• Folge 4 (47 Min.)
    Udo Lattek (Rafael Stachowiak) wechselt Paul Breitner ein – Bild: RTL /​ Frank Dicks
    Udo Lattek (Rafael Stachowiak) wechselt Paul Breitner ein
    Breitner verkörpert das Gegenteil vom eleganten Beckenbauer. Er ist der einzige Sohn eines Verwaltungsbeamten. Er will von Tag eins an am Denkmal Beckenbauer rütteln, er wird zum Herausforderer, zum Revoluzzer. Breitner ist selbst Herausforderungen gewohnt, und er nimmt sie an, egal, was kommt. Ein Kämpfer, wie ihn die Mannschaft bis dato noch nicht hatte. Er wuchs unter einem strengen Vater auf, er hat Rückenprobleme und sieht nicht gut, aber das ist ihm egal. Dann muss er eben härter trainieren als die anderen. Er beißt sich durch, auch als ihn die Bundeswehr einzieht und er viele Trainingseinheiten und wichtige Spiele bei den Bayern verpasst. Aber Breitner gibt nicht auf und hält dabei zu keiner Zeit mit seiner Meinung hinterm Berg. Im zweiten Neuzugang der Saison, Uli Hoeneß, findet er einen kongenialen Partner. So unterschiedlich die beiden auch sind, hier der politisch links orientierte Paul, dort der geschäftstüchtige CSU-Wähler Uli, sie sind gute Freunde und nehmen sich nicht weniger vor, als den FC Bayern zu revolutionieren. Das sorgt vor allem mit der Achse Maier-Müller-Beckenbauer für Reibung und Zündstoff, wird aber durch die immer größeren Erfolge zunächst kompensiert. Man muss zusammenhalten. Aus der Truppe der Freunde wird eine Zweckgemeinschaft. Bis Breitner es zu weit treibt und die Geschäftsführung um Schwan und Neudecker gegen sich aufbringt und sich bald mit einem drohenden Rauswurf konfrontiert sieht. Schließlich ist es aber seine Unverzichtbarkeit als erstklassiger Verteidiger, die dafür sorgt, dass sich die Mannschaft auf die Seite ihres streitbaren Mitspielers stellt. Noch einmal hat der Teamgeist gesiegt. Breitner darf bleiben – und wird bald ein Garant für die sportlichen Erfolge. (Text: RTL)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 18.11.2023 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere So. 06.09.2026 Sky Showcase HD
  • Folge 5 (46 Min.)
    Brigitte (Leonie Brill) und Franz sehen ein Olympia-Spiel
    Uli Hoeneß rüttelt weiter an der romantischen Ursprungsidee von den elf Freunden, die füreinander einstehen und gemeinsam durch dick und dünn gehen. Hoeneß denkt groß, größer noch als Manager Schwan. Der „schnellste Stürmer Europas“ ahnt, dass im Fußball ein Geschäft schlummert, das sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat. Als Sohn eines Metzgers hat er früh gelernt, was es bedeutet, eine optimale Gewinnspanne zu erwirtschaften. Dieses Know-How kommt ihm als Fußballprofi nun zugute: Er organisiert Autogrammstunden, Homestorys und Werbeverträge, und zwar nicht nur für sich, sondern auch für seine Mitspieler, allen voran Paul Breitner. Das kommt nicht bei allen gut an, vor allem Franz Beckenbauer stört sich am unternehmerischen Ehrgeiz seines Mannschaftskameraden. Dabei ist Hoeneß gar nicht der pure Kapitalist, den viele in ihm sehen wollen: Einer seiner Träume ist es, bei den Olympischen Spielen 1972 in seiner Wahlheimat München für die BRD aufzulaufen und die Goldmedaille zu gewinnen. Doch als kurz vor dem vorentscheidenden Spiel gegen Ungarn ein palästinensisches Terrorkommando elf israelische Sportler in Geiselhaft nimmt und zwei tötet, wird der Traum auf schreckliche Weise überschattet. Aber Hoeneß lässt sich nicht unterkriegen: Im Europacup-Finale gegen Atletico Madrid zeigt er es allen Kritikern, macht das Spiel seines Lebens und schießt den FC Bayern auf den Thron Europas. Was fehlt? Der Weltmeistertitel. (Text: RTL)
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  • Folge 6 (46 Min.)
    Trainer Helmut Schön (Martin Brambach) redet Klartext
    Unter der Leitung von Bundestrainer Helmut Schön fahren die fünf Super-Bayern zur WM im eigenen Land. Ergänzt durch die Top-Spieler Schwarzenbeck, Vogts, Netzer, Overath und viele mehr. Doch der Favorit für das Turnier ist nicht die BRD, sondern die Niederlande mit ihrem „Fußball total“ und ihrem Superstar Johan Cruyff. Zusätzlich ist das Klima innerhalb der deutschen Mannschaft alles andere als gut: Die Bayern sind sich untereinander nicht mehr grün, außerdem hat man herausgefunden, dass Italiener und Holländer wesentlich höhere Prämien erhalten als der DFB zahlen will. Von Idealismus oder dem Stolz für Deutschland zu spielen, ist auf einmal fast nichts mehr zu bemerken, es geht ums Geld. Es kommt schließlich zum Eklat, die Spieler drohen mit Abreise – die erst im letzten Augenblick verhindert werden kann. Und auch sportlich knirscht es gewaltig. Die Mannschaft unter Führung von Kapitän Beckenbauer tut sich schwer und wird vom eigenen Publikum ausgepfiffen. Der Tiefpunkt ist das 0:1 gegen die DDR. In der darauffolgenden „Nacht von Malente“ fliegen die Fetzen, bis in die frühen Morgenstunden wird diskutiert. Alles steht auf dem Spiel, und ein letztes, entscheidendes Mal stellt sich die Frage: Wird es diesen so unterschiedlichen Charakteren gelingen, ihre persönlichen Bedürfnisse hintenanzustellen, für das große, gemeinsame Ziel? Oder zerbrechen sie an ihren Egos? Alles kommt auf den Tisch, spät in der Nacht einigen sie sich endlich und schwören sich aufeinander ein. Und danach läuft es. Die Mannschaft spielt sich bis ins Finale und triff dort – natürlich – auf die Niederlande. Hier nun schlägt die große Stunde unserer fünf Helden: Sie alle haben einen wesentlichen Anteil am Sieg, Müller schießt das entscheidende Tor und Deutschland wird Weltmeister. Und doch haben sich nicht alle Konflikte in Wohlgefallen aufgelöst: Müller und Breitner verkünden noch in der gleichen Nacht ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Und auch beim FC Bayern steht nun eine schwere Saison bevor … (Text: RTL)
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