolatier. Er degustiert die verschiedenen Schokoladensorten der Welt wie andere Leute Wein. Seine Welt sind sortenreine Schokoladen und er würde niemals eine neue Kreation nur um ihrer Kreativität erfinden. Im Mittelpunkt steht immer die Schokolade. Marcolini gehört daher zu den ganz wenigen Chocolatiers der Welt, die ihre Schokolade noch wirklich selbst herstellen, statt sie bei Großhändlern zu beziehen. Nun will er auch noch die Bohnen direkt bei den Plantagenbesitzern beziehen, um sich unabhängig von den Händlern zu machen und die bestmögliche Qualität zu erzielen. Dazu reist er in Länder wie Madagaskar und zahlt den Produzenten auch das Doppelte des Marktpreises. (Text: rbb)
  • Wales, ein grüner Landzipfel weit im Westen Großbritanniens. Elf Millionen Schafe gibt es hier und die weltbesten Hütehunde: die Border Collies. Schaffarmer Nigel Watkins trainiert seine Hunde für die Hütehunde-Weltmeisterschaft. Er ist amtierender Vizeweltmeister und ein Naturtalent im Führen von Hütehunden. Die diesjährige WM findet direkt vor seiner Haustür in Wales statt. Und nicht nur deshalb möchte er diesmal gewinnen. 360°- GEO Reportage. begleitet den Waliser vom Frühjahr bis zum Herbst durch den Alltag zwischen Lämmergeburt, Hundeauktion, Welpenkauf bis hin zum Wettkampf vor dem Herrensitz Newton House. (Text: WDR)
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 01.05.1989 S3
    von Franz Lazi
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 23.10.1989 S3
    von Jürgen Lodemann
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 30.10.1989 S3
    von Jürgen Lodemann
  • Myanmar, besser bekannt unter dem Namen Burma, ist ein Land, in dem die Zeit Blei an den Füßen zu haben scheint, so gemächlich zieht der so genannte Fortschritt ein. Myanmar ist noch voll von unverdorbenen Traditionen, religiösen Riten und farbenfrohen Bräuchen, vor allem wohl deshalb lockt es Filmemacher aus aller Welt in dieses fernöstliche Land – so auch Edy Klein, der das erste Mal burmesischen Boden 1962 in Rangun betrat. Seither besuchte er Myanmar schon zehnmal. Dabei lernte er es immer besser kennen. Es taten sich vorher nicht zugängliche Regionen auf. Eine der Überraschungen, die der Autor nun erlebte, ist ein besonders schönes Fest des Intha-Volkes im Inle-See. Dieses Fest, das fast drei Wochen lang gefeiert wird, beginnt und endet in der Phaung Daw U-Pagode im Dorf Ywama, in der fünf Buddhafiguren stehen. Sie wurden im Lauf der Jahrhunderte derart mit Goldplättchen überzogen, dass sie nur noch unförmige Gebilde sind. Gläubige Buddhisten haben so viel Gold an ihnen abgerieben, dass von ihrer ursprünglichen Gestalt nichts mehr zu sehen ist. Einmal im Jahr werden sie auf eine Prunkbarke verladen und über den See von Dorf zu Dorf, von Pagode zu Pagode gezogen, so dass die wichtigsten Tempel sie wenigstens einmal über Nacht beherbergen können. Benannt ist das Hintha-Schiff nach dem mythischen Vogel, der Gesundheit, Wohlstand und Erfolg garantieren soll; ihm ist die kostbare Fracht anvertraut. Bewegt wird es von sechzehn Langbooten, in denen je 80 bis 100 Einbeinruderer stehen, die das Paddel mit einem Bein umschlingen und kraftvoll die Wellen teilen. So fährt die lange Kolonne während 18 Tagen von Tempel zu Tempel, bis Buddha, der „Erleuchtete“, wieder an seinem angestammten Platz angelangt ist. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 24.01.2001 Südwest Fernsehen
    von Edy Klein
  • Deutsche TV-Premiere Mi. 28.06.2000 Südwest Fernsehen
    von Doris Kubisch
  • Deutsche TV-Premiere Mi. 17.06.1998 S3
    von Petra Spamer-Riether
  • Wolfram Schiebener und sein Team begleiten eine Expedition in den nahezu unerforschten Nordwesten des Sudans. Die beteiligten Wissenschaftler müssen 3000 km überwinden, sich durch tückische Dünenfelder kämpfen und einen Zusammenstoß mit Bewaffneten überstehen. Sie stoßen aber auch auf überraschende archäologische Funde und gewinnen erstaunliche Erkenntnisse über die ökologischen Veränderungen dieses Teils der Sahara in den vergangenen Jahrtausenden. (Text: rbb)
  • „Wenn Weiden zu Wüsten werden“ – und Wissenschaftler zu Abenteurern, dann spüren Archäologen, Geologen, Ethnologen, Botaniker und Geografen der Frage nach, welche Einflüsse die dramatischen Veränderungen in den großen Wüstengebieten Afrikas verursachen und wie man damit umgehen kann. Diese Art der Forschung in der Sahara im Nordosten und in der Namib im Südwesten – bringt die Beteiligten physisch und psychisch in Extremsituationen, die die Zuschauer hautnah miterleben können. Mit seinem Dreiteiler dokumentiert Wolfram Schiebener ein wissenschaftliches Großprojekt. (Text: WDR)
  • „Wenn Weiden zu Wüsten werden“ – und Wissenschaftler zu Abenteurern, dann spüren Archäologen, Geologen, Ethnologen, Botaniker und Geografen der Frage nach, welche Einflüsse die dramatischen Veränderungen in den großen Wüstengebieten Afrikas verursachen und wie man damit umgehen kann. Diese Art der Forschung in der Sahara im Nordosten und in der Namib im Südwesten – bringt die Beteiligten physisch und psychisch in Extremsituationen, die die Zuschauer hautnah miterleben können. (Text: WDR)
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 30.10.1982 S3
    von Anna Soehring
  • 45 Min.
    Im Norden Westaustraliens sind nur Hauptstraßen geteert. Staubstraßen sind nach Regen schwer befahrbar.
    Rote Felsen, wildes Outback, es ist eine weite, karge Fläche, über der die Sonne erbarmungslos brennt. Westaustralien ist eine der ältesten Landschaften der Erde mit lebensfeindlichen und entbehrungsreichen Bedingungen. Große Gebiete sind unbesiedelt. Wer hier von einem Ort zum anderen will, sollte gut vorbereitet sein. Es gibt zwar Straßen, aber die wenigsten sind befestigt und als solche erkennbar. In der Trockenzeit entladen sich tropische Gewitter, die zu verheerenden Bränden führen. Vor allem die großen Wälder im Südosten Westaustraliens brennen wie Zunder. Tayla Asplund und ihre Kolleginnen und Kollegen sind im Einsatz, um das Schlimmste zu verhindern. Sie arbeiten für die Feuerwehr der Naturschutzbehörde Parks and Wildlife. Das heiße, staubige Herz Westaustraliens ist die Pilbara. Mittendrin liegt der Karijini Nationalpark mit seinen Schluchten. Hierher zieht es ein internationales Team von Geologen. Ihre Expedition soll ihnen Antworten auf den Ursprung allen Lebens auf dem Planeten Erde geben. Yarrie Station heißt die Rinderfarm von Annabelle Coppin. Einmal im Jahr gibt es eine Art Inventur, das sogenannte mustering. Dafür müssen 5000 Rinder auf einer Fläche so groß wie Schleswig- Holstein zusammengetrieben, gezählt und gewogen werden. Ein Knochenjob, bei dem Annabelle am liebsten mit Frauen zusammenarbeitet. Sie dirigiert im Helikopter aus der Luft, ihre Mitarbeiterinnen treiben die Rinder am Boden mit Pferden zusammen. In einer Schlucht am Südrand der Kimberleys leben viele Süßwasserkrokodile. Sie haben keine natürlichen Feinde. Der Mensch hat das geändert. Er wollte eine Käferplage mit den giftigen Agakröten bekämpfen. Das hat nicht funktioniert, und nun breiten die giftigen Kröten sich ungebremst aus. Für die Süßwasserkrokodile ein tödlicher Leckerbissen. Jetzt gibt es ein Trainingsprogramm für die Raubtiere. Sie sollen lernen, sich auf andere Beute zu konzentrieren. Die Aborigines kommen nur zu besonderen Anlässen zusammen. In Australien heißen diese Zusammenkünfte der Ureinwohner Corroboree, sie sind eine Mischung aus Tanz, Gedenken an die Ahnen und einem Festmahl. In den Kimberleys nennen die Familienclans dies auch Junba. Hier wird den Jüngeren beigebracht, wie man die Corroborees richtig singt. Das dürfen nur die Stammesältesten. Niemand hat die Lieder aufgeschrieben. Deshalb müssen sie ständig wiederholt werden, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Die Aborigines glauben, dass die Corroborees das ganze Land am Leben halten. (Text: NDR)
  • Westray gehört zu den Orkney-Inseln nördlich von Schottland. An den rauen Felsen des kleinen Eilands brechen sich die Wellen von Nordsee und Atlantik. Schon die Wikinger errichteten hier einen wichtigen Stützpunkt. Lange Zeit war der kleine Hafen ein wichtiger Ausgangspunkt für die Fischerei. Im Nordatlantik wurden Kabeljau und Schellfisch gefangen. Aber die großen Schleppnetzfischer aus Osteuropa und Spanien haben alles leer gefischt und so die einst blühende Fischindustrie auf der Insel zerstört. Heute leben die 600 Einwohner hauptsächlich von Landwirtschaft und Tourismus. Angelockt werden die Besucher von den über hunderttausend Vögeln, die an den kilometerlangen Klippen nisten, und der geheimnisvollen Burg. Aber für die Schönheit der Natur haben die Einheimischen kaum Zeit. Dafür ist ihr Alltag zu hart. Wie der aussieht, schildern ein Fischer, Landwirte und ein Touristenführer, der zum Überleben noch weitere sechs Jobs braucht. Aber auch „Zugewanderte“ wie die Postbotin, die nebenbei die alte Tradition des Strohstuhlflechtens weiterführt, und ein Rentner, der eine alternative Energieversorgung aufbaut, zeigen: Nur ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl ermöglicht das Überleben auf Westray. (Text: ARD-alpha)
  • Im Oktober 2007 bricht eine Expedition auf in ein Gebiet der westlichen Sahara, das man wegen seiner ungewöhnlichen Geschichte als „vergessene Wüste“ bezeichnen kann. Es ist eine menschenleere Region voller ungelöster Rätsel und bizarrer Orte, die keiner Fernsehkamera bisher zugänglich war. (Text: WDR)
  • Deutsche TV-Premiere Mi. 24.03.1993 S3
    von Ingrid Kummels und Manfred Schäfer
  • Sie ist ein menschenfressender Mythos: 500 Jahre lang haben Menschen versucht, eine Passage durch die kanadische Arktis zu finden, um den zeitraubenden Seeweg nach Asien zu verkürzen. Hunderte von Seeleuten kamen dabei ums Leben; das tragische Schicksal wagemutiger Expeditionen wie der John Franklins in den Jahren 1845⁠–⁠1848 hat die gesamte damalige Welt bewegt. (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.12.2005 Südwest Fernsehen
    von Gunther Scholz
  • Der Seeweg durch die kanadische Arktis stellt selbst für Arved Fuchs, den Kapitän der „Dagmar Aaen“ und Bezwinger des Nord- und Südpols, eine Herausforderung dar: Im Jahr zuvor musste er mit seinem Schiff umdrehen, nachdem ihn erst ein Eisbrecher aus dem Eis befreien konnte. (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere So. 11.12.2005 Südwest Fernsehen
    von Gunther Scholz

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