
Am 31. Dezember 1999 beginnt ein spannendes Experiment für die Wissenschaft – und für den 25-jährigen New Yorker Lieferjungen Fry: Fry wird versehentlich eingefroren und wacht 1000 Jahre später im futuristischen „Neu-New York“ wieder auf. Nicht nur die Stadt hat sich gewandelt – für Fry ist es nicht einfach, sich auf die völlig neuen Lebensbedingungen einzustellen. Für den „Alt-New Yorker“ ist es der Beginn vieler spannender und häufig nicht ungefährlicher Abenteuer.
Matt Groening – der Schöpfer der beliebten „Simpsons“ – erzählt uns mit der Science-Fiction-Zeichentrickserie „Futurama“, wie er sich New York und die Welt im Jahr 3000 vorstellt. Er tut dies mit der bekannten Mischung aus Satire, Zynismus und Fantasie, der keine Grenzen gesetzt sind. Hauptdarsteller ist der 25-jährige Fry, der sich versehentlich am 31. Dezember 1999 in einer Kältekammer einschließt und erst 1000 Jahre später wieder erwacht … (Text: ProSieben)
Der Herrscher Lrrr hat Stress mit seiner Frau Ndnd, weil er zu wenig Planeten erobert hat. Deswegen nimmt er Jagd auf die Erde. Dummerweise landet er auf einem Kostümwettbewerb einer Comic-Convention, auf welchem ihn die Anwesenden für einen Teilnehmer halten. Leela hat Mitleid mit Lrrr, und so beschließt die „Planet Express“-Crew, Ndnd per Fernsehübertragung vorzugaukeln, Lrrr hätte die Erde erobert. Als Ndnd unerwartet auf die Erde kommt, droht jedoch alles aufzufliegen. (Text: ProSieben)
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| Originalkonzeption | Matt Groening | |
72-tlg. US-Zeichentrick-Science-Fiction-Comedyserie von Matt Groening („Futurama“; 1999–2003).
Der Pizzabote Fry wird im Jahr 1999 versehentlich für 1000 Jahre in einer Zeitmaschine eingefroren. Er wacht in Neu-New-York wieder auf und freundet sich mit dem alkoholabhängigen Roboter Bender und der einäugigen ehemaligen Regierungsangestellten Leela an. Gemeinsam bilden sie einen intergalaktischen Botendienst im Raumschiff von Hubert J. Farnsworth, einem verwirrten alten Professor und Erfinder, der ein entfernter Verwandter Frys ist. Andere Mitarbeiter sind der Bürokrat Hermes Conrad, die schöne Asiatin Amy Wong und Doktor John Zoidberg, ein depressives außerirdisches Krustentier. Nibbler ist ein sehr süßes und unglaublich gefräßiges kleines Monster, das von Leela als Haustier adoptiert wird, und Zapp Branigan ein eitler Idiot von Raumschiffkapitän, an dem nicht nur sein sanfter, kluger und melancholischer Erster Offizier Kif verzweifelt.
Neun Jahre nach seiner Erfolgsserie Die Simpsons gelang Erfinder Groening ein weiterer Geniestreich. Futurama ist voller popkultureller Anspielungen und satirischer Kommentare und funktioniert viel weniger als Die Simpsons auch als lustiger Cartoon für Kinder. Pro Sieben vertraute so sehr auf die Serie, dass der Sender erstmals eine Zeichentrickserie in der Primetime platzierte. Futurama lief im Anschluss an Die Simpsons, die Pro Sieben vom Tag des Futurama-Sendestarts an ebenfalls in die Hauptsendezeit verlegte. Das Vertrauen wurde enttäuscht und die Serie später auf den frühen Abend verlegt.
Für die deutsche Version war der Dialogautor und regisseur Ivar Combrinck verantwortlich, der schon viele Folgen der Simpsons verhunzt hatte. Auch hier übersetzte er wieder erstaunlich „frei“. Teilweise spricht im Deutschen eine andere, die falsche Person. „Obsolete“ übersetzt er mit „absolut“. Und bei der Zeitungsschlagzeile „Weltuntergangspropheten vorsichtig optimistisch“ missversteht Combrinck das Wort „upbeat“ und übersetzt sinnfrei: „Weltuntergangspropheten behutsam zusammengeschlagen“. Zwar schaffte selbst er es nicht, den Unterhaltungswert der Serie zu zerstören, doch brachte er sie um ihren im Original komplexen und feinsinnigen Humor.
Futurama lief montags um 21.45 Uhr und wurde im Verlauf der dritten Staffel auf den Samstagvorabend verlegt.
