ARTE Re: Folge 1744: Mit Fasten gegen chronische Krankheiten
Folge 1744
Mit Fasten gegen chronische Krankheiten
Folge 1744 (30 Min.)
Martine Willot lebt in Lys, einem idyllischen Ort im Burgund. Vor sechs Jahren erhielt sie die Diagnose Parkinson. Als die ersten Symptome ihren Alltag zunehmend prägten, entschied sie sich, einen ungewöhnlichen Weg zu gehen: regelmäßiges Heilfasten. Seitdem fastet sie alle fünf Wochen für jeweils eine Woche – meist zu Hause. Wenn möglich aber auch alle Jahre unter ärztlicher Aufsicht in der privaten Buchinger Klinik am Bodensee. Martine ist überzeugt, dass ihr dieses strenge Ritual hilft, die Krankheit in Schach zu halten.
Seit sie fastet, hat sie keine spürbaren Schübe mehr erlebt. Außerdem hatte sie jedes Mal nach dem Fasten für zwei Wochen keine Symptome. Auch Vinia Deutsch hofft auf eine Linderung ihrer Beschwerden. Die Friseurin leidet unter chronischen
Schulterschmerzen und Arthrose. Jeder Arbeitstag als Friseurin ist von Schmerzen begleitet. Als sie vor einigen Jahren mit Saftfasten begann, bemerkte sie, dass die Schmerzen nachließen und ihre Beweglichkeit zurückkehrte. Seitdem fastet sie immer wieder, wenn die Beschwerden zu stark werden.
Nun hat sich Vinia für eine Therapie in einer Berliner Klinik entschieden, in der das Scheinfasten Teil der Behandlung ist. Ihre Hoffnung: Entzündungen zu reduzieren und ihren belastenden Arbeitsalltag besser bewältigen zu können. Die Reportage begleitet beide Patientinnen in ihrem Alltag und beim Fasten. Bringt das Fasten wirklich Linderung bei chronischen Krankheiten? Was sagen die Ärzte? Und was ist der Unterschied zwischen Heilfasten und Scheinfasten? (Text: arte)