Phänomen Lindy Hop – Swing statt Screen
Folge 1762 (30 Min.)Während Dating-Apps und die tägliche digitale Datenflut für viele ermüdend und unverbindlich geworden sind, wächst in Europa eine Szene, die wieder direkte Begegnung und Körperlichkeit sucht: auf Tanzböden von Paris bis Pisa und im Swing-Camp von Herräng. Alice aus Paris ist eine dieser Suchenden. Die 32-jährige Toningenieurin pendelt zwischen Frankreich und Stockholm. Nach Jahren unsteter Beziehungen und digitalem Dating setzt sie nun auf Lindy Hop, den Swing-Tanz aus den 1920er Jahren, der ein Comeback erlebt. Sie mag, dass hier Verrücktheiten erlaubt sind und sich jeder individuell ausdrücken kann.Zugleich ist der Tanz für sie hochmodern: Es gibt keine festen Grenzen zwischen Männern und Frauen, alle dürfen führen oder folgen. Zum ersten Mal erkundet auch ein Architektenehepaar aus Lübeck die Community des Dance-Camps. Nicola und Jörg sind Eltern von vier Kindern und kommen aus dem klassischen Standardtanz. Im Swing erleben sie getanzte „gute Laune“ statt starrer Regeln. Ob Swingtanz ein Ausweg aus der Vereinsamung der Bildschirmgesellschaft sein kann? Nicola bleibt skeptisch, weil nur wenige Menschen diese Festivals erleben. Micha aus München, promovierter Statistiker, sucht im Lindy Hop vor allem Ablenkung vom Job. Er liebt stundenlange Dance-Sessions bis zur Verausgabung und schätzt eine Kultur, in der Individualität und „Weirdness“ nicht nur toleriert, sondern gefeiert werden. Das Tanz-Camp ist für ihn wie ein temporäres Zuhause: Man kehrt an einen vertrauten Ort zurück, erkennt Gesichter aus Vorjahren wieder, teilt Küche, Campingplatz und lange „Social Dance“ Nächte. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mo. 09.11.2026 arte Suche Nachfolger, biete Zukunft im Baskenland
Folge 1763 (30 Min.)Bilbao hat vorgemacht, wie sich eine Stadt neu erfinden kann. Wo einst Werften und Stahlwerke das Bild bestimmten, locken heute spektakuläre Neubauten wie das Guggenheim-Museum Besucher aus aller Welt an. Dieses Phänomen – bekannt geworden als „Bilbao-Effekt“ – wurde um Vorbild für Städte weltweit. Doch abseits der Sehenswürdigkeiten zeigt sich eine zweite Wirklichkeit: Kleine Läden verschwinden, weil ihre Besitzer in Rente gehen und sich keine Nachfolger finden lassen. Mit jedem Geschäft, das schließt, geht dabei mehr verloren als nur eine Einkaufsmöglichkeit. Handwerkliches Wissen, Begegnungen zwischen Menschen und ein Stück lebendige Nachbarschaft verschwinden für immer. Lourdes Sacristán betreibt seit 30 Jahren eine kleine Schusterei.Die 63-Jährige würde gerne aufhören, doch sie findet keinen Nachfolger. Ihre letzte Hoffnung: die Online-Plattform „NegoziON“. Damit versucht die baskische Regierung, alte Ladenbesitzer und neue Unternehmer zusammenzubringen – eine Art „Tinder für Geschäfte“. Mit Erfolg: Der Kolumbianer Miguel Castillo hat den Fischladen von Ana Grosabel übernommen, die fast 40 Jahre hinter der Theke stand. Ana bringt ihm alles bei, übergibt ihm auch ihre Kundschaft. Aus ihrer Geschäftsbeziehung ist eine enge Freundschaft geworden. Der „Bilbao-Effekt“ hat das Gesicht der Stadt verändert. Jetzt geht es um die Frage: Was braucht eine Stadt, damit sie nicht nur attraktiv aussieht, sondern auch lebendig bleibt für die Menschen, die sie bewohnen? (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Di. 10.11.2026 arte Sterben ohne Erben
Folge 1764 (30 Min.)Auf der Suche nach Erben ist die Nachlasspflegerin Ira Kröswang mit ihrem Team im Auftrag von Nachlassgerichten in ganz Süddeutschland unterwegs. Sie durchsucht Wohnungen und Häuser Verstorbener nach Vermögen, Testamenten und Hinweisen auf Erbberechtigte. Als sie den Nachlass zweier verstorbener Brüder inspiziert, taucht plötzlich eine ältere Dame auf. Es ist die Cousine. Findet Ira Kröswang kein Testament mehr, wäre sie eine Erbin. Es geht um mehrere hunderttausend Euro. Auch ein anderer Fall beschäftigt die Nachlasspflegerin: Sie sucht nach den Erben einer Villa, in der ein Künstlerpaar lebte. Der Nachlass beläuft sich auf mehrere Millionen Euro. Weil viele Urkunden im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen sind, gleicht die Suche der nach der Nadel im Heuhaufen.400 Nachlasspfleger sind im deutschen Berufsverband registriert. Sie übernehmen Schätzungen zufolge 20.000 bis 40.000 Fälle pro Jahr. Die Suche nach Erben dauert oft Monate, manchmal sogar Jahre. Stoßen Nachlasspfleger an ihre Grenzen, können sie professionelle Erbenermittler wie Max Bloch beauftragen. Der promovierte Historiker sucht in Stadt- und Kirchenarchiven, in zum Teil über 100 Jahre alten Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden nach Verwandten von Verstorbenen. Bezahlt wird er nur im Erfolgsfall, mit einem Anteil am Erbe. So manche Erben erfahren durch ihn Neues über die eigene Familie, wie der Berliner Étienne Schorlemmer. Durch die Recherche von Max Bloch hat er erfahren, dass er einen Halbbruder hat. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mi. 11.11.2026 arte Die verlassenen Kinder des Westbalkans
Folge 1765 (30 Min.)Viele Eltern sind aus dem verarmten Nordmazedonien dorthin gezogen, wo es Arbeit gibt – beispielsweise nach Österreich, Malta, Italien oder Deutschland, wie im Fall von Laras und Lukas Eltern. Kinder bleiben oft über Jahre bei ihren Großeltern oder übernehmen die Verantwortung für sich allein, wie Lara und Luka. Die Eltern versorgen ihre Kinder zwar mit Geld, doch den Alltag müssen sie allein bewältigen: Elterngespräche in der Schule selbst führen, Erkältungen allein auskurieren, an der eigenen Zukunft arbeiten. Alles ohne die Nähe und den Beistand ihrer Eltern.Der 13-jährige Mert lebt bei seinen Großeltern, weil seine Mutter nach Österreich gezogen ist und dort drei weitere Kinder großzieht. Mert vermisst seine Mutter. „Er hat ein Lied für sie gedichtet und komponiert“, erzählt sein Großvater Nejdin, bei dem Mert wohnt. „Als ich es gehört habe, musste ich weinen.“ In der kleinen Ortschaft Kočani im Nordosten Nordmazedoniens ruht die Hauptlast der Erziehung und Fürsorge für Mert auf den Schultern der Großeltern. Seit dem Umzug ihrer Tochter nach Österreich unterstützt diese ihre Eltern und ihren Sohn finanziell. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Do. 12.11.2026 arte Heiße Luft über Polen – Die WM der Ballonfahrer
Folge 1766 (30 Min.)Stephanie Hemmings aus England ist eine von sechs Frauen im Starterfeld der Ballon-WM und sie kommt mit einer besonderen Herausforderung nach Krosno. Sie hat neben ihren Crewmitgliedern Chloe und Jenny auch ihren sechs Monate alten Sohn Leo im Team-Van dabei. Während die Crew mit Gasbrenner und Ventilator den Ballon aufbläst, muss die Pilotin noch ihren Sohn stillen. Aber Stephanie kennt es nicht anders. Als sie selbst ein Säugling war, wurde auch sie von ihren Eltern auf Meisterschaften mitgenommen. Ihr Vater David Bareford ist zweifacher Weltmeister und auch ihr Bruder Dominique hat 2018 schon einmal den Titel gewonnen.Für Dieter Ackermann aus dem Schwarzwald ist es erst die zweite WM. Er will sie nutzen, um sich mehr „Wettkampf-Härte“ anzutrainieren. Rund um die Zielkreuze wird es eng, wenn mehrere Piloten gleichzeitig ihre Zielmarken abwerfen wollen. Da muss der Pilot auch schon mal Kontakt zwischen den Ballonhüllen in Kauf nehmen. Brenzlig wird es für Ackermann, als das Wetter in Krosno regnerisch wird und die Wettkampfleitung trotzdem eine Wettfahrt ansetzt. Da zweifelt er kurz, im richtigen Sport zu sein. Die Verantwortung für diese Entscheidungen hat Claude Weber aus Luxemburg. Er muss als Turnierdirektor die Aufgaben für die Ballon-Piloten stellen und auch einschätzen, ob die Fahrten sicher durchgeführt werden können. Für das Finale hat er sich etwas Besonderes ausgedacht. Die letzte Prüfung soll mitten auf den Marktplatz von Krosno führen, der umgeben ist von historischen Gebäuden. Hier werden es nur die Besten schaffen, ihren Marker ins Ziel zu bringen. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 13.11.2026 arte Jüdisches Neujahr im Ukrainekrieg
Folge 1767 (30 Min.)Der Musiker David Lévy pflegt in seiner Pariser Wohnung alte jüdische Traditionen. Der 50-Jährige hat einen seiner Söhne nach dem Gelehrten Rabbi Nachman benannt. Zu Rosch ha-Schana will David in die Ukraine reisen, um an Nachmans Grab das jüdische Neujahrsfest zu feiern. Es wird eine besondere Reise: David will ein Foto seines Großvaters mitnehmen, dessen Familie von den Nazis verschleppt und im KZ ermordet wurde. In Uman will er für seinen Großvater und seine Vorfahren beten. In der Stadt mit rund 80.000 Einwohnern lebte im 19. Jahrhundert Rabbi Nachman, ein bedeutender Vertreter des Chassidismus, einer mystischen Strömung des orthodoxen Judentums.Während Rosch ha-Schana dürfen nur Männer das Grab des Rabbis besuchen. Die Ukrainerin Walentyna arbeitet in einer der Großkantinen, die pro Tag bis zu 100.000 koschere Mahlzeiten ausgeben. Die riesige Küche wird von Chefkoch Johnny geleitet. Ohne die hunderten ukrainischen Frauen, die hier arbeiten, wäre der Betrieb nicht möglich. Für Uman bedeutet das Fest einen mehrtägigen Ausnahmezustand. Der Chassidismus zelebriert den freudvollen Umgang mit Gott. Für einige Pilger ist Rosch ha-Schana eine Party, zu der auch Alkohol gehört. Doch der Konsum ist wegen des geltenden Kriegsrechts streng verboten. Hunderte Polizisten sind im Einsatz und kontrollieren das Stadtviertel rund um die Grabstätte Nachmans streng. Auch der Beamte Petro ist mit seinem Spürhund Tim im Dauereinsatz. Die beiden suchen dabei auch nach Sprengstoff und Waffen und sollen dazu beitragen, die Sicherheit der Zehntausenden Pilger zu gewährleisten. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Mo. 16.11.2026 arte Italien – Kino statt Knast
Folge 1768 (30 Min.)In Verona zeigt ein außergewöhnliches Resozialisierungsprojekt, wie Kultur buchstäblich Mauern überwinden kann. Dank einer Initiative von Paola Tacchella und Erica Benedetti erhalten neun ausgewählte Strafgefangene mit positiver Prognose eine richterliche Sondergenehmigung: Sie dürfen das Gefängnis für zehn Tage verlassen, um als freiwillige Helfer beim Filmfestival Della Lessinia im Städtchen Bosco Chiesanuova mitzuarbeiten. Jeden Abend müssen sie nach getaner Arbeit wieder in die Zellen zurückkehren. Für viele ist es nach langer Zeit der erste Schritt in die Außenwelt.Die Aufgaben der Inhaftierten sind vielfältig. Michael, der früher international als DJ tätig war, hilft beim Aufbau der Technik und freut sich über die Rückkehr in seinen alten Arbeitsbereich. José packt beim Aufbau des Buchladens mit an und ist dabei sichtlich bewegt: „Hier draußen zu arbeiten, ist ein ganz anderes Gefühl.“ Shukri und Manuel arbeiten in der Osteria des Festivals. Im Café wird die neu gewonnene Freiheit schon in kleinen Dingen spürbar – beim Genuss eines leckeren Kaffees aus einer echten Porzellantasse, die es im Knast nicht gibt. Gleichzeitig läuft in der Festival-Küche unter Chef Raffaele und Chefköchin Serena die Bewirtung hunderter Gäste auf Hochtouren, tatkräftig unterstützt von den freiwilligen Helfern. Auch im Gefängnis Montorio findet das Festival statt – hier diskutieren Inhaftierte voller Elan über 22 Filme und vergeben schließlich ihren eigenen Filmpreis. Das Projekt Microcosmo zeigt eindrucksvoll, dass Kultur nicht nur unterhält, sondern echte Brücken zurück in die Gesellschaft bauen kann. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Di. 17.11.2026 arte Solo-Mama! Kein Partner, kein Problem?
Folge 1769 (30 Min.)Familie jenseits der klassischen Kernfamilie: Immer mehr Menschen gründen heute eine Familie nach ihren eigenen Vorstellungen. Solo-Mutterschaft und Co-Parenting stehen für neue Formen von Elternschaft, die Selbstbestimmung versprechen, aber auch neue Herausforderungen mit sich bringen. Olivia (43) hat sich bewusst dafür entschieden, ihren Kinderwunsch ohne Partner zu verwirklichen. Noch während der Schwangerschaft zieht sie zu ihrer 72-jährigen Mutter. Doch als ihr Sohn Carl zur Welt kommt, verläuft der Start ins Familienleben anders als erhofft.Olivia ist nach einem Kaiserschnitt körperlich eingeschränkt. Ihr Baby leidet unter starken Schmerzen und kommt kaum zur Ruhe. Olivia kämpft gegen Erschöpfung, Schlafmangel und die Belastungen des Alltags. Unterstützung erhält sie nur begrenzt. Auch die Schweizerin Stefanie (26) wollte Mutter werden, ohne eine Paarbeziehung führen zu müssen. Gemeinsam mit Jorge, dem Vater ihrer Zwillinge, lebt sie ein Co-Parenting-Modell. Während Stefanie in der Schweiz lebt, wohnt Jorge mit seinem Ehemann in Amsterdam. Rund 800 Kilometer trennen die Eltern. Die Organisation von Betreuung, Verantwortung und gemeinsamen Entscheidungen wird dadurch zur täglichen Herausforderung. Als Stefanie nach einem Unfall zeitweise ausfällt, gerät das fragile Gleichgewicht ins Wanken. Die Reportage begleitet zwei Frauen auf ihrem Weg durch neue Familienmodelle und zeigt, wie viel Mut, Kraft und Kompromissbereitschaft es braucht, Elternschaft jenseits traditioneller Rollenbilder zu leben. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 16.11.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Mi. 18.11.2026 arte Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 15.10.2026Ausgetanzt? Türkische Männer in Röcken
Folge 1770 (30 Min.)In der Türkei gehören in Kleidern tanzende Männer seit Jahrhunderten zur Unterhaltungskultur. Weil es als sündhaft galt, wenn Frauen vor Männern tanzten, wurden Jungen zu Tänzern ausgebildet. Heute treten Köçeks in folkloristischen Röcken und Zennes in sinnlichen Bauchtanzkostümen auf. Doch seit die AKP-Regierung eine religiöse Moralpolitik verfolgt, sehen sich die Tänzer zunehmend gesellschaftlicher Ablehnung ausgesetzt. Baran Güney und sein Onkel Soner Barut verdienen ihren Lebensunterhalt als Köçeks – wie schon Generationen ihrer Familie vor ihnen.Doch sie hören öfter Sprüche wie: „Echte Kerle tragen doch keine Röcke und schwingen mit den Hüften.“ Die Absagen für Auftritte häufen sich. Stattdessen müssen sie auf den Straßen von Amasra für Trinkgelder von Touristen zu tanzen. Baran denkt deshalb darüber nach, den Beruf zu wechseln. Der 23-Jährige Can Koçak glaubt nicht, dass er als Köçek seine Verlobte versorgen kann. Nach der Hochzeit im kommenden Jahr will er aufhören und nur noch als Kartonsammler arbeiten. Auf der Feier, auf der er auftritt, zeigt sich der gesellschaftliche Wandel: Während einige Gäste die Köçeks als Teil der Feierkultur schätzen, stoßen sie bei anderen auf Kritik. Die Vorbehalte kommen nicht mehr nur aus religiös-konservativen Kreisen. Segah Demirdelen zählt zu den bekanntesten Bauchtänzern Istanbuls. Als Zenne und homosexueller Tänzer erlebt er besonders häufig Anfeindungen. Mit Sorge blickt er in die Zukunft. Er befürchtet, dass die Tradition der tanzenden Männer verschwindet. Denn die Regierung erhöht den Druck gegen Menschen wie ihn. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Do. 19.11.2026 arte Wo bist du? Vermisst in Polen
Folge 1771 (30 Min.)„Dass der Vermisste nicht stirbt, das ist unsere größte Motivation“, sagt Błażej Busza. Der 29-jährige Programmierer hat 2020 den Such- und Rettungsverein Siron mitgegründet. Siron ist einer von 17 zivilen Vereinen, die in Polen ehrenamtlich der Polizei bei Vermisstensuchen helfen. Ein Teil der geschulten und qualifizierten Freiwilligen ist Tag und Nacht für die Polizei in Bereitschaft. Błażej Busza hat sogar eine App entwickelt, die auch die Polizei bei der Vermisstensuche nutzt. Über die Hälfte der Vermissten wird binnen zwei Tagen gefunden – seien es an Demenz erkrankte Senioren oder Jugendliche und Erwachsene in psychischen Krisen. Doch manche Suchen dauern nicht Stunden oder Tage, sondern Jahre. Konstanty Gil vermisst seinen Sohn Daniel bereits seit 2020 – nicht wissend, was mit ihm geschehen ist und ob er überhaupt noch lebt.Daniel wollte in die Niederlande, dort arbeiten. Doch kurz nach seiner Ankunft fühlte er sich verfolgt, der Kontakt zum Vater brach ab. Die Polizei schließt ein Verbrechen nicht aus und ermittelt bis heute. Doch von Daniel fehlt nach wie vor jede Spur. Die emotional hoch anstrengende Situation zwischen Ungewissheit und Hoffnung ist kaum zu ertragen. Konstanty hatte bereits einen Schlaganfall und zwei Herzinfarkte. Seine einzigen konstanten Stützen sind seine Nachbarin Kasia und die Stiftung Itaka. Itaka begleitet Angehörige wie Konstanty psychologisch und hilft ihnen bei der Suche nach dem geliebten Menschen – auch Jahre nach dem Verschwinden. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 18.11.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 20.11.2026 arte
