Ein Käfig voller Helden
    USA 1965–1971 (Hogan’s Heroes)
    Deutsche ErstausstrahlungSat.1Original-ErstausstrahlungCBS (Englisch)
    Titel bei Sat.1-Ausstrahlung: Stacheldraht und Fersengeld
    Colonel Hogan und seine Jungs sind Kriegsgefangene im „Stalag 13“, Deutschlands „härtestem“ Gefangenenlager und die beste Spionagetruppe im Dienst der Alliierten. Hier ist nichts ernst gemeint und Hogan und seine Männer (im Original „Hogan’s Heroes“) machen Lagerleiter Oberst Klink (Sachse mit nicht übermäßigen IQ) und Feldwebel Schulz (Bayer, der gerne isst, sich aber aus dem Krieg heraushalten würde – Lieblingszitat: „Ich seh’ nichts, ich hör’ nichts“) das Leben schwer. Aber sie sorgen auch dafür, dass ihren deutschen Freunden nichts passiert. Viele Anspielungen auf den Krieg machen die Serie unterhaltsam, denn sie will nicht ernst über den Krieg herziehen sondern unterhalten, und das schafft sie sehr gut. (Text: dj thori)

    Ein Käfig voller Helden auf DVD & Blu-ray

    Ein Käfig voller Helden – Streams & Sendetermine

    Ein Käfig voller Helden – Community

    • (geb. 2000) am

      Ja, es geht ab und zu mal etwas durcheinander! Vielleicht hat der Lehrling die falsche Filmrolle aus dem Keller geholt. Da kam z.B. die Schwarz-Weiß-Folge, in der Carter erst dazukommt, noch im Rang eines Lieutenant.
    • (geb. 1976) am

      Fernsehserien.de ist super! Auch im Bezug auf "Ein Käfig voller Helden"!!


      Nur eine klitzekleine Kritik...am Freitag lief auf Nitro nicht die elfte Folge der sechsten Staffel ("Kapitulieren Sie!"), sondern regulär die zweite Folge der Premierenstaffel "Operation "Tiger"". Ansonsten eine tolle Internetseite!
    • am

      es ist schön endlich mal etwas zu sehen was an der Realität vorbei geht - sehr entspannend - Märchen sind auch an der Realität vorbei und 90 % anderer Serien erst recht.
      Wenn du nur Dokus sehen möchtest dann tu das doch und lass Comedy Serien einfach da wo sie sind: in der Entspannungsschublade für von der Realität gestressten Menschen ;)
    • (geb. 1986) am

      Das ist 112. Keine Sandkastenspiele! (Klink’s Old Flame)Staffel 4, Folge 20 (25 Min.)
    • (geb. 1960) am

      Falls du es noch nicht gemerkt hast, Ein Käfig voller Helden ist eine Comedy-Show. Das sächsisch und bayerisch und auch die flapsigen Sprüche sind eine Erfindung der deutschen Synchronisation. Im original gibt es auch keine Frau Kalinke. Hogan und seine Männer leben seit einigen Jahren im Kriegsgefangenenlager, also mussten sie zwangsläufig die deutsche Sprache lernen. Das es immer Winter war liegt daran, dass es billiger war, als das Camp an die verschieden Jahreszeiten anzupassen.

    Ein Käfig voller Helden – News

    Cast & Crew

    Dies & das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):168 tlg. US Sitcom von Bernard Fein und Albert S. Ruddy („Hogan’s Heroes“; 1965–1971).
    Im deutschen Kriegsgefangenenlager Stalag 13 bei Hammelburg sitzt während des Zweiten Weltkriegs eine Gruppe Alliierter ein, die ihren Scherz mit den Nazis treiben und deren Autorität und im Wortsinn sogar die Baracke untergraben. Im eigentlich kargen Lager haben sie sich heimlich unterirdisch ein Dampfbad, Werkstätten, einen Friseursalon und anderen Luxus eingerichtet. Der amerikanische Colonel Robert Hogan (Bob Crane), Koch und Allroundtalent Corporal Louis LeBeau (Robert Clary), der Dieb Corporal Peter Newkirk (Richard Dawson), der Elektriker Sgt. James „Kinch“ Kinchloe (Ivan Dixon) und der Sprengstoffexperte Sgt. Andrew J. Carter (Larry Hovis) sind dem Lagerkommandanten Wilhelm Klink (Werner Klemperer), dem tumben Feldwebel Hans Schultz (John Banner) sowie Luftwaffengeneral Burkhalter (Leon Askin) und Major Hochstetter (Howard Caine) haushoch überlegen.
    So verhelfen sie immer wieder Gefangenen zur Flucht und geben Informationen an die alliierten Verbündeten weiter. Deshalb verlassen sie das Lager auch nicht, was sie jederzeit könnten. Nur Finch geht eines Tages, und Sgt. Richard Baker (Kenneth Washinton) kommt neu hinein. Klinks Sekretärin ist anfangs Helga (Cynthia Lynn) und dann Hilda (Sigrid Valdis).
    Die Autoren Fein und Ruddy wollten ihre Serie ursprünglich in einem normalen Gefängnis spielen lassen, das US Fernsehen hatte jedoch Bedenken, Kriminelle als Sympathieträger zu zeigen, und verlegte die Comedy in den Zweiten Weltkrieg. Das wiederum fand das deutsche Fernsehen in den 60er Jahren noch nicht lustig, und so musste erst das Privatfernsehen kommen, das die Sitcom 30 Jahre später dann auch den deutschen Zuschauern gönnte. Kabel 1 zeigte alle Folgen der Serie, 24 Folgen hatte Sat.1 zwei Jahre zuvor bereits in anderer Synchronisation unter dem Titel Stacheldraht und Fersengeld gesendet.
    Einer der zunächst für die Rolle des Hogan vorgesehenen Kandidaten war Walter Matthau, der jedoch nach Ansicht des Produktionsleiters für komische Rollen völlig ungeeignet war. Bob Crane, der die Rolle stattdessen bekam, machte einige Jahre später durch seine Sexsucht Schlagzeilen und vor allem dadurch, dass er seine Eskapaden auf Video festhielt und wohl in diesem Zusammenhang 1978 in einem Motel ermordet wurde. Der Fall wurde nie aufgeklärt, aber 2002 verfilmt. Greg Kinnear spielte in „Auto Focus“ die Rolle des Bob Crane.

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