Spezialeinheit für Wiens Migrantinnen
Folge 1647 (29 Min.)Fatima Keblawi ist eine der „Nachbarinnen“ aus Wien. Sie begleitet Migrantinnen wie Maisaa oder Hiba, die meist isoliert leben und keinen Zugang zu Bildung oder Arbeit haben – beim Deutsch lernen, bei Arztterminen und bei Fragen zur Kindererziehung, Finanzen oder Partnerschaft. Maisaa wurde in Syrien mit ihrem Cousin verheiratet und hat mit fünfzehn Jahren ihr erstes Kind bekommen. Die 26-Jährige lebt mit ihren fünf Kindern und dem Mann seit 2022 in Wien – ohne Verwandtschaft oder Sprachkenntnisse. Die Familie muss nun aus ihrer Wohnung ausziehen. Fatima unterstützt sie bei der Suche. Doch Hilfe gibt es nur im Austausch gegen aktive Schritte in Richtung Integration. Es sind kleine, aber entscheidende Aufgaben für Frauen wie Maisaa: tägliches Zähneputzen mit den Kindern als neue Routine, der erste eigene Einkauf, ein Gespräch auf Deutsch und der Mut, Grenzen zu setzen.Hiba ist einen Schritt weiter. Die 35-Jährige spricht sehr gutes Deutsch, sie sucht nach der Elternzeit Arbeit und steht für ihre Wünsche ein. Die „Nachbarinnen“ – selbst Frauen mit Migrationserfahrung – kennen die Hürden und Ängste der Migrantinnen. Für sie beginnt Integration hinter den Wohnungstüren. Gegründet wurde der Verein von Ärztin Christina Scholten, die erkannte, wie wichtig Brückenbildnerinnen sind. Heute betreuen elf „Nachbarinnen“ jährlich hunderte Familien, finanziert von Stadt, Bund und eigener Nähwerkstatt. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Do. 05.03.2026 arte Wenn Toskana-Auswanderer älter werden
Folge 1648 (30 Min.)Wolfgang, 78, gelernter Drucksetzer, Musiker und biodynamischer Berater, liebt sein einfaches Leben in der Toskana. Seit Jahrzehnten ist dieser Landstrich für viele Deutsche ein echter Sehnsuchtsort. Wolfgang wanderte 2007 in die Maremma, den südlichen und wilderen Teil der Toskana aus. Sie ist für ihn inzwischen zur Heimat geworden. Doch gesundheitliche Sorgen, ein auslaufender Pachtvertrag für seine Druckwerkstatt und die Trennung von seiner Frau stellen ihn vor Herausforderungen. Eine Rückkehr nach Deutschland ist für ihn keine Option – ohne Krankenversicherung und feste Bleibe möchte er lieber dort bleiben, wo er längst Wurzeln geschlagen hat.Die Dorfgemeinschaft betrachtet ihn schon lange als einen der Ihren. Er liebt die Auftritte mit seiner jungen Band und steht täglich an der Druckpresse. Seine Werke verkaufen sich von Siena bis in die USA. Auch Roman, 81, genießt den Alltag in der Natur und alles, was das italienische Leben für einen Deutschen so verführerisch macht. Schon 1979 kam er nach Italien – damals als Italienkorrespondent. Vor 30 Jahren haben er und seine Frau Christine sich entschieden, hier sesshaft zu werden, und sich ein Anwesen mit Blick auf die weiten Hügel der Toskana gekauft. Doch jetzt, im hohen Alter, erkennt er die Grenzen des Landlebens: Der nächste Nachbar ist weit entfernt, die Wege sind steil, und das Gelände ist nicht rollstuhlgerecht. Gemeinsam mit seiner Frau plant er wehmütig den Abschied und die Rückkehr nach München in eine altersgerechte Wohnung. Wie gestaltet sich der Alltag von Auswanderern im höheren Alter, wenn die täglichen Aufgaben nicht mehr so einfach zu bewältigen sind, die Kinder weit weg wohnen und der nächste Arzt ohne Auto nicht zu erreichen ist? Freiwillig möchte kaum einer gehen – die Einheimischen bleiben doch auch! (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 06.03.2026 arte Wettkampf der Schmiede
Folge 1649 (30 Min.)In drei Stunden müssen die beiden Hamburger Lehrlinge David (2.v.l.) und Alex (2.v.r.) ihr Wettbewerbsstück schmieden.Bild: Spiegel TVWolfgang, 78, gelernter Schriftsetzer, Musiker und biodynamischer Berater, liebt sein einfaches Leben in der Toskana. Seit Jahrzehnten ist dieser Landstrich für viele Deutsche ein echter Sehnsuchtsort. Wolfgang wanderte 2007 in die Maremma, den südlichen und wilderen Teil der Toskana aus. Sie ist für ihn inzwischen zur Heimat geworden. Doch gesundheitliche Sorgen, ein auslaufender Pachtvertrag für seine Druckwerkstatt und die Trennung von seiner Frau stellen ihn vor Herausforderungen. Eine Rückkehr nach Deutschland ist für ihn keine Option – ohne Krankenversicherung und feste Bleibe möchte er lieber dort bleiben, wo er längst Wurzeln geschlagen hat.Die Dorfgemeinschaft betrachtet ihn schon lange als einen der Ihren. Er liebt die Auftritte mit seiner jungen Band und steht täglich an der Druckpresse. Seine Werke verkaufen sich von Siena bis in die USA. Auch Roman, 81, genießt den Alltag in der Natur und alles, was das italienische Leben für einen Deutschen so verführerisch macht. Schon 1979 kam er nach Italien – damals als Italienkorrespondent. Vor 30 Jahren haben er und seine Frau Christine sich entschieden, hier sesshaft zu werden, und sich ein Anwesen mit Blick auf die weiten Hügel der Toskana gekauft. Doch jetzt, im hohen Alter, erkennt er die Grenzen des Landlebens: Der nächste Nachbar ist weit entfernt, die Wege sind steil, und das Gelände ist nicht rollstuhlgerecht. Gemeinsam mit seiner Frau plant er wehmütig den Abschied und die Rückkehr nach München in eine altersgerechte Wohnung. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 arte Das Geschäft mit Dino-Fossilien
Folge 1650 (29 Min.)Sammler Christian Link zählt zu den bekanntesten Fossilien-Händlern Europas. Der gebürtige Schweizer handelt seit Jahren mit Kuriositäten aller Art: Von Briefen, die auf dem Mond waren, bis zu seltenen Eiern des Elefantenvogels. Seit wenigen Jahren kommen bei ihm auch Überreste von Dinosauriern unter den Hammer. Die Preise für Fossilien erreichen international neue Rekordhöhen. 2023 sorgte Link für Aufsehen, als er ein T-Rex-Skelett für 5,6 Millionen Euro versteigerte. Link arbeitet im Vorfeld der Auktion eng mit Wissenschaftlern zusammen, damit diese die Funde dokumentieren können. Die Kritik, Skelette könnten in Privatsammlungen verschwinden, teilt er nicht.Yolanda Schicker-Siber leitet das beliebte Saurier-Museum im Aathal. Ihre Sammlung ist eine der wertvollsten der Welt. Das meiste hat ihre Familie selbst in den USA ausgegraben. Seit ein paar Jahren sind auch sie im Dino-Knochen-Business. Sie bereiten Auktionen vor, indem sie Knochen präparieren und Gestelle bauen. Auch Nils Knötschke ist Dino-Präparator und bereitet Saurierknochen für Auktionen vor – und er ist immer wieder auf der Suche nach neuen Fund- und Grabungsorten. Knötschke weiß, dass viele paläontologische Grabungen ohne private Geldgeber nicht möglich wären. Museen können sich die Dino-Knochen nicht leisten und sind auf Leihgaben oder Schenkungen angewiesen. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 arte Mädchen-Power für ein uraltes Ritual
Folge 1651 (30 Min.)Im Zentrum der Entwicklung steht die 13-jährige Stella: Sie war das erste Mädchen, das in den Verein der Mini-Macchina aufgenommen wurde – jener Kindertradition, aus der später die Träger der großen Macchina hervorgehen. Nun bereitet sie sich auf ihre wichtigste Herausforderung vor: Zum ersten Mal darf sie die steile Etappe zum Santuario di Santa Rosa tragen, ein symbolisches Highlight des Rituals. Stellas Vater David ist selbst Träger und unterstützt den Traum seiner Tochter – auch wenn der Wunsch für Mädchen noch immer ungewöhnlich ist.Stellas Cousin Matteo erlebt die Tradition hingegen selbstverständlich aus der männlichen Perspektive – ein Kontrast, der zeigt, wie tief verwurzelt die Rollenbilder in Viterbo sind. Eine Schlüsselfigur dieser kleinen Revolution ist Gianni Baiocco, selbst Träger und Vorsitzender des Vereins der Mini-Macchina des historischen Zentrums. Er war einer der Initiatoren, die vor zwei Jahren die Aufnahme von Mädchen ermöglichten – ein mutiger Schritt, denn diese Entwicklung ist nicht nur auf Befürworter gestoßen. Doch er sichert auch die Zukunft der Tradition, denn die dünn besiedelte Gegend hat ein Nachwuchsproblem. Am Tag des Mini-Macchina-Umzugs wird sich zeigen, wieweit Wille und Kraft von Stella ausreichen. Und Viterbo fiebert mit. Die Frage bleibt, wie weit eine jahrhundertealte, männlich geprägte Tradition bereit ist, sich zu öffnen. Eine 30-minütige Reportage über Mut, kulturelles Erbe und den Wandel einer Stadt zwischen Glauben, Tradition und einer neuen Generation. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 arte Die Ärzte der Ägäis
Folge 1652 (30 Min.)Die griechische Stavros-Niarchos-Stiftung hat vor zehn Jahren ein System von mobilen medizinischen Teams aufgebaut, die monatlich in Piräus auf die Fähre steigen, um kleine entlegene Inseln für jeweils eine knappe Woche medizinisch zu versorgen. Denn die Kosten für einen Arztbesuch auf dem Festland können sich viele Inselbewohner nicht leisten, und im Winter sind Überfahrten wegen schlechten Wetters oftmals ganz unmöglich. Der Augenarzt Christos Christoulakis ist von Anfang an bei diesen Einsätzen dabei: „Wir geben etwas. Aber wir bekommen auch sehr viel zurück“.Zusammen mit Tasos Stamatiadis, dem technischen Leiter der Mission, ist er auf dem Weg nach Serifos. Auf der Fähre werden sie von zwei Lkws voll mit medizinischem Gerät begleitet, darunter ein tragbares Röntgengerät, ein digitales 3D-Mammographiegerät und ein Knochendichtescanner. Auf Serifos wird in wenigen Stunden ein Pop-Up Krankenhaus errichtet, mit dem die Insel vier Tage lang über die medizinische Infrastruktur einer kleinen Stadt verfügt – mit vielen verschiedenen Fachärzten und Krankenschwestern, die alle ehrenamtlich arbeiten. Auf der Insel wird das Medizinteam schon erwartet; viele der knapp 1.500 Einwohner kommen zu Untersuchungen vorbei, oft zu mehreren. Das „reisende Krankenhaus“ hilft ihnen so, trotz der fehlenden Infrastruktur weiter auf Serifos zu leben. Manchen Patienten allerdings müssen die Ärzte zu einer Therapie auf dem Festland raten – so wie Susanna Diogou, die Lähmungserscheinungen in ihrem linken Fuß hat. Aber dafür müsste die Familie sich für längere Zeit trennen – ein Dilemma, das viele Menschen auf den Inseln fürchten. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 13.03.2026 arte Rettung für Georgiens Riesenstaudamm
Folge 1653 (29 Min.)Mitten in der Nacht, im Kaukasus: Die deutsche Geophysikerin Birgit Müller steigt aus dem Auto. Die Luft ist feucht, der Regen hat die Straßen aufgeweicht. Ankunft in Georgien für den vorerst letzten Forschungsaufenthalt. Vor ihr erhebt sich die „Lady Enguri“ – eine gigantische Staumauer, eine der größten der Welt. Seit fast fünfzig Jahren hält sie Millionen Tonnen Wasser zurück. Doch die Zeit arbeitet gegen sie. Materialermüdung, Erosion, Sedimente – die Risiken wachsen. Ein Bruch wäre eine Katastrophe für die Dörfer unterhalb der Staumauer.Und für die Energieversorgung, denn fast die Hälfte des Stroms für Georgien wird hier produziert. Birgit Müller und ihr Team haben im Forschungsprojekt DAMAST Methoden entwickelt, um frühzeitig Gefahren für den Damm zu erkennen. Eine wichtige Arbeit. Nicht nur hier, sondern weltweit stellen alternde Staudämme ein wachsendes Risiko dar. Hinzu kommt die politische Lage: Seit der Abspaltung Abchasiens in den 1990er Jahren steht der Damm auf georgischer Seite, das Kraftwerk jedoch in der von Russland kontrollierten selbst ernannten Republik Abchasien. Levan Mebonia, Direktor der staatlichen Betreiberfirma, muss in diesem Spannungsfeld für die Zusammenarbeit beider Seiten sorgen. Für die Forschenden um Birgit Müller ist es vielleicht die letzte Gelegenheit, gemeinsam mit Georgien am Damm zu arbeiten. Aufgrund der Spannungen zwischen der EU und dem Kaukasusstaat hat Deutschland Kooperationen mit dem Land ausgesetzt. Das Wissen soll jedoch weitergegeben werden. In einer Summer School sollen Erkenntnisse geteilt werden. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mo. 16.03.2026 arte Sichtbar sein – Leben mit Kleinwuchs
Folge 1654 (30 Min.)In Spanien hat Yesica Expósito Alvarez ein Gesetz auf den Weg gebracht, das dafür sorgt, dass Menschen mit Behinderung nicht mehr zur Belustigung engagiert werden dürfen. Noch vor wenigen Jahren war das durchaus üblich, zum Beispiel vor Stierkämpfen. Inzwischen widmet sich Yesica ihrem nächsten Projekt: Sie kämpft für eine Krankenversorgung, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Kleinwuchs zugeschnitten ist. So können zum Beispiel Notoperationen ohne entsprechendes Fachwissen der Ärzte für kleinwüchsige Menschen lebensgefährlich werden. Simone Fischer ist die erste kleinwüchsige Frau im deutschen Bundestag. Ihr politisches Engagement steht für eine Gesellschaft, die niemanden ausschließt.Als Kind fehlten ihr Vorbilder, weil Frauen mit Behinderung in der Öffentlichkeit kaum sichtbar waren. Heute will Simone Fischer junge Frauen ermutigen, in die Politik zu gehen. Schauspieler und Model Mick Morris Mehnert setzt sich für eine differenzierte Darstellung von Menschen mit Behinderung in Film und Theater ein – weg von den Bildern des „Kranken“ oder „Bemitleidenswerten“. Zwar übernimmt Mehnert auch Rollen wie jene des Zwerg Nase im Märchenfilm. Er möchte aber nicht auf solche Stereotype reduziert werden. Deshalb produziert er gemeinsam mit seinem Vater und Freunden die Web-Serie „Spätikings“ und möchte auch als Model vor der Kamera stehen. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 arte Pistensanitäter im Dauereinsatz
Folge 1655 (30 Min.)Die Polizisten Stefano Zanolli und Pierluigi Sperandio patrouillieren auf Skiern. In Italien gelten Helmpflicht und eine Promillegrenze von 0,5 – und das wollen die Carabinieri am Monte Bondone in Südtirol durchsetzen. Sie stoppen rücksichtslose oder angetrunkene Skifahrer. Es folgen Aufklärungsgespräche, Alkoholtests und Bußgelder, genau wie im Straßenverkehr. In Österreich überwacht Pistenretter Fabio Arnold gemeinsam mit elf Kollegen 144 Pistenkilometer im Skigebiet Sölden. Bei gutem Wetter sind die Hänge voll und sein Team im Dauereinsatz: Bänderrisse, Schädel-Hirn-Traumata und Knochenbrüche bestimmen den Rettungsalltag. Besonders gefährlich wird es, wenn Après-Ski und Alkohol die letzte Abfahrt zum Risiko machen.Doch das Alpenland verzichtet weiterhin auf Helmpflicht und Promillegrenze. Fabio Arnold setzt auf Vernunft – und wünscht sich klare Regeln wie in Italien. Die ehemalige Skirennläuferin Lucrezia Lorenzi hat das Schlimmste erlebt: Ihre Schwester Matilde, ein Nachwuchstalent mit Olympia-Ambitionen, starb nach einem Sturz im Training. Seitdem engagiert sich die 28-jährige Lucrezia mit der „Fondazione Matilde Lorenzi“ für mehr Prävention – beispielsweise mit Erste-Hilfe-Kursen. Dazu unterstützt sie Ingenieure der Polytechnischen Hochschule Turin bei der Entwicklung intelligenter Sicherheitskonzepte. Das Ziel: so viele Unfälle wie möglich zu verhindern. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 arte Mein Leben nach der Abnehmspritze
Folge 1656 (30 Min.)Marie Friedrich war ihr ganzes Leben lang mehrgewichtig. Nach zahllosen Diätversuchen half der 39-Jährigen erst die Abnehmspritze. In anderthalb Jahren verlor sie rund 45 kg. Vor wenigen Monaten hat sie die Spritze abgesetzt. Das damit verbundene Risiko ist ihr bewusst: „Ich habe Angst, in alte Essensmuster zu verfallen und dass das Gewicht zurückkommt.“ Die Sorge vor dem Jo-Jo-Effekt ist nicht unbegründet. Erste Langzeit-Studien zeigen: Die meisten Nutzer nehmen wieder zu, nachdem sie das Medikament abgesetzt haben.Diesen Effekt kennt Lisa Grossmann nur zu gut: Als Teenagerin war die leidenschaftliche Reiterin gertenschlank, aber während und nach der Schwangerschaft mit Tochter Ava nahm sie zu und ab, bis sie bei 120 kg war. Auch sie hat mithilfe der Abnehmspritze in einem Jahr 40 kg abgenommen. In ein paar Wochen steht ihre Hochzeit bevor: „Vor einem Jahr hätte ich so etwas nie angezogen, vor einem Jahr hätte es auch keine Hochzeit gegeben“, freut sie sich bei der Anprobe von Brautkleidern. Doch die Abnehmspritze verhilft nicht jedem, der abnehmen möchte, zum Wunschgewicht. Der Autor und Journalist Stephan Bartels nahm trotz Spritze sogar weiter zu. „Ozempic hilft mir mit meinem Diabetes, aber nicht beim Abnehmen“, sagt er. Tatsächlich wurde das Medikament ursprünglich dazu entwickelt, Blutzucker-Werte zu regulieren, der Gewichtsverlust war ein willkommener Nebeneffekt. Stephan vermutet, dass er an einer Essstörung leidet, die ihn am Abnehmen hindert. Er sucht jetzt nach neuen Wegen, sein Essverhalten zu verändern. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 20.03.2026 arte
