bisher 327 Folgen (Folge 313⁠–⁠327)

  • Folge 313 (90 Min.)
    Harrer war ein Mann, der das Unmögliche suchte – und fand: Mit der Erstbesteigung der legendären Eiger-Nordwand schrieb er Alpingeschichte. Doch sein Weg führte weit über die Gipfel der Alpen hinaus. Als Forscher, Abenteurer und Freund des Dalai Lama erlebte er ferne Welten und betrat Regionen, die vor ihm kaum jemand gesehen hatte. Harrers Geschichte fasziniert bis heute – unter anderem auch Reinhold Messner und Alexander Huber. Beide teilen mit uns ihre ganz persönliche Sicht auf Heinrich Harrer – einen Menschen, der sein Leben lang auf der Suche war nach der nächsten Herausforderung. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 05.01.2026 ServusTV
  • Folge 314 (47 Min.)
    Die Südtiroler Brüder Jakob und Matthias Weger sind seit Jahren in den extremsten Couloirs ihrer Heimat unterwegs. In den Dolomiten und der Ortler Gruppe haben sie spektakuläre Erstbefahrungen gemeistert – Jakob mit dem Snowboard und Matthias auf Skiern. Ein neues Projekt sind zwei wilde Couloirs in der Pala Gruppe im Trentino, in den südlichen Dolomiten. Beide bisher unbefahren. Wie zwei finstere Tunnels ziehen sie sich fast fünfhundert Höhenmeter als schmale Rinne durch den Fels. Die beiden Brüder waren schon von Kindesbeinen an sehr sportlich und zählten bereits in jungen Jahren zur Weltklasse im Wildwasser-Kajakfahren. Heute sind sie in Südtirol mit die Besten, wenn es um spektakuläre Abfahrten durch exponierte Couloirs geht. Nach der Erstbefahrung großer Teile des King Couloirs an der Königsspitze liegt jetzt ihr Fokus auf den Rinnen der südlichen Dolomiten. Doch eine Lawine setzt ihrem Vorhaben eine brutale Grenze. Nur durch ein Wunder überlebt Matthias, und die Brüder müssen nach dem Schock im weiteren Weg erst neu überdenken. Es ist ein Weg zurück in den Winter, mit neuem Blick, neuen Werten, zurück in die Schönheit der Berge abseits allen Leistungsdrucks. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 19.01.2026 ServusTV
  • Folge 315 (47 Min.)
    Ein Name ist untrennbar mit den Julischen Alpen verbunden: Julius Kugy. Der Sohn eines Unternehmers aus Triest gilt an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert als Erschließer der ‚Julier‘, dem gewaltigen Kalkmassiv an der Grenze von Österreich, Italien und Slowenien. Sein Lieblingsberg, der Jalovec, erhebt sich unmittelbar hinter der gewaltigen Skiflugschanze von Planica. Ales Cesen, der slowenische Top-Alpinist und zweimalige ‚Piolet d‘Or’ Preisträger klettert hier eine der klassischen Routen: die Comici-Kante im 6. Grad. Als Partner hat er sich den Kärntner Patrick Oitzinger genommen. Er ist ein Nachfahre von Kugys Lieblings-Bergführer, Anton Oitzinger, aus (dem heute italienischen) Wolfsbach bzw. Valbruna nahe Tarvis. Ein anderer Kärntner kennt die Julischen Alpen seit seiner Kindheit. Es ist der Spitzen-Kajaker Felix Oschmautz. Mit seinem Vater war er als Kind immer wieder in den Bergen der Julischen Alpen, doch heute kennt er die Wasserwege der Soca besser als die Pfade auf die Berge. Sie ist ihm zu Beginn seiner Kajak-Leidenschaft ans Herz gewachsen und nie fremd geworden, auch wenn er zurzeit im Kajak-Weltcup durch die ganze Welt reist. Nives Meroi und Romano Benet sind als Ehepaar gemeinsam auf allen 14 Achttausendern gestanden – ohne zusätzlichen Sauerstoff aus der Flasche. Das hat ihnen noch kein anderes Paar nachgemacht. Für sie waren die langen Klettertouren in den Julischen Alpen die Grundschule des Bergsteigens und die Basis ihres Erfolgs auf den Achttausendern. Sie leben in der Nähe von Tarvis, und nach wie vor ist das Klettern ihre große Leidenschaft. Ihre Touren finden sie bevorzugt im Dreiländereck, in den Wänden der Julischen Alpen. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 09.03.2026 ServusTV
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 15.12.2025
  • Folge 316 (47 Min.)
    Protagonisten während ServusTVs „Bergwelten – Ybbstaler Alpen“ in Göstling an der Ybbs, Niederösterreich, Österreich.
    Immer wieder ist es der Aufstieg über den Rauen Kamm zum Ötscher-Gipfel, der die Bergsteiger fasziniert – und das zu jeder Jahreszeit. Benjamin Karl, am Fuß des Ötscher geboren und mittlerweile der erfolgreichste Snowboarder aller Zeiten, erinnert sich gerne an einen winterlichen Aufstieg über den Rauen Kamm auf den knapp 1.900m hohen Gipfel. Die Snowboard-Abfahrt über eine der Nordrinnen komplettiert damals die Besonderheit der Tour. Auch für Trailrunner Gerald Demolsky ist der Weg über den Rauen Kamm auf den Ötscher der schönste. Erst recht, wenn er in aller Herrgottsfrüh startet; denn dann kann er am Gipfel den Sonnenaufgang in vollen Zügen genießen. Geralds Motivation ist seine tiefe Verbindung zur Natur, die er beim Laufen intensiv erleben kann, erst recht auf den Bergen – hier geht sein Herz auf, hier ist er zuhause. Radprofi Gregor Mühlberger haben die Ybbstaler Alpen als Jugendlichen stark geprägt: ist es zuerst einfach die Lust am Radln, wird daraus bald die Liebe zum Rennsport. Bei ausgedehnten Trainingstouren kann er seit einigen Jahren absolut „safe“ unterwegs sein: am Ybbstal-Radweg auf der Trasse der ehemaligen Ybbstal-Bahn. Eine der anspruchsvollsten und steilsten Rad-Etappen bringt Gregor aufs Hochkar. Dieser Berg gehört nicht nur den Radlern, er ist im Winter ein Skigebiet, das eine Weltmeisterin geformt hat: Kathrin Zettel, eine der besten Slalomläuferinnen ihrer Zeit mit WM-Gold in der Super-Kombi (Val d’Isere, 2009) und Olympiabronze im Slalom (Sotschi, 2014). Genussklettern auf der Voralpe, die mysteriöse Quellhöhle in der Wasserlochklamm, schon vor über 20 Jahren von wagemutigen Tauchern in aufwändigen Expeditionen betaucht und erforscht, Gipfelerlebnisse auf Dürrenstein und Ötscher: die Vielfalt alpiner Abenteuer in den Ybbstaler Alpen ist groß. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 13.04.2026 ServusTV
  • Folge 317 (47 Min.)
    Landschaftsbild mit Lukas Wörle und Ales Cesen im Shimshal Valley, Pakistan.
    Die Achttausender im Karakorum faszinieren den Tiroler Extrembergsteiger Lukas Wörle. Die Berge im Norden Pakistans sind für ihn das faszinierendste Gebirge der Welt. Im Sommer 2025 bricht er mit dem slowenischen Top-Alpinisten Ales Cesen auf, um im abgelegenen Shimshal-Tal den 6.224 Meter hohen Cherireen Sar zu besteigen. Es soll eine Erstbesteigung im Alpinstil sein – und alles, was den beiden Unterstützung sein könnte, sind Satellitenbilder und die Erzählungen ihrer pakistanischen Freunde, die schon einmal zum Fuß des Bergs vorgedrungen sind. Die Bergwelten-Dokumentation begleitet die Alpinisten bei der intensiven Vorbereitung auf diese Unternehmung und auf ihrer Expedition durchs einsame Shimshal-Tal, das weder Berg- noch Trekking-Tourismus kennt. Es ist einer der heißesten Sommer überhaupt im Karakorum, und die Situation durch abschmelzende Gletscher, abbrechende Felsen und Temperaturen weit über null Grad auf 5.000 Meter drohen das Unternehmen scheitern zu lassen. Schließlich öffnet sich doch noch ein kleines Wetterfenster für einen Gipfelversuch. Doch wollen sie sicher auch wieder ins Basecamp zurückkehren, müssen sie vor allem schnell sein – und das in unbekannten Terrain und teilweise in der Nacht. (Text: ServusTV)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 20.04.2026 ServusTV OnOriginal-TV-Premiere Mo. 20.04.2026 ServusTV
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 09.03.2026
  • Folge 318 (47 Min.)
    Christina Wechsel (Heilpraktikerin und Autorin) bei der Besteigung der Kampenwand in Bayern.
    Angelino Zeller, querschnittgelähmt seit einem Gleitschirmunfall, ist heute mehrfacher Paraclimbing-Weltmeister. Jetzt will er sich an einer alpinen Mehrseillängentour in den Dolomiten versuchen. Christina Wechsel verliert bei einem Autounfall ein Bein und kämpft sich schließlich ins Leben zurück. Beim Sportklettern und sogar beim Surfen zeigt sie, dass nichts Unmöglich ist. Die Menschen in diesem Film verzagen nicht und schaffen es auf erstaunliche Weise, das Tragische in etwas Gutes zu verwandeln. Sie stellen sich ihrem Schicksal, statt sich ihm zu ergeben – und werden dadurch zu Vorbildern, die Lebensfreude ausstrahlen, wo man sie am wenigsten erwartet. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 04.05.2026 ServusTV
  • Folge 319 (47 Min.)
    V.li.: Peter Lampacher und Gunnar Amor beim Canyoning.
    Das Karwendelgebirge gehört zu den Nördlichen Kalkalpen, ist rund 950 qkm groß und liegt zu rund 80% in Tirol, zu etwa 20% in Bayern. Es umfasst vier große Gebirgsketten, die sich über fast 40 km von West nach Ost ziehen. Wie kann man dieses riesige Gebirge am besten kennenlernen? Die perfekte Einstiegstour ist der Mittenwalder Höhenweg, eine großartige Gratwanderung am Westrand dieser Bergwelt – mit herrlichen Ein- und Ausblicken ins Karwendel. Auch hinüber zur Pleisenspitze und Pleisenhütte, deren spannende Geschichte mit einem wahren Karwendel-Pionier verbunden ist. Hier beginnt auch eine der schönsten Höhenwanderungen durch das Karwendel – über den Gratverlauf der Hinterautal-Vomper-Bergkette bis zum Karwendelhaus. Das Karwendel ist wild und in großen Teilen noch abgeschieden. Eine weitgehend „unbekannte Welt“ ist das Gnaupenloch, eine spektakuläre, enge Wildbachschlucht und Schauplatz für eine extreme Canyoning-Tour. Extrem ist auch die Durchsteigung der Laliderer Nordwand, hier wurde einst Klettergeschichte geschrieben. Das Karwendel ist das größte Naturschutzgebiet der Ostalpen. Die Arbeit der Parkranger reicht vom Monitoring an der jungen Isar bis zum Schwenden der Latschen an den Berghängen. Und den Abschluss dieser filmischen Karwendel-Entdeckungsreise bildet die Besteigung der Birkkarspitze, mit 2.749 Meter der höchste Gipfel des Karwendels. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 11.05.2026 ServusTV
  • Folge 320 (47 Min.)
    Protagonist Gino vorm Lavafluss am Ätna
    Feuer, Eis und brodelnde Erde prägen einige der eindrucksvollsten Landschaften Europas. Diese Bergwelten-Dokumentation führt zu den aktivsten Vulkanen Italiens – vom schneebedeckten Ätna über die Liparischen Inseln bis zu den kaum sichtbaren, aber hochgefährlichen Campi Flegrei am Golf von Neapel. Gemeinsam ist ihnen eine Urkraft, die Landschaften formt, Leben ermöglicht – und jederzeit bedrohen kann. Der Ätna, Europas mächtigster Vulkan, zeigt sich im Winter von seiner extremsten Seite. Skitouren führen über vereiste Flanken, während wenige Stunden später glühende Lava aus neu entstandenen Spalten austritt. Der ständige Wechsel zwischen Ruhe und Ausbruch macht den Berg zu einem der dynamischsten Vulkansysteme der Erde. Gleichzeitig prägen fruchtbare Vulkanböden seit Jahrhunderten Kultur, Landwirtschaft und Alltag der Menschen an seinen Hängen. Im Frühjahr wird der Ätna zum Schauplatz sportlicher Grenzerfahrungen. Ascheboarding und Mountainbiking auf frischen Lavahängen verdeutlichen, wie schmal der Grat zwischen Faszination und Risiko ist. Tief im Inneren des Berges geben weitverzweigte Lavahöhlen Einblick in frühere Ausbrüche – stille Archive einer Landschaft, die niemals abgeschlossen ist. Die Reise führt weiter zu den Liparischen Inseln. Auf Vulcano, dem Namensgeber aller Vulkane, treten Schwefelgase und Fumarolen aus der Erde und lassen die geologischen Prozesse unmittelbar spürbar werden. Stromboli, der „Leuchtturm des Mittelmeers“, ist seit Jahrtausenden nahezu ununterbrochen aktiv. Begleitet wird die Dokumentation von der Expeditionsfotografin und Vulkanexpertin Ulla Lohmann, die alle vier Regionen besucht und die komplexen Zusammenhänge zwischen Geologie, Natur und menschlichem Leben einordnet. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 18.05.2026 ServusTV
  • Folge 321 (47 Min.)
    Landschaft – der Pragserwildsee.
    Tamara Lunger, Barbara Zangerl, Angelika Rainer, Lara Neumeier – junge Bergsteigerinnen mit großen Erfolgen in den Bergen. Sie sind Alpin-Ikonen unserer Zeit und nur einige einer großen Zahl an namhaften Alpinistinnen, die sich in einer noch immer männerbestimmten Welt durchgesetzt haben und sich ihren Platz in der Alpingeschichte gesichert haben. Was heute normal scheint, hat sich erst in den vergangenen Jahrzehnten etabliert: nämlich das Bild der erfolgreichen Alpinistin, die auf Graten und in Wänden ihre „Frau“ steht. Die Autorin und Historikerin Ingrid Runggaldier hat sich intensiv mit der Rolle der Frau im beginnenden Alpinismus beschäftigt. Sie kommt zum Schluss, dass gar nicht so wenige Frauen treibende Kräfte waren, allerdings nicht in der ersten Reihe, sondern bestenfalls in der zweiten. Dazu zählt in der Mitte des 19. Jahrhunderts als weitblickende Wirtin und Touristikerin unter anderen Emma Hellenstainer aus Niederdorf, und als eine der ersten Alpinistinnen mit Pioniergeist, die in die Männerdomäne „Bergsteigen“ eindringt, die Engländerin Amelia B. Edwards. Vroni Schrott, dagegen, entschied sich in den 1980er Jahren, Bergführerin zu werden. In jenen Jahren eine ungewöhnliche Entscheidung, die von ihren männlichen Kollegen aber weniger kritisch beäugt wurde als ihre Entscheidung, auch in die Bergrettung einzutreten. Heute weiß die Sportmedizin, dass der Unterschied zwischen Frauen und Männern minimal ist. Wenn das männliche Testosteron für mehr Muskelkraft sorgt, gleichen die bessere Beweglichkeit und Ausdauer von Frauen den Unterschied aus. Die angesehene Innsbrucker Sportmedizinerin Anne Hecksteden verweist auf Kletter-Ass Barbara Zangerl, die die Big-Wall Route „Freerider“ im Yosemite Valley als Erste überhaupt in einer Flash-Besteigung meisterte. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 25.05.2026 ServusTV
  • Folge 322 (47 Min.)
    Dreizinnenblick.
    Der aufkommende Tourismus verändert die Dolomiten-Region in den zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nachhaltig – wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell. Eine entscheidende Rolle in dieser Entwicklung spielt die Wirtin Emma Hellenstainer, die als außergewöhnliche Gastgeberin den Gasthof „Schwarzer Adler“ in Niederdorf zu einem internationalen Treffpunkt von Alpinisten und Bergtouristen macht. Mit Charisma, gutem Gefühl für die Bedürfnisse der gehetzten Städter, großem Organisationstalent und exzellenter Kochkunst gelingt es ihr, Gäste aus aller Welt anzuziehen und den Ruf des kleinen Orts in den Dolomiten weit über Tirol hinaus bekannt zu machen. Ihr Lebensweg ist jedoch kein einfacher, sondern von Herausforderungen und Schicksalsschlägen geprägt: frühe Verantwortung, familiäre Verluste und die schwierigen Bedingungen in einer von Männern dominierten Gesellschaft kennzeichnen ihre Lebensgeschichte. Dennoch baut sie eine erfolgreiche Hoteltradition auf und erkennt früh die Chancen des Fremdenverkehrs – auch gegen Widerstand der Dörfler. Parallel dazu trägt Paul Grohmann maßgeblich zur Erschließung der Dolomiten bei. Mit zahlreichen Erstbesteigungen, darunter bedeutende Gipfel wie die Große Zinne, wird er zum „König der Dolomiten“. Seine Leistungen, kombiniert mit wissenschaftlichem Interesse und einer Reihe von Publikationen, machen das Bergsteigen populär und legen den Grundstein für den organisierten Alpinismus in Südtirol. Die Bergwelten-Dokumentation zeigt, dass schon in der Frühzeit des Alpinismus Frauen und Männer gemeinsam den Boden für den heutigen Alpentourismus bereiteten. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 25.05.2026 ServusTV
  • Folge 323 (47 Min.)
    Lukas Wörle
    Mit 6.096 Metern ist der Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge zwar keiner der höchsten Berge, doch mit Sicherheit einer der schönsten. Mit seinen steil ansteigenden Flanken ist er das Ziel ambitionierter Alpinisten, die sich dem Höhenbergsteigen stellen wollen. Doch dieser Berg verlangt viel Erfahrung und steckt – selbst neben den umgebenden Achttausendern – voller Tücken. Das wird am 28. Juli 2025 auch all jenen bewusst, die von diesem Berg noch nie gehört haben. Laura Dahlmeier – Biathlon-Ikone, Olympiasiegerin und uneingeschränkte Sympathieträgerin – verunglückt hier tödlich im Alter von nur 31 Jahren. Bergwelten zeichnet den letzten Weg der Ausnahme-Athletin nach: von ihrer Leidenschaft für die Berge, die schon während ihrer aktiven Sport-Karriere brannte, über ihren Entschluss, sich am Höhepunkt ihrer Biathlon-Laufbahn mit knapp 25 Jahren aus dem Leistungssport zurückzuziehen, bis hin zu jener schicksalhaften Expedition, die ihr das Leben kosten sollte. Zwei Top Alpinisten, die diese Gebirgsregion beinahe wie ihre Westentasche kennen, sind der Tiroler Lukas Wörle und der Slowene Aleš Česen. Gemeinsam wollen sie genau jenen Weg gehen, den damals auch Laura und ihre Seilpartnerin genommen haben. Das Bergwelten-Team begleitet sie auf ihrer Expedition nach Pakistan, beim kräftezehrenden Trekking zum Basecamp und den Aufstiegen zur Akklimatisation. Die Dokumentation zeigt hautnah die Sondierung der Bedingungen, die harten Abwägungen vor dem Summit-Push und schließlich die Besteigung des Laila Peak auf genau jener Route, die auch Laura damals gewählt hatte. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 27.07.2026 ServusTV
  • Folge 324 (47 Min.)
    Martin Sieberer, Babsi Vigl und Simon Messner nach ihrer Besteigung auf die Meije
    Der Traum eines alpinistischen Roadtrips durch die südlichen Alpen: von den französischen Gletschern über Granit- und Kalkwände zum Deep Water Soloing an die Côte d’Azur und über das italienische Valle Maira im westlichsten Piemont an den König der Felsen, den Monte Viso. Die drei Freunde Babsi Vigl, Martin Sieberer und Simon Messner haben sich diesen Traum erfüllt und leben auf dieser Rundreise gemeinsam ihre Leidenschaft fürs variantenreich-anspruchsvolle alpine Klettern. Auf ihrem Weg aus den südlichsten 4000ern der Dauphiné durch die mediterranen Landschaften der Provence und deren spektakuläre Schluchten bis an die Felsküste des Mittelmeers bei Toulon beweisen sich die drei als vielseitige Alpinisten und meistern spielerisch die unterschiedlichsten Terrains. Die drei Freunde um Simon Messner sind alle Topalpinisten und Babsi Vigl und Martin Sieberer auch als Bergführer erfahrene Profis. Doch diesmal geht es vor allem um die Freude am gemeinsam improvisierten Roadtrip.Für Babsi Vigl, Simon Messner und Martin Sieberer ist der Roadtrip aber immer wieder auch eine Reise in die Geschichte des Kletterns: von den Granitwänden der Dauphiné auf den Spuren des Wiener Alpin-Pioniers Emil Zsigmondy, dem hier mit seinem Bruder Otto und dem Innsbrucker Ludwig Purtscheller mit der Längsüberschreitung des Gipfelgrates im Juli 1885 eine spektakuläre Erstbegehung gelang. Aber auch in den Wänden der Verdonschlucht, wo sich das Sportklettern in den 80er-Jahren wesentlich weiterentwickelte, bis hin zu modernen Varianten wie Deep Water Soloing an den Felsen der Mittelmeerküste. Der Film feiert diese Begeisterung, gemeinsam unterwegs zu sein und gemeinsam zu klettern; und er zeigt, wie eindrucksvoll diese oft weniger bekannte Gegend der Alpen ist. Echter Abenteuer-Alpinismus. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 28.09.2026 ServusTV
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 14.09.2026
  • Folge 325 (47 Min.)
    Bruno Baumann (Tibetkenner) bei der Umrundung des Heiligen Berges Kailash
    Nie zuvor wurde eine Achttausender-Gipfel in kleiner Gruppe, mit wenig Ausrüstung und ohne Sherpa- bzw. Träger-Unterstützung bestiegen. Die vierköpfige Alpinisten-Gruppe mit einem durch erfrorene Finger schwer gehandicapten Herbert Tichy an der Spitze. Es sind jene Maßstäbe, die Reinhold Messner Jahrzehnte später postulieren und umsetzen wird – und die das Höhenbergsteigen von den 1970ern bis zur Jahrtausendwende bestimmen. Doch Herbert Tichy verschwendet am Gipfel des Cho Oyu keinen Gedanken an alpinistische Superlative. Zum ersten – und vielleicht einzigen Mal in seinem Leben – scheint die größte Sehnsucht in ihm gestillt zu sein: die Sehnsucht, angekommen zu sein. Anzukommen mit allen Sinnen im Hier und Jetzt, an einem Punkt, an dem alle Wünsche und Begierden verstummen und selbst der Tod seinen Schrecken verliert. „Die Welt ist von einer nie erlebten, wohlwollenden Güte. Die Wand, die mich sonst von den anderen Dingen trennt, ist niedergebrochen“, notiert Tichy später. In diesem einen Moment, in dem Tichy eine Ahnung vom Glück der Wunschlosigkeit bekommt, verdichtet sich sein Leben. Es ist nicht das Leben eines grimmigen Bergsteigers, sondern das eines ratslosen Wanderers und ewig Suchenden nach einem „Hauch des Jenseitigen“. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 05.10.2026 ServusTV
  • Folge 326 (47 Min.)
    Die Legende von Delibana
    Die Kletter-Community im Buchenstein-Tal ist jung und hat sich erst in den vergangenen Jahren entwickelt. Andrea Dorigo ist einer aus dieser kleinen Gruppe, er hat sich ganz dem Alpinismus verschrieben. Oberhalb der Ortschaft Arabba am Campolongopass ist Andrea Dorigo dabei, eine neue Kletterroute auszubauen. Die Wand eignet sich im Winter gut zum Eisklettern – und so hält sich die Überraschung in Grenzen als er beim Einbohren der Hake auf einen verrosteten Eispickel stößt. Der Pickel muss aufgrund seines Zustandes schon gut dreißig Jahre dort gelegen haben. Doch Andrea hat eine Vermutung, wem der Pickel einst gehört haben könnte. Die Ortschaft Pieve di Livinallongo ist der Verwaltungssitz von Buchenstein und fällt durch die hohen Gebäude auf. Der Grund dafür ist die Steilheit des Hanges: die Gebäude konnten nur in die Vertikale wachsen. Aus Pieve stammt der Paralympionik Luca Palla. Im Alter von 19 Jahren hatte er einen schweren Unfall, bei welchem er sein linkes Bein verlor. Seine Sportbegeisterung, so sagt er, hat ihm nach einem schweren Unfall, bei dem er sein linkes Bein verlor, die Kraft gegeben, wieder aufzustehen. Seine paralympischen Disziplinen: Ski-Alpin und der Radsport. Die Kraft dafür holt er sich auch beim Trail-Running am Col di Lana. Auf einem Berg, der im Ersten Weltkrieg von den Österreichern wie den Italiener belagert wurde und der aufgrund der vielen Granaten-Treffern und massiven Sprengungen sein Aussehen massiv veränderte. Mirko Crepaz wandert regelmäßig auf dem Col di Lana – und zwar mit einem Metalldetektor. So ist er bestens ausgerüstet, um Gegenstände aus den Kriegsjahren zu finden. Am meisten interessieren ihn persönliche Gegenstände der Soldaten. Nicht alles wird vom Metalldetektor erfasst, und vieles bedarf eines Zufalls, um es zu finden. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 12.10.2026 ServusTV
  • Folge 327 (47 Min.)
    Die wilden Bergwelten Südtirols faszinieren Menschen aus aller Welt: Urzeitliche Fels-Formationen, Gletscher und Almen entfalten hier eine Anziehungskraft und eine Sehnsucht nach Stille in der Schönheit der Natur, die inzwischen fast keine Grenzen kennt. Aber genau diese Stille ist gerade in Südtirol bedroht: Allein im letzten Sommer: über 30 Millionen Fahrten nur durchs Eisacktal. Staus und Übertourismus. Über 5,5 Millionen Touristen sind es aktuell pro Jahr. Zehnmal so viele Menschen, wie in Südtirol leben. Ein Ansturm vor allem auf die Hot-Spots der Dolomiten. Doch ein zweiter Blick zeigt: Südtirol ist weit mehr: Wer die entlegenen Routen kennt, erlebt die Berge nach wie vor in ihrer unberührten Schönheit. Der Film begleitet einheimische Bergmenschen an ihre ganz persönlichen alpinen Lieblingsorte, abseits der touristischen Hot Spots, wo sie hin flüchten, wenn es ihnen im Tal zu viel wird. Seien es zwei junge Grödner Kletterinnen, ein Pustertaler Tierfilmer oder ein Zisterzienser Pater: sie alle entdecken auf ihre Art für sich immer wieder die Qualität der Stille und die Schönheit der Südtiroler Bergwelten.. (Text: ServusTV)
    Original-TV-Premiere Mo. 02.11.2026 ServusTV

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