• Folge 1738 (30 Min.)
    Bild: Arte
    Die Verarbeitung von Asbest ist wegen gesundheitlicher Risiken in der EU und vielen weiteren Ländern verboten. Doch im österreichischen Burgenland kommt 2026 heraus: In mehreren Steinbrüchen wurde Serpentinit abgebaut, das Asbest enthalten kann. Das Gestein wurde über Jahre als Schotter, Streusplitt oder Straßenbelag verwendet – und damit großflächig verteilt. Nach der Schließung von vier Steinbrüchen beginnt die Suche. Stefan Stadler von Greenpeace und sein Investigativ-Team nehmen Proben und finden Asbest auf Straßen und Parkplätzen. Die Spur führt bis ins ungarische Szombathely. Dort sind Wohngebiete betroffen, in denen Familien mit kleinen Kindern leben. Straßen müssen wegen des giftigen Staubs bewässert und belastete Flächen saniert werden. Wie groß die gesundheitliche Gefahr ist, darüber gehen die Einschätzungen auseinander. Die Behörden im Burgenland sehen aufgrund eigener Luftmessungen keine unmittelbare Gefährdung. Greenpeace fordert dagegen weitere Untersuchungen. Das Problem: Außer an Arbeitsplätzen gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert für Asbest in der Außenluft. Nicole und Dietmar Cseh sind persönlich betroffen. Ihr Haus liegt nur wenige Kilometer von einem geschlossenen Steinbruch entfernt. Experten haben im Streusplitt vor ihrem Haus Asbest nachgewiesen. Das Paar sieht sich demselben Gift ausgesetzt, an dem Nicole Csehs Vater gerade verstorben ist. Als Elektriker hatte er jahrzehntelang mit Asbest auf Baustellen zu tun, als das Material noch ganz legal verbaut wurde. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 05.10.2026 arte
  • Folge 1739 (29 Min.)
    Nachdem sich seine Tochter Mia im Alter von 14 Jahren nach Online-Mobbing das Leben nahm, setzt sich Mariano Janin in Großbritannien für Altersgrenzen auf Social-Media-Plattformen und wirksame Schutzfilter ein. Zusammen mit der Elterninitiative Bereaved Families for Online Safety bereitet er derzeit eine Klage gegen TikTok in den USA vor. In Großbritannien hatte ihre Lobbyarbeit bereits Erfolg. Im Frühjahr 2027 soll eine gesetzliche Altersgrenze von 16 Jahren für soziale Medien eingeführt werden. Auf eine solche Regelung wartet Verena Holler in Deutschland derzeit noch. Die dreifache Mutter hat den Verein Smarter Start ab 14 mitgegründet. Sie wirbt für eine Kindheit ohne Smartphone. Die zentrale Idee: ein Elternpakt, bei dem Eltern vereinbaren, ihren Kindern während der Grundschulzeit kein eigenes Smartphone zu geben. So sollen Neid und sozialer Druck unter den Kindern gar nicht erst entstehen. Die Belgierin Audrey Hédo weiß um die Sogwirkung von Social Media. Sie ist selbst Beauty-Influencerin und hat deshalb beschlossen, ihre zwei Kinder möglichst lange von Smartphones und Social Media fernzuhalten. Ihr 13-jähriger Sohn Ohio darf sein Smartphone, auf dem weder TikTok, Snapchat noch Instagram installiert sind, nur nutzen, wenn er allein unterwegs ist. Für ihren eigenen Account filmt und fotografiert Audrey ihre Kinder aber dennoch. Für sie ist das kein Widerspruch. Wie viel digitale Freiheit brauchen Kinder und wie viel Schutz vor sozialen Medien? Alle drei Eltern finden sehr unterschiedliche Antworten auf eine Frage, die viel diskutiert wird. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 06.10.2026 arte
  • Folge 1740 (30 Min.)
    Im norditalienischen Valsesia, gut 100 km von Mailand entfernt, finden immer mehr Israelis ein neues Zuhause. Seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 sind viele Familien in das abgelegene Alpental gekommen – auf der Suche nach Sicherheit und einem anderen Leben. Möglich macht den Neuanfang Ugo Luzzati. Der italienischstämmige Israeli kam selbst vor vier Jahren ins Valsesia und vermittelt heute Wohnungen und Jobs. Er hilft Neuankömmlingen, in Italien Fuß zu fassen. Eine von ihnen ist Anna Kogen. Gemeinsam mit ihrem Sohn Niko lebt sie seit drei Jahren in Varallo. Während Anna die Beschaulichkeit im Tal schätzt, fällt Niko genau deswegen die Eingewöhnung schwer. Er vermisst Tel Aviv, seine Freunde und das Leben in der Großstadt. Und auch im Valsesia wird der 14-Jährige mit den Folgen des Nahostkonflikts konfrontiert. Für andere ist der Neuanfang bereits gelungen. Die pensionierte Krankenschwester Dina Cohen engagiert sich in ihrer neuen italienischen Heimat. Künstlerin Yael Touitou träumt davon, mit Kunstaktionen Valsesia zu neuem Leben zu verhelfen, da das Tal in der Vergangenheit eine massive Abwanderung verkraften musste. Mehr als 70 israelische Familien sind inzwischen mithilfe von Ugo Luzzati ins Valsesia gekommen. Doch seine Vision reicht noch weiter: Er möchte auch eine Familie aus Gaza ins Tal holen. Zwischen Hoffnung und Neuanfang zeigt die Reportage auch, wie schwer es ist, dem Nahostkonflikt zu entkommen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 07.10.2026 arte
  • Folge 1741 (30 Min.)
    Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus und Polens Beitritt zur Europäischen Union verließen Millionen von Menschen ihre Heimat. Eine ganze Generation war bereit, alles zu riskieren, um sich im Ausland ein neues Leben aufzubauen. Doch der Trend hat sich nun umgekehrt. Polens dynamische Wirtschaft, die sich verbessernde Lebensqualität und berufliche Perspektiven ziehen diejenigen an, die das Land einst verlassen hatten. Eine Polin erzählt von ihrem Leben in Deutschland, wo sie als Putzfrau arbeitete. Nach der Rückkehr in ihre Heimat absolviert sie eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin und konnte dank staatlicher Unterstützung ihre eigene Praxis eröffnen. Ihre Geschichte zeugt von Veränderungen in Polen, die einen sozialen Aufstieg ermöglichen und auch von der Sehnsucht, sich in Polen wieder heimisch zu fühlen. Eine junge Wissenschaftlerin absolvierte ihr gesamtes Studium im Ausland, ihr stand eine internationale Karriere offen. Dennoch kehrte auch sie nach Polen zurück. Der Lebensweg dieser beiden Frauen steht für die Bestrebungen einer Generation, ihr Glück nicht mehr nur im Westen zu suchen. Die Reportage beleuchtet die Beweggründe für diese neue Art der europäischen Mobilität. Polen wurde nach Jahrzehnten der Auswanderung durch seinen politischen und wirtschaftlichen Wandel wieder attraktiv. Das Land im Umbruch behauptet seinen Stellenwert in der EU und verfolgt einen klaren Kurs: Nachwuchskräfte sollen im Land bleiben und einst ausgewanderte Fachkräfte zurückkehren. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 01.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 08.10.2026 arte
  • Folge 1742 (30 Min.)
    Hakibar und Adil Yirmibeş aus Düsseldorf starten wie jeden Sommer mit dem Auto in ihr Heimatdorf an der türkischen Schwarzmeerküste. Die Reise führt über Österreich, quer über den Balkan bis in die Türkei. Dabei schwingt auch Trauer mit: Vor drei Jahren starb ihr ältester Sohn, er ist in ihrem Heimatdorf begraben. Mehr als 2,5 Millionen türkische Auswanderer begeben sich jedes Jahr auf die strapaziöse Tour. Die meisten, weil es günstig ist, andere aus nostalgischen Gründen. Entstanden ist die Sıla Yolu in den 1960er-Jahren als Route der Gastarbeiter auf Heimaturlaub. Damals waren die Straßen schlecht und der Weg gefährlich. Vieles ist heute besser. Trotzdem müssen sich die Reisenden auf Stau an den Grenzübergängen, Übermüdung, Autopannen und mancherorts sogar Diebe und Betrüger einstellen. Kaum jemand weiß das so gut wie Sezai Koç. Der Deutsch-Türke hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Landsleuten auf der Strecke zu helfen – weil er in den 1980er-Jahren selbst schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Heute betreibt er das Internetportal Silayolu.com mit Nachrichten rund um die Reise. Außerdem hat er den Pannendienst Euro Türk Assist gegründet, mit einem Netzwerk aus vertrauenswürdigen Autowerkstätten entlang der Route. Wer zu müde zum Weiterfahren ist, kann auf halber Strecke im Bosphorus Hotel in Serbien anhalten. Der Familienbetrieb ist komplett auf türkische Auswanderer ausgerichtet, lässt seine Köche extra aus der Türkei einfliegen. Besitzer Fevki Şilik und sein Team können sich im Sommer kaum vor Gästen retten – und wundern sich bisweilen über ihre Hast. Denn die Gäste wollen so schnell wie möglich die Grenze zur Türkei überqueren. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 09.10.2026 arte
  • Folge 1743 (29 Min.)
    Die russische Stadt Workuta wurde einst als Straflager und Bergbaustadt für deutsche Kriegsgefangene gegründet. Vor Beginn des Zerfalls der Sowjetunion hatte die Stadt rund 120.000 Einwohner, zuletzt noch etwa 55.000. Damit war Workuta eine der am schnellsten schrumpfenden Großstädte Russlands. Workuta liegt oberhalb des Polarkreises, der Winter dauert hier neun Monate und nach der Schließung vieler Kohleminen gab es kaum noch Jobs. Ganze Stadtteile wurden zu Geisterstädten. Dazu kommt, dass die Stadt nicht ans Straßennetz angeschlossen ist und etwa 1.000 Kilometer nördlich der nächstgelegenen Großstadt liegt. Doch Workuta entfaltet eine neue Anziehungskraft. Viele Menschen können sich die Mieten in Russlands Großstädten nicht mehr leisten. Russlands soziale Netzwerke sind gerade voll mit dem Thema: Hier gibt es Eigentumswohnungen ab 500 Euro zu kaufen! Ein Eigenheim zum Preis eines Smartphones! Auch Elena Sbezhnewa wohnt seit Kurzem hier. Sie ist Kriegsflüchtling aus dem Donbass. Eine Wohnung im Rest Russlands konnte sie sich nicht leisten. Nun wohnt sie in einer modernen Wohnung, die sie für rund 8.000 Euro Kaufpreis erworben hat. Sie leidet trotzdem unter den allgemeinen Problemen wie Einsamkeit, Dunkelheit, Abgeschiedenheit und Entfernung zu Bekannten. Doch Workuta war für sie die einzige Möglichkeit, eine eigene Wohnung zu besitzen. In Zeiten von Krieg und Krisen findet man in Workuta zumindest das, was der Rest Russlands aktuell nicht bieten kann: Ruhe und Sicherheit. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 12.10.2026 arte
  • Folge 1744 (30 Min.)
    Martine Willot lebt in Lys, einem idyllischen Ort im Burgund. Vor sechs Jahren erhielt sie die Diagnose Parkinson. Als die ersten Symptome ihren Alltag zunehmend prägten, entschied sie sich, einen ungewöhnlichen Weg zu gehen: regelmäßiges Heilfasten. Seitdem fastet sie alle fünf Wochen für jeweils eine Woche – meist zu Hause. Wenn möglich aber auch alle Jahre unter ärztlicher Aufsicht in der privaten Buchinger Klinik am Bodensee. Martine ist überzeugt, dass ihr dieses strenge Ritual hilft, die Krankheit in Schach zu halten. Seit sie fastet, hat sie keine spürbaren Schübe mehr erlebt. Außerdem hatte sie jedes Mal nach dem Fasten für zwei Wochen keine Symptome. Auch Vinia Deutsch hofft auf eine Linderung ihrer Beschwerden. Die Friseurin leidet unter chronischen Schulterschmerzen und Arthrose. Jeder Arbeitstag als Friseurin ist von Schmerzen begleitet. Als sie vor einigen Jahren mit Saftfasten begann, bemerkte sie, dass die Schmerzen nachließen und ihre Beweglichkeit zurückkehrte. Seitdem fastet sie immer wieder, wenn die Beschwerden zu stark werden. Nun hat sich Vinia für eine Therapie in einer Berliner Klinik entschieden, in der das Scheinfasten Teil der Behandlung ist. Ihre Hoffnung: Entzündungen zu reduzieren und ihren belastenden Arbeitsalltag besser bewältigen zu können. Die Reportage begleitet beide Patientinnen in ihrem Alltag und beim Fasten. Bringt das Fasten wirklich Linderung bei chronischen Krankheiten? Was sagen die Ärzte? Und was ist der Unterschied zwischen Heilfasten und Scheinfasten? (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 13.10.2026 arte
  • Folge 1745 (30 Min.)
    Als der Vielvölkerstaat Jugoslawien in den 1990er-Jahren zerfiel, strebte auch die mehrheitlich albanische Bevölkerung im Kosovo nach Unabhängigkeit. Von 1998 bis 1999 eskalierte der Konflikt zwischen der Befreiungsarmee des Kosovo und jugoslawischen sowie serbischen Sicherheitskräften. Während des Krieges kam es zu zahlreichen Massakern an der albanischen Zivilbevölkerung. Um Beweise zu vernichten, wurden die Leichen teilweise verschleppt, verbrannt oder versteckt. Im kleinen Ort Krushë e Vogël ermordeten serbische Streitkräfte über 100 albanische Männer und Jungen. Qazim Shehu verlor neun Familienmitglieder, darunter seinen damals 16-jährigen Halbbruder Ajvaz. 27 Jahre später kann Qazim ihn endlich beerdigen. Von Augenzeugen des Massakers erfährt er, was seinem Bruder damals zugestoßen ist. Das Ehepaar Halil und Zyla Ujkani hofft nach wie vor darauf, dass ihre beiden vermissten Söhne noch leben. Xhyle Haziri von der NGO „Die Stimme der Eltern“ kümmert sich um die beiden und viele weitere Angehörige. Nachdem auch ihr Mann im Krieg ermordet wurde, ist sie unermüdlich auf der Suche nach den Vermissten. Sie tröstet, übt Druck auf Institutionen aus und arbeitet eng mit dem forensischen Anthropologen Dr. Ditor Haliti zusammen, der im Kosovo bereits die Überreste zahlreicher Kriegsopfer gefunden und an die Familien übergeben hat. Der Kampf um Selbstbestimmung ist im Kosovo auch im Jahr 2026 allgegenwärtig. Serbien erkennt die Unabhängigkeit des Landes nach wie vor nicht an. Für unzählige Menschen im Kosovo wird der Krieg erst vorbei sein, wenn alle Vermissten gefunden wurden. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 14.10.2026 arte
  • Folge 1746 (30 Min.)
    August 2026: Eine historische Dürre lässt die Donau versiegen und bringt Ungarns einziges Atomkraftwerk an den Rand des Stillstands. Drei von vier Reaktoren mussten im AKW Paks abgeschaltet werden. „Das gab es noch nie“, sagt Kraftwerksmitarbeiter Csaba Jantner. Sinkt der Pegel noch wenige Zentimeter, reicht das Wasser für die Kühlung nicht mehr aus, die vollständige Abschaltung droht. Um die Donau zu stauen, bauen Soldaten und Ingenieure eine gewaltige Sohlschwelle in den Fluss. Ministerpräsident Péter Magyar macht die Rettung zur Chefsache und verhängt zeitweise eine Nachrichtensperre über die Arbeiten. Im Café Pillangó, direkt gegenüber vom AKW, versorgen die Betreiber die Arbeiter rund um die Uhr mit Kaffee, Frühstück und Abendessen. Auch Csaba Jantner ist hier Stammgast. Seit 25 Jahren arbeitet er im Kraftwerk. Er ist nur drei Kilometer entfernt von ihm aufgewachsen, kennt die Donau wie seine Westentasche. Für ihn ist die Sohlschwelle nur eine Notlösung. Denn der Pegel wird wieder sinken, davon ist er überzeugt. Die Folgen des Klimawandels stellen auch eine Technologie vor neue Herausforderungen, die politisch wieder verstärkt als klimafreundlich diskutiert wird. Energieexperte Imre Mártha, ehemaliger Chef des staatlichen Energiekonzerns, warnt seit Jahren davor, dass die Kühlung großer Kraftwerke mit Flusswasser unter den Bedingungen des Klimawandels an ihre Grenzen stoßen könnte. Die Warnungen blieben folgenlos. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 13.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 15.10.2026 arte
  • Folge 1747 (30 Min.)
    Anstatt in Italien zu schwitzen, suchen die Mailänder Alessandra Petrei und Mattia Canciani mit ihrem Wohnmobil und Hund Chopin eine kühle Auszeit im hohen Norden. Damit sind sie nicht allein. Auf gerade einmal 25.000 Einwohner kommen inzwischen über eine Million jährliche Besucher, die Urlaub auf der rauen Inselgruppe 200 Kilometer über dem Polarkreis machen. Doch der Ansturm hinterlässt Spuren: ausgetretene Pfade, zertrampelte Wiesen und überfüllte Hotspots wie der Berg Reinebringen. Um die empfindliche Natur zu schützen, legen nepalesische Sherpas seit über 20 Jahren Treppen aus tonnenschweren Steinblöcken an. Damit sollen die steilen und unbefestigten Wanderwege gesichert werden – eine jahrhundertealte Handwerkskunst aus dem Himalaja, finanziert vom norwegischen Staat. Wie viel Andrang verträgt die empfindliche Natur und wer entscheidet, wann es zu viel ist? Das ist eine Frage, die auch die Gemüter der Bevölkerung der Lofoten erhitzt. Ranger Peter Andresen vom Lofoten Friluftsråd versucht zwischen Naturschutz, Tourismuswirtschaft und Einheimischen zu vermitteln. Die lokale Facebook-Gruppe Overturisme i Lofoten mit fast 4.000 Mitgliedern fordert strengere Regeln und eine Begrenzung der Besucherzahlen. Der Tischler Asbjørn Rasmussen hat die Gruppe gegründet. Sein Bruder Audun führt als Guide selbst Touristen durch die Berge und Fjorde. Die beiden Brüder dokumentieren die Umweltschäden des Overtourismus und konfrontieren professionelle Bergführer mit deren Fehlverhalten. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 16.10.2026 arte

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