Das Institut

    Staffel 1, Folge 1–8

    • Staffel 1, Folge 1 (26 Min.)
      Gmeiner (Rainer Reiners) und Margarete (Swetlana Schönfeld) geraten aneinander. Im Hintergrund: Swantje (Antonia Bill). – Bild: NDR/BR/Alva Nowak
      Gmeiner (Rainer Reiners) und Margarete (Swetlana Schönfeld) geraten aneinander. Im Hintergrund: Swantje (Antonia Bill). – Bild: NDR/BR/Alva Nowak

      Die Serie spielt im fiktiven Land Kisbekistan: heimgesucht von Konflikten, Korruption und Cholera. Und mittendrin das Institut für deutsche Sprache und Kultur: Tafeln mit unregelmäßigen Verben, Neuschwanstein-Poster und Goethe-Büsten – eine deutsche Oase im trockenen Zentralasien. Sechs Kulturkrieger schlagen sich hier durch den lebensgefährlichen Alltag und treten mal in interkulturelle Fettnäpfchen, mal in sowjetische Landminen. Und an schlechten Tagen in beides.

      Es ist der letzte Tag der Praktikantin, und Dr. Eckart schwant, dass Swantjes Praktikumsbericht ein schlechtes Licht auf das Institut werfen wird. Also weist sie Titus an, Swantjes Rechner zu durchforsten und den Bericht zu löschen. Swantje soll in der Zwischenzeit Dienst auf dem Hof schieben, wo Margarete und Gmeiner missgelaunt den Tag der Deutschen Einheit ausrichten. Es gibt ein Glücksrad, halales Naschwerk und eine undichte Hüpfburg. Besucher gibt es eher wenige: Die Kisbeken interessieren sich höchstens fürs Gratis-Penicillin, aber ganz sicher nicht für die Deutsche Einheit. Unterdessen fällt einer von Jördis’ Sprachschülern durch die Prüfung. Damit er doch noch an sein ersehntes Deutsch-Zertifikat A1 kommt, überredet ihn die mitfühlende Jördis zu einer fingierten Geiselnahme. Doch da hat sie die Rechnung ohne Dr. Eckart gemacht, die nicht mit Terroristen verhandelt – vor allem aber ohne Haschim, der sich nun berufen fühlt, seinen Schwarm aus der Gewalt des bösartigen Geiselnehmers zu befreien … (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.01.2018 BR Fernsehen
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
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    • Staffel 1, Folge 2 (26 Min.)
      Jördis (Nadja Bobyleva) liest Kindern der Deutschen Schule in Kallalabad ein Märchen vor. – Bild: NDR/BR/Daniela Incoronato
      Jördis (Nadja Bobyleva) liest Kindern der Deutschen Schule in Kallalabad ein Märchen vor. – Bild: NDR/BR/Daniela Incoronato

      Herr Gmeiner hat einem Mullah den kopflosen Kadaver einer Ziege versprochen. Dr. Eckart hat dem Roten Kreuz sechs Liter Blut versprochen. Es geht ans Eingemachte. Während Dr. Eckart mit Assistenzarzt Haschim an Titus zu scheitern droht (er hat panische Angst vor Spritzen und Blut und entzieht sich dem Aderlass daher), sieht sich Gmeiner außerstande, den institutseigenen Ziegenbock zu schlachten. Die Drecksarbeit muss jemand Hartgesotteneres übernehmen: Margarete. Die herzlose Bibliothekarin greift zu Hammer, Sichel und Taser. Am Ende fliehen beide – Titus und die Ziege – vor ihren Häschern kreuz und quer durchs Institut – und diverse Male auch durch den deutschen Märchenwald, der im Foyer aufgebaut ist. Hier unterrichtet Jördis eine Klasse kisbekischer Mädchen in Grimms Märchen. Die Fabel vom Wolf und den sieben Geißlein bekommt im Durcheinander allerdings einen düsteren Einschlag: Am Ende sind sechs der Mädchen traumatisiert und das siebte getasert. (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.01.2018 BR Fernsehen
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
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    • Staffel 1, Folge 3 (26 Min.)
      Dr. Eckart (Christina Große), Titus (Robert Stadlober), Jördis (Nadja Bobyleva) bemühen sich um Fassung während Haschim (nicht im Bild) eben diese zu verlieren scheint. – Bild: NDR/BR/Alva Nowak
      Dr. Eckart (Christina Große), Titus (Robert Stadlober), Jördis (Nadja Bobyleva) bemühen sich um Fassung während Haschim (nicht im Bild) eben diese zu verlieren scheint. – Bild: NDR/BR/Alva Nowak

      Titus inszeniert Nathan der Weise mit kisbekischen Laien und bekommt kurz vor der Premiere die Anweisung, Hinweise zu Seife, Sexualhygiene und Malariaprophylaxe ins Stück einzubinden: ein Sponsoring vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Regisseur ist außer sich über diesen hygienischen Affront – Dixi-Klos im „Nathan“! – und verweigert sich. Das allerdings auch nur so lange, bis ihm Haschim und Jördis klarmachen, wie schlimm es um die Gesundheit der Kisbeken bestellt ist. Gmeiner ist es nach langem Streben endlich gelungen, Margarete ein Dienstvergehen nachzuweisen, und Dr. Eckart folgt seiner Aufforderung, die Bibliothekarin deshalb fristlos zu entlassen. Margarete ist am Boden zerstört. Gmeiner jubelt – aber sein Jubel bekommt umgehend einen Dämpfer: Wenn Margarete fort ist, soll künftig er die Bibliothek leiten. Und dazu sieht er sich nicht imstande. Also rudert er volle Kraft zurück und setzt alle Hebel in Bewegung, um seine Erzfeindin doch noch am Institut zu halten. (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 04.01.2018 BR Fernsehen
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
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    • Staffel 1, Folge 4 (26 Min.)
      Jördis (Nadja Bobyleva), Haschim (Omar El-Saeidi), Titus (Robert Stadlober), Margarete (Swetlana Schönfeld) sind sich etwas unsicher, wer diese Woche mit Maskottchen-Dienst hat. – Bild: NDR/BR/Daniela Incoronato
      Jördis (Nadja Bobyleva), Haschim (Omar El-Saeidi), Titus (Robert Stadlober), Margarete (Swetlana Schönfeld) sind sich etwas unsicher, wer diese Woche mit Maskottchen-Dienst hat. – Bild: NDR/BR/Daniela Incoronato

      Bei den kisbekischen Kommunalwahlen stellt sich das Institut als Wahllokal zur Verfügung. Haschim will diese einmalige Chance nutzen, die Wahl in seinem Sinne zu manipulieren: Einer der Kandidaten ist ein ehemaliger Warlord, der Haschims Eltern auf dem Gewissen hat. Bei den kisbekischen Kommunalwahlen stellt sich das Institut als Wahllokal zur Verfügung. Haschim will diese einmalige Chance nutzen, die Wahl in seinem Sinne zu manipulieren: Einer der Kandidaten ist ein ehemaliger Warlord, der Haschims Eltern auf dem Gewissen hat. Mithilfe von Jördis und Margarete kapert er die Wahlurne, um alle missliebig angekreuzten Stimmzettel zu vernichten. Pikanterweise wird Dr. Eckart zur gleichen Zeit von einer OSZE-Beobachterin genötigt, Stimmen für den Ex-Warlord zu fälschen. Andernfalls würde das Institut dichtgemacht. Mit Titus’ Unterstützung steigt jetzt also auch die Institutsleiterin in die Wahlfälschung ein. Lange Zeit weiß keine Seite von den Aktivitäten der anderen – man wundert sich nur, warum die Urne nie an ihrem Platz ist, und warum die Stimmzettel ständig ausgetauscht werden. Bis kurz vor Schließung der Wahllokale nimmt allein Herr Gmeiner nichts von alledem wahr. Doch als er endlich dahinterkommt, nimmt er sich fest vor, der Demokratie wieder auf die Beine zu helfen. Die Serie spielt im fiktiven Land Kisbekistan: heimgesucht von Konflikten, Korruption und Cholera. Und mittendrin das Institut für deutsche Sprache und Kultur: Tafeln mit unregelmäßigen Verben, Neuschwanstein-Poster und Goethe-Büsten – eine deutsche Oase im trockenen Zentralasien. Sechs Kulturkrieger schlagen sich hier durch den lebensgefährlichen Alltag und treten mal in interkulturelle Fettnäpfchen, mal in sowjetische Landminen. Und an schlechten Tagen in beides. (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.01.2018 BR Fernsehen
      Offizieller Kinostart: Sa 28.10.2017 (Seriencamp Festival)
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
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    • Staffel 1, Folge 5 (26 Min.)
      Die Mitarbeiter des Sprach- und Kulturinstitutes werden zu Geiseln eines kisbekischen Warlords. Von links: Dr. Eckart (Christina Grosse), Gmeiner (Rainer Reiners), Haschim (Omar El-Saeidi), Jördis (Nadja Bobyleva), Titus (Robert Stadlober) und Margarete (Swetlana Schönfeld). – Bild: BR/Alva Nowak
      Die Mitarbeiter des Sprach- und Kulturinstitutes werden zu Geiseln eines kisbekischen Warlords. Von links: Dr. Eckart (Christina Grosse), Gmeiner (Rainer Reiners), Haschim (Omar El-Saeidi), Jördis (Nadja Bobyleva), Titus (Robert Stadlober) und Margarete (Swetlana Schönfeld). – Bild: BR/Alva Nowak

      Ein kisbekischer Warlord und seine Gefolgsleute stürmen das Deutsche Sprach- und Kulturinstitut Kallalabad und nehmen die Belegschaft als Geiseln. Ein kisbekischer Warlord und seine Gefolgsleute stürmen das Deutsche Sprach- und Kulturinstitut Kallalabad und nehmen die Belegschaft als Geiseln. Der Taliban möchte die Deutschen kennenlernen, ihre Sprache, ihre Gepflogenheiten und ihre Schwächen – um gezielter und informierter gegen die Bundeswehr-Schutztruppen vorgehen zu können: „Um den Feind bekämpfen zu können, muss man den Feind kennen!“ Dr. Eckart stellt also in aller Eile einen Intensivkurs Deutschland auf die Beine und treibt den Warlord durch die Fachgebiete – Jördis unterrichtet die deutsche Sprache, Margarete Musik & Film, Gmeiner Landeskunde und Titus Kasperletheater. (Und Haschim kocht einen Tee.) Nach und nach machen sich die Mitarbeiter aber auch mit der Vorstellung vertraut, am Ende ihres Crashkurses in die Luft gesprengt zu werden. Die Todesangst hat erstaunliche Geständnisse zur Folge … und schließlich einen blutigen Aufstand, bei dem Büromaterialien zu Waffen werden. Die Serie spielt im fiktiven Land Kisbekistan: heimgesucht von Konflikten, Korruption und Cholera. Und mittendrin das Institut für deutsche Sprache und Kultur: Tafeln mit unregelmäßigen Verben, Neuschwanstein-Poster und Goethe-Büsten – eine deutsche Oase im trockenen Zentralasien. Sechs Kulturkrieger schlagen sich hier durch den lebensgefährlichen Alltag und treten mal in interkulturelle Fettnäpfchen, mal in sowjetische Landminen. Und an schlechten Tagen in beides. (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 18.01.2018 BR Fernsehen
      Offizieller Kinostart: Sa 28.10.2017 (Seriencamp Festival)
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
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    • Staffel 1, Folge 6 (26 Min.)
      Jördis (Nadja Bobyleva) unterrichtet kisbekische Sprachschüler. Vorne rechts: Saida (Amira El Sayed). – Bild: NDR/BR/WDR/Novafilm GmbH/Alva Nowak
      Jördis (Nadja Bobyleva) unterrichtet kisbekische Sprachschüler. Vorne rechts: Saida (Amira El Sayed). – Bild: NDR/BR/WDR/Novafilm GmbH/Alva Nowak

      Jördis’ Schülerin Saida ist verliebt, und die mitfühlende Jördis entwirft mit ihr zusammen einen Liebesbrief. Erst beim letzten Satz erfährt Jördis freilich, dass der Brief für Haschim gedacht ist. Jördis muss um jeden Preis verhindern, dass eine Kisbekin ihrem Schwarm hübsche Augen macht! In einer panischen Übersprunghandlung übergibt Jördis Saidas Liebesbrief an den arglosen Titus – und bringt ihn damit in Teufels Küche. Erst recht, als Saidas sittenstrenge Brüder auf den Plan treten und herausfinden wollen, welcher Strolch es auf ihre unverheiratete Schwester abgesehen hat … Margarete und Dr. Eckart stoßen derweil unter der Bibliothek auf einen Schutzraum der ehemaligen DDR-Botschaft und schließen sich versehentlich darin ein. In der ostdeutschen Druckkammer kommt es bald zu Spannungen zwischen Ossi-Bibliothekarin und Wessi-Chefin, und die anschließende Schlägerei der beiden Frauen wird erst von einem Zufallsfund unterbrochen: 25 Jahre altes kisbekisches Opium, das sie zum Nutzen des Instituts verkaufen könnten … Die Serie spielt im fiktiven Land Kisbekistan: heimgesucht von Konflikten, Korruption und Cholera. Und mittendrin das Institut für deutsche Sprache und Kultur: Tafeln mit unregelmäßigen Verben, Neuschwanstein-Poster und Goethe-Büsten – eine deutsche Oase im trockenen Zentralasien. Sechs Kulturkrieger schlagen sich hier durch den lebensgefährlichen Alltag und treten mal in interkulturelle Fettnäpfchen, mal in sowjetische Landminen. Und an schlechten Tagen in beides. (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 25.01.2018 BR Fernsehen
      Offizieller Kinostart: Sa 28.10.2017 (Seriencamp Festival)
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
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    • Staffel 1, Folge 7 (26 Min.)
      Da Titus auf eine Mine getreten ist, verstecken sich die anderen Mitarbeiter hinter dem Eingangstor des Sprach- und Kulturinstitutes. Von oben: Gmeiner (Rainer Reiners), Dr. Eckart (Christina Grosse), Jördis (Nadja Bobyleva) und Haschim (Omar El-Saeidi). – Bild: NDR/BR/WDR/Novafilm
      Da Titus auf eine Mine getreten ist, verstecken sich die anderen Mitarbeiter hinter dem Eingangstor des Sprach- und Kulturinstitutes. Von oben: Gmeiner (Rainer Reiners), Dr. Eckart (Christina Grosse), Jördis (Nadja Bobyleva) und Haschim (Omar El-Saeidi). – Bild: NDR/BR/WDR/Novafilm

      Beim Fußballmatch gegen die Holländische Botschaft von nebenan tritt Titus auf eine vergessene sowjetische Landmine und muss um sein Leben bangen. Dr. Eckart ruft die Bundeswehr zu Hilfe. Deren Sprengmittelbeseitigung ist zwar schnell vor Ort, rückt aber ebenso schnell wieder ab, als sie erfährt, dass Margarete in der Bibliothek einen florierenden Schwarzmarkt mit gestohlenen NATO-Rationen betreibt. Das Deutsche Sprach- und Kulturinstitut lädt die Holländische Botschaft von nebenan zum Fußballmatch. Beim Stand von 0:3 tritt Torwart Titus auf eine vergessene sowjetische Springmine. Wenn er jetzt den Fuß anhebt, explodiert die Mine und reißt ihn in Stücke. Mitarbeiter und Holländer suchen Deckung. Die Sprengmittelbeseitigung der Bundeswehr wird gerufen und bemüht sich umgehend, die Mine zu entschärfen. Falls es jedoch vergebens sein sollte, haben Jördis und Haschim schon einen Plan B: Sie versuchen, den Todgeweihten für ihre jeweilige Religion zu gewinnen, bevor es zu spät ist. Quasi eine Nottaufe. Die Institutsbibliothek hat einen immensen Zulauf, und Gmeiner will der Sache auf den Grund gehen: Die Kisbeken kommen doch sicherlich nicht wegen der deutschen Literatur? Tatsächlich stellt sich heraus, dass Margarete in der Bibliothek einen Schwarzmarkthandel mit NATO-Rationen betreibt (allerdings auf Dr. Eckarts Geheiß und zum Nutzen des Instituts). Als die Sprengmittelbeseitigung Wind davon bekommt, zieht sie entrüstet ab: Wer ihre Verpflegung verschachert, kann sich gefälligst auch selbst um seine Minen kümmern. Muss Titus am Ende im Strafraum sterben? Die Serie spielt im fiktiven Land Kisbekistan: heimgesucht von Konflikten, Korruption und Cholera. Und mittendrin das Institut für deutsche Sprache und Kultur: Tafeln mit unregelmäßigen Verben, Neuschwanstein-Poster und Goethe-Büsten – eine deutsche Oase im trockenen Zentralasien. Sechs Kulturkrieger schlagen sich hier durch den lebensgefährlichen Alltag und treten mal in interkulturelle Fettnäpfchen, mal in sowjetische Landminen. Und an schlechten Tagen in beides. (Text: BR Fernsehen)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 01.02.2018 BR Fernsehen
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
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    • Staffel 1, Folge 8 (26 Min.)
      Haschim (Omar El-Saeidi) gibt Jördis (Nadja Bobyleva) seine Rohstoffkarten; die beiden kommen sich näher. – Bild: WDR/BR/NDR/Novafilm/Alva Nowak
      Haschim (Omar El-Saeidi) gibt Jördis (Nadja Bobyleva) seine Rohstoffkarten; die beiden kommen sich näher. – Bild: WDR/BR/NDR/Novafilm/Alva Nowak

      Die Zentrale in München hat beschlossen, das Institut in Kallalabad abzuwickeln. Und damit nicht genug: Der Spieleabend „Spielend Deutsch lernen“ muss wegen eines Stromausfalls abgesagt werden. Stattdessen spielt die sechsköpfige Belegschaft eine Runde Siedler von Catan. Der Einsatz: die einzige freie Stelle in München. Ein Hauen und Stechen beginnt, und über Würfeln, Siedlungen und Rohstoffen wird abgerechnet mit Kallalabad und den Kollegen. Im Eifer des Gefechts vergisst man sogar Stargast Heinz Rudolf Kunze. Die neue achtteilige Culture-Clash-Serie von BR und NDR „Das Institut Oase des Scheiterns“ schildert den Alltag eines deutschen Sprach- und Kulturinstituts in der Achselhöhle Zentralasiens. Ausgehend vom Standort Kallalabad (Hauptstadt der fiktiven Islamischen Volksrepublik Kisbekistan) versuchen sechs tapfere Mitarbeiter, den Einheimischen deutsche Sprache, Kultur und Lebensart zu vermitteln. Ihr größter Gegner ist das allgemeine Desinteresse: Die Kisbeken sind schärfer auf sauberes Trinkwasser, Antibiotika und Kalaschnikows als auf unregelmäßige Verben und das Werk von Werner Herzog. Geleitet wird das Institut von Dr. Eckart, einer Karrieristin mit phänomenal hoher Bildung und phänomenal niedriger Menschenkenntnis, die vor nichts zurückschreckt, um sich und ihr Institut im besten Licht darzustellen. Ihr Stellvertreter Gmeiner ist ein liebenswerter Zyniker, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, möglichst vielen Menschen zu missfallen, seien es nun Mitarbeiter oder Muslime. Die junge Christin Jördis leitet die Abteilung Sprache und verzweifelt an den Zuständen in der Bürgerkriegsrepublik. Der junge Hipster Titus leitet die Abteilung Veranstaltungen und verzweifelt daran, dass sein iPhone nur zwei Balken Empfang hat. In den Tiefen der Bibliothek hält sich Margarete verborgen, eine standhafte Stalinistin mit steinharter Ostalgie. Der sympathische Kisbeke Haschim schließlich fungiert im Institut als „Lokaler Regionalkoordinator“ (vulgo: Übersetzer, Hausmeister, Bombenentschärfer). Bei Licht betrachtet ist der Kisbeke der einzig Normale des Sextetts. An Kisbekistan sind bereits die Briten gescheitert, die Sowjets und die Amerikaner. Zwangsläufig werden also auch unsere Helden daran scheitern: Staub, Bomben und Ignoranz haben noch jeden in die Knie gezwungen. Lehnen wir uns also zurück und sehen ihnen beim Scheitern zu. Beim Kampf der Kulturen, beim Tanz in den Fettnäpfchen, bei den Beinahe-Katastrophen. Bei der Kollision von Schiller und Scharia, von Konjunktiv und Korruption, von Deutschland und Kisbekistan. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 08.02.2018 NDR
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 NDR Mediathek
      Deutsche Online-Premiere: Do 14.12.2017 BR Mediathek
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