2026

1984-2017 unvollständig
  • Folge 336 (30 Min.)
    Sehr selten: Schnee auf Amrum – Bild: ZDF und Sören Folkens
    Sehr selten: Schnee auf Amrum
    Winter auf Amrum: leere Strände, Ruhe für die Insulaner – und jede Menge Arbeit hinter den Kulissen. Wenn die Gäste weg sind, beginnt für viele die Vorbereitung auf die nächste Saison. Im Sommer boomt der Tourismus, im Winter wird renoviert, repariert und improvisiert. Viele verdienen ihr Geld in der kalten Jahreszeit auf Baustellen oder in anderen Jobs. Leif Jessen zum Beispiel: Im Sommer arbeitet er im Restaurant seiner Mutter, im Winter saniert der gelernte Zimmermann das Obergeschoss. „Zum Saisonstart muss alles fertig sein, damit wir wieder Geld verdienen.“ Auch Dark Bloome nutzt die ruhige Zeit für Handwerksarbeiten. Sein Hauptgeschäft sind Wattwanderungen – im Sommer mit über 30 Gästen, im Winter kommen höchstens fünf oder sechs. „Richtig lohnen tut sich das nicht, aber wir wollen auch unsere Wintergäste zufriedenstellen.“ Im Supermarkt von Heiko Müller sieht es ähnlich aus: „In manchen Monaten machen wir sogar Minus.“ Trotzdem bleibt der Laden geöffnet – um die 2300 Einwohner zu versorgen und um die Mitarbeiter zu halten. Postbote Mats Bohn hat dagegen keine Pause: „Wir haben wahrscheinlich eine der höchsten Pro-Kopf-Paketquoten in ganz Deutschland.“ Windeln, Tierfutter, Drogerieartikel – vieles muss per Post kommen, weil es auf der Insel nicht erhältlich ist. Im Sommer bestellen sogar Urlauber mit. „Dafür ist es im Winter manchmal echt ungemütlich. Bei schlechtem Wetter triffst du tagelang keinen Menschen.“ Die „ZDF.reportage“ begleitet verschiedene Amrumer durch die kalte Jahreszeit – zeigt Herausforderungen, aber auch die besonderen Reize der Insel im Winter. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 08.01.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 10.01.2026 ZDF
  • Folge 337 (30 Min.)
    Etwas kühl, aber mit tollen Aussichten: Immer mehr Touristen kommen im Winter zum Wandern nach Mallorca.
    Im Winter lässt der Touristenstrom auf Mallorca deutlich nach. Am Ballermann, wo sonst Tausende in der Sonne liegen, ist jetzt ein leerer Strand. Das Wasser ist kühl und neben Sonne gibt es auch Wind. Was ist los auf Mallorca, wenn die Millionen Urlauber weg sind? Wie tickt die Insel im Winter? Viele Hotels, Bars und Geschäft sind in den Wintermonaten geschlossen. Die deutsche Kneipe „Zur Krone“ an der Promenade in El Arenal hingegen hat geöffnet. Neben Sangria gibt es jetzt auch Glühwein für die deutsche Stammkundschaft. Beatrice Ciccardini, Inhaberin und Wirtin der Kneipe, lebt seit mehr als 30 Jahren auf der Insel und erzählt: „Unsere Kunden sind im Winter entspannter. Wir haben viele ältere, aber auch junge Leute, die hier Mallorca im Winter genießen. Im Sommer ist am Ballermann einfach non stopp was los, im Winter ist es beschaulicher.“ Die wenigen Touristen, die bewusst im Winter nach Mallorca reisen, genießen die Ruhe und die Natur. „Ich finde den Winter schöner, es ist ruhiger, entspannter“, sagt Birgit Tegenkamp, eine deutsche Touristin aus Cloppenburg, die zusammen mit einer Freundin in den Bergen von Soller eine Finca gemietet hat. Besonders zum Wandern kommen viele Touristen in der kalten Jahreszeit nach Mallorca und genießen Landschaft, Ausblick aufs Meer und schöne Steilküstenwege. Doch nicht überall ist die Insel im Winterschlaf. Im deutschen Supermarkt in El Arenal ist jetzt die Hölle los: „Der Winter ist für uns Hochsaison“, erklärt Silla Voigt. Die Chemnitzerin betreibt seit 2007 das Geschäft und sorgt dafür, dass ihre Kundschaft gerade zur Winterzeit die passenden deutschen Produkte findet. „Meine Kunden wollen dann Klöße, Lebkuchengewürze und Bratensoßen“, erklärt Silla Voigt. Denn im Winter sind viele Lokale geschlossen und die Deutschen sitzen in ihren Fincas und Ferienwohnungen und kochen deutsche Hausmannskost. Deshalb sind deutsche Produkte schwer gefragt. Im Supermarkt treffen sich alle, die „ein Stück Heimat“ einkaufen wollen. In der Landwirtschaft ist im Winter Hochsaison, die Oliven- und Orangenernte steht an. „Wir haben gut zu tun. Jetzt wird die Ernte eingefahren“, erklärt Landwirt Franz Kraus. Auch Heizungsinstallateur Yasin Kizrak hat im Winter alle Hände voll zu tun. Denn die Kälte auf Mallorca hat es in sich. „6 bis 7 Grad zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit fühlen sich fast so kalt an wie in Deutschland“, erklärt der Handwerker, der jetzt im Dauereinsatz ist und Klimaanlagen auf Heizungsmodus umstellt oder Heizungen repariert. Die „ZDF.reportage“ zeigt Mallorca von einer ruhigen Seite, die den meisten Touristen unbekannt ist, und begleitet Einheimische und Urlauber auf der Insel. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 22.01.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 24.01.2026 ZDF
  • Folge 338 (30 Min.)
    Mit fast 500.000 Besuchern jährlich gehört Oberstdorf, der südlichste Ort Deutschlands, zu den 10 Top-Destinationen in Deutschland. 130 Pistenkilometer mit der längsten Talabfahrt Deutschlands begeistern Tausende Wintersportler, hier gibt es die tiefste Felsenschlucht Europas, umrahmt von 400 Gipfeln. Auf einem kann man sogar „eiskalt“ übernachten. Sobald sich die weiße Pracht auf Oberstdorf und seine Berge senkt, haben die Einwohner alle Hände voll zu tun, um ihren Besuchern ein einzigartiges Wintererlebnis zu schenken. Auf dem Nebelhorn sorgt die Mannschaft um Manuel Welte auf 2.000 Metern Höhe für eisige Behausungen, in denen die Besucher übernachten können. Ein gutes Dutzend Iglus, mystisch beleuchtet und mit kunstvollen Kreationen aus Eis in Szene gesetzt, entstehen dort Jahr für Jahr. „Wir wissen nie, wann wir loslegen können, wie viele Iglus es geben wird und wann die wieder wegschmelzen“, erzählt Manuel Welte. Bizarre Eisformationen, funkelnde Schneekristalle, mannsgroße Eiszapfen: Mit 150 Metern ist die Breitachklamm die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas. 300.000 Besucher schlägt sie jedes Jahr in ihren Bann. Besonders magisch ist sie im Winter. Im Alpinen Skisport ist es wahrscheinlich das Größte, was man erleben kann: Tiefschneefahren abseits der überfüllten Pisten – nicht ungefährlich wegen der Lawinengefahr. Konrad „Konni“ Eggensberger ist einer der wenigen Skilehrer, die eigens für Outback-Touren ausgebildet sind. In seiner Heimat kennt er jeden Hang und jede Gefahrenstelle. Die Technik unterscheidet sich erheblich vom normalen Skifahren, und der Lehrer wird schnell zum Retter: „Wenn einer fällt, verschwindet er nicht selten im tiefen Schnee. Befreien kann man sich daraus selbst kaum. Da hilft dann nur Buddeln und Ziehen.“ Auch die Pistenbullifahrer haben jede Menge zu tun. Fast 71 Kilometer Loipe müssen präpariert und gepflegt werden. Die Fahrer müssen das Gebiet sehr gut kennen, denn es geht über Wege, Wiesen und Äcker, die von der weißen Pracht verdeckt sind. Wer nicht aufpasst, hat schnell großen Flurschaden angerichtet. Noch kaum bekannt mit dem winterlichen Bergpanorama ist die 21-jährige Sarah. Für fünf Monate wird sie auf einer Alpe mit anpacken, schon morgens geht es für sie durch Eis und Schnee. Die frisch ausgelernte Köchin aus dem Ruhrgebiet will sich für ihren weiteren Berufsweg orientieren und hat sich im Rahmen eines Saisonarbeiterjobs Oberstdorf ausgesucht. „Ich war als Kind schon mal hier, das ist mir in Erinnerung geblieben. Ich habe noch nie so viel Schnee auf einmal gesehen.“ Für die Oberstdorfer sind junge Leute wie Sarah eine große Hilfe. Denn vor allem zur Wintersaison fehlt auch hier Personal für die Gästebewirtung. Die „ZDF.reportage“ wirft einen Blick vor und hinter die Kulissen von Deutschlands südlichstem Winterparadies. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 05.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 07.02.2026 ZDF
  • Folge 339 (30 Min.)
    Stefan Hahn an seinem neuen Arbeitsplatz in der elektronischen Steuerung auf der Dillinger Hütte.
    Wenn Fabriken vor Ort schließen, abwandern oder Jobs streichen, stehen oft auch gut verdienende Facharbeiter vor einem Neuanfang. Dabei hatten sie sich in sicheren Branchen gewähnt. Seit fünf Jahren steigt die jährliche Arbeitslosenquote kontinuierlich. Werksschließungen stürzen nicht nur Existenzen in die Krise, sondern auch ganze Regionen. Jobs verschwinden, Menschen müssen wegziehen, die Kaufkraft bricht weg, Innenstädte veröden. Als die Pkw-Produktion bei Ford in Saarlouis schließt, verlieren 1700 Menschen ihren Job. Unter ihnen ist Stephan Hahn, der 22 Jahre lang Autos montiert hat: „Es war ein Schock. Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen.“ Der Jobverlust der Ford-Mitarbeiter wirkt sich auch auf den Einzelhandel aus: „Um die Uhrzeit haben wir normalerweise schon viel mehr Kundschaft“, sagt Bäckereiverkäuferin Natascha Feld. Obwohl die wirtschaftliche Situation in seiner Heimat schwierig ist, denkt Stephan Hahn nicht ans Aufgeben: „Ich bin jetzt 42 Jahre alt, ich muss einen Neuanfang machen.“ Er startet eine Umschulung zum Elektroniker und hofft, eine berufliche Zukunft in seiner Heimat zu finden. Auch Nicole Hendrikx muss sich beruflich neu orientieren. Nach einem Hackerangriff steht die Serviettenproduktion von Fasana in Euskirchen für zwei Wochen still. Die massiven Umsatzeinbußen und steigende Energiekosten treiben das Unternehmen in die Insolvenz. Nicole arbeitet seit 25 Jahren im Vertrieb der Firma: „Wir sind eine große Familie, und das wird fehlen. Ich glaube nicht, dass ich sowas nochmal erleben werde.“ Schafft sie es, einen neuen Arbeitsplatz in ihrer Heimat zu finden? Der Stahlhersteller Vallourec in Düsseldorf-Rath muss bereits 2023 schließen. Mehr als 1600 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Heute stehen Adel Gracic und Kosta Ciosses zum ersten Mal wieder in den Ruinen des Fabrikgebäudes und blicken ungläubig auf die prägende Zeit zurück: „Als ich mich damals beworben habe, hat mein Papa schon gesagt, bewirb’ dich, da wirst du in Rente gehen. Und das dachte ich auch bis vor Kurzem.“ Niemand rechnet damit, dass alles anders kommen würde. Die „ZDF.reportage: Wenn die Fabrik schließt“ zeigt, wie sich die Schließung von großen Betrieben auf Existenzen, Menschen und Regionen auswirkt. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 12.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 14.02.2026 ZDF
  • Folge 340 (30 Min.)
    Wer ins Kölner „Bootshaus“ will, muss zuerst an Türsteher Andrea Giarrizzo vorbei.
    Die einen wollen friedlich feiern, die anderen kreischen nach Krawall. Damit das Nachtleben nicht aus den Fugen gerät, gibt es Türsteher und Security. Türsteher entscheiden, wer in den Club eingelassen und wer abgewiesen wird. Ein oft riskanter Job, der Fingerspitzengefühl braucht. Es wird schnell laut, es wird geschimpft, beleidigt, gespuckt und manchmal auch zugeschlagen. Sie arbeiten in Clubs, Discotheken, Partys, Feste, Tanzcafés und Bordellen. Von ihnen hängt ab, ob es an der Bar und auf der Tanzfläche ruhig bliebt oder Stress gibt. „Ohne Türsteher geht es in fast keinem Lokal mehr“, sagt ein Branchenkenner. „Ein erfahrener Türsteher erkennt Problemklientel schon von Weitem. Wir sind gleichzeitig Sozialarbeiter, Psychologen, Pfarrer und Hellseher. Ohne Menschenkenntnis ist man in dem Job völlig falsch.“ Rafael, Rainer und Sandra bereiten sich mit ihrem Team auf eine lange Party in der Großraumdisco „E-Dry“ vor. Bis zu 3000 Gäste werden in Geldern nahe der Grenze zu den Niederlanden erwartet und bei solchen Veranstaltungen fließt in der Regel viel Alkohol. Das „Bootshaus“ in Köln wird regelmäßig in die Top-Ten der besten Klubs der Welt gewählt – ein Ruf, den Andrea Giarrizzo an der Tür Nacht für Nacht rechtfertigen muss. Genauso wie Anke Henkel, die in Kaiserslautern vor dem Klub „Markthalle“ arbeitet. Die 1,82 Meter große ehemalige Kampfsportlerin wacht über die Tür des Klubs. Ihr Spitzname ist die „Schwarze Göttin“ und sie sagt von sich: „Ich liebe die Arbeit in der Nacht. Hier kann ich so sein, wie ich will.“ Das Publikum ist international – auch durch viele amerikanische Gäste, denn die US-Airbase Ramstein liegt nur wenige Kilometer entfernt. Insgesamt leben in der Region um Kaiserslautern rund 50.000 Amerikaner einschließlich ihrer Familien. Mirko Ferenczy hat es im Frankfurter Bahnhofsviertel immer wieder mit speziellen Krawallbrüdern zu tun. „Die Sitten sind rauer geworden, die Hemmschwelle zuzuschlagen ist deutlich gesunken.“ Die Reportage gibt Einblick in eine Arbeitswelt von Menschen, die sich nicht gerne in die Karten und hinter die Kulissen schauen lassen. Wie wählen sie die Gäste aus? Mit welchen psychologischen Tricks vermeiden sie Konflikte vor dem Etablissement? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 19.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 21.02.2026 ZDF
  • Folge 341 (30 Min.)
    Chefkoch Marcel Hahlen (l.) und sein tunesischer Azubi Wissam (r.)
    Drei von zehn Lehrlingen brechen ihre Ausbildung ab – ein neuer Höchststand. Die Azubi-Krise trifft vor allem das Handwerk, denn viele Betriebe kämpfen gleichzeitig verzweifelt um Nachwuchs. Warum kriselt es so stark zwischen Handwerksbetrieben und Auszubildenden? Steckt ein Generationenkonflikt hinter den Azubi-Krise? Die „ZDF.reportage“ begleitet junge Menschen von der Schule ins Arbeitsleben und zeigt, wo Erwartungen und Realität auseinandergehen. „Ich will endlich mal wieder eine Azubi-Erfolgsgeschichte“, seufzt Patrick Spohner (44), Inhaber einer Schlosserei in Frankfurt am Main. Seit Monaten läuft es schwierig: Ein Azubi hat abgebrochen, der neue Lehrling kommt zu spät, wirkt unzuverlässig oder meldet sich krank. Er selbst spricht von „persönlichen Problemen“, kritisiert aber auch den rauen Ton und die „echt krass harte Arbeit“. Für Spohner unvorstellbar: Früher sei man einfach erschienen. Trotzdem muss er den Lehrling halten – ohne Nachwuchs steht die Schlosserei still. Bernd Clemens (54) ist Ausbildungsberater der IHK Schweinfurt. Er wird gerufen, wenn Konflikte eskalieren. Zwei- bis dreimal pro Woche besucht er Betriebe, vermittelt zwischen Ausbildern und Lehrlingen – mit stetig wachsender Fallzahl. Viele Azubis brechen ab, sobald es schwierig wird. Pauschale Vorwürfe gegen die Jugend hält Clemens jedoch für falsch: „Die können sich quasi aussuchen, in welchen Betrieb sie gehen und sagen sich dann bei den ersten Schwierigkeiten: Warum soll ich mir das antun?“ Gerne erzählt er von seiner eigenen Ausbildung: „Das war vor 35 Jahren. Ich musste die ersten Monate nur feilen, bis mir die Hände bluteten“. Heute weiß er: Genau diese Grundlagen machen ihn sicher im Beruf. „Aber ich hätte mir da auch gewünscht, man hätte mir den Sinn dieser Aufgabe besser erklärt.“ Einer seiner Fälle ist Carlos, Lehrling bei Retrofit Plastic im unterfränkischen Oberstreu. Anfangs war der Betrieb froh über Nachwuchs, doch nach wiederholter Unpünktlichkeit folgten zwei Abmahnungen. Seit Clemens vermittelt, läuft es etwas besser – pünktlicher ist Carlos geworden, auch wenn Fehlzeiten bleiben. Alternativen hat der kleine Betrieb kaum. Der Generationenkonflikt zeigt sich auch bei Ecem (17) aus Bedburg bei Köln. „Ich habe mich zu Tode gelangweilt, wurde respektlos behandelt, und wurde eigentlich gar nicht ausgebildet. Stattdessen sollte ich die Klos putzen“, sagt sie. Nach einem Jahr kündigt sie. Jetzt macht sie Fachabitur, den Führerschein und sucht eine neue Lehrstelle – auf Drängen ihrer Mutter, die mahnt: „Du findest sonst später keinen Job!“ Nico (21) und Nikita (23) aus Landsberg in Sachsen-Anhalt dagegen haben ihren Platz gefunden. Bei der Gerüstbauerfirma Prinzing ist die Arbeit hart und der Ton rau. „Ich habe ADHS und brauche die Bewegung und die Herausforderung“, sagt Nikita. Für beide passt der Job – und ihr Chef hofft, dass sie bleiben. Denn zwei Jahre lang brachen Azubis ab oder wechselten den Beruf. „Es wollen sich immer weniger junge Menschen die Hände schmutzig machen, alle wollen Youtuber werden, aber so läuft es nicht.“ Die „ZDF.reportage“ beleuchtet die aktuelle Azubi-Krise und zeigt, wie Ausbildungsabbrüche im Handwerk langfristig verhindert werden können. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 26.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 28.02.2026 ZDF
  • Folge 342 (30 Min.)
    Jede Nacht hinterm Tresen. Kaloyan Marinov verdient nur knapp über Mindestlohn.
    In Deutschland gibt es rund 5,5 Millionen Bürgergeldempfänger. Gleichzeitig gibt es zahlreiche offene Stellen in Deutschland: Je nach Betrachtungsweise 600.000 bis über eine Million. Wie passt das zusammen? Haben es die Menschen nicht mehr nötig zu arbeiten? Dorian aus Berlin sagt offen: „Wenn ich die Wahl habe, bleibe ich im Bürgergeldbezug, statt einen Job anzunehmen, den ich nicht will.“ Der DJ und Elektromusiker lebt für seine Kunst. Das Bürgergeld versteht er als eine Art Stipendium auf Zeit. Zweimal pro Woche besucht er ein Jobcoaching, finanziert vom Jobcenter. Dort setzt man auf Perspektive statt Druck. Ziel sei es nicht, junge Menschen in Jobs zu zwingen, die sie schnell wieder aufgeben. Ganz anders blickt Oliver Weber auf das System. Der Fleischermeister aus Sulzbach im Taunus sucht seit Jahren Personal – ohne Erfolg. Er wirbt mit Social-Media-Videos um Mitarbeiter, arbeitet am Limit und erlitt bereits einen körperlichen Zusammenbruch. Für ihn ist klar: „Da muss es einen radikalen Einschnitt geben, sodass du gezwungenermaßen arbeiten musst. Das Leben ist kein Ponyhof.“ Das Bürgergeld nehme vielen den Anreiz zu arbeiten. In Seesen lebt das Paar Nadine und Ronny Linow-Witt. Beide beziehen Bürgergeld und Grundsicherung – und beide sagen, sie würden arbeiten wollen, könnten es aber nicht. Ronny ist suchtkrank und wird substituiert. Er verbringt täglich Stunden mit Akten, Gesetzestexten und Schreiben an Behörden. Der Kampf um soziale Absicherung ist für ihn zur Vollzeitaufgabe geworden. Nadine dokumentiert ihren Alltag auf TikTok, spricht offen über Bürgergeld, Ängste und Hoffnung. Arztbesuche, Jobcenter-Termine und Gerichtsverfahren prägen ihr Leben. „Ich würde arbeiten, aber ich kann’s halt nicht, weil ich krank bin. Und ich find’s schlimm, das ich mich ständig rechtfertigen muss.“ Karloyan Marinov aus Berlin arbeitet seit über zehn Jahren in der Gastronomie – knapp über Mindestlohn. 1300 Euro netto stehen einer Miete von 950 Euro gegenüber. Trotzdem ist der 55-jährige Bulgare zufrieden. „Ich muss immer raus, ich muss immer was tun, das ist mein Leben.“ Karloyan kennt schlimmere Zeiten. In seiner Kindheit hatten er und seine fünf Geschwister nicht immer genug zu essen. Die „ZDF.reportage“ begleitet Bürgergeldempfänger und Menschen, die selbst für Niedriglohn lieber arbeiten gehen, als von Unterstützung zu leben. Der Film zeichnet ein vielschichtiges Bild des deutschen Sozialstaats und Niedriglohnsektors. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 12.03.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 14.03.2026 ZDF
  • Folge 343 (30 Min.)
    Barbara und Alfons Steinberger bewirtschaften ihren Ackerbaubetrieb noch ganz konventionell und mit Leidenschaft.
    Klimawandel, steigende Produktionskosten, strengere gesetzlich Auflagen für viele Landwirte in Deutschland wird ihr Beruf immer unattraktiver. Manche Höfe finden häufig keinen Nachfolger. Dabei erfreut sich die Ausbildung zum Landwirt wachsender Beliebtheit. Doch es ist ein Beruf, der körperliche Kraft, viel Engagement, Leidenschaft und Offenheit für Neuerungen fordert. Barbara Steinberger wollte nach dem Abitur eigentlich Kunst oder Modedesign studieren – doch der elterliche Ackerbaubetrieb im niederbayerischen Großklöpfach in der Gemeinde Leiblfing ging der 27-Jährigen nicht aus dem Kopf. Seit einem Jahr ist sie als Betriebsleiterin auf dem Hof der Familie voll eingestiegen. Zwischen dem Generationenkonflikt mit Vater Alfons, Bangen um die Zuckerrüben und ihrem Influencer-Dasein steht für die junge Ackerbäuerin eins immer an erster Stelle: Ihre Passion für die Landwirtschaft. Matthias Kuhn hat einen Biohof in Dogern, Baden-Württemberg übernommen – ohne Eigenkapital. Hohe Schulden, hohes Risiko – für den Traum vom nachhaltigen Gemüsebau. Als Leiter des Eulenhofs trifft sein Idealismus auf die harte Realität. Der Preisdruck von Supermärkten und Discountern ist riesig, viele Kunden wollen das Geld nicht ausgeben, das ein Salat aus seinem Bio-Anbau kostet. Eine Zerreißprobe für den jungen Familienvater. 80 verschiedene Sorten, Vielfaltsgemüsebau, keine Pestizide – kann sein Traum vom Biobauernhof überleben? Auch Schweinebauer Simon Donhauser muss sich überlegen, wie er seinen Hof im bayerischen Kümmersbruck am Stadtrand von Amberg für die Zukunft aufstellen kann. Die Ferkelzucht allein rechnet sich nicht mehr. Er setzt auf Fischzucht und will eine große Aquaponik-Anlage bauen, in der Fisch und Gemüse gemeinsam gezüchtet werden. Doch die Nachbarn sträuben sich. Muss er seinen Plan begraben oder findet sich eine Lösung? Der Hof von Andreas Dengel in Rettenberg im Oberallgäu, ist seit 600 Jahren in Familienbesitz. Er hält die Tradition aufrecht: Seine Kühe sind im Winter im Stall angebunden und den ganzen Sommer auf den Bergweiden. Milchwirtschaft wie seit eh und je. Doch neue Haltungsvorschriften könnten das Aus für seinen Hof bedeuten. Wird er den Betrieb mit traditioneller Alpwirtschaft an seine Kinder weitergeben können? Eine „ZDF.reportage“ über den Alltag auf deutschen Bauernhöfen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 26.03.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 28.03.2026 ZDF
  • Folge 344 (30 Min.)
    Was ist uns Genuss heute wert? Wann wird Essen zum Luxus – und wo beginnt eigentlich das Besondere? Die „ZDF.reportage: Essen – Hauptsache lecker“ nimmt das Publikum mit in eine Welt zwischen Sterneküche, Edel-Döner und Luxus-Cocktails – und trifft Menschen, für die Geschmack mehr ist als ein Produkt: nämlich Haltung, Handwerk und Hingabe. Im Zwei-Sterne-Restaurant Vendôme in Bensberg arbeitet der 34-jährige Küchenchef Dennis Kuckuck daran, jeden Abend absolute Perfektion auf den Teller zu bringen. Ein Menü kostet hier mehrere Hundert Euro pro Person – entsprechend hoch ist der Anspruch. Jeder Griff muss sitzen, jeder Teller wirkt wie ein Kunstwerk. „Der Druck ist hoch. Jeden Tag bist du in einem Champions-League-Endspiel. Du bist im Finale“, sagt Kuckuck. Während in der Küche mit Pipette und Pinzette gearbeitet wird, bereitet sich Auszubildende Anna-Lena Klare auf einen Abend vor, an dem kein Fehler passieren darf. „Die Zufriedenheit der Gäste steht über allem. Das ist quasi die Aufgabe am Abend“, sagt sie. Denn wer hier speist, erwartet nicht weniger als Spitzenleistung. Ein paar Hundert Kilometer weiter in München serviert Unternehmer Cihan Anadologlu einen der teuersten Döner Deutschlands: ein 35-Euro-Sandwich mit Wagyu-Rind aus Japan. Luxus als Fastfood – Marketing oder kulinarische Vision? Für Anadologlu ist es vor allem Respekt vor dem Produkt: „Das ist kein Stück Fleisch, das man liegen lässt und sich dann um andere Sachen kümmert. Es hat den Respekt verdient.“ Einige Gäste sparen für den besonderen Biss, andere teilen sich das Edel-Sandwich – und alle stellen sich dieselbe Frage: Schmeckt man den Unterschied? In Köln kreiert Volker Seibert in seiner vielfach ausgezeichneten Bar Cocktails, die zum Teil im dreistelligen Preisbereich liegen – serviert in Gold, Porzellan oder glitzernden Inszenierungen. Auch hier geht es um weit mehr als ein Getränk: um Präzision, Dramaturgie und die Suche nach dem perfekten Moment. Die „ZDF.reportage“ begleitet Menschen, die für Qualität alles geben – und Gäste, die bereit sind, für Genuss tief in die Tasche zu greifen. Ein Film über Exklusivität, Leidenschaft und die Frage, warum wir uns manchmal etwas ganz Besonderes gönnen wollen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 02.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 04.04.2026 ZDF
  • Folge 345 (30 Min.)
    Sabine Gaebler und Kay Peters engagieren sich ehrenamtlich bei dem Kölner Verein „EssensRetter e.V.“
    Steigende Lebensmittelpreise sind nicht nur für Rentner und Empfänger von Bürgergeld ein Problem. Auch Menschen aus der Mittelschicht müssen beim Einkauf inzwischen genau rechnen. Von Juni 2020 bis Juni 2025 sind die Preise für Lebensmittel laut Verbraucherpreisindex um insgesamt 33 Prozent gestiegen. Obwohl sich die Lage bei Lieferketten und Energiekosten inzwischen etwas entspannt hat, erhöhen sich die Lebensmittelpreise weiter. Mit akademischem Abschluss und zwei Einkommen gehört Familie Pflaum aus Aachen eigentlich zur Mittelschicht. Aber für eine Familie mit fünf Kindern ist nicht nur die Wohnung teuer, sondern eben auch der Wocheneinkauf. „Was bei uns täglich auf den Tisch kommt, bestimmen die Rabattangebote der Discounter und der Schrebergarten“, so Friederike Pflaum. Weitere Low-budget-Strategien: günstige Ware in Mengen kaufen zum Einfrieren und eine App, über die sie sehen, welche Geschäfte kurz vor Feierabend noch Lebensmittel besonders preiswert anbieten. Doch der Blick auf die Kontoauszüge zeigt: Die tägliche Versorgung einer Großfamilie ist eine echte Herausforderung. Wenn gar nichts mehr geht, bleibt für viele Berliner nur der Weg in die Suppenküche Franziskanerkloster im Stadtteil Pankow. Hier versorgt Küchenchef Thorsten Horstmann täglich rund 200 Menschen mit einer warmen Mahlzeit. „Wie viele Menschen genau kommen, wissen wir vorher nie. Wir kochen täglich zweimal 70 Liter Suppe, damit garantiert alle satt werden.“ Die Suppenküche ist vollständig spendenfinanziert. Horstmann arbeitet mit den Zutaten, die er aus Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel bekommt, kauft nur gelegentlich etwas dazu. Dennoch bekommen sie hier meistens alle satt. Der Imbiss „Alte Tanke“ von Nicole Dams im brandenburgischen Rhinow ist Kult. Hier gibt es täglich günstige Snacks und Mittagessen. Kein Schnickschnack, sondern Hausmannskost in ordentlichen Portionen für Handwerker, Lkw-Fahrer, Stammkunden aus der Umgebung. Seit 2020 musste auch Nicole Dams die Preise erhöhen, aber nur so viel wie zwingend nötig: „Viele meiner Kunden könnten sich das Essen nicht mehr leisten, wenn ich es teurer mache.“ Um die Preise halten zu können, achtet Nicole besonders darauf, alle Lebensmittel zu verwerten, beim Großhändler einzukaufen und täglich nur zwei Mittagsgerichte anzubieten. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 09.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 11.04.2026 ZDF
  • Folge 346 (30 Min.)
    Wenn Deutschland Hunger hat, wird groß gedacht: Berge von Lebensmitteln, Tausende Portionen – die „ZDF.reportage“ zeigt, wie Großküchen täglich Höchstleistungen bringen. Ob Kantine, Knastküche oder Restaurant: Jeden Tag werden hierzulande Millionen Mahlzeiten produziert. Die Reportage blickt hinter die Kulissen von Großküchen und XXL-Gastronomie – von Eintopf über Pekingente bis hin zum Monsterburger. „Zu Hause denkste klein, hier denkste groß“, sagt Küchenchef Christian Neumeier der Audi-Betriebskantine. Dort werden täglich bis zu 11.000 Mahlzeiten für 40.000 Mitarbeiter zubereitet. „Bei so vielen Gerichten muss man organisiert und routiniert sein, sonst geht es schief.“ Riesige Dampfgarer, Grillstationen und KI-gestützte Planung sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. Der Renner bleibt die Currywurst – an manchen Tagen gehen 280 Pizzen in zwei Stunden über den Tresen. Auch in der Justizvollzugsanstalt Aachen ist die Küche das Herzstück. Für 720 Gefangene wird täglich gekocht – sparsam und nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Die Messer werden am Ende alle abgezählt“, erklärt Roland Suchart, Justizvollzugsbeamter und Küchenaufsicht. Er arbeitet seit 17 Jahren in der JVA-Küche und weiß genau, wie Knastküche geht. Scharfe Gewürze wie Chili und Pfeffer sind streng kontrolliert, denn sie könnten zur Waffe werden. Deshalb dürfen sie nur im Beisein der Küchenaufsicht und der Vollzugsbeamten verwendet werden. Doch Gewürze müssen sein, denn oberster Priorität ist: Hauptsache es schmeckt den Inhaftierten. Denn: „Mit dem Essen steht und fällt die Stimmung im Knast. Wenn da was nicht schmeckt, merkt man das auf den Gefängnisfluren“, weiß der Leiter der JVA Dr. Jörg-Uwe Schäfer. Ganz anders in Berlin: Gastronom René Dost setzt auf Monsterportionen. „Ich habe XXL-Essen erfunden“, sagt der 57-Jährige. In seinen sieben Restaurants gibt es zwei Kilo Schnitzel, 4,4-Kilo-Burger und meterlange Currywürste. „Im Notfall lässt man die Beilagen liegen, sonst schafft man es nicht.“ In Hamburg wiederum dreht sich alles um Authentizität. Quiyi Chen betreibt eines der größten chinesischen À-la-carte-Restaurants Deutschlands. „Wir versuchen, die chinesische Küche möglichst authentisch zu kochen.“ Im „Yu Garden“ bereiten acht Köche bis zu 300 Gerichte am Abend zu, darunter die berühmte Pekingente – fast 4000 Mal pro Jahr. Die „ZDF.reportage“ zeigt, wie XXL-Küchen funktionieren, welche Herausforderungen dahinterstecken und warum gutes Essen manchmal einfach groß sein muss. Letzte Folge der „ZDF.rportage: Essen – Hauptsache viel“ (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 16.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 18.04.2026 ZDF
  • Folge 347 (30 Min.)
    Zeitungsverleger Julien Backhaus
    Sie arbeiten im Auftrag der Reichen und Schönen. Deutschlands Luxusverkäufer. Sie sorgen dafür, dass auch die exklusivsten Wünsche ihrer reichen Kunden erfüllt werden. Den Privatjet bereitstellen, das Luxusmenü vorbereiten oder Designerkleidung aussuchen, das ist ihr Alltag. Einblicke in das Leben der High Society. „Der heutige Gast wünscht eine komplett saubere Kabine“, sagt Alexander Müller, Privatjet-Broker aus Hamburg. Gemeinsam mit seinem Kollegen Sven organisiert er Flüge für Menschen, die sich nicht mit Airline-Zeitplänen abgeben wollen. Für Unternehmer Julien Backhaus zählt: „Alles richtet sich nach mir. Es ist mein Zeitplan, der heute durchgezogen wird.“ Ihm hilft der Privatflug, seinen engen Terminkalender einzuhalten, morgens von Hamburg nach Düsseldorf, am Abend wieder zurück in die Hansestadt zu einer Veranstaltung, das geht entspannt nur so. In München sorgt Personal Shopperin Sonja Grau für diskrete und treffsichere Modeberatung. Ihre Kundinnen schätzten den Komfort: „Für mich ist einfach wichtig, dass ich bei der Hitze nicht in zehn Geschäfte rumspringen muss oder 20 Stücke anprobieren muss. Das ist mir alles zu lästig“, sagt Gabriele K.. Die Modeberaterin weiß, was ihre langjährige Kundin kleidet und war bereits im Vorfeld unterwegs, um die richtige Zusammenstellung in den richtigen Größen zu finden. Marius Mutschinski ist ein Luxus-Privatkoch. Zu seinen Kunden gehören hauptsächlich Prominente und Menschen aus der High Society. Aber jeder mit einem entsprechenden Budget kann sich den Privatsternekoch zu sich nach Hause buchen. Zusammen mit seinem Souschef fährt er zu seinen Kunden und bereitet dort, je nach Bedarf, ein exklusives Frühstück oder ein Sieben-Gänge-Menü zu. „In erster Linie schenke ich wohlhabenden Menschen Zeit. Die fehlt ihnen nämlich oft. Statt vor oder nach der Arbeit in der Küche zu stehen, möchten sie zum Beispiel Zeit mit ihrer Familie verbringen. Dafür buchen sie sich einen Privatkoch wie mich.“ Die „ZDF.reportage“ bietet einen seltenen Einblick in die Welt der Dienstleister der Reichen und Schönen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 23.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 25.04.2026 ZDF

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