Meine ziemlich bunte Familie
30 Min.
Zwei Regenbogenfamilien kämpfen um Anerkennung und Sichtbarkeit. Zwischen Liebe, Verantwortung und rechtlichen Hürden zeigen sie, dass Familie heute mehr ist als Vater, Mutter, Kind. Oskar hat drei Mütter, zwei Väter und einen Stiefbruder. Der Familienalltag bringt Chancen, aber auch Herausforderungen mit sich. In Köln erwarten Lara und Jasmin ein Kind. Erst eine langwierige Stiefkindadoption kann Jasmin rechtlich zur zweiten Mutter machen. Für Oskar aus München ist seine große bunte Familie selbstverständlich. Doch sein Leben ändert sich plötzlich drastisch, als seine Stiefmutter Rita (39) sich von seiner leiblichen Mutter Judith (41) trennt.
Judith kann mit Oskar zunächst bei ihrer Ex-Frau Andrea einziehen. So hat Oskar vorübergehend seine beiden sorgeberechtigten Mütter wieder unter einem Dach. Aber er vermisst das Zusammenleben mit seinem jüngeren Stiefbruder Valentin, dem Sohn von Rita. Oskars leiblicher Vater Herbert und dessen Mann Christian versuchen regelmäßige Treffen zwischen den nun getrennt lebenden Kindern zu organisieren. Die Trennung wirbelt das Leben aller durcheinander. Neben den Stärken der Mehrelternschaft sieht Judith auch viele Herausforderungen: „Viele Menschen bringen natürlich auch viele Bedürfnisse mit sich und das hat auch eine größere Fragilität, umso mehr Eltern es sind.“ Lara (35) und Jasmin (39) aus Köln stehen kurz vor der Geburt ihres Babys.
Sie erfüllen sich ihren großen Kinderwunsch gemeinsam: Jasmin spendete ihrer Partnerin die Eizelle, Lara trägt das Kind aus. Für die Kinderwunschbehandlung reisten sie damals extra nach Österreich. Denn in Deutschland ist die Eizellenspende verboten. Lara, selbst Hebamme, und ihrer Frau ist eine gleichberechtigte Elternschaft wichtig.
Und weil Jasmin von Anfang an eine enge Bindung zum Kind haben möchte, wollen beide Frauen das Kind stillen. Mit einer Hormontherapie ist das auch ganz ohne Schwangerschaft möglich. Doch obwohl Lara und Jasmin verheiratet sind, wird nur die leibliche Mutter in Deutschland rechtlich als Mutter anerkannt. „Die Tatsache, dass wir momentan eine Geburtsurkunde haben, in der Lara als Mutter steht und der Platz mit dem zweiten Elternteil leer ist, fühlt sich total ungerecht an“. Für Jasmin ist das Glück im Wochenbett überschattet von einer unsicheren Rechtslage für ihre Tochter und sie selbst.
Der Weg zur gemeinsamen Elternschaft führt über ein langwieriges Adoptionsverfahren – verbunden mit viel bürokratischem Aufwand und emotionaler Belastung. „37°“ erzählt davon, wie vielfältig Familie heute gelebt wird – und mit welchen Hürden Regenbogenfamilien in Deutschland noch immer konfrontiert sind. Laut Statistischem Bundesamt lebten im Jahr 2024 31.000 Regenbogenfamilien mit minderjährigen Kindern in Deutschland. Ein Jahr lang begleitet der Film zwei von ihnen durch Alltag, Konflikte und politische Realitäten. (Text: ZDF)
Judith kann mit Oskar zunächst bei ihrer Ex-Frau Andrea einziehen. So hat Oskar vorübergehend seine beiden sorgeberechtigten Mütter wieder unter einem Dach. Aber er vermisst das Zusammenleben mit seinem jüngeren Stiefbruder Valentin, dem Sohn von Rita. Oskars leiblicher Vater Herbert und dessen Mann Christian versuchen regelmäßige Treffen zwischen den nun getrennt lebenden Kindern zu organisieren. Die Trennung wirbelt das Leben aller durcheinander. Neben den Stärken der Mehrelternschaft sieht Judith auch viele Herausforderungen: „Viele Menschen bringen natürlich auch viele Bedürfnisse mit sich und das hat auch eine größere Fragilität, umso mehr Eltern es sind.“ Lara (35) und Jasmin (39) aus Köln stehen kurz vor der Geburt ihres Babys.
Sie erfüllen sich ihren großen Kinderwunsch gemeinsam: Jasmin spendete ihrer Partnerin die Eizelle, Lara trägt das Kind aus. Für die Kinderwunschbehandlung reisten sie damals extra nach Österreich. Denn in Deutschland ist die Eizellenspende verboten. Lara, selbst Hebamme, und ihrer Frau ist eine gleichberechtigte Elternschaft wichtig.
Und weil Jasmin von Anfang an eine enge Bindung zum Kind haben möchte, wollen beide Frauen das Kind stillen. Mit einer Hormontherapie ist das auch ganz ohne Schwangerschaft möglich. Doch obwohl Lara und Jasmin verheiratet sind, wird nur die leibliche Mutter in Deutschland rechtlich als Mutter anerkannt. „Die Tatsache, dass wir momentan eine Geburtsurkunde haben, in der Lara als Mutter steht und der Platz mit dem zweiten Elternteil leer ist, fühlt sich total ungerecht an“. Für Jasmin ist das Glück im Wochenbett überschattet von einer unsicheren Rechtslage für ihre Tochter und sie selbst.
Der Weg zur gemeinsamen Elternschaft führt über ein langwieriges Adoptionsverfahren – verbunden mit viel bürokratischem Aufwand und emotionaler Belastung. „37°“ erzählt davon, wie vielfältig Familie heute gelebt wird – und mit welchen Hürden Regenbogenfamilien in Deutschland noch immer konfrontiert sind. Laut Statistischem Bundesamt lebten im Jahr 2024 31.000 Regenbogenfamilien mit minderjährigen Kindern in Deutschland. Ein Jahr lang begleitet der Film zwei von ihnen durch Alltag, Konflikte und politische Realitäten. (Text: ZDF)
Cast & Crew
Drehbuch: Denise Jacobs
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