2026

  • Folge 86 (45 Min.)
    Lindsey Vonn bei den Dreharbeiten zur Dokumentation „Olympia im Wandel?“ – Bild: Valerio Agolino /​ BR
    Lindsey Vonn bei den Dreharbeiten zur Dokumentation „Olympia im Wandel?“
    Die Olympischen Winterspiele kehren im Februar 2026 in die Alpen zurück. Nach den Spielen in Südkorea und China finden die bedeutendsten Wintersportwettbewerbe wieder dort statt, wo die Geschichte der Olympischen Winterspiele 1924 in den Alpen von Chamonix begonnen hat. Felix Neureuther, selbst Olympiateilnehmer in den italienischen Alpen vor 20 Jahren, reist zu Orten mit klingenden Namen: Cortina d’Ampezzo, Livigno, Antholz – traditionsreiche Sportstätten mit bestehenden Anlagen. Sie sollen die Spiele nachhaltig machen und den Sport in den Mittelpunkt stellen. Gleichzeitig entstehen aber somit auch weite Wege zwischen den unterschiedlichen Sportstätten und trotzdem Eingriffe in die Natur und neue Baustellen. Gebaut wird an den Skisprunganlagen, es entsteht ein neues Biathlonzentrum und vor allem eine umstrittene neue Bobbahn in Cortina. Drei Jahre hat Felix Neureuther die Entwicklung hin zu den Spielen 2026 beobachtet, Menschen vor Ort und Sportlerinnen und Sportler getroffen, die sich auf die Jagd nach den Medaillen machen wollen: US-Superstar Lindsey Vonn, Skispringer Andreas Wellinger, das Rodelduo Wendl/​Arlt und die Freestylerin Sabrina Cakmali. Neben der gespannten Erwartung ihrer sportlichen Höhepunkte steht die Frage im Raum, ob es gelungen ist, den Sport und die Nachhaltigkeit ins Zentrum dieser Olympischen Winterspiele zu stellen. Findet Olympia im Wandel bei diesen Spielen in den Alpen die richtigen Lösungen für die Zukunft? (Text: ARD)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 30.01.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 02.02.2026 Das Erste
  • Folge 87 (45 Min.)
    Ehemalige leitende Mitarbeiterin des Internationalen Stabs der NATO
    „Putin interessiert sich nicht für Geld. Er interessiert sich nicht für Geschäfte. Er möchte Wladimir der Große sein.“ Das sagt Kurt Voker, der während Trumps erster Präsidentschaft der amerikanische Gesandte in der Ukraine war und sich viel mit der Lage in Osteuropa beschäftigt hat. Der amerikanische Präsident Trump hingegen sei ganz anders: „Er sieht in Kriegen eine Verschwendung von Talent und Geld. Frieden schaffen und dann Geschäfte machen. Das ist es, was er gerne tun würde.“ Was treibt die beiden Männer an der Weltspitze an? Die ARD-Story „Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde?“ ist eine hintergründige, multiperspektivische und genaue Beobachtung der beiden Supermacht-Männer Putin und Trump, die die seit 1945 bestehende Weltordnung zurzeit ins Wanken bringen. Der eine ein narzisstischer Fernseh-Showmaster und Immobilienmilliardär, der die langjährige Partnerschaft Amerikas mit Europa in Frage stellt. Der andere ein ehemaliger Geheimdienstoffizier mit pseudo-historischen Phantasmen, der den Tod vieler Menschen in Kauf nimmt, um sich als vermeintlicher Retter der russischen Zivilisation Ruhm zu verschaffen. Diese Doku beleuchtet ihre Beziehung; es ist ein Aufeinandertreffen von zwei Machtmenschen – mit unterschiedlichen Talenten und Strategien: Was verbindet sie – was trennt sie? „Trump ist unglaublich gut darin, zu sagen, was er vorhat“, sagt der Putin-nahe russische Journalist Fyodor Lukyanov. „Manchmal sind seine Ideen verrückt, völlig abwegig, aber er verbirgt sie nicht. Aus Putins Sicht ist diese Offenheit besser als alles andere.“ Und so ist Trump auch zu einem Treffen mit Putin bereit. Als die beiden sich im August 2025 in Anchorage in Alaska zum Gipfel treffen, staunt die Welt. Sehen wir hier zwei, die sich gut verstehen? Oder ist das nur Kulisse und Kalkül? Die ehemalige leitende Mitarbeiterin des Internationalen Stabs der NATO, Stephanie Babst, ist besorgt. „Donald Trump bittet Putin quasi auf die Tanzfläche. Nicht heimlich und leise oder per Telefon, sondern vor großem Publikum. Und sie tanzen. Sie tanzen, indem sie sich als zwei Alphamänner etablieren.“ Welche Machtmittel, einschließlich Schmeichelei, Erpressung und hybrider Kriegsführung, stehen Putin zur Verfügung? Bei dem Versuch, Trump für die Umsetzung seines Lebensziels einzuspannen: den Wiederaufstieg Russlands zu alter Größe, gar das Wiederherstellen der Grenzen der ehemaligen Sowjetunion? Und wie nutzt der ehemalige Geschäftsmann Trump seine wirtschaftliche und militärische Macht, um für sich und sein Land den bestmöglichen „Deal“ herauszuholen? Welche Rolle spielen ihre früheren Begegnungen? Einschließlich Trumps zahlreicher Besuche in Moskau seit 1987 und seiner umfangreichen Finanzdeals mit russischen Oligarchen seit der Jahrtausendwende? Am Ende steht eine zentrale Frage: Sind die Präsidenten der beiden größten Nuklearmächte tatsächlich Rivalen oder eher heimliche Komplizen? Erzählt wird der Film über zum Teil unbekanntes russisches Propagandamaterial sowie Archivbilder aus Ost und West. Interviews mit hochkarätigen Insidern und Experten aus Russland, Europa und den USA bewerten die Ereignisse und beantworten Fragen zu den beiden mächtigen Staatenlenkern. Denn: Vieles spricht dafür, dass wir abseits von Moral und Werten gerade den Versuch einer Neuordnung der Welt erleben. Das Ringen zwischen Putin und Trump – ein Ringen um ihre zukünftigen Einflussphären? Wer könnte sich womit durchsetzen? Und was heißt das für Europa? (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 23.02.2026 Das Erste
  • Folge 88 (45 Min.)
    #besserwohnen – wie stoppen wir die Mietkrise?
    Deutschland ist Mieter:innen-Land: Mehr als 50 Prozent der Menschen wohnen zur Miete. Der Wohnungsbau stockt, Spekulant:innen treiben die Preise nach oben, bezahlbare Wohnungen verschwinden vom Markt. Was muss sich ändern, um aus der Mietkrise herauszukommen? Die ARD-Mitmachaktion sammelt Erfahrungen von Mietenden in Deutschland. Wie könnte es besser laufen? Die „ARD Story“ dokumentiert die Aktion. Eine junge Familie verdient gut und trotzdem ist das Geld immer knapp, weil sie fast die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben muss. Ein Paar kurz vor der Rente würde sich gern verkleinern, doch weniger Quadratmeter würden viel mehr kosten, als sie im Moment zahlen, weil die Angebotsmieten durch die Decke gehen. Nur zwei der vielen Rückmeldungen aus der ARD-Mitmachaktion „#besserwohnen“. Deutschland steckt in einer Mietkrise. Betroffene berichten von unberechtigten Eigenbedarfskündigungen und Mietwucher. Gleichzeitig steigt die Rendite von börsennotierten Wohnungsgesellschaften, weil die ihre Profite ausschütten, statt in den Erhalt ihrer Objekte oder gar den Neubau von Wohnungen zu investieren. Wie wohnt Deutschland? Was sind die drängendsten Probleme? Und mit welchen Konzepten findet man den Weg aus der Misere? Die ARD Story begleitet die Mitmachaktion „#besserwohnen“ über Monate und stellt die neuen Erkenntnisse vor, sowie Modellprojekte, mit denen die Mietkrise zu stoppen wäre. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Di. 31.03.2026 Das Erste
  • Folge 89 (45 Min.)
    Für bedrohte Personen, wie die ägyptische Exiljournalistin Basma Mostafa, birgt der kommerzielle Handel mit Standortdaten erhebliche Risiken.
    Was viele Smartphone-Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren – bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken. Dieser Film zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können. Er macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden – für Regierungen und selbst für Soldaten im Krieg. Grundlage dieser ARD Story ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet. Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt. Zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen. Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Film, der deutlich macht, welch immense Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt – auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Di. 07.04.2026 Das Erste

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