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Annemarie Moser-Pröll – Die Jahrhundertsportlerin
Sie war die „erfolgreichste österreichische Skirennläuferin aller Zeiten“ und Österreichs „Sportlerin des Jahrhunderts“ – die Rede ist von Ausnahmeskifahrerin Annemarie Moser-Pröll. Die 1953 geborene Kleinarlerin war bei ihrem ersten Gesamtweltcupsieg erst 17 Jahre alt. 12 Jahre lang dominierte sie mit sechs Gesamtweltcupsiegen, fünf Weltmeistertiteln, einem Olympiasieg und 62 gewonnenen Weltcuprennen den Skisport der 1970er Jahre. Erst 2015 wurde ihr Rekord an gewonnenen Skiweltcup-Rennen von Lindsey Vonn abgelöst. Annemarie Moser-Pröll selbst spricht von einer „wunderschönen Karriere“, die geprägt war von großen Siegen aber auch von bitteren Niederlagen. Von diesen Höhen und Tiefen erzählt diese Dokumentation.Das Geheimnis ihres Erfolgs war wohl ihre Zielstrebigkeit und eine eiserne Disziplin im Training. Zusätzlich zum Trainingsplan ist Moser-Pröll fürs Gleichgewicht Trial-Motorrad gefahren oder ist Trampolin gesprungen – zwei durchaus unübliche Methoden für Frauen ihrer Zeit. Die Bedingungen im Skirennsport waren damals ebenfalls viel schwieriger als heute: Es gab deutlich weniger Rennen, der Super-G war noch nicht erfunden und Sicherheitsnetze gab es keine. Schon während ihrer Wettkampfpause 1976 gründete Annemarie Moser-Pröll ein Café in Kleinarl und ist nach ihrem Karriereende weitere 30 Jahre lang in der Gastronomie tätig. Mit dem Tod ihres Ehemanns Herbert Moser zieht sie sich 2008 schließlich ganz ins Privatleben zurück. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 20.01.2018 ORF III Der Anschlag – Terror in Wien-Schwechat
Es war ein Tag, der Österreich erschütterte. Am 27. Dezember 1985, 3 Tage nach Weihnachten, verübte ein Kommando der damals berüchtigten Gruppe Abu Nidal einen Anschlag auf den El-Al-Schalter am Flughafen Wien-Schwechat. Die blutige Bilanz: 3 Tote, Dutzende Verletzte. Der Anschlag rückte schlagartig die österreichische Nahost-Politik in die öffentliche Diskussion. Viele stellten sich die Frage: War das Engagement Bruno Kreiskys im Nahost-Konflikt die Ursache, dass Österreich zum Terror-Schauplatz wurde? 5 Anschläge mit palästinensischer Beteiligung fanden in den Jahren 1973 bis 1985 statt – in einem Jahrzehnt, als Österreich seine stärksten Aktivitäten entfaltete: als Vermittler, vor allem für die PLO von Yassir Arafat, der bis Ende der 70er Jahre als Terroristenführer international geächtet war.Der Film „Der Anschlag“, der sich auf österreichische, israelische, und internationale Quellen und Forschungen stützt, verbindet dabei 2 Ebenen: die für alle Österreicher wahrnehmbare Ebene des Terrors und die Ebene dahinter: eine österreichische Nahostpolitik, die sich nicht auf öffentliche wahrnehmbare Ereignisse beschränkt. Vielmehr zeigt, dass mit dem Versuch, die Wurzeln der Gewalt durch einen Ausgleich zwischen Israel und der PLO zu bekämpfen, verknüpft ist mit einer offensiven Geheimdiplomatie für die innere Sicherheit Österreichs. Eine Dokumentation von Tom Matzek (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 03.11.2020 ORF III Der Anständige
Am 6. Mai 1945 besetzen Soldaten der 88. US-Armeedivision das Haus der Familie Himmler in Gmund am Tegernsee. Sie finden Hunderte von privaten Briefen, Dokumenten, Tagebücher und Fotos. Anhand dieses Materials und mit zahlreichen historischen Aufnahmen skizziert der Film die Biografie des SS-Führers Heinrich Himmler, der sich Ende Mai 1945 mit einer Zyankalikapsel das Leben nahm. Wie wurde aus dem nationalistischen Kleinbürgersohn jener enge Gefolgsmann Hitlers, der die Strategien zur Ermordung von Millionen Juden, Homosexuellen, Kommunisten, Sinti und Roma entwarf und exekutierte? Aus welchen Quellen speiste er seine Ideologie? Wie sah er sich selbst und wie wurde er von seinem privaten Umfeld wahrgenommen, der Frau Margarete, der Tochter Gudrun, der Geliebten Hedwig? Wie konnte der Mann, der sich in Briefen stets auf sogenannte deutsche Tugenden berief – Ordnung, Anstand, Güte – mitten im Grauen von Krieg und Holocaust nach Hause schreiben: „Mir geht es bei vieler Arbeit sehr gut“? Was ließ seine Tochter nach einem Besuch des KZ Dachau resümieren: „Schön ist’s gewesen „ Die Tagebucheinträge des vielfach preisgekrönte Films von Vanessa Lapa, die selbst Nachfahrin von Holocaust-Überlebenden ist wird, wird unter anderem gelesen von Tobias Moretti. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 29.07.2017 ORF III Der Anständige – Einführung
5 Min.Eine Einführung von Martin Traxl zum nachfolgenden Film über Heinrich Himmler, dem Herr über die Konzentrationslager. Es ist ein Autorenfilm, der die Widersprüche der Person Himmlers sichtbar macht. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 29.07.2017 ORF III Anton Schmid – Der gute Mensch von Wilna
Anton Schmid (Leopold Altenburg) in seinem Elektroladen in Wien-Brigittenau.Bild: ORF IIIDie Dokumentation „Anton Schmid – Der gute Mensch von Wilna“ zeichnet eine berührende, stille Heldengeschichte nach: Die Geschichte eines Wiener Elektrohändlers mit einem kleinen Geschäft im 20. Bezirk in Wien, der als einfacher Feldwebel 1941/42 im besetzten Litauen hunderte Juden vor der Vernichtung gerettet hatte. Schon im März 1938 schützte er eine Jüdin vor Übergriffen. Im besetzten Wilna gelang es Anton Schmid, Jüdinnen und Juden für vorgeblich dringliche Arbeiten zu requirieren, ihnen falsche Papiere zu verschaffen und sie mit Wehrmachts-LKW aus dem Ghetto von Wilna zu bringen. Anton Schmid bezahlte sein Eintreten für Menschlichkeit mit dem Leben. Er wurde von einem Kriegsgericht der deutschen Wehrmacht als „Verräter“ verurteilt und am 13. April 1942 erschossen. Mithilfe von Zeitzeugen, bisher unveröffentlichten Briefen Schmids sowie Spielszenen wird das Porträt dieses mutigen Mannes filmisch gebaut und nacherzählt. Eine Dokumentation von Martin Betz (Text: ORF)Apokalypse – D-Day – Folge 1
Der 6. Juni 1944: D-Day, auf Deutsch „Tag X“, „Tag der Entscheidung“. An diesem Tag vor 80 Jahren landeten rund 160.000 Männer der alliierten Truppen mit 6.000 Schiffen und 11.600 Flugzeugen in der Normandie. Es war der Beginn der „Operation Overlord“. Die Operation hatte zum Ziel im Westen eine zweite Front gegen das nationalsozialistische Deutschland zu eröffnen. Doch wie haben sich die Alliierten auf die Landung in der Normandie vorbereitet? Und wie haben die Deutschen die Abwehr organisiert? Der erste Teil der Dokumentation zeichnet nach, wie es zum D-Day kam. Aufwendig kolorierte Originalaufnahmen geben einen einzigartigen Einblick in die Zeit. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Do. 06.06.2024 ORF III Apokalypse – D-Day – Folge 2
Der zweite Teil der Dokureihe beleuchtet die Landung der Alliierten in der Normandie im Detail. Am 6. Juni 1944 startet die alliierte Armada dank des besser gewordenen Wetters den Angriff auf die Küste der Normandie. An den fünf Landungsstränden entladen Lastkähne in aufeinanderfolgenden Wellen die alliierten Soldaten. Trotz des Überraschungseffekts und der eingesetzten Feuerkraft setzen sich die Deutschen stark zur Wehr und bescheren den Alliierten schwere Verluste. Am Omaha Beach zahlen die Amerikaner den höchsten Preis: 90 Prozent der ersten landenden Soldaten verlieren innerhalb von Minuten ihr Leben. Doch am Ende eines schicksalsträchtigen Tages ist die Küste der Normandie in den Händen der Alliierten. Zwei Monate nach dem D-Day wird in der Provence eine zweite Landung durchgeführt, um sich mit den aus der Normandie kommenden Truppen zu verbinden. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Do. 06.06.2024 ORF III Apokalypse Erster Weltkrieg: Die Entscheidung (Délivrance)
Nach der Machtübernahme durch die Bolschewiki im Herbst 1917 kommt es im März 1918 zum Friedensvertrag – Russland scheidet aus dem Krieg aus. Doch der erbitterte Kampf der Mittelmächte spitzt sich weiter zu. Als schließlich am 11. November 1918 der Waffenstillstand vereinbart wird, sind längst ganze Städte zerstört und etwa 18 Millionen Menschen ums Leben gekommen. Mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrages wird der Frieden zwischen den Kriegsparteien besiegelt. (Text: ORF)Apokalypse Erster Weltkrieg: Die Hölle der Front (Enfer)
Die nachkolorierten Aufnahmen machen den Albtraum spürbar, dem die Soldaten während dieses Krieges ausgesetzt sind: Auf dem Schlachtfeld fliegen ihnen Granaten und Kugeln um die Ohren, in den Schützengräben leben sie wie Ratten. Verlustreiche Schlachten in Verdun und an der Somme, die erneut auf beiden Seiten hunderttausende Soldaten Leib und Leben kosten, ohne wirkliche Ergebnisse, lassen 1916 viele Männer an ihren Anführern und dem Sinn des Krieges zweifeln (Text: ORF)Apokalypse Erster Weltkrieg: Kriegseintritt der USA (Rage)
Hunger, Krankheit, Ausweglosigkeit – inzwischen leidet auch die Zivilbevölkerung massiv unter den Folgen des Ersten Weltkrieges. Am 23. Februar entlädt sich die Verzweiflung des russischen Volkes in der Februarrevolution, die die Herrschaft des Zaren beendet. Bringt der Kriegseintritt der USA ab 1917 die Wende, zum Vorteil der Briten, Franzosen, Italiener und Japaner gegen die Mittelmächte, zu denen das deutsche Kaiserreich, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich gehören? (Text: ORF)Apokalypse Erster Weltkrieg: Pulverfass Europa (Furie)
1914: Die Stimmung zwischen den Großmächten Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Großbritannien und Russland ist angespannt. Das Attentat von Sarajevo am 28. Juni bringt das Fass zum Überlaufen. Den Soldaten wird ein kurzer Krieg versprochen, doch er dauert über vier Jahre. Die Dokumentation erzählt mithilfe von aufwendig nachkoloriertem und zum Teil noch nie gesehenem Archivmaterial die Ereignisse von August 1914 bis November 1918 auf eindrucksvolle Weise. (Text: ORF)Apokalypse Erster Weltkrieg: Stellungskrieg (Peur)
Schon nach dem ersten Monat erbitterter Kämpfe steigen die Opferzahlen 1914 ins Unermessliche. Während Millionen Soldaten an der 700 km langen Westfront aus Schützengräben in den sicheren Tod rennen, läuft die Kriegsmaschinerie im Hinterland auf Hochtouren. Weil die meisten arbeitsfähigen Männer an der Front sind, müssen Frauen unter härtesten Bedingungen nun Granaten und andere Waffen produzieren. Der Krieg breitet sich weiter aus – bis hin nach Afrika und ins Osmanische Reich. (Text: ORF)Apokalypse in Le Mans – Das Rennen in den Tod
Das Unglück beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am 11. Juni 1955 markiert eine Zeitenwende. Es gibt den Rennsport davor, und es gibt den Rennsport danach. Beim Unfall des Fahrers Pierre Levegh mit seinem Mercedes-„Silberpfeil“ starben mehr als 84 Menschen, über hundert wurden zum Teil schwer verletzt. Diese Katastrophe brannte sich ins kollektive Gedächtnis der Rennsportszene ein. Das Inferno traumatisierte Augenzeugen und Überlebende, weil es eine bis dahin unfassbare Dimension erreicht hatte. Über Jahrzehnte lag der genaue Hergang des Unfalls im Dunkeln. Es gab viele Gerüchte und Vermutungen, aber keine konkreten Beweise. Die Dokumentation belegt nun unter anderem mit den Resten eines Amateurfilms, die vor kurzem wiederentdeckt wurden, zweifelsfrei den Hergang des verheerenden Unfalls und zeigt, wie es zur Katastrophe kam. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 08.07.2017 ORF III Aribert Heim – Mauthausens „Dr. Tod“
Herbst 1941: ein junger österreichischer Doktor wird im KZ Mauthausen stationiert. Nach gerade einmal sechs Wochen hat er bereits hunderte von Toten auf dem Gewissen. Sein Name ist Aribert Heim, doch im KZ ist er schnell als „Dr. Tod“ oder auch „Schlächter von Mauthausen“ gefürchtet. Die Dokumentation folgt den Spuren des Massenmörders Aribert Heim, einem der brutalsten Folterknechte des NS-Regimes. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 01.02.2020 ORF III Arik Brauer im Gespräch
Anlässlich 95. Geburtstags von Universalkünstler Arik Brauer zeigt ORF III ein Gespräch, das seine Tochter Timna Brauer zu seinem 90.Geburtstag mit ihm geführt hat. Sie spricht mit ihrem Vater über wenig bekannte Seiten und Aspekte seines Lebens und geht dabei zurück in die Kindheit Arik Brauers im Wien der 1930er Jahre. Es sind zeitgeschichtlich relevante Themen wie die Nachkriegszeit in Österreich, die Jahre der 68er-Revolte oder die Kriege in Israel Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre, die Arik Brauer selbst miterlebte. Brauer, der begnadete Erzähler, teilt große Themen und kleine Geschichten seines Lebens mit seiner Tochter und den Zusehern. Am Schluss spricht er über seine Kunst, in der er prägende Erlebnisse verarbeitet hat. So zeichnet dieses Vater-Tochter Gespräch ein privates Porträt des Ausnahmekünstlers, in der vertrauten Umgebung von Brauers Privatmuseum im 18. Bezirk in Wien, inmitten seiner eigenen Kunstwerke. Aufgenommen zu seinem 90. Geburtstag im Jänner 2019. (Text: ORF)„Arisierung“ – Der große Raubzug – Folge 1
In den 1930er Jahren waren die Juden ein fester Bestandteil des heimischen Wirtschaftslebens. Kaufhäuser, Industrien, Banken und kleine Gewerbebetriebe wie Schuster oder Bäckereinen waren vom Wiener Stadtbild kaum wegzudenken. Rund 180.000 Juden lebten vor dem Anschluss 1938 in Wien. Es waren über 50 Prozent der Ärzte, 70 Prozent der Schuster und 85 Prozent der Rechtsanwälte- Mit dem Anschluss im März 1938 begann ein riesiger Raubzug gegenüber die jüdische Bevölkerung. Bald begannen die Demolierungen und Plünderungen jüdischer Geschäfte. In den Läden erschienen Jugendliche zusammen mit jungen SA-Männern und „requirierten“ Lebensmittel, Schuhe, Anzüge, Stoffe. Geschäfte mussten zu Spottpreisen verkauft werden, andere wurde schlicht liquidiert. Die Dokumentation beschreibt das jüdische Leben der 1930er und zeigt, wie fast von einem Tag auf den anderen dieser Teil des österreichischen Lebens ausgelöscht wurde. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 11.11.2017 ORF III „Arisierung“ – Die verlorenen Jahre – Folge 2
Der Film heftet sich auf die Spuren der „Arisierungen“ in Österreich und untersucht, was aus konkreten Schicksalen, Objekten oder Unternehmen geworden ist. Anhand exemplarischer Beispiele wird der Umgang mit den geraubten Vermögen beschrieben und von Betroffenen oder ihren Erben erzählt. Enteignete Betriebe wie das Cafe Ritter, das Kaufhaus Gerngroß, des Burgkinos oder die Engel Apotheke. Mit Archivmaterialen wird der Prozess der Arisierungen in den Jahren ab 1938 nachgezeichnet, der von den Nationalsozialsozialisten höchst systematisch und bürokratisiert vorangetrieben worden ist. Das ikonische Bild des Wiener Riesenrads, Industriedenkmal, unternehmerische Glanzleistung, zwischenzeitlich Glücksrad nationalsozialistischer Profiteure und Wahrzeichen wider Willen seiner Stadt, ist die wiederkehrende optische Klammer des Films. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 11.11.2017 ORF III Der Arlberg – Wiege des Alpinen Schilaufs
Leni Riefenstahl.Bild: ORF IIIDer Arlberg ist nicht nur das größte Skigebiet Österreichs, sondern auch eines der beliebtesten – heute wie vor 100 Jahren. Seine Geschichte ist geprägt von Pioniergeist und Superlativen: Der erste Schlepplift, die kühnste Gondelbahn, die erste Skischule, die meisten Olympiasieger und die größte Beliebtheit – nicht nur bei Prominenten. Nadine Wallner, zweifache Weltmeisterin im Freeriden und der Schauspieler Tobias Moretti begeben sich auf die Spur der Geschichte des Arlbergs. Diese begann bereits weit vor der Zeit von Liften und Gondeln, als der Aufstieg schweißtreibend und beschwerlich war.Mit dem Bau der Flexenstraße waren dann die Orte Lech, Zürs und Warth auch in den Wintermonaten erreichbar. Der Tourismus begann zu sprießen und schon bald wurde der erste Schlepplift Europas und die „kühnste“ Gondelbahn Österreichs gebaut. In St. Christoph – heute noch Zentrum der Schilehrer-Ausbildung – gründete man den Skiclub Arlberg. In Zürs hielt man den ersten Skikurs der Region ab und Lech schließlich hat mit vier Goldmedaillen die höchste Dichte an Ski-Olympiasiegern weltweit. Das Wedeln im Pulverschnee schätzten auch bereits der Schah von Persien und die europäischen Königshäuser – eine Technik, die den Skifahrer mit geringsten Bewegungen und geschlossenen Beinen Kurzschwingen lässt und von Prof. Stefan Kruckenhauser, „dem Skipapst“, propagiert wurde. Mit dem Film „Der weiße Rausch“ in den 1920er Jahren mit Leni Riefenstahl und Hannes Schneider wird der Arlberg auch selbst immer öfter zur Filmkulisse. Heute umfasst das Schigebiet 88 Lifte und 305 Pistenkilometer. Die vorerst letzte Errungenschaft stellt die Flexen/Trittkopfbahn dar, die im Jahr 2016/17 gebaut wurde. Es hat sich sich viel verändert am Arlberg und es ist zu erwarten, dass noch zahlreiche Neuerungen folgen werden. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 13.01.2018 ORF III Arnold Schwarzenegger – vom Steirerbub zum Superstar
Er ist eine österreichische Kultfigur, die es weiter gebracht hat als kaum ein Landsmann oder eine Landsfrau: Diese Dokumentation zeigt die großen, bewegenden Momente seines Lebens und versucht auch, sein Erfolgsrezept zu ergründen. „Arnie“ gehörte in den USA zu den einflussreichsten Politikern des Landes, weil er mit seiner pragmatischen Politik über die Parteigrenzen hinweg neue Maßstäbe im konservativen Lager setzte und weil er mit seinen offensiven Vorschlägen gegen die drohende Klimakatastrophe Kritiker und Freunde überraschte. In Österreich hat er viel von seinem Nimbus als Superstar verloren, nachdem er es mehrmals abgelehnt hatte, zum Tode verurteilte Straftäter zu begnadigen. Die Dokumentation beschreibt den unglaublichen Lebensweg des Arnold Schwarzenegger. R: Christian Zechner (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 24.10.2020 ORF III Atombombe auf Hiroshima – Tragödie zum Kriegsende
Die ORF III-Zeitgeschichte widmet dem 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki einen umfassenden Schwerpunkt. Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs änderten den Lauf der Geschichte. Als die Amerikaner immer näher an das japanische Festland rückten kämpften die Truppen des tenno mit schier unverminderter Verbissenheit. Die Frage der Stunde: Wie beendet man diesen Krieg? Sollte man sie aushungern? Viele in der amerikanischen Führung glaubten die Japaner würden sich nie ergeben. Die Alternative für manche – eine gewaltige Invasion die sogar die Landung in der Normandie in den Schatten stellen würde. Der Tod von Millionen schien unausweichlich. Aber dann tauchte aus der amerikanischen Wüste eine dritte, noch nie dagewesene Option auf: Die Atombomb (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 08.08.2020 ORF III Atommacht Nordkorea – Die Kim Dynastie
Bereits in der dritten Generation hält die kommunistische Kim-Dynastie die Welt mit ihrer Drohpolitik in Atem. Die Verhältnisse auf der koreanischen Halbinsel bleiben angespannt. Machthaber Kim Jong Un, der jederzeit einen Atomkrieg auslösen könnte, landet immer wieder in den Schlagzeilen. Seit Jahrzehnten wird Nordkorea von einer Familiendynastie regiert: Auf Staatsgründer Kim Il-sung folgte sein Sohn Kim Jong-il. Nach dessen Tod übernahm schließlich der aktuelle Machthaber Kim Jong-un, einer seiner Söhne, die Führung. Auch er regiert den Nordteil der koreanischen Halbinsel mit eiserner Hand. Als „oberster Führer der Partei, des Staates und der Armee“ führt er das Atomwaffenprogramm seines Landes unbeirrt fort, während die Bevölkerung in bitterer Armut lebt und hält damit die Welt in Alarmbereitschaft. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 29.07.2023 ORF III Attentat auf Hitler – Robert Bernardis, ein vergessener Held
Der geborene Tiroler Robert Bernardis war als Oberstleutnant des Generalstabs in Berlin der einzige österreichische Offizier, der beim Hitlerattentat am 20. Juli 1944 eine Schlüsselrolle spielte. Bernardis ist an der Konzeption der Aufstandspläne beteiligt, vor allem im Wehrkreis Wien, wo Carl Szokoll und Heinrich Kodre zu den wichtigsten Verbindungsoffizieren für die Aktion „Walküre“ werden. Nach dem gescheiterten Attentat wird Bernardis am 8. August 1944 in Berlin Plötzensee hingerichtet. Ein Film von Martin Betz (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 13.07.2019 ORF III Aufbruch zum Mond – Das Rennen geht los
Konstrukteur der V2, Wernher von Braun. Er wird zum Leiter des amerikanischen Raketenprogramms. Die UdSSR greifen auf einen Raketen-Spezialisten zurück, der in Stalins Gulag sitzt: Sergei Koroljow. Der geniale Ingenieur wird zum Vater des sowjetischen Weltraum-Programms. Schon seit Jahren träumen beide Männer davon, dass Menschen ins All fliegen. Der „Aufbruch zum Mond“ ist der Kampf zweier Männer, die nicht nur für ihre politischen Systeme kämpfen, sondern auch für ihre persönlichen Ziele. 1949 baut die UdSSR ihre erste Rakete, während in den USA Wernher von Braun um Mittel für die Eroberung des Weltraums werben muss. Im nun beginnenden „Kalten Krieg“ scheint die UdSSR das Rennen um die Raketen zu gewinnen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 21.07.2019 ORF III Aufbruch zum Mond – Der erste Mensch im All
1960: Wem wird es zuerst gelingen, einen Menschen ins All zu schießen? Dem sowjetischen Raketenkonstrukteur Sergei Koroljow oder Wernher von Braun, dem Projektleiter der NASA? Nach einer Reihe von Misserfolgen muss Koroljow den geplanten Flug des Kosmonauten Juri Gagarin verschieben. Auch die Raketen der Amerikaner sind nicht einsatzbereit. Am 11. April 1961 startet Juri Gagarin erneut einen Versuch mit einer R7-Rakete. Der Versuch gelingt: Juri Gagarin ist der erste Mensch im All. Die UdSSR triumphiert, wieder sind sie den USA einen Schritt voraus. Doch die geben sich nicht geschlagen. Präsident John F. Kennedy verkündet 1961, dass ein Amerikaner innerhalb eines Jahrzehnts als erster Mensch auf dem Mond landen wird. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 21.07.2019 ORF III Aufbruch zum Mond – Der Sputnik-Schock
1949: Der Kalte Krieg hat begonnen. Sowohl Sergei Koroljow als auch Wernher von Braun haben den Traum, in den Weltraum vorzustoßen, nicht aufgegeben. Zuerst soll ein Satellit die Erde umkreisen. In der Sowjetunion arbeitet Koroljov mit Hochdruck an diesem Ziel. Am 4. Oktober 1957 gelingt es den Russen: Der Satellit „Sputnik“ fliegt ins All. Der Amerikaner sind unter Zugzwang. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 21.07.2019 ORF III
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