The Big Bang Theory

The Big Bang Theory

USA 2007–
Deutsche Erstausstrahlung: 11.07.2009 ProSieben

Leonard Hofstadter (Johnny Galecki) und Sheldon Cooper (Jim Parsons) sind geniale Physiker, doch im sozialen Kontakt mit der „normalen“ Umwelt hat insbesondere Sheldon so seine Probleme. Gemeinsam bewohnen sie eine WG, in der auch ihre besten Freunde Howard (Simon Helberg) und Raj (Kunal Nayyar) ein- und ausgehen. Nachbarin Penny (Kaley Cuoco) kann mit den merkwürdigen Nerds und ihren Spleens zunächst wenig anfangen, doch bald wächst ihr die Gruppe ans Herz.

Nicht verwunderlich ist indes, dass sich Leonard in Penny verliebt – doch wäre es denkbar, dass sich eine hübsche Blondine ausgerechnet für einen melancholischen Intelligenzbolzen entscheiden würde? Sheldon sind solche Gedanken fremd – viel wichtiger ist dem Pedanten, dass niemand auf seinem Platz auf der Couch sitzt. Raj bringt kein Wort heraus, wenn eine Frau in der Nähe ist. Und Howard? Der wohnt noch im Hotel Mama – kein charmantes Hotel. „Bazinga!“

The Big Bang Theory auf DVD
The Big Bang Theory im Fernsehen
The Big Bang Theory – Community
Beobachter am 31.01.2016: Tja, und nu Sheldon: Abgesehen von den beiden bereits erwähnten Punkten muss ich zugeben das ich auch ein Einzelgänger bin, der auf Gesellschaft absolut nicht angewiesen ist ebenso wenig wie auf eine Beziehung. (Wenn einem die Richtige begegnen sollte ist das gewiss etwas wunderbares, aber den Drang mich jetzt unbedingt auf die Suche zu machen habe ich absolut nicht. Das Partnerschaftliche interessiert mich persönlich eigentlich nur theoretisch und nicht praxistechnisch). Sturheit? Ja, was meine Prinzipien angeht bin ich schon ziemlich stur, erachte sie aber ausschließlich für mich selbst als das Optimum. In der Regel habe ich auch immer meine eigene Lebensweise vor Augen wobei mich die Anderer (z.B. hobbymäßig) nicht sonderlich interessieren und mich für etwas zu begeistern wofür ich nicht von Vornerein ein Quäntchen Interesse übrig habe ist so ziemlich unmöglich. Alles in Allem möchte ich eigentlich nur in Ruhe gelassen werden, und meinen Gedanken nachhängen können. Davon trifft viel auf Sheldon zu (auch die Behauptung das ich auf andere häufig ziemlich emotionslos wirken soll,…. is aber wohl eher nicht so.) Die Eigenschaften Sheldons die ich gern hätte sind sein Durchsetzungsvermögen und seine Beharrlichkeit. Ich neige häufig dazu Dinge schnell aufzugeben sollten sie nicht umgehend etwas bringen, und achte-sollte ich tatsächlich in Gesellschaft sein-bei aller Bescheidenheit, auch wenn vielleicht offensichtlich ist das jemand Unrecht hat oder einen Fehler gemacht hat irgendwie immer darauf die Emotionen dessen nicht zu verletzen. Das ist denke ich prinzipiell nicht schlecht, jedoch wird dadurch versäumt potentielle Probleme zu vermeiden bzw. klare Verhältnisse zu schaffen. Diese „Probleme“ hat Sheldon nun einmal nicht. Hinzu kommen die Vorlieben für SciFi, Fantasy, Horror. (Am besten wenn sie eine Botschaft oder eine Intention haben) Und was natürlich wichtig ist: seine Intelligenz. Ich würde wenn es sein müsste meinen Arm hergeben oder für den Rest meines Lebens eine Maske wie Karl Ruprecht Kroenen tragen, um ein paar IQ-Punkte dieser fiktiven Figur haben zu können. Klingt komisch ist aber so. Bezüglich meiner Befürwortung von „Shenny“ habe ich mich schon oft geäußert, so das ich das hier außen vor lasse.
Peace out und bis demnächst! Wenns was Neues gibt melde ich es!

P.S.: Miss Cuoco hat auf Instgram ein Foto gepostet das den Großteil der „TBBT“-Besetzung beim „Friends“-Reunion gemeinsam mit dessen ehemaligen Cast zeigt. Ein Kommentator schrieb dazu dass das sehr passend sei, wäre „TBBT“ ja im Grunde schon die Neuverfilmung von „Friends“. Irgendwie bezeichnend wie ich finde.
Beobachter am 31.01.2016: Nachtrag:
Die Kenntnisnahme das ihr angefangen habt euch mit der Frage zu beschäftigen welcher Figur in „TBBT“ ihr euch am meisten verbunden fühlt hat mich auch noch einmal in den Innereien meines Hutständers wühlen und ausgiebig überlegen lassen. Ich hatte ja vorher gepostet das ich mir nicht so recht im Klaren darüber bin warum ich mich mit Sheldon assoziiere, aber nach nochmaliger Überdenkung gibt es da schon etwas mehr Klarheit. Wie bereits erwähnt bin ich ja der Ansicht das man sich mit den Charakteren gleichsetzt die einem am ähnlichsten sind, oder die man gern wäre (die also Eigenschaften besitzen die man gern hätte aber nicht hat-Fingerzeig zum Thema „Schurken“). Unter diesem Gesichtspunkt nun:
Leonard: Obwohl ich zwar auch keine sonderlich leichte Kindheit hinter mir habe, und mir gewisse Anerkennungen versagt blieben, kann ich mich mit der „vermeintlichen“ Hauptfigur nicht identifizieren. Dafür hat er zuviele Charaktereigenschaften die mir einfach zuwider sind. (Zumindest empfinde ich sie so) Diese-bezüglich Penny (ohne mich beweihräuchern zu wollen, aber SO würde ich meine Freundin, wenn ich eine hätte, nie behandeln) als auch seiner Freunde gegenüber sind sowohl von „Melrose“ als auch von mir selber schon genügend aufgelistet worden.
Howard: Obwohl er ja von Anfang an als „Möchtegern-Casanova“ dargestellt wurde, stellten die Autoren für mich sehr schnell klar das sein Verhalten mehr auf Komplexen und Unzufriedenheit als auf wirklichen Ansichten beruht. Diese verzweifelte Attitüde ließen ihn sofort symphatisch rüberkommen woran nicht zuletzt Mister Helberg großen Anteil hatte. Howard ist jemand den ich mir als guten Kumpel vorstellen kann aber identifizieren kann ich mich mit ihm nicht. Dafür ist mir sein übertriebener Jagdinstinkt in dieser Hinsicht einfach zu fremd und auch der Wunsch unbedingt eine Familie haben zu wollen liegt bei mir in ziemlicher Ferne.
Raj: Bei ihm verhält es sich im Großen und Ganzen wie mit Howard. Die Ambition unbedingt eine Partnerschaft zu haben um anderen und sich selbst unbedingt etwas beweisen zu müssen….Nö.
Beobachter am 30.01.2016: Noch eine Sache,….das Penny sagte das eine Nacht mit Sheldon die schlimmste Katastrophe wäre….
Da dir die Ähnlichkeit mit Fez auch aufgefallen ist, bist du mit den „Siebzigern“ auch vertraut, nicht wahr? Dazu ein Zitat: „Er ist ein böser, armer, schwitzender, stinkender, verrückter, lächerlicher, kranker, ausländischer, bekloppter,….Perversling!“ Das war all das was Jackie die Jahre über Fez sagte. Du weisst wie das mit den beiden ausging nicht wahr? Wenn jemand etwas zu lautstark sich über jemand anderen beschwert und ihn kritisiert dann ist da meistens was anderes der Grund. Nicht nur in einer Serienwelt, auch im richtigen Leben.

So, das war es erst einmal wieder. Wie gesagt, Verzeihung das es wieder einmal so lang wurde. Bin jetzt erst mal fix und alle. „Mein Hirn rutscht so ganz allmählich in die Zehenspitzen.“ (Lord-nicht Vader- sondern Helmchen)
„Melrose“, noch mal danke für deine lieben Worte. Hat mich sehr gefreut. „Tinkerbell“, wie erwähnt ist das alles nur meine Sichtweise. Ich bin sicher, das du da mit wesentlich fundierteren Punkten gegenargumentieren kannst, denn wie ich gelesen habe bist du ja auch „wissende Wissenschaftlerin „ ( der Ausdruck ist von „Donatello“…..ehhm, dem „Turtle“ nicht dem Künstler). Das ist für mich vollkommen in Ordnung. Wie gesagt, jedem seine Meinung. Jetzt ziehe ich mir erst einmal „Sleepy Hollow“ rein. Nach so vielen (auch selbstpersonellen) Analysen is mir nach Köpfen und Schlitzen.
Und nein, nein, nein,,,kein Romantiker!
(Take my heart and please dont break it)

Peaceout und bis demnächst mal. Ich halte weiter die Augen offen.
Beobachter am 30.01.2016: Entschuldigung. Man kann mich jetzt prügeln, aber das kann ich mir jetzt an dieser Stelle wieder nicht verbeissen. Penny und Sheldon waren/sind die einzigen die in der Lage waren/sind auf romantische Weise miteinander zu interagieren ohne einander zu verändern. Ich habe mir mal eine Methode überlegt wie man erkennen kann welche Paarkonstellationen in einer Serie wirklich glaubwürdig und lebenstüchtig ist. Nämlich welche davon in der Lage wäre eine eigen Serie (Spin Off) zu tragen.
„Lenny“. Ehrlich gesagt nein. Wie sollte das funktionieren? Jedes mal würden die beiden in eine Krise stürzen, wobei jede Folge damit enden würde das sie Sex hätten ohne das die Krise eigentlich gelöst wäre. Lebensfähig wäre das nicht. Bis nächste Woche, wo alles wieder von vorne los ginge.
„Shamy“. Auch hier nach längerer Überlegung nein. Es wäre auch eine ständige Wiederholung. Amy würde immer wieder aufs Neue versuchen Sheldon ins Bett zu kriegen und er würde ablehnen. Abgesehen davon könnte man nur zwei Nerds beim Fachsimpeln zuhören. Reizlos.
„Howardette“ Hier tut es mir leid, denn ich mag die beiden eigentlich. Aber auch sie hätten nicht genügend Stoff zu bieten. Diskussionen übers Kinderkriegen und Renovieren würden nicht ausreichen um eine langfristige Show zu tragen. Schade, aber so sähe ich das.
Tja, und nun „Shenny“. Bin ich denn wirklich der einzige der sich das vorstellen kann? Neben meinen bereits mehrfach erklärten Komponenten wäre das mit den beiden irre komisch. Und hier würde die Frage „Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht“ wirklich langfristig spannend bleiben.
Ihr könnt mich verhauen aber so sehe ich es eben.
Abseits davon wäre Raj eventuell noch in der Lage eine SpinOff zu tragen. Der „Ausländer“ der versucht in einem fremden Land sein berufliches und persönliches Glück zu finden. Allerdings würde das dann eine ganz andere Konzeption erfordern.
Beobachter am 30.01.2016: Und genau an diesem Punkt schlage ich den Bogen und komme wieder zu TBBT“ und unserem Freund Sheldon Cooper. War (wenn man diesen Begriff auf das Comedy-Universum der Serie anwenden mag) er denn nicht auch von Anfang an der „Quasi“-Schurke der Geschichte? Er war doch der welcher jede Party zu platzen bringen konnte, mit seinen Marotten die Nerven aller strapazierte, mit seiner Besserwisserei jedem auf den Keks ging und allen anderen seine Meinung /Denkweise aufzwingen wollte. Er war doch ganz klar als der große Unsymphat der Serie konzipiert. Wieso wurde es dann so wie es jetzt ist? Wieso wurde Sheldon die beliebteste Figur der Serie? Eben weil auch er diese ganzen Attribute und Eigenschaften innehat die man an einem (Comedy) Schurken eben mag. . Auf einer anderen Seite hat ein Forenschreiber geschrieben: „Wenn Sheldon von Anfang an der Charakter gewesen wäre der er jetzt ( Staffel 9) ist, er wäre niemals die beliebteste Figur geworden.“ Ja, exakt. Dadurch erklärt sich auch- UND ICH DENKE ICH SPOILER AN DIESER STELLE NICHT MEHR- warum die Autoren ihn nach dem „Shamy“-Koitus rasch wieder in seine alte Verhaltensweise zurück fallen lassen. Einen freundlichen, umgänglichen und angepassten Sheldon will eben niemand sehen. Dadurch bestätigt sich für mich meine Meinung das diese ganze“Shamy“-Beziehung und Entwicklung ein totgeborenes Kind ist, das man sich hätte schenken können. Normalerweise behalte ich meine persönlichen Lebensweisheiten und Maximen für mich, aber an dieser Stelle ist es mir mal wert eine Preiszugeben. „Die Voraussetzung für Normalität ist ein entsprechendes Maß an Gewöhnlichkeit.“ (Wobei das nicht negativ sondern als ganz objektive Behauptung gemeint ist……Ja, is wirklich von mir. Manchmal bin ich ganz begeistert von mir selber). Sheldon war eben nie der Gewöhnliche. Er stach -auch innerhalb der Nerd-Clique- heraus durch seine Zufriedenheit mit seinem Leben, seinen Zielsetzungen und seiner Sturheit. Das alles erklärt seine Beliebtheit.
The Big Bang Theory – News
Schauspieler
Dr. Leonard Leakey HofstadterJohnny Galecki
Dr. Sheldon Lee CooperJim Parsons
PennyKaley Cuoco
Howard Joel WolowitzSimon Helberg
Dr. Rajesh Ramayan 'Raj' KoothrappaliKunal Nayyar
Dr. Leslie WinkleSara Gilbert
Wil WheatonWil Wheaton
Dr. Amy Farrah FowlerMayim Bialik
Mrs. WolowitzCarol Ann Susi(nur Stimme)
StuartKevin Sussman
Dr. V.M. KoothrappaliBrian George
Dr. Bernadette Maryann RostenkowskiMelissa Rauch
Priya KoothrappaliAarti Mann
Mrs. KoothrappaliAlice Amter
Barry KripkeJohn Ross Bowie
Dr. Eric GablehauserMark Harelik
Mary CooperLaurie Metcalf
Emily SweeneyLaura Spencer
Crew
OriginalkonzeptionChuck Lorre
 Bill Prady
Ausführende ProduzentenLee Aronsohn
 Chuck Lorre
 Bill Prady
Auch interessant …