2026

1984-2017 unvollständig
  • Folge 336 (30 Min.)
    Sehr selten: Schnee auf Amrum – Bild: ZDF und Sören Folkens
    Sehr selten: Schnee auf Amrum
    Winter auf Amrum: leere Strände, Ruhe für die Insulaner – und jede Menge Arbeit hinter den Kulissen. Wenn die Gäste weg sind, beginnt für viele die Vorbereitung auf die nächste Saison. Im Sommer boomt der Tourismus, im Winter wird renoviert, repariert und improvisiert. Viele verdienen ihr Geld in der kalten Jahreszeit auf Baustellen oder in anderen Jobs. Leif Jessen zum Beispiel: Im Sommer arbeitet er im Restaurant seiner Mutter, im Winter saniert der gelernte Zimmermann das Obergeschoss. „Zum Saisonstart muss alles fertig sein, damit wir wieder Geld verdienen.“ Auch Dark Bloome nutzt die ruhige Zeit für Handwerksarbeiten. Sein Hauptgeschäft sind Wattwanderungen – im Sommer mit über 30 Gästen, im Winter kommen höchstens fünf oder sechs. „Richtig lohnen tut sich das nicht, aber wir wollen auch unsere Wintergäste zufriedenstellen.“ Im Supermarkt von Heiko Müller sieht es ähnlich aus: „In manchen Monaten machen wir sogar Minus.“ Trotzdem bleibt der Laden geöffnet – um die 2300 Einwohner zu versorgen und um die Mitarbeiter zu halten. Postbote Mats Bohn hat dagegen keine Pause: „Wir haben wahrscheinlich eine der höchsten Pro-Kopf-Paketquoten in ganz Deutschland.“ Windeln, Tierfutter, Drogerieartikel – vieles muss per Post kommen, weil es auf der Insel nicht erhältlich ist. Im Sommer bestellen sogar Urlauber mit. „Dafür ist es im Winter manchmal echt ungemütlich. Bei schlechtem Wetter triffst du tagelang keinen Menschen.“ Die „ZDF.reportage“ begleitet verschiedene Amrumer durch die kalte Jahreszeit – zeigt Herausforderungen, aber auch die besonderen Reize der Insel im Winter. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 08.01.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 10.01.2026 ZDF
  • Folge 337 (30 Min.)
    Etwas kühl, aber mit tollen Aussichten: Immer mehr Touristen kommen im Winter zum Wandern nach Mallorca.
    Im Winter lässt der Touristenstrom auf Mallorca deutlich nach. Am Ballermann, wo sonst Tausende in der Sonne liegen, ist jetzt ein leerer Strand. Das Wasser ist kühl und neben Sonne gibt es auch Wind. Was ist los auf Mallorca, wenn die Millionen Urlauber weg sind? Wie tickt die Insel im Winter? Viele Hotels, Bars und Geschäft sind in den Wintermonaten geschlossen. Die deutsche Kneipe „Zur Krone“ an der Promenade in El Arenal hingegen hat geöffnet. Neben Sangria gibt es jetzt auch Glühwein für die deutsche Stammkundschaft. Beatrice Ciccardini, Inhaberin und Wirtin der Kneipe, lebt seit mehr als 30 Jahren auf der Insel und erzählt: „Unsere Kunden sind im Winter entspannter. Wir haben viele ältere, aber auch junge Leute, die hier Mallorca im Winter genießen. Im Sommer ist am Ballermann einfach non stopp was los, im Winter ist es beschaulicher.“ Die wenigen Touristen, die bewusst im Winter nach Mallorca reisen, genießen die Ruhe und die Natur. „Ich finde den Winter schöner, es ist ruhiger, entspannter“, sagt Birgit Tegenkamp, eine deutsche Touristin aus Cloppenburg, die zusammen mit einer Freundin in den Bergen von Soller eine Finca gemietet hat. Besonders zum Wandern kommen viele Touristen in der kalten Jahreszeit nach Mallorca und genießen Landschaft, Ausblick aufs Meer und schöne Steilküstenwege. Doch nicht überall ist die Insel im Winterschlaf. Im deutschen Supermarkt in El Arenal ist jetzt die Hölle los: „Der Winter ist für uns Hochsaison“, erklärt Silla Voigt. Die Chemnitzerin betreibt seit 2007 das Geschäft und sorgt dafür, dass ihre Kundschaft gerade zur Winterzeit die passenden deutschen Produkte findet. „Meine Kunden wollen dann Klöße, Lebkuchengewürze und Bratensoßen“, erklärt Silla Voigt. Denn im Winter sind viele Lokale geschlossen und die Deutschen sitzen in ihren Fincas und Ferienwohnungen und kochen deutsche Hausmannskost. Deshalb sind deutsche Produkte schwer gefragt. Im Supermarkt treffen sich alle, die „ein Stück Heimat“ einkaufen wollen. In der Landwirtschaft ist im Winter Hochsaison, die Oliven- und Orangenernte steht an. „Wir haben gut zu tun. Jetzt wird die Ernte eingefahren“, erklärt Landwirt Franz Kraus. Auch Heizungsinstallateur Yasin Kizrak hat im Winter alle Hände voll zu tun. Denn die Kälte auf Mallorca hat es in sich. „6 bis 7 Grad zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit fühlen sich fast so kalt an wie in Deutschland“, erklärt der Handwerker, der jetzt im Dauereinsatz ist und Klimaanlagen auf Heizungsmodus umstellt oder Heizungen repariert. Die „ZDF.reportage“ zeigt Mallorca von einer ruhigen Seite, die den meisten Touristen unbekannt ist, und begleitet Einheimische und Urlauber auf der Insel. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 22.01.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 24.01.2026 ZDF
  • Folge 338 (30 Min.)
    Mit fast 500.000 Besuchern jährlich gehört Oberstdorf, der südlichste Ort Deutschlands, zu den 10 Top-Destinationen in Deutschland. 130 Pistenkilometer mit der längsten Talabfahrt Deutschlands begeistern Tausende Wintersportler, hier gibt es die tiefste Felsenschlucht Europas, umrahmt von 400 Gipfeln. Auf einem kann man sogar „eiskalt“ übernachten. Sobald sich die weiße Pracht auf Oberstdorf und seine Berge senkt, haben die Einwohner alle Hände voll zu tun, um ihren Besuchern ein einzigartiges Wintererlebnis zu schenken. Auf dem Nebelhorn sorgt die Mannschaft um Manuel Welte auf 2.000 Metern Höhe für eisige Behausungen, in denen die Besucher übernachten können. Ein gutes Dutzend Iglus, mystisch beleuchtet und mit kunstvollen Kreationen aus Eis in Szene gesetzt, entstehen dort Jahr für Jahr. „Wir wissen nie, wann wir loslegen können, wie viele Iglus es geben wird und wann die wieder wegschmelzen“, erzählt Manuel Welte. Bizarre Eisformationen, funkelnde Schneekristalle, mannsgroße Eiszapfen: Mit 150 Metern ist die Breitachklamm die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas. 300.000 Besucher schlägt sie jedes Jahr in ihren Bann. Besonders magisch ist sie im Winter. Im Alpinen Skisport ist es wahrscheinlich das Größte, was man erleben kann: Tiefschneefahren abseits der überfüllten Pisten – nicht ungefährlich wegen der Lawinengefahr. Konrad „Konni“ Eggensberger ist einer der wenigen Skilehrer, die eigens für Outback-Touren ausgebildet sind. In seiner Heimat kennt er jeden Hang und jede Gefahrenstelle. Die Technik unterscheidet sich erheblich vom normalen Skifahren, und der Lehrer wird schnell zum Retter: „Wenn einer fällt, verschwindet er nicht selten im tiefen Schnee. Befreien kann man sich daraus selbst kaum. Da hilft dann nur Buddeln und Ziehen.“ Auch die Pistenbullifahrer haben jede Menge zu tun. Fast 71 Kilometer Loipe müssen präpariert und gepflegt werden. Die Fahrer müssen das Gebiet sehr gut kennen, denn es geht über Wege, Wiesen und Äcker, die von der weißen Pracht verdeckt sind. Wer nicht aufpasst, hat schnell großen Flurschaden angerichtet. Noch kaum bekannt mit dem winterlichen Bergpanorama ist die 21-jährige Sarah. Für fünf Monate wird sie auf einer Alpe mit anpacken, schon morgens geht es für sie durch Eis und Schnee. Die frisch ausgelernte Köchin aus dem Ruhrgebiet will sich für ihren weiteren Berufsweg orientieren und hat sich im Rahmen eines Saisonarbeiterjobs Oberstdorf ausgesucht. „Ich war als Kind schon mal hier, das ist mir in Erinnerung geblieben. Ich habe noch nie so viel Schnee auf einmal gesehen.“ Für die Oberstdorfer sind junge Leute wie Sarah eine große Hilfe. Denn vor allem zur Wintersaison fehlt auch hier Personal für die Gästebewirtung. Die „ZDF.reportage“ wirft einen Blick vor und hinter die Kulissen von Deutschlands südlichstem Winterparadies. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 05.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 07.02.2026 ZDF
  • Folge 339 (30 Min.)
    Stefan Hahn an seinem neuen Arbeitsplatz in der elektronischen Steuerung auf der Dillinger Hütte.
    Wenn Fabriken vor Ort schließen, abwandern oder Jobs streichen, stehen oft auch gut verdienende Facharbeiter vor einem Neuanfang. Dabei hatten sie sich in sicheren Branchen gewähnt. Seit fünf Jahren steigt die jährliche Arbeitslosenquote kontinuierlich. Werksschließungen stürzen nicht nur Existenzen in die Krise, sondern auch ganze Regionen. Jobs verschwinden, Menschen müssen wegziehen, die Kaufkraft bricht weg, Innenstädte veröden. Als die Pkw-Produktion bei Ford in Saarlouis schließt, verlieren 1700 Menschen ihren Job. Unter ihnen ist Stephan Hahn, der 22 Jahre lang Autos montiert hat: „Es war ein Schock. Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen.“ Der Jobverlust der Ford-Mitarbeiter wirkt sich auch auf den Einzelhandel aus: „Um die Uhrzeit haben wir normalerweise schon viel mehr Kundschaft“, sagt Bäckereiverkäuferin Natascha Feld. Obwohl die wirtschaftliche Situation in seiner Heimat schwierig ist, denkt Stephan Hahn nicht ans Aufgeben: „Ich bin jetzt 42 Jahre alt, ich muss einen Neuanfang machen.“ Er startet eine Umschulung zum Elektroniker und hofft, eine berufliche Zukunft in seiner Heimat zu finden. Auch Nicole Hendrikx muss sich beruflich neu orientieren. Nach einem Hackerangriff steht die Serviettenproduktion von Fasana in Euskirchen für zwei Wochen still. Die massiven Umsatzeinbußen und steigende Energiekosten treiben das Unternehmen in die Insolvenz. Nicole arbeitet seit 25 Jahren im Vertrieb der Firma: „Wir sind eine große Familie, und das wird fehlen. Ich glaube nicht, dass ich sowas nochmal erleben werde.“ Schafft sie es, einen neuen Arbeitsplatz in ihrer Heimat zu finden? Der Stahlhersteller Vallourec in Düsseldorf-Rath muss bereits 2023 schließen. Mehr als 1600 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Heute stehen Adel Gracic und Kosta Ciosses zum ersten Mal wieder in den Ruinen des Fabrikgebäudes und blicken ungläubig auf die prägende Zeit zurück: „Als ich mich damals beworben habe, hat mein Papa schon gesagt, bewirb’ dich, da wirst du in Rente gehen. Und das dachte ich auch bis vor Kurzem.“ Niemand rechnet damit, dass alles anders kommen würde. Die „ZDF.reportage: Wenn die Fabrik schließt“ zeigt, wie sich die Schließung von großen Betrieben auf Existenzen, Menschen und Regionen auswirkt. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 12.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 14.02.2026 ZDF
  • Folge 340 (30 Min.)
    Wer ins Kölner „Bootshaus“ will, muss zuerst an Türsteher Andrea Giarrizzo vorbei.
    Die einen wollen friedlich feiern, die anderen kreischen nach Krawall. Damit das Nachtleben nicht aus den Fugen gerät, gibt es Türsteher und Security. Türsteher entscheiden, wer in den Club eingelassen und wer abgewiesen wird. Ein oft riskanter Job, der Fingerspitzengefühl braucht. Es wird schnell laut, es wird geschimpft, beleidigt, gespuckt und manchmal auch zugeschlagen. Sie arbeiten in Clubs, Discotheken, Partys, Feste, Tanzcafés und Bordellen. Von ihnen hängt ab, ob es an der Bar und auf der Tanzfläche ruhig bliebt oder Stress gibt. „Ohne Türsteher geht es in fast keinem Lokal mehr“, sagt ein Branchenkenner. „Ein erfahrener Türsteher erkennt Problemklientel schon von Weitem. Wir sind gleichzeitig Sozialarbeiter, Psychologen, Pfarrer und Hellseher. Ohne Menschenkenntnis ist man in dem Job völlig falsch.“ Rafael, Rainer und Sandra bereiten sich mit ihrem Team auf eine lange Party in der Großraumdisco „E-Dry“ vor. Bis zu 3000 Gäste werden in Geldern nahe der Grenze zu den Niederlanden erwartet und bei solchen Veranstaltungen fließt in der Regel viel Alkohol. Das „Bootshaus“ in Köln wird regelmäßig in die Top-Ten der besten Klubs der Welt gewählt – ein Ruf, den Andrea Giarrizzo an der Tür Nacht für Nacht rechtfertigen muss. Genauso wie Anke Henkel, die in Kaiserslautern vor dem Klub „Markthalle“ arbeitet. Die 1,82 Meter große ehemalige Kampfsportlerin wacht über die Tür des Klubs. Ihr Spitzname ist die „Schwarze Göttin“ und sie sagt von sich: „Ich liebe die Arbeit in der Nacht. Hier kann ich so sein, wie ich will.“ Das Publikum ist international – auch durch viele amerikanische Gäste, denn die US-Airbase Ramstein liegt nur wenige Kilometer entfernt. Insgesamt leben in der Region um Kaiserslautern rund 50.000 Amerikaner einschließlich ihrer Familien. Mirko Ferenczy hat es im Frankfurter Bahnhofsviertel immer wieder mit speziellen Krawallbrüdern zu tun. „Die Sitten sind rauer geworden, die Hemmschwelle zuzuschlagen ist deutlich gesunken.“ Die Reportage gibt Einblick in eine Arbeitswelt von Menschen, die sich nicht gerne in die Karten und hinter die Kulissen schauen lassen. Wie wählen sie die Gäste aus? Mit welchen psychologischen Tricks vermeiden sie Konflikte vor dem Etablissement? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 19.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 21.02.2026 ZDF
  • Folge 341 (30 Min.)
    Chefkoch Marcel Hahlen (l.) und sein tunesischer Azubi Wissam (r.)
    Drei von zehn Lehrlingen brechen ihre Ausbildung ab – ein neuer Höchststand. Die Azubi-Krise trifft vor allem das Handwerk, denn viele Betriebe kämpfen gleichzeitig verzweifelt um Nachwuchs. Warum kriselt es so stark zwischen Handwerksbetrieben und Auszubildenden? Steckt ein Generationenkonflikt hinter den Azubi-Krise? Die „ZDF.reportage“ begleitet junge Menschen von der Schule ins Arbeitsleben und zeigt, wo Erwartungen und Realität auseinandergehen. „Ich will endlich mal wieder eine Azubi-Erfolgsgeschichte“, sagt Patrick Spohner (36), Inhaber einer Schlosserei in Frankfurt am Main. Mit dem Nachwuchs läuft es nicht immer gut. Ein Azubi hat kürzlich abgebrochen, und der neue Lehrling ist oft zu spät gekommen, hatte immer wieder Fehlzeiten. Mittlerweile klappt es etwas besser. Inhaber Patrick Spohner ist der Meinung, dass frühere Generationen „sich so etwas früher nicht erlaubt hätten – man ist halt einfach zur Arbeit gegangen“. Dennoch muss Spohner seinen Lehrling unbedingt halten, denn neue Azubis findet er derzeit kaum. Es herrscht Fachkräftemangel. Bernd Clemens (54) ist Ausbildungsberater der IHK Schweinfurt. Er wird gerufen, wenn Konflikte eskalieren. Zwei- bis dreimal pro Woche besucht er Betriebe, vermittelt zwischen Ausbildern und Lehrlingen – mit stetig wachsender Fallzahl. Viele Azubis brechen ab, sobald es schwierig wird. Pauschale Vorwürfe gegen die Jugend hält Clemens jedoch für falsch: „Die können sich quasi aussuchen, in welchen Betrieb sie gehen und sagen sich dann bei den ersten Schwierigkeiten: Warum soll ich mir das antun?“ Gerne erzählt er von seiner eigenen Ausbildung: „Das war vor 35 Jahren. Ich musste die ersten Monate nur feilen, bis mir die Hände bluteten“. Heute weiß er: Genau diese Grundlagen machen ihn sicher im Beruf. „Aber ich hätte mir da auch gewünscht, man hätte mir den Sinn dieser Aufgabe besser erklärt.“ Einer seiner Fälle ist Carlos, Lehrling bei Retrofit Plastic im unterfränkischen Oberstreu. Anfangs war der Betrieb froh über Nachwuchs, doch nach wiederholter Unpünktlichkeit folgten zwei Abmahnungen. Seit Clemens vermittelt, läuft es etwas besser – pünktlicher ist Carlos geworden, auch wenn Fehlzeiten bleiben. Alternativen hat der kleine Betrieb kaum. Der Generationenkonflikt zeigt sich auch bei Ecem (17) aus Bedburg bei Köln. „Ich habe mich zu Tode gelangweilt, wurde respektlos behandelt, und wurde eigentlich gar nicht ausgebildet. Stattdessen sollte ich die Klos putzen“, sagt sie. Nach einem Jahr kündigt sie. Jetzt macht sie Fachabitur, den Führerschein und sucht eine neue Lehrstelle – auf Drängen ihrer Mutter, die mahnt: „Du findest sonst später keinen Job!“ Nico (21) und Nikita (23) aus Landsberg in Sachsen-Anhalt dagegen haben ihren Platz gefunden. Bei der Gerüstbauerfirma Prinzing ist die Arbeit hart und der Ton rau. „Ich habe ADHS und brauche die Bewegung und die Herausforderung“, sagt Nikita. Für beide passt der Job – und ihr Chef hofft, dass sie bleiben. Denn zwei Jahre lang brachen Azubis ab oder wechselten den Beruf. „Es wollen sich immer weniger junge Menschen die Hände schmutzig machen, alle wollen Youtuber werden, aber so läuft es nicht.“ Die „ZDF.reportage“ beleuchtet die aktuelle Azubi-Krise und zeigt, wie Ausbildungsabbrüche im Handwerk langfristig verhindert werden können. (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 26.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 28.02.2026 ZDF
  • Folge 342 (30 Min.)
    Jede Nacht hinterm Tresen. Kaloyan Marinov verdient nur knapp über Mindestlohn.
    In Deutschland gibt es rund 5,5 Millionen Bürgergeldempfänger. Gleichzeitig gibt es zahlreiche offene Stellen in Deutschland: Je nach Betrachtungsweise 600.000 bis über eine Million. Wie passt das zusammen? Haben es die Menschen nicht mehr nötig zu arbeiten? Dorian aus Berlin sagt offen: „Wenn ich die Wahl habe, bleibe ich im Bürgergeldbezug, statt einen Job anzunehmen, den ich nicht will.“ Der DJ und Elektromusiker lebt für seine Kunst. Das Bürgergeld versteht er als eine Art Stipendium auf Zeit. Zweimal pro Woche besucht er ein Jobcoaching, finanziert vom Jobcenter. Dort setzt man auf Perspektive statt Druck. Ziel sei es nicht, junge Menschen in Jobs zu zwingen, die sie schnell wieder aufgeben. Ganz anders blickt Oliver Weber auf das System. Der Fleischermeister aus Sulzbach im Taunus sucht seit Jahren Personal – ohne Erfolg. Er wirbt mit Social-Media-Videos um Mitarbeiter, arbeitet am Limit und erlitt bereits einen körperlichen Zusammenbruch. Für ihn ist klar: „Da muss es einen radikalen Einschnitt geben, sodass du gezwungenermaßen arbeiten musst. Das Leben ist kein Ponyhof.“ Das Bürgergeld nehme vielen den Anreiz zu arbeiten. In Seesen lebt das Paar Nadine und Ronny Linow-Witt. Beide beziehen Bürgergeld und Grundsicherung – und beide sagen, sie würden arbeiten wollen, könnten es aber nicht. Ronny ist suchtkrank und wird substituiert. Er verbringt täglich Stunden mit Akten, Gesetzestexten und Schreiben an Behörden. Der Kampf um soziale Absicherung ist für ihn zur Vollzeitaufgabe geworden. Nadine dokumentiert ihren Alltag auf TikTok, spricht offen über Bürgergeld, Ängste und Hoffnung. Arztbesuche, Jobcenter-Termine und Gerichtsverfahren prägen ihr Leben. „Ich würde arbeiten, aber ich kann’s halt nicht, weil ich krank bin. Und ich find’s schlimm, das ich mich ständig rechtfertigen muss.“ Karloyan Marinov aus Berlin arbeitet seit über zehn Jahren in der Gastronomie – knapp über Mindestlohn. 1300 Euro netto stehen einer Miete von 950 Euro gegenüber. Trotzdem ist der 55-jährige Bulgare zufrieden. „Ich muss immer raus, ich muss immer was tun, das ist mein Leben.“ Karloyan kennt schlimmere Zeiten. In seiner Kindheit hatten er und seine fünf Geschwister nicht immer genug zu essen. Die „ZDF.reportage“ begleitet Bürgergeldempfänger und Menschen, die selbst für Niedriglohn lieber arbeiten gehen, als von Unterstützung zu leben. Der Film zeichnet ein vielschichtiges Bild des deutschen Sozialstaats und Niedriglohnsektors. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 12.03.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 14.03.2026 ZDF
  • Folge 343 (30 Min.)
    Barbara und Alfons Steinberger bewirtschaften ihren Ackerbaubetrieb noch ganz konventionell und mit Leidenschaft.
    Klimawandel, steigende Produktionskosten, strengere gesetzlich Auflagen für viele Landwirte in Deutschland wird ihr Beruf immer unattraktiver. Manche Höfe finden häufig keinen Nachfolger. Dabei erfreut sich die Ausbildung zum Landwirt wachsender Beliebtheit. Doch es ist ein Beruf, der körperliche Kraft, viel Engagement, Leidenschaft und Offenheit für Neuerungen fordert. Barbara Steinberger wollte nach dem Abitur eigentlich Kunst oder Modedesign studieren – doch der elterliche Ackerbaubetrieb im niederbayerischen Großklöpfach in der Gemeinde Leiblfing ging der 27-Jährigen nicht aus dem Kopf. Seit einem Jahr ist sie als Betriebsleiterin auf dem Hof der Familie voll eingestiegen. Zwischen dem Generationenkonflikt mit Vater Alfons, Bangen um die Zuckerrüben und ihrem Influencer-Dasein steht für die junge Ackerbäuerin eins immer an erster Stelle: Ihre Passion für die Landwirtschaft. Matthias Kuhn hat einen Biohof in Dogern, Baden-Württemberg übernommen – ohne Eigenkapital. Hohe Schulden, hohes Risiko – für den Traum vom nachhaltigen Gemüsebau. Als Leiter des Eulenhofs trifft sein Idealismus auf die harte Realität. Der Preisdruck von Supermärkten und Discountern ist riesig, viele Kunden wollen das Geld nicht ausgeben, das ein Salat aus seinem Bio-Anbau kostet. Eine Zerreißprobe für den jungen Familienvater. 80 verschiedene Sorten, Vielfaltsgemüsebau, keine Pestizide – kann sein Traum vom Biobauernhof überleben? Auch Schweinebauer Simon Donhauser muss sich überlegen, wie er seinen Hof im bayerischen Kümmersbruck am Stadtrand von Amberg für die Zukunft aufstellen kann. Die Ferkelzucht allein rechnet sich nicht mehr. Er setzt auf Fischzucht und will eine große Aquaponik-Anlage bauen, in der Fisch und Gemüse gemeinsam gezüchtet werden. Doch die Nachbarn sträuben sich. Muss er seinen Plan begraben oder findet sich eine Lösung? Der Hof von Andreas Dengel in Rettenberg im Oberallgäu, ist seit 600 Jahren in Familienbesitz. Er hält die Tradition aufrecht: Seine Kühe sind im Winter im Stall angebunden und den ganzen Sommer auf den Bergweiden. Milchwirtschaft wie seit eh und je. Doch neue Haltungsvorschriften könnten das Aus für seinen Hof bedeuten. Wird er den Betrieb mit traditioneller Alpwirtschaft an seine Kinder weitergeben können? Eine „ZDF.reportage“ über den Alltag auf deutschen Bauernhöfen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 26.03.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 28.03.2026 ZDF
  • Folge 344 (30 Min.)
    Was ist uns Genuss heute wert? Wann wird Essen zum Luxus – und wo beginnt eigentlich das Besondere? Die „ZDF.reportage: Essen – Hauptsache lecker“ nimmt das Publikum mit in eine Welt zwischen Sterneküche, Edel-Döner und Luxus-Cocktails – und trifft Menschen, für die Geschmack mehr ist als ein Produkt: nämlich Haltung, Handwerk und Hingabe. Im Zwei-Sterne-Restaurant Vendôme in Bensberg arbeitet der 34-jährige Küchenchef Dennis Kuckuck daran, jeden Abend absolute Perfektion auf den Teller zu bringen. Ein Menü kostet hier mehrere Hundert Euro pro Person – entsprechend hoch ist der Anspruch. Jeder Griff muss sitzen, jeder Teller wirkt wie ein Kunstwerk. „Der Druck ist hoch. Jeden Tag bist du in einem Champions-League-Endspiel. Du bist im Finale“, sagt Kuckuck. Während in der Küche mit Pipette und Pinzette gearbeitet wird, bereitet sich Auszubildende Anna-Lena Klare auf einen Abend vor, an dem kein Fehler passieren darf. „Die Zufriedenheit der Gäste steht über allem. Das ist quasi die Aufgabe am Abend“, sagt sie. Denn wer hier speist, erwartet nicht weniger als Spitzenleistung. Ein paar Hundert Kilometer weiter in München serviert Unternehmer Cihan Anadologlu einen der teuersten Döner Deutschlands: ein 35-Euro-Sandwich mit Wagyu-Rind aus Japan. Luxus als Fastfood – Marketing oder kulinarische Vision? Für Anadologlu ist es vor allem Respekt vor dem Produkt: „Das ist kein Stück Fleisch, das man liegen lässt und sich dann um andere Sachen kümmert. Es hat den Respekt verdient.“ Einige Gäste sparen für den besonderen Biss, andere teilen sich das Edel-Sandwich – und alle stellen sich dieselbe Frage: Schmeckt man den Unterschied? In Köln kreiert Volker Seibert in seiner vielfach ausgezeichneten Bar Cocktails, die zum Teil im dreistelligen Preisbereich liegen – serviert in Gold, Porzellan oder glitzernden Inszenierungen. Auch hier geht es um weit mehr als ein Getränk: um Präzision, Dramaturgie und die Suche nach dem perfekten Moment. Die „ZDF.reportage“ begleitet Menschen, die für Qualität alles geben – und Gäste, die bereit sind, für Genuss tief in die Tasche zu greifen. Ein Film über Exklusivität, Leidenschaft und die Frage, warum wir uns manchmal etwas ganz Besonderes gönnen wollen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 02.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 04.04.2026 ZDF
  • Folge 345 (30 Min.)
    Sabine Gaebler und Kay Peters engagieren sich ehrenamtlich bei dem Kölner Verein „EssensRetter e.V.“
    Steigende Lebensmittelpreise sind nicht nur für Rentner und Empfänger von Bürgergeld ein Problem. Auch Menschen aus der Mittelschicht müssen beim Einkauf inzwischen genau rechnen. Von Juni 2020 bis Juni 2025 sind die Preise für Lebensmittel laut Verbraucherpreisindex um insgesamt 33 Prozent gestiegen. Obwohl sich die Lage bei Lieferketten und Energiekosten inzwischen etwas entspannt hat, erhöhen sich die Lebensmittelpreise weiter. Mit akademischem Abschluss und zwei Einkommen gehört Familie Pflaum aus Aachen eigentlich zur Mittelschicht. Aber für eine Familie mit fünf Kindern ist nicht nur die Wohnung teuer, sondern eben auch der Wocheneinkauf. „Was bei uns täglich auf den Tisch kommt, bestimmen die Rabattangebote der Discounter und der Schrebergarten“, so Friederike Pflaum. Weitere Low-budget-Strategien: günstige Ware in Mengen kaufen zum Einfrieren und eine App, über die sie sehen, welche Geschäfte kurz vor Feierabend noch Lebensmittel besonders preiswert anbieten. Doch der Blick auf die Kontoauszüge zeigt: Die tägliche Versorgung einer Großfamilie ist eine echte Herausforderung. Wenn gar nichts mehr geht, bleibt für viele Berliner nur der Weg in die Suppenküche Franziskanerkloster im Stadtteil Pankow. Hier versorgt Küchenchef Thorsten Horstmann täglich rund 200 Menschen mit einer warmen Mahlzeit. „Wie viele Menschen genau kommen, wissen wir vorher nie. Wir kochen täglich zweimal 70 Liter Suppe, damit garantiert alle satt werden.“ Die Suppenküche ist vollständig spendenfinanziert. Horstmann arbeitet mit den Zutaten, die er aus Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel bekommt, kauft nur gelegentlich etwas dazu. Dennoch bekommen sie hier meistens alle satt. Der Imbiss „Alte Tanke“ von Nicole Dams im brandenburgischen Rhinow ist Kult. Hier gibt es täglich günstige Snacks und Mittagessen. Kein Schnickschnack, sondern Hausmannskost in ordentlichen Portionen für Handwerker, Lkw-Fahrer, Stammkunden aus der Umgebung. Seit 2020 musste auch Nicole Dams die Preise erhöhen, aber nur so viel wie zwingend nötig: „Viele meiner Kunden könnten sich das Essen nicht mehr leisten, wenn ich es teurer mache.“ Um die Preise halten zu können, achtet Nicole besonders darauf, alle Lebensmittel zu verwerten, beim Großhändler einzukaufen und täglich nur zwei Mittagsgerichte anzubieten. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 09.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 11.04.2026 ZDF
  • Folge 346 (30 Min.)
    Wenn Deutschland Hunger hat, wird groß gedacht: Berge von Lebensmitteln, Tausende Portionen – die „ZDF.reportage“ zeigt, wie Großküchen täglich Höchstleistungen bringen. Ob Kantine, Knastküche oder Restaurant: Jeden Tag werden hierzulande Millionen Mahlzeiten produziert. Die Reportage blickt hinter die Kulissen von Großküchen und XXL-Gastronomie – von Eintopf über Pekingente bis hin zum Monsterburger. „Zu Hause denkste klein, hier denkste groß“, sagt Küchenchef Christian Neumeier der Audi-Betriebskantine. Dort werden täglich bis zu 11.000 Mahlzeiten für 40.000 Mitarbeiter zubereitet. „Bei so vielen Gerichten muss man organisiert und routiniert sein, sonst geht es schief.“ Riesige Dampfgarer, Grillstationen und KI-gestützte Planung sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. Der Renner bleibt die Currywurst – an manchen Tagen gehen 280 Pizzen in zwei Stunden über den Tresen. Auch in der Justizvollzugsanstalt Aachen ist die Küche das Herzstück. Für 720 Gefangene wird täglich gekocht – sparsam und nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Die Messer werden am Ende alle abgezählt“, erklärt Roland Suchart, Justizvollzugsbeamter und Küchenaufsicht. Er arbeitet seit 17 Jahren in der JVA-Küche und weiß genau, wie Knastküche geht. Scharfe Gewürze wie Chili und Pfeffer sind streng kontrolliert, denn sie könnten zur Waffe werden. Deshalb dürfen sie nur im Beisein der Küchenaufsicht und der Vollzugsbeamten verwendet werden. Doch Gewürze müssen sein, denn oberster Priorität ist: Hauptsache es schmeckt den Inhaftierten. Denn: „Mit dem Essen steht und fällt die Stimmung im Knast. Wenn da was nicht schmeckt, merkt man das auf den Gefängnisfluren“, weiß der Leiter der JVA Dr. Jörg-Uwe Schäfer. Ganz anders in Berlin: Gastronom René Dost setzt auf Monsterportionen. „Ich habe XXL-Essen erfunden“, sagt der 57-Jährige. In seinen sieben Restaurants gibt es zwei Kilo Schnitzel, 4,4-Kilo-Burger und meterlange Currywürste. „Im Notfall lässt man die Beilagen liegen, sonst schafft man es nicht.“ In Hamburg wiederum dreht sich alles um Authentizität. Quiyi Chen betreibt eines der größten chinesischen À-la-carte-Restaurants Deutschlands. „Wir versuchen, die chinesische Küche möglichst authentisch zu kochen.“ Im „Yu Garden“ bereiten acht Köche bis zu 300 Gerichte am Abend zu, darunter die berühmte Pekingente – fast 4000 Mal pro Jahr. Die „ZDF.reportage“ zeigt, wie XXL-Küchen funktionieren, welche Herausforderungen dahinterstecken und warum gutes Essen manchmal einfach groß sein muss. Letzte Folge der „ZDF.rportage: Essen – Hauptsache viel“ (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 16.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 18.04.2026 ZDF
  • Folge 347 (30 Min.)
    Zeitungsverleger Julien Backhaus
    Sie arbeiten im Auftrag der Reichen und Schönen. Deutschlands Luxusverkäufer. Sie sorgen dafür, dass auch die exklusivsten Wünsche ihrer reichen Kunden erfüllt werden. Den Privatjet bereitstellen, das Luxusmenü vorbereiten oder Designerkleidung aussuchen, das ist ihr Alltag. Einblicke in das Leben der High Society. „Der heutige Gast wünscht eine komplett saubere Kabine“, sagt Alexander Müller, Privatjet-Broker aus Hamburg. Gemeinsam mit seinem Kollegen Sven organisiert er Flüge für Menschen, die sich nicht mit Airline-Zeitplänen abgeben wollen. Für Unternehmer Julien Backhaus zählt: „Alles richtet sich nach mir. Es ist mein Zeitplan, der heute durchgezogen wird.“ Ihm hilft der Privatflug, seinen engen Terminkalender einzuhalten, morgens von Hamburg nach Düsseldorf, am Abend wieder zurück in die Hansestadt zu einer Veranstaltung, das geht entspannt nur so. In München sorgt Personal Shopperin Sonja Grau für diskrete und treffsichere Modeberatung. Ihre Kundinnen schätzten den Komfort: „Für mich ist einfach wichtig, dass ich bei der Hitze nicht in zehn Geschäfte rumspringen muss oder 20 Stücke anprobieren muss. Das ist mir alles zu lästig“, sagt Gabriele K.. Die Modeberaterin weiß, was ihre langjährige Kundin kleidet und war bereits im Vorfeld unterwegs, um die richtige Zusammenstellung in den richtigen Größen zu finden. Marius Mutschinski ist ein Luxus-Privatkoch. Zu seinen Kunden gehören hauptsächlich Prominente und Menschen aus der High Society. Aber jeder mit einem entsprechenden Budget kann sich den Privatsternekoch zu sich nach Hause buchen. Zusammen mit seinem Souschef fährt er zu seinen Kunden und bereitet dort, je nach Bedarf, ein exklusives Frühstück oder ein Sieben-Gänge-Menü zu. „In erster Linie schenke ich wohlhabenden Menschen Zeit. Die fehlt ihnen nämlich oft. Statt vor oder nach der Arbeit in der Küche zu stehen, möchten sie zum Beispiel Zeit mit ihrer Familie verbringen. Dafür buchen sie sich einen Privatkoch wie mich.“ Die „ZDF.reportage“ bietet einen seltenen Einblick in die Welt der Dienstleister der Reichen und Schönen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 23.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 25.04.2026 ZDF
  • Folge 348 (30 Min.)
    Große Film- und Bühnenmomente entstehen nicht nur in Hollywood, sondern auch an unerwarteten Orten in Deutschland – und das mit ungeheurer Kreativität, Präzision und Teamarbeit. Deutschlands Kulissenbauer und Kostümbildner beherrschen ihr Handwerk. Ob bunte und aufwendige Kostüme für bekannte TV-Shows oder der Nachbau von ikonischen Filmrequisiten – die Kulissen und Kostümdesigner lassen die Phantasie Wirklichkeit werden. In Braunschweig arbeitet Angelo Zannin an einem Projekt, das Filmfans weltweit erkennen würden, dem legendären Tor aus „Jurassic Park“. Mit beeindruckender Detailtreue rekonstruiert der dreifache Vater das ikonische Bauwerk – unterstützt von seinen Söhnen Toni und Robin. Nach Schule und Ausbildung wird gemeinsam gesägt, geschliffen und montiert. Der Zeitdruck ist hoch: In wenigen Wochen soll das monumentale Tor auf einer Messe in Stuttgart ausgestellt werden. Rund 600 Kilometer entfernt, im bayerischen Garching an der Alz, entstehen Kostüme, die ein Millionenpublikum kennt. Kostümdesignerin Alexandra Brandner zählt zu den gefragtesten ihres Fachs, und zwar in ganz Europa. In ihrem Atelier entwickelt sie unter anderem die aufwendigen Outfits für die europäischen Staffeln von „The Masked Singer“. Jede Figur beginnt mit einer Idee und wächst in präziser Handarbeit zu einem spektakulären Gesamtbild – bis ins kleinste Detail. Währenddessen laufen in Hamburg die Vorbereitungen für ein großes Musical-Debüt. „Zurück in die Zukunft“ kommt ins Operettenhaus auf der Reeperbahn. Die vom Broadway gelieferten Bühnenteile müssen angepasst, technisch vorbereitet und schließlich sicher ins Theater transportiert werden. Vor Ort bleiben der Crew nur eineinhalb Wochen, um alles für die Premiere aufzubauen – eine logistische und handwerkliche Herausforderung, bei der jeder Handgriff sitzen muss. Die „ZDF.reportage“ blickt hinter die Kulissen der Profis von Kulisse und Kostüm. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 30.04.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 02.05.2026 ZDF
  • Folge 349 (30 Min.)
    Für Radio Hagen unterwegs: Cordula Aßmann und Ralf Schaepe berichten über die Entwicklungen in ihrer Stadt.
    Verwahrloste Fassaden, leer stehende Wohnungen und Müll auf der Straße, in vielen deutschen Städten zeigt sich ein besorgniserregender Trend: Ganze Stadtviertel drohen zu verwahrlosen. Was oft schleichend beginnt, endet nicht selten dramatisch: Ungepflegte Gebäude führen zu Leerstand, dieser wiederum zu weiterem Verfall. Am Ende steht der Verlust von Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Im Bremerhavener Stadtteil Lehe stehen prächtige Altbauten, die andernorts begehrt wären, leer. Nach aufwendigen Sanierungen in den 1990er-Jahren wechselten viele Häuser mehrfach den Besitzer – getrieben von Spekulanten. Heute fehlen Investitionen, Gebäude verfallen, ganze Straßenzüge wirken aufgegeben. Seit 15 Jahren lebt Yvonne Plattner in ihrer Wohnung – und will eigentlich bleiben. Doch das Haus wird seit Jahren nicht mehr instand gehalten. Immer mehr Nachbarn ziehen aus, Wohnungen stehen leer. Für Heizöl fehlt das Geld. Die verbliebenen Mieter frieren regelmäßig – und helfen sich selbst, indem sie gemeinsam Geld sammeln. Auch in Hagen zeigt sich ein angespanntes Bild – wenn auch mit anderen Vorzeichen. Dort sind es weniger leer stehende Gebäude als vielmehr überbelegte Wohnungen und soziale Spannungen, die vor allem den Stadtteil Wehringhausen prägen. Müll, beschädigte Häuser und verlassene Ladenlokale vertreiben zunehmend alteingesessene Bewohner und Gewerbetreibende. Flamur Sahiti kennt die Stadt seit seiner Kindheit. Er ist Haushaltsauflöser und betreibt ein Geschäft im Viertel. Vor über 30 Jahren kam die Familie aus Albanien nach Deutschland, fühlt sich hier zu Hause. Flamur meint: „Hagen ist nicht mehr wie früher. Aber ich gehe nicht weg.“ Die Stadt Hagen reagiert bereits mit konkreten Maßnahmen. Eine eigens eingerichtete Taskforce soll Missstände bekämpfen und Perspektiven schaffen. „Es geht um mehr als Immobilien“, betont Patrick Bänsch von der städtischen Entwicklungsgesellschaft: „Unser Ziel ist es, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.“ Eine „ZDF.reportage“ über die Situation in vernachlässigten Nachbarschaften. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 07.05.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 09.05.2026 ZDF
  • Folge 350 (30 Min.)
    Der Frühling bringt Sonne und gute Laune. Biker schwingen sich wieder aufs Fahrrad, in den Gartencentern herrscht Hochbetrieb, und die Biergärten freuen sich auf Gäste. Freizeitmacher und Gastronomie legen sich jetzt ordentlich ins Zeug, denn die Jahreszeit hebt die Stimmung und löst Glücksgefühle aus. Die Menschen in Deutschland sind endlich wieder draußen und genießen das Leben! Bei feinstem Frühlingswetter herrscht bei Dinger’s Hochbetrieb. Das Gartencenter zählt zu den größten in Deutschland. Chef Christian Dinger betreibt den Laden bereits in dritter Generation. Auf rund 30.000 Quadratmetern findet man fast alles, was das Gärtnerherz begehrt. Mitarbeiter Nick Eichmüller ist seit fünf Jahren im Team und freut sich jedes Jahr auf den Saisonstart, vor allem wenn Kunden mit einem konkreten Gestaltungsprojekt zu ihm kommen. Anil und Cansu Yorulmaz sind noch Gartenneulinge, haben sich Ende letzten Jahres ein Haus gekauft und möchten sich um die Gestaltung des Außenbereichs kümmern. Im Biergarten des Stadtwaldhauses in Krefeld bedeutet der Saisonstart vor allem für das Serviceteam eine Herausforderung. Um alle 2000 Gäste mit frischen Getränken zu versorgen, legen Noah und seine Kollegen zwischen Theke und Tischen jeden Tag etliche Kilometer zurück. Helmut Lang, der den Biergarten vor 35 Jahren eröffnet hat, weiß: „Auch nördlich des Weißwurst-Äquators lieben die Gäste alles, was zu einem bayerischen Biergarten gehört.“ Das gemütliche Feeling gibt es gratis dazu. Während des Saisonstarts wird es auch für Florian Süß aus Langenfeld stressig: An seiner Wasserskibahn soll die neue Beachbar auf jeden Fall fertig werden, bevor der Sommer kommt. Softdrinks, Bier und Cocktails direkt am Strand mit Blick aufs Wasser – Wassersportfans wie Jan und seinen Freunden gefällt das sehr. Sonne, Wasser, kalte Getränke, was will man mehr? Auch Konrad Scholl hat die Tage bis zum Saisonstart im Bikepark Willingen gezählt. Der 22-Jährige ist seit dem Teenageralter mit dem Mountainbike im Sauerland unterwegs. Im Bikepark gibt er Kurse zur Fahrtechnik auf allen Trails. „Wenn du die Herausforderungen eines Trails unterschätzt, riskierst du einen Sturz – du musst 100 Prozent auf deine Fähigkeiten vertrauen.“ Jana und Jan sind zum ersten Mal in dieser Saison im Bikepark und haben noch gehörigen Respekt vor den insgesamt 15 Streckenkilometern. Doch auch für sie ist es am wichtigsten, dass sie nach dem langen Winter endlich wieder die Freizeit draußen verbringen können. Eine „ZDF.reportage“ über das schöne Gefühl, wenn das Leben im Frühling wieder erwacht. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 14.05.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 16.05.2026 ZDF
  • Folge 351 (30 Min.)
    Ausnahmezustand im westlichen Niedersachsen: Zehn Kilometer Trödel mitten auf dem Land. Einmal im Jahr wird das Örtchen Elisabethfehn zum „längsten Flohmarkt Deutschlands“. Entlang des Elisabethfehnkanals wird gefeilscht und gehandelt. Zu Christi Himmelfahrt kommen rund 2000 Verkäufer und bis zu 80.000 Besucher. Für den Ort ist der Markt Kraftakt und Ereignis zugleich – zwischen Trubel, Logistik und Zusammenhalt. Noch vor Sonnenaufgang beginnt der Aufbau: Entlang des Kanals breiten Händler ihre Waren aus Dachböden, Garagen und Nachlässen aus. Erste Besucher sichern sich früh ihre Schnäppchen, Einsatzkräfte gehen in Stellung. Der Tag folgt einem festen Ablauf – von den ersten Handgriffen bis zur letzten Kehrmaschine. Im Zentrum steht Veranstalter Claas Meyer. Seit zehn Jahren organisiert er das Großereignis gemeinsam mit rund 50 Freiwilligen. Verkehrslenkung, Standvergabe, Stromversorgung – alle Fäden laufen bei ihm zusammen. Er koordiniert, entscheidet und reagiert auf Unvorhergesehenes. Denn wenn Zehntausende Menschen gleichzeitig eintreffen, kann viel passieren. Parallel sorgt die örtliche Polizei für Sicherheit. Einsatzleiter Thomas Rawe und seine Kollegen bewegen sich durch dicht gedrängte Besuchermengen und greifen bei Konflikten ein. Alkohol, Verkehrsprobleme, vermisste Kinder – ein Lagebild, das jederzeit kippen kann. Unterstützung kommt von der Reiterstaffel aus Hannover, die dort Präsenz zeigt, wo Fahrzeuge nicht mehr durchkommen. Auf dem Wasser des Elisabethfehnkanals ist die DLRG im Einsatz. Einsatzleiter Thomas Pekeler koordiniert mit seinem Team die Sicherung des Ufers. Boote patrouillieren permanent und reagieren auf Notfälle – oft die einzige Möglichkeit, die Menschenmassen zu umgehen. Der XXL-Flohmarkt ist mehr als ein Spaß-Event: Für viele ist er eine wichtige Einnahmequelle, für andere eine Belastung. Seit über drei Jahrzehnten zieht er Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland an – Staus und Müll inklusive. Wiesen werden zu Parkplätzen, Anwohner erleben den Tag im Ausnahmezustand. 2026 findet der Flohmarkt zum 32. Mal statt, begleitet von Schaustellern und Helikopterrundflügen. Die Dimension des Ereignisses zeigt sich vor Ort: Wer die zehn Kilometer lange Marktstrecke abläuft, ist bis zu drei Stunden unterwegs. Am Abend beginnt der Rückbau, und ein Dorf kehrt langsam in den Alltag zurück – in Vorfreude auf das nächste Jahr. Die „ZDF.reportage“ blickt 24 Stunden hinter die Kulissen des Großereignisses und zeigt, was es bedeutet, wenn ein kleiner Ort für einen Tag an seine Grenzen geht. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 21.05.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 23.05.2026 ZDF
  • Folge 352 (30 Min.)
    Petra und Herbert freuen sich über günstigere Lebenshaltungskosten. Für weniger als zwei Euro gibt es auf dem Markt in Alanya einen leckeren Imbiss.
    Angenehmes Klima, Leben in Strandnähe und niedrigere Lebenshaltungskosten – das Rentnerleben in der Türkei ist für viele Deutsche attraktiv. Allein in Alanya, einem der schönsten Orte an der türkischen Riviera, leben ca. 9.200 Deutsche. Die meisten sind Ruheständler, viele sind auch wegen der günstigen Lebenshaltungskosten gekommen. Inzwischen ist jedoch vieles teurer geworden. Die Sonne scheint in die Strandkneipe. Herbert dreht die Lautstärke hoch, und dann schwebt er mit seiner Frau Petra zu einem Slowfox über die Bretter ins Freie. Einmal im Monat veranstaltet der deutsche Stammtisch „Alanya Treff Germany“ einen Tanznachmittag. Ca. 40 Rentner sind gekommen. Die meisten kennen sich schon lange, und das finden sie auch gut. „Zu Hause in Deutschland hätten wir wohl nicht so einen Anschluss. In der Fremde sucht man ihn sich.“ Herbert und Petra wohnen seit fünf Jahren in Alanya. Früher hatten sie eine Tanzschule in Dresden. Sie haben alles aufgelöst und sich hier eine Wohnung gekauft. Petra mag die Freundlichkeit der Türken. Außerdem komme man mit Deutsch in Alanya gut über die Runden. Sehr viele Türken hier haben früher in der Bundesrepublik gearbeitet und sprechen die Sprache. Heidi, die ebenfalls seit fünf Jahren in der Türkei lebt, hat die Inflation der letzten Jahre verfolgt. 2025 betrug die offizielle Teuerungsrate fast 35 Prozent. „Ich komme damit klar“, sagt sie. „Ich bekomme meine Rente in Euro, aber für die Türken ist es schon ziemlich happig.“ Zuletzt zahlte die Deutsche Rentenversicherung knapp 4.500 Renten an deutsche Ruheständler in die Türkei aus. Viele deutsche Rentner in der Türkei haben jedoch weiterhin eine Meldeadresse in Deutschland. Sie tauchen daher in keiner Statistik auf. Anita und Jürgen überlegen nach 17 Jahren in der Türkei, nach Deutschland zurückzugehen. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Gesundheitsversorgung. Sie sind in der Türkei über die staatliche Sozialversicherung versichert und zahlen dafür zusammen ca. 170 Euro im Monat. Beide sind jedoch nicht mehr ganz gesund und machen sich zunehmend Sorgen. Die türkischen Ärzte seien zwar gut, „aber in der Klinik herrscht manchmal eine Atmosphäre wie in einem Bahnhof. Man verliert als Nicht-Muttersprachler schnell den Überblick.“ Die Deutschen von Alanya sind oft im Zwiespalt. Einerseits genießen sie das Leben im Süden, andererseits finden sie sich in einer besonderen Situation wieder. Im Alter ins Ausland zu ziehen, ohne die dortige Sprache und Kultur zu kennen, ist eine Herausforderung, die man nicht unterschätzen sollte. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 04.06.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 06.06.2026 ZDF
  • Folge 353
    Der Wunsch nach dem perfekten Körper ist allgegenwärtig. Schlank, makellos, groß, muskulös – Schönheitsideale bestimmen zunehmend den Alltag junger Menschen. Immer mehr Frauen und Männer investieren Zeit, Geld und manchmal sogar ihre Gesundheit, um diesen Idealen näherzukommen. Die „ZDF.reportage“ begleitet Menschen, die bereit sind, für ihr äußeres Erscheinungsbild weit zu gehen. In einer Welt, in der Social Media alltäglich ist und Bilder permanent bewertet, kommentiert und optimiert werden, wächst der Druck, bestimmten Körpernormen zu entsprechen. Die Grenze zwischen realem Körper und digital perfektioniertem Selbstbild verschwimmt. Besonders junge Menschen vergleichen sich häufig mit vermeintlich perfekten Vorbildern – und geraten dabei in einen Strudel aus Selbstoptimierung und Selbstzweifeln. Manche richten ihr gesamtes Leben konsequent auf den perfekten Körper aus. Paula, eine junge Sportinfluencerin, arbeitet täglich daran, dem idealisierten Fitnesskörper zu entsprechen und ihre noch junge Social-Media-Karriere voranzutreiben. „Wenn man up to date sein möchte, dann muss man alle fünf Jahre irgendwie anders aussehen“, sagt sie. 15 Stunden Sport pro Woche und ein strenger Ernährungsplan sind für sie selbstverständlich. Andere gehen einen Schritt weiter und greifen zu chirurgischen oder kosmetischen Maßnahmen. Manuel (34) ist Personal Trainer und legt viel Wert auf ein perfektes Hautbild. Seine Stirn hält er mit regelmäßigen Botoxbehandlungen glatt und in Form. Auch eine Eigenhaartransplantation hat er schon hinter sich. „Ich habe eine gewisse Vorbildfunktion meinen Kunden gegenüber. Und da möchte ich natürlich schon ästhetisch aussehen“, sagt er. Reality Star Melody nimmt immer wieder Operationen in Kauf, um ihr Äußeres weiter zu perfektionieren. „Ich kam schon immer ganz gut an. Und ich habe Angst, das zu verlieren“, erklärt sie. Mit Anfang zwanzig ließ sie ihre Nase operieren. Darauf folgen Brazilian Butt Lifts und eine Schamlippen-Verkleinerung. Ihr Vorbild: Kim Kardashian. Alex, der unter seiner Körpergröße leidet, lässt sich bereits zum zweiten Mal die Beine verlängern – ein teurer Eingriff, der ihn monatelang massiv einschränkt. Doch er verspricht sich viel davon: „Wenn man etwas größer ist, etwas auf Augenhöhe ist, dann wird man besser behandelt.“ Die „ZDF.reportage“ zeigt, wie gesellschaftliche Erwartungen, Medien und Onlineplattformen das Körperbild einer ganzen Generation prägen. Sie macht sichtbar, wie weit manche bereit sind zu gehen, um den Schönheitsidealen der Gegenwart möglichst nahezukommen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 11.06.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 13.06.2026 ZDF

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