Bilderbuch

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    • 45 Min.
      Erstausstrahlung als eigenständige Doku am 20.11.2012 im HR, wurde auch in der Reihe "Bilderbuch Deutschland" gezeigt (zumindest tlw. aber ohne Nennung dieses Titels in Vor- oder Abspann)
    • Bild: rbb/Thomas Frischhut
      Sonnenaufgang in der Karl-Marx-Allee - dem längsten Baudenkmal Europas. – © rbb/Thomas Frischhut

      Kreativ und jung ist Friedrichshain: Mit einem Durchschnittsalter von sechsunddreißig Jahren lebt hier die jüngste Bevölkerung Berlins. Hunderte kleiner Läden, Cafés und Kneipchen prägen das Straßenbild. Junge Leute aus allen Nationen verwirklichen hier ihre Träume. Dieser Kiez wandelt sich schnell und nichts muss morgen noch so sein wie es war. Benannt wurde Friedrichshain nach dem Volkspark – dem ersten Berliner Stadtpark, jahrzehntelang war Friedrichshain politische Bühne für Aufmärsche und Maidemonstrationen; hier winkte der Staatsrat dem Volk zu; Kosmonauten oder Friedensfahrer wurden am Straßenrand begrüßt und auch der letzte Staatsgast der DDR, Michael Gorbatschow, wurde hier im Oktober 1989 von den Berlinern empfangen. Die Karl-Marx-Allee – gebaut als sozialistischer Prachtboulevard – ist ein Ort der DDR-Geschichte, der es zum längsten Baudenkmal Europas geschafft hat. Inzwischen sind die Wohnungen aus der Stalin-Ära heiß begehrt. An die Teilung der Stadt erinnert auch die East Side Gallery, die größte Galerie der Welt. Der Südkiez – von der Spree bis zur Frankfurter Allee – ist ein steinernes Meer, durchzogen von Bahngleisen. Die Riesenstadt Berlin brauchte Umschlagplätze, der Warenstrom floss durch Friedrichshain durch, wurde hier verteilt und kanalisiert. Diese Areale haben nach der Wiedervereinigung Stück um Stück ihre Funktion verloren. Auf der Industriebrache des ehemaligen Reichsbahnausbesserunsgwerks ist eine einmalige Szene entstanden: Eine wilde Mischung aus Lokalen, Clubs und Ausstellungsräumen, wo jeden Abend Tausende Vergnügen suchen. Doch Friedrichshain ist nicht nur schnelllebiges, aufgeregtes Quartier der jungen Kreativen und Sehnsuchtsort für touristisches Nachtleben, sondern auch ein (fast) idyllischer Wohnort und das Lebenszentrum vieler Menschen. Das passt scheinbar nicht zusammen, aber in Friedrichshain ist das so. Zumindest noch eine Weile. Wie lange? Wer weiß! Friedrichshain ist ein Stadtteil im Wandel. (Text: rbb)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 01.11.2016 rbb
    • Darmstadt ist die viertgrößte Stadt des Bundeslandes Hessen, ehemalige herzogliche Residenz und deutsches Jugendstilzentrum. Eine Stadt mit zahlreichen wichtigen Institutionen, die sich zu einem Zentrum für innovative Wissenschaft entwickelt hat. In diesem Film dokumentiert der Fotograf Kristian Barthen die Entwicklung Darmstadts zur Wissenschafts- und Industriestadt. Er fotografiert Forscher aus aller Welt bei der Arbeit im Raumfahrtkontrollzentrum der ESA, bei der europäischen Wettersatellitenstation EUMETSAT, oder bei der GSI, der Gesellschaft für Schwerionenforschung. Sie will ergründen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Peter Dinkel dagegen, Hobby-Historiker, Mundart-Komödiant und Herausgeber einer Stadtzeitung, sorgt mit seinem bunt dekorierten Elektromobil „Heiner-Liner“ dafür, dass Besucher Darmstadt aus einer ungewohnten Perspektive erleben können. In seinem „Bockshautbühnchen“, der ältesten Gastwirtschaft am Ort, verwandelt er sich in den Amtsmann Plümmel, ein Darmstädter Original aus der Biedermeierzeit. Stadtgeschichte erzählt auch die Darmstädter Schriftstellerin Katja Behrens. Sie hat das Oberfeld, eine Naturlandschaft hinter dem Park Rosenhöhe, zur Hauptfigur eines Romans gemacht. Heute gehören Felder und Wiesen zu einem Hofgut, das ökologischen Landbau betreibt. Die beiden jungen Unternehmer Harald Riese und Heiko Müller haben für ihre Entwicklung eines besonderen Faltfahrrades einen „Hessischen Innovationspreis“ bekommen. Damit radeln sie in diesem Film zu den vielen Sehenswürdigkeiten, die Darmstadt zu bieten hat. Am alten Pädagog erinnert die Sendung an den Schriftsteller und Mediziner Georg Büchner. Die Stadt hat ihm mit der Verleihung des bedeutendsten deutschen Literaturpreises ein Denkmal gesetzt. (Text: NDR)

      Film von Lucie Herrmann (1996 oder 2009 )
    • Mit 78 Kilometer Küstenlinie ist Fehmarn die größte Insel Schleswig-Holsteins – und Drehscheibe für den Transitverkehr von und nach Skandinavien. Seit Jahrhunderten ist die Insel eine ‚freie Bauerninsel‘, und auf ihre Freiheit sind die Bewohner Fehmarns besonders stolz. Landwirtschaft ist bis heute ihre größte Einnahmequelle. (Text: rbb)

    • Sie sind Orte der Erinnerung an die legendäre Montanzeit und Zeichen des Strukturwandels im Ruhrgebiet: die zahlreichen Halden, die die Landschaft veränderten. Einst ein Ärgernis für die Anwohner und als „Monte Schlacko“ verhöhnt, wurden sie zu Erholungsgebieten und Plätzen für spektakuläre Kunst. (Text: WDR)

    • Bild: NDR
      Göttingen und das Leinetal – © NDR

      Der Film zeigt das südliche Niedersachsen, entlang des Leinetals bis zur Universitätsstadt Göttingen. Zunächst geht es zum Schloss Marienburg, Mitte des 19. Jahrhunderts von König Georg V., dem letzten König von Hannover, für seine Frau Marie erbaut. Es folgt Einbeck, bekannt durch sein Bockbier, das schon Martin Luther schmeckte. Nach Schloss Hardenberg geht es zur Plesse-Burg, wo wir eine Nachfahrin derer „von Plesse“ treffen – Eleonore Zinn aus New Jersey, sie ist das erste Mal in Deutschland, auf den Spuren ihrer Vorfahren. (Text: NDR)

    • 45 Min.
      Bild: NDR
      NDR Fernsehen BILDERBUCH DEUTSCHLAND, "Hessisch Lichtenau und das Werra-Meißner-Land", am Dienstag (14.04.15) um 14:15 Uhr. Hessisch Lichtenau: Altstadt mit Oberturm. – © NDR

      Das Werra-Meißner Land, im nordöstlichen Zipfel Hessens gelegen, verdankt seinen Namen dem Fluss Werra und dem Meißner, dem 754 Meter hohen hessischen Berg. Die Reise beginnt in Hessisch Lichtenau, um 1289 am Schnittpunkt der alten Handelsstraßen gegründet. Die aufstrebende Kleinstadt bietet sich als Ausgangspunkt für das märchenhafte Ferienland am Hohen Meißner an. Weiter geht es auf den alten Soodener Sälzerwegen zur Burg Ludwigstein, hinauf zum Meißner und zur tausendjährigen Kreishauptstadt Eschwege. Das „Bilderbuch“ erzählt von der Sage um das Boyneburgksche Schloss, zeigt im Dorfmuseum in Wichmannshausen das bäuerliche Leben und besucht das ehemals preußische Gestüt Altefeld. Die romantische und märchenhafte „Bilderbuch“-Reise endet am Werraufer in Altenburschla. (Text: NDR)

      Autorin: Franziska Kutschera (2006)
    • Der steirische Teil des Salzkammergutes ist auch heute noch schwer erreichbar: Keine Schnellstraße führt die Gäste in das vom Loser, dem Hausberg der Ausseer, dem Toten-Gebirge und der Tauplitzalm umschlossene Gebiet. Dennoch machen immer mehr Stadtbewohner Urlaub in Bad-Aussee, Altaussee, Grundlsee und Gössl. Die Dokumentation „Im ausseerland“ führt in den steirischen Teil des Salzkammergutes. (Text: 3sat)

    • Der Kreis Euskirchen in der Nordeifel ist der burgenreichste Landkreis in Deutschland. Jahrhunderte lang haben Köln und Jülich um die Vorherrschaft in der Region gestritten. Dabei sind im Mittelalter entlang einer Art Frontlinie immer neue Burgen entstanden. Längst wurde aus der einstigen Frontlinie eine idyllische, bei Wanderern und Radfahrern beliebte Wasserburgenroute. (Text: WDR)

    • Was verbindet ‚Spiegel‘-Chef Stefan Aust mit Wäschereimeister Hermann Sahlmann, den Schauspieler Peter Striebeck mit Imbisswirtin Uschi Pohl? Der 10. Längengrad. Er ist die unsichtbare Lebenslinie, die mitten durch Hamburg führt, vom Flughafen bis zum letzten Pferdehof in Harburg. Der (Text: Tagesschau24)

    • Oberursel war die Stadt des Hessentages 2011. Sie liegt im Nordwesten von Frankfurt in einer Landschaft, die viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Der Kabarettist Peter Schüßler stellt die Kleinstadt aus sehr persönlicher Sicht vor. Er führt durch die malerische Altstadt, besucht kulinarische Orte der besonderen Art wie das Alte Brauhaus, eine Apfelwein-Straußwirtschaft und einen Platz „süßer Versuchung“. Ein Hobbyarchäologe geht auf die Suche nach Spuren einer großen Keltensiedlung und erkundet die Überreste einer bedeutenden „Metropole“ vor über 2.000 Jahren. Auch historische Ereignisse aus jüngerer Zeit haben Oberursel geprägt: Ein ehemaliger Pfarrer zeigt die Stelle, an dem das kleine Oberursel im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit von der großen Geschichte berührt wurde. Außerdem sucht die Filmautorin Astrid Dermutz die Werkstatt eines Schmiedemeisters auf und bereist das Umland bis weit in den Taunus hinein. In Kronberg besucht sie die gut erhaltene Burg und in Königstein einen außergewöhnlichen Laden. Zu besonderen Orten im Taunus führt die Krimiautorin Nele Neuhaus. Astrid Dermutz erlebt sie bei Recherchen für einen ihrer Krimis, die immer in der heimatlichen Region spielen. (Text: NDR)

      Autorin: Astrid Dermutz
    • Der Film begibt sich auf die Spuren des Römerkanals, der römischen Wasserleitung durch die Eifel in die Hauptstadt Nieder-Germaniens (Köln). Bis ins 3. Jahrhundert brachte er über 95 Kilometer rund 20.000 Kubikmeter Trinkwasser täglich nach Köln. Das „Bilderbuch Deutschland“ sucht einige Fundstellen auf, in denen sich Teile des Römerkanals wiederfinden lassen, und stellt Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Schönheiten entlang der Strecke vor. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 08.05.2005 WDR
    • 45 Min.

      Ihren Charme hat schon Thomas Mann beschrieben, und noch immer steht sie in der Gunst der deutschen Urlauber ganz weit oben: die Ostseeküste von Travemünde bis Neustadt. Tilmann Jens beschreibt in seinem Film diese touristische Landschaft aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Sommer beim größten deutschen Beachball-Turnier, Winter im verwaisten Hansa-Park. Ehrenkurgäste in Scharbeutz kommen zu Wort und polnische Erdbeerpflücker in Sierksdorf, ein ganz besonderes Spargelessen findet auf einem Gutshof statt, und der Autor besuch Europas einziges Bananenmuseum. Ein Film voller interessanter Geschichten. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 29.08.1999
      EA laut IMDb, laut Hörzu lief aber die Folge "Nürnberg"
    • Alle Atomkraftgegner kennen es natürlich: Gorleben. Aber wenn man sie fragt, wo Gorleben liegt, kommt die Antwort nicht immer so flüssig. Im Wendland natürlich. Und das deckt sich so ziemlich genau mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg: östliches Niedersachsen, hineinragend nach Sachsen-Anhalt, angrenzend an den Westzipfel von Mecklenburg-Vorpommern, aber trotz der steigenden Besucherzahlen immer noch ein Geheimtipp für ein dünn besiedeltes Land, ein Paradies für Radfahrer und Wanderer. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.10.2000 N3
    • Baron von Münchhausen, der Rattenfänger von Hameln und Dr. Eisenbart: Diese legendären Namen stehen für das norddeutsche Reisegebiet Weserbergland. Der Film zeigt Menschen, die dem Geheimnis des Rattenfängers auf die Spur kommen wollen und die in den Wäldern des Weserbergwaldes geheimnisvolle Heiligtümer entdecken. Und wer ahnt schon, dass Europas größter Hersteller von Duftstoffen nicht in Frankreich, sondern in Holzmünden sitzt? Wilfried Köpke porträtiert diese typisch deutsche Landschaft. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 22.08.1999 N3

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