2026
Crime Factories: Die Scamming-Mafia
Folge 92 (30 Min.)
Zuerst scheint es harmloser Online-Flirt – dahinter lauert eine milliardenschwere Betrugs-Industrie. Die Opfer in Europa verlieren ihr Geld, und in Asien bangen die Betrüger um ihr Leben.Bild: ZDF und finallyZuerst scheint es harmloser Online-Flirt – dahinter lauert eine milliardenschwere Betrugs-Industrie. Die Opfer in Europa verlieren ihr Geld, und in Asien bangen die Betrüger um ihr Leben. Es beginnt mit Nachrichten auf Instagram, Tinder oder LinkedIn, entwickelt sich zu einem vertrauensvollen Chat – bis dann eine „unschlagbare“ Anlageidee ins Spiel kommt. Diese neue, globale Betrugsmasche nennt sich „Pig Butchering“. Für die ZDF-Dokureihe „Die Spur“ gehen die Reporter Lucas Eiler und Sebastian Galle den Fragen nach: Wer steckt hinter diesem Milliardenbetrug? Wie funktioniert die Maschinerie? Und warum ist sie so schwer zu stoppen? „Die Spur“ bekommt Einblicke in die Handbücher der Betrüger, die methodisch vorgehen, um Vertrauen aufzubauen.„Die perfekte Anleitung zum Scam“, erklärt Muriel Frank von der Universität Luxemburg. Sie hat das System gemeinsam mit ihren Kollegen Pol Hölzmer und Ayse Nur Asyali wissenschaftlich untersucht. Die Summen sind enorm hoch: Stefan Müller (Name geändert) aus München wurde auf einer vermeintlichen Anlageplattform um 250.000 Euro betrogen. Er ist nicht der einzige, der so viel Geld verloren hat. Die Spur führt zu einer riesigen Betrugs-Industrie in Asien, in der Milliarden umgesetzt werden. In sogenannten Scam-Zentren in Myanmar, Kambodscha und Laos werden Menschen gezwungen, ihre Opfer zu betrügen. Zwangsarbeit, Folterungen und Menschenhandel sind dort an der Tagesordnung. Gezwungen zum Scam werden Menschen wie Noom (Name geändert) aus Thailand, der sich mit 16 Jahren auf eine Jobanzeige für Kundenservice meldete und stattdessen in einem Betrugszentrum landete. Dort wurde er eingesperrt, gezwungen zu betrügen. Weil er seine Zielvorgaben nicht erfüllte, wurde er gefoltert: „Sie nahmen einen Elektroschocker und schlugen auf mich ein. Ich wurde windelweich geprügelt.“ Die Vereinten Nationen beobachten mit Sorge, wie sich Betrugszentren im Südostasiatischen Raum ausbreiten: „Es ist wie ein Krebsgeschwür, das man nicht los wird“, sagt Benedikt Hofmann, stellvertretender Leiter des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in Südostasien. „Sobald man es an einer Stelle entfernt, ist es in einem anderen Bereich der Region am Wachsen.“ (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 10.12.2025 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 14.01.2026 ZDF Christliche Influencer mit rechter Agenda?
Folge 93 (30 Min.)Christfluencer bieten jungen Menschen in Krisenzeiten Halt. Doch manche verbreiten nicht nur ihren Glauben, sondern gefährliche Botschaften und Themen, die zur extremen Rechten führen. Zwei der bekanntesten Influencer sind Jasmin Friesen und Leonard Jäger. Oft geht es bei ihnen um Glaubensbotschaften oder Produkte, die sie verkaufen. Doch in ihrem Content findet sich auch die AfD, bei Jäger auch Verbindungen zu extrem rechten Kräften in den USA. Die Christfluencer-Szene ist groß und sehr unterschiedlich. Es gibt liberale und konservative Positionen, die Inhalte reichen von Lifestyle über Glaubenslehre und Musik bis hin zu politischen Positionen.Jasmin Friesens Instagram-Account folgen über 90.000 Menschen. Hier teilt die Christfluencerin ihren Alltag und Glauben und sie betreibt einen Shop, verkauft etwa Bibeln, Schmuck oder Kalender. In ihrem Podcast trifft sie klare Aussagen über ihren Glauben und sagt, dass sie lieber gar nicht gläubig als liberal-progressiv gläubig wäre. Friesen positioniert sich immer wieder klar, etwa gegen Abtreibung und für klassische Geschlechterrollen und Frauenbilder. Homosexualität, sagt sie in ihrem Podcast, entspreche nicht Gottes Ordnung. Immer wieder betont sie, sie sei nicht politisch. Doch gleichzeitig überschneiden sich manche ihrer Themen mit denen von Rechtspopulisten. Nicht nur Friesens Posts sehen sich die Autoren Angela Giese und Felix Wolf genauer an, auch ihre Verbindungen. Dabei fällt die zu Leonard Jäger besonders auf. Immer wieder kollaborieren die beiden Influencer. Der Content von Jäger, alias „Ketzer der Neuzeit“, sieht anders aus als der von Friesen. In vielen seiner Videos geht er auf linke Demonstrationen und sucht das Gespräch. Wie er einige dieser Treffen dann darstelle, nennen Kritiker manipulativ. Oder er spricht mit Gästen in seinem Podcast-Studio. Erst jüngst mit einem Freikirchen-Pastor, der 2023 in einem Video sagte, von den großen Parteien sei die einzige, „die ein Christ überhaupt wählen kann, die AfD“. Außerdem sind in einigen von Jägers Videos hochrangige Vertreter der AfD zu sehen. Zu Parteichefin Alice Weidel sagte er kurz vor der Bundestagswahl 2025 am Ende eines Interviews: „Gottes Segen und ich drücke die Daumen, dass das was wird mit der Wahl.“ Der Theologe Dr. Hans-Ulrich Probst forscht zur religiösen Rechten und kritisiert an Jäger: „Er bringt ein Programm zur Geltung, das vielleicht nicht offensichtlich Parteiwerbung ist, aber die Themen, die er bespielt, leisten natürlich einer Ideologie der extremen Rechten und der AfD Vorschub.“ „Die Spur“ beleuchtet auch Jägers Kontakte, die bis in die USA reichen und ihn sogar in das direkte Umfeld von Donald Trump brachten. Dabei findet das Autorenteam Verbindungen zu US-Organisationen, die auch in Europa versuchen, eine radikal-religiöse Agenda voranzutreiben. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 28.01.2026 ZDF Klinik statt Knast
Folge 94 (30 Min.)Im Maßregelvollzug sollen psychisch kranke Straftäter Hilfe und Therapie erhalten. Doch viele Kliniken sind überbelegt und haben zu wenig Personal. Das hat teils gefährliche Folgen. Etwa 13.000 Menschen befinden sich im hoch gesicherten Maßregelvollzug. Mitunter müssen schwierige Patienten isoliert werden. In Zusammenarbeit mit FragDenStaat findet „Die Spur“ heraus: 2024 lebten mehrere Tausend Menschen über Tage in Einzelunterbringung. Zu viele Patienten und zu wenig Personal – der Maßregelvollzug ist überlastet. Besonders schlimm ist es in Berlin: Dort sind 27 Prozent der Stellen nicht besetzt.In Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind es rund zehn Prozent. In Baden-Württemberg knapp vier Prozent. Der Grund sei vielerorts der Fachkräftemangel, heißt es aus den Ländern. Die offenen Stellen seien ausgeschrieben – mitunter liefen Dauerausschreibungen. Die Leidtragenden sind Mitarbeitende und Patienten: Im Schnitt alle anderthalb Wochen greift im Berliner Maßregelvollzug ein Patient einen anderen Patienten oder Mitarbeitende an. So geht es aus Unterlagen hervor, die FragDenStaat über das Informationsfreiheitsgesetz erhalten hat. Und es bedeutet auch: Therapieangebote fallen aus. Täterinnen und Täter, die eine psychische Krankheit oder Sucht zu einer schweren Straftat trieb, können so nur schwer wieder auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden. Bei einer Gefängnisstrafe ist in der Regel das Ende bekannt, im Maßregelvollzug ist das anders. Dort entscheidet zuerst der Therapieerfolg und dann die verfügbaren Plätze in offeneren Einrichtungen, ob ein Mensch gehen oder bleiben kann. Im Maßregelvollzug Viersen dauere es rund sechs Jahre, bis ein Patient vom Hochsicherheitsbereich in eine WG ziehen kann, berichtet die stellvertretende Ärztliche Direktorin Heike Guckelsberger: „Wir haben im Moment schon mit einem hohen Belegungsdruck zu tun. Das hat dazu geführt, dass wir eine Überbelegung haben von etwa zehn Patienten pro Bereich.“ Patient Marcel Göbel hat den Sportraum im Berliner Maßregelvollzug laut eigenen Angaben schon lange nicht mehr von innen gesehen: „Das Personal ist hier chronisch unterbesetzt. Und mal ehrlich, wer will denn hier arbeiten bei den Zuständen im Maßregelvollzug?“ Besserung ist kaum in Sicht, meint Marcel Göbel: „Wenn man dann mit anderen Mitpatienten spricht und hört, die sind 30, 15, 20 Jahre hier, dann bekommt man es ganz schön mit der Angst zu tun.“ (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 11.02.2026 ZDF Bad Banker: Geständnisse eines Geldwäschers
Folge 95 (45 Min.)Ali C. war Geldwäscher. Für Hamburger Drogenhändler übernahm er die Bankgeschäfte. Exklusiv erzählt Ali C. im ZDF seine Lebensgeschichte. Über ein Leben in Saus und Braus.Bild: Thomas Hamelmann / ZDFAli C. war Geldwäscher. Für Hamburger Drogenhändler übernahm er die Bankgeschäfte. Exklusiv erzählt Ali C. im ZDF seine Lebensgeschichte. Über ein Leben in Saus und Braus. Kriminelle haben ein Problem: sie erbeuten Geld, schmutziges Geld. Das muss gewaschen werden, damit es wieder investiert werden kann. Das ist ein Job für Geldwäscher. Die Polizei ist ihnen immer auf der Spur. Geldwäsche ist ein lukratives Geschäft – für den Geldwäscher und seine Auftraggeber. Drogengelder beispielsweise lassen sich nicht so ohne weiteres auf Bankkonten einzahlen.Aber es gibt Wege, sogenanntes schmutziges Geld aus dunklen Geschäften zu waschen. So lässt es sich wieder in die reguläre Wirtschaft einschleusen. Dies geschieht beispielsweise über Briefkastenfirmen, Immobilienkäufe oder Geschäfte in Kryptowährungen. Und so versuchen Geldwäscher, kriminelles Geld sauber zu bekommen: Geld wird investiert, eingezahlt und wieder ausgezahlt, aber natürlich geschieht dies alles illegal, denn Steuern beispielsweise werden nicht gezahlt. Und auch für die Geldwäscher gibt es Risiken – Geld darf nicht verloren gehen, wer glaubt, er könne fremdes Geld in die eigene Tasche wirtschaften, muss solche Vergehen unter Umständen teuer bezahlen – manchmal sogar mit seinem Leben. Weltweit werden schätzungsweise zwei bis fünf Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts gewaschen – das sind Billionen Euro pro Jahr. Der Schaden, der dadurch den öffentlichen Kassen entsteht, lässt sich nur schätzen: Es sind vermutlich Milliarden Euro, die so hintergangen werden, vermuten Experten. Geldwäsche ist in fast allen Ländern strafbar. In Deutschland regelt das Geldwäschegesetz die Prävention. Banken, Versicherungen, Immobilienmakler, Anwälte, Notare und auch Kryptowährungsanbieter müssen verdächtige Transaktionen melden. Aber die Kriminellen profitieren beispielsweise auch von der gesetzlichen Uneinheitlichkeit in Europa. So gibt aktuell 27 verschiedene Systeme in ganz Europa, mit denen Geldwäsche bekämpft wird. Das soll aber jetzt vereinheitlicht werden. Dazu hat die Europäische Union eine neue Instanz geschaffen, die „Anti-Money Laundering Authority“ kurz AMLA. Die neue Behörde soll künftig grenzüberschreitend tätig werden, um den Geldwäschern das Handwerk zu legen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.03.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 ZDF Der Sparkassen-Coup von Gelsenkirchen
Folge 96 (30 Min.)Kurz nach Weihnachten: Sechs bis sieben Männer verschaffen sich Zugang zu einer Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen, knacken mehr als 3000 Schließfächer und flüchten unerkannt. Ihre Beute: schwer zu schätzen. Möglicherweise geht sie in die Millionen. Denn in den Schließfächern lagen Bargeld, Gold und Schmuck. Dabei gingen die Täter äußerst sachkundig vor und kannten sich offensichtlich bestens in der Gelsenkirchener Sparkasse aus. Die Täter kamen über ein benachbartes Parkhaus, manipulierten Türen und arbeiteten sich in den Tresorbereich vor.Mit einer Kernbohrung durch eine dicke Betonwand gelangten sie in den Tresorraum. Es gibt auffällige Parallelen zu einem anderen Fall: Im Januar 2013 Jahr gruben Täter einen Tunnel unter einer Straße und bohrten sich in den Tresorraum der Berliner Volksbank im Stadtteil Steglitz. Michael Adamski, der damals die Ermittlungen des Landeskriminalamts Berlin leitete, sagt: „Diesen logistischen Aufwand können eigentlich nur große qualifizierte Gruppen führen. Das macht kein reisender Täter und das macht kein Alltagsdieb.“ Die Polizei hat den Fall bislang nicht aufklären können – obwohl zeitweise mehr als 100 Polizisten in der BAO Bohrer ermitteln. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter über Insiderwissen verfügt haben. Aber wie sind sie an die Informationen gekommen? „Vielleicht über Mitarbeiter von Firmen, die in dieser Sparkasse tätig waren“, sagt Polizeisprecher Thomas Nowaczyk, „oder die Täter selbst haben die Sparkasse zuvor ausgekundschaftet, die vielleicht im Vorfeld dort ein Schließfach angemietet hatten.“ Einen Mittäter aus dem Kreis der Sparkassenmitarbeiter schließt die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt aus. Doch wie konnte der Einbruch gelingen – ohne, dass jemand etwas bemerkte? Die Sparkasse steht in der Kritik: Der Tresorraum sei nicht sicher genug gewesen, sagen Experten und kritisieren, dass offenbar Körperschallmelder fehlten, die Vibrationen hätten wahrnehmen können. Für die ZDF-Dokureihe „Die Spur“ rekonstruieren die Reporter Laura Kipfelsberger und Benjamin Braun den Sparkassen-Einbruch, lassen sich einen Kernbohrer erklären und machen sich ein Bild vom Tatort in Gelsenkirchen. Und warum hatten die Täter ein so leichtes Spiel? (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.03.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 25.03.2026 ZDF Blutgold – Die Macht der Kartelle
Folge 97 (45 Min.)Polizeieinsatz gegen illegalen Goldabbau in Antioquia, Kolumbien.Bild: ZDF und sendefaehig GmbH / Christopher StöckleGold treibt die Welt an. „Die Spur“ verfolgt seinen Weg vom illegalen Abbau bis in die Auslage deutscher Juweliere und die Portfolios globaler Investoren. Wer beherrscht den Markt? Während die Preise weltweit klettern, steigt der Kolumbianer Christian in seine illegale Mine. Anbieter in Europa versuchen, mit Fairtrade-Gold solchen Abbau zu bremsen. Kann das gelingen, wenn Gold für Kolumbiens Kartelle wichtiger wird als Koks?ZDF-Autor und Kameramann Christopher Stöckle besucht abgelegenen Minen, in denen unter lebensgefährlichen Bedingungen nach Gold geschürft wird. Er trifft Kartellmitglieder, die das Gold durch ein undurchsichtiges Netzwerk von Scheinfirmen in den legalen Markt schleusen, und er zeigt die geheimen Vertriebswege, über die das „schmutzige“ Gold schließlich in den weltweiten Handel gelangt. Christopher Stöckle ist unterwegs mit Schmugglern, Minenarbeitern, Insidern. Er begleitet die Polizei bei ihrer Arbeit, um so das dunkle Geschäft hinter dem glänzenden Metall offenzulegen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 08.04.2026 ZDF White Tiger und das Sadisten-Netzwerk 764
Folge 98 (45 Min.)Pädokriminelle Täter sprechen in sozialen Medien, Messenger-Diensten und Online-Spielen gezielt verletzliche Minderjährige an.Bild: ZDFErmittler sind fassungslos: Der Fall eines Hamburger Jugendlichen führt zum Online-Netzwerk 764, in dem Minderjährige weltweit zu Selbstverletzungen, Gewalt und Mord drängen. Die Dokumentation rekonstruiert, wie Täter in sozialen Medien, Messengerdiensten und Onlinespielen Minderjährige ansprechen und sich als verständnisvolle Freunde ausgeben. Was vertraut beginnt, kann in psychischer Abhängigkeit, Erpressung und Gewalt enden. Im Online-Netzwerk 764 werden die Opfer dazu gedrängt, weitere Opfer zu rekrutieren, sich und andere massiv selbst zu schädigen, im schlimmsten Fall sogar Suizidversuche oder schwere Gewalttaten zu begehen.Das ist weit mehr als Cybergrooming. Die Gefahr ist oft nur einen Klick entfernt und lauert sowohl in speziell für Kinder entwickelten Spielen als auch auf Social-Media-Plattformen. Roblox, TikTok, Instagram & Co.können zur tödlichen Falle werden – ein vermeintlich harmloser Chat mit einer fremden Person kann Tätern die Tür ins Kinderzimmer öffnen. Gerade Heranwachsende sind anfällig für Manipulation und Erpressung. „Täter und Täterinnen gehen immer dorthin, wo sich Kinder und Jugendliche bewegen. Das liegt in der Natur der Sache“, sagt Kinderschutzexpertin Julia von Weiler. „Das Smartphone ist das ultimative Tatmittel. Ein Grund, warum viele Eltern die Bedrohung ihrer Kinder oft lange nicht bemerken.“ Die Recherche von „Die Spur“ zeigt, wie sadistische Netzwerke funktionieren: ein loses digitales Geflecht aus Tätern, Mitläufern und Nachahmern, das sich international ausdehnt und ständig neue Ableger bildet. Die Täter und Täterinnen wissen dabei genau, wie sie sich vernetzen und Spuren im digitalen Raum schnell wieder verwischen können. Weltweit ist das eine Herausforderung für Ermittlungsbehörden: „Der Grad der Verrohung, den wir da erlebt haben, der ist einfach wirklich unbeschreiblich“, berichtet der Hamburger LKA-Chef Jan Hieber. Die Dokumentation erzählt die Geschichten von Kindern und Familien, die in die Fänge von 764 geraten sind und zeigt die ganze Dimension eines Abgrunds, der Fragen für Politiker, Plattformbetreiber und Eltern aufwirft. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 29.04.2026 ZDF Folge 99
30 Min.Deutsche TV-Premiere Mi. 06.05.2026 ZDF
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