• Staffel 5, Folge 5 (30 Min.)
    In der neuen Folge von „Yared kommt rum – Dibaba erzählt Dorfgeschichten“ verschlägt es Moderator Yared Dibaba in den Landkreis Göttingen nach Fuhrbach. Rund 850 Menschen leben hier im niedersächsischen Eichsfeld, direkt im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet. Ein Ort mit bewegter Geschichte, eigenem Plattdeutsch – und einem starken Gemeinschaftsgefühl. – Bild: NDR
    In der neuen Folge von „Yared kommt rum – Dibaba erzählt Dorfgeschichten“ verschlägt es Moderator Yared Dibaba in den Landkreis Göttingen nach Fuhrbach. Rund 850 Menschen leben hier im niedersächsischen Eichsfeld, direkt im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet. Ein Ort mit bewegter Geschichte, eigenem Plattdeutsch – und einem starken Gemeinschaftsgefühl.
    Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Südlicher Stopp mit Herz: unterwegs im Dorf Fuhrbach Rund 850 Menschen leben hier im niedersächsischen Eichsfeld, direkt im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet zu Thüringen. Ein Ort mit bewegter Geschichte, eigenem Plattdeutsch und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Yared besucht Fuhrbach im Landkreis Göttingen. Zwischen Bergen und Geschichte Der Ort liegt eingebettet in eine hügelige Landschaft mit Bergen bis zu 340 Metern Höhe, auf rund 211 Metern über dem Meeresspiegel. Bereits im 12. Jahrhundert wird er erstmals urkundlich erwähnt. Für Yared ist klar: Dieses Dorf will entdeckt werden – Schritt für Schritt, Begegnung für Begegnung. Kneippen, klönen, Kälte aushalten Ein Treffpunkt für Jung und Alt ist das Kneippbecken im Ort. Ganzjährig steigen die Menschen hier ins eiskalte Wasser. Yared lässt sich nicht lange bitten und wagt gemeinsam mit Lisa-Marie, Jolina und Chris den Selbstversuch. Dabei wird schnell klar: Das Dorfleben ist alles andere als langweilig, vor allem für die jungen Menschen, die hier bewusst bleiben wollen. Dorfideen mit Humor: die FUBER-App Mobilität auf dem Land? In Fuhrbach kein Problem. Mit der selbst erfundenen FUBER-App – einer WhatsApp-Mitfahrgruppe – organisieren die Dorfbewohner spontane Fahrten. Egal ob nach dem Feiern oder für eine kleine Dorfrunde: einer fährt immer. Yared testet das System persönlich und geht mit DJ Ibse auf OKF – Ortskontrollfahrt. Genuss mit Tradition: ein Gasthaus und Eichsfelder Trüffel Im traditionsreichen Dorfgasthaus Kronprinz, das seit 1875 besteht, trifft Yared auf Franz-Josef und Kerstin. Hier wird klassisch gekocht – und einfach international gearbeitet: Menschen aus acht Nationen gehören zum Team. Besonderheit des Hauses ist der Fuhrbacher Eichsfeldtrüffel, der in der Region angebaut wird. Yared hilft in der Küche mit, kocht Tagliatelle mit Trüffel und erfährt, wie gut Integration auf dem Land funktionieren kann. Leben an der Grenze: Erinnerungen an den Eisernen Vorhang Mit Jürgen Vollmer, der in dritter Generation eine Straßenbaufirma führt, geht Yared an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Nur wenige Kilometer von Fuhrbach entfernt verlief der Todesstreifen zu Thüringen. Jürgen erzählt eindrücklich von seiner Kindheit am Zonenrand, von Minen, Zäunen und dem historischen Moment der Grenzöffnung im November 1989. Heute ist aus dem Gebiet das Grüne Band geworden, ein einzigartiger Biotopverbund entlang der ehemaligen Grenze. Handwerk, Herz und Heimat: Eichsfelder Wurst Auf einem Bauernhof im Ort taucht Yared in die Welt der Eichsfelder Wurst ein. Metzger Matthias Stolze zeigt ihm die traditionelle Herstellung aus schlachtwarmem Fleisch, ein jahrhundertealtes Handwerk mit EU-Sonderregelung. Yared darf selbst Hand anlegen und stellt seine erste eigene Fuhrbacher Mettwurst her. Plattdeutsch lebt: ein Stammtisch wird gegründet Ein emotionaler Höhepunkt ist die erste offizielle Plattsprechstunde im Dorf. Initiiert von Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld wird aus einer Idee ein echtes Ereignis: Dutzende Menschen kommen zusammen, unterschreiben die Gründungsurkunde – und Yared wird erstes Mitglied. Ziel: Plattdeutsch soll wieder jünger werden und im Dorf weiterleben. Finale mit Feststimmung: Fuhrbach feiert sich Zum Abschluss wird gefeiert. Beim Dartsverein, auf dem Grillplatz und schließlich beim großen Dorffest verwandelt sich Fuhrbach in eine einzige Partymeile. Alte und junge Dorfbewohner tanzen zusammen, lachen, klatschen und feiern ihr Dorf bis tief in die Nacht. Yared Dibabas Fazit: Fuhrbach ist ein Dorf mit Geschichte, Humor und ganz viel Herz, eine echte Party-Perle im Süden Niedersachsens. (Text: NDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Fr. 31.07.2026 NDR
  • Staffel 5, Folge 6 (30 Min.)
    Yared Dibaba packt mit an, um Arnis vom Müll zu befreien
    Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Arnis: ankommen, staunen, eintauchen! In der kleinsten Stadt Deutschlands leben gerade einmal rund 260 Menschen, dafür gibt es hier mehr Schiffe als Einwohner. Und Freiheit scheint zum guten Ton zu gehören. Yared Dibaba steuert Arnis an, gelegen auf einer Halbinsel an der Schlei, Deutschlands längstem Ostseearm. Eine Stadt, klein an Fläche, groß an Geschichte, Stolz und Originalen. Er entdeckt Arnis vom Wasser aus und taucht ein in eine Welt, die von Seefahrt, Handwerk und Gemeinschaft geprägt ist. Gleich zu Beginn trifft er auf echte Arniser, die ihm erklären, warum man hier tatsächlich Stadtrecht hat – und warum man sich trotzdem ein bisschen fühlt wie im Zoo. Metall, Motoren und echte Leidenschaft Yared besucht Niklas, genannt „Nickel“, einen leidenschaftlichen Metallbauer und Motorradschrauber, dessen Werkstatt nach Öl, Eisen und Freiheit riecht. Zwischen handgefertigten Harleys und schwerem Gerät wird schnell klar: Hier steckt echtes Handwerk und Herzblut drin. Kurs auf Freiheit: Segeln mit dem Bootsbaumeister Weiter geht es zu Jan Brügge, einem jungen Bootsbaumeister und Werftgründer. Gemeinsam gehen er und Yared an Bord einer eigens entwickelten Segeljacht und stechen in See. Auf dem Törn spricht Jan über seinen Weg zur eigenen Werft, Teamarbeit und das Gefühl von Freiheit, wenn man den Hafen hinter sich lässt und nur noch Wind, Wasser und Schieflage zählen. Einer, der auf Arnis aufpasst Damit Arnis so sauber, gepflegt und einladend bleibt, sorgt Sebastian „Basti“ Buchhold, der Gemeindearbeiter der Stadt, täglich im Hintergrund für Ordnung. Mit ruhiger Selbstverständlichkeit kümmert er sich darum, dass Wege, Grünflächen und Straßen in Schuss bleiben … und dass Arnis vom Hundekot befreit wird. Ein Job, der vielleicht unspektakulär klingt, für das Zusammenleben in einer so kleinen Stadt aber unverzichtbar ist. Yared begleitet Basti bei seiner Arbeit und erfährt, wie viel Verantwortung und Nähe zu den Menschen dazugehört, wenn man in einem Ort arbeitet, in dem sich wirklich jeder kennt. (Text: NDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Fr. 07.08.2026 NDR
  • Staffel 5, Folge 7 (30 Min.)
    Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland.
    Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Seestermühe: zwischen Elbe, Deich und Marsch Gut 40 Kilometer von Hamburg entfernt liegt Seestermühe im Kreis Pinneberg. Zwischen Elbe, Krückau und weiter Marschlandschaft entdeckt Yared Dibaba ein Dorf mit besonderer Atmosphäre. Möwen kreisen über dem Deich, Schafe grasen auf den Wiesen. Und schon nach wenigen Schritten wird klar: Hier ticken die Uhren etwas ruhiger. Kaffeeduft im Dorf Immer der Nase nach führt es Yared zu einem unerwarteten Ort: einer kleinen Kaffeerösterei. Dort trifft er auf einen alten Bekannten, den Kaffeeexperten Erik Brockholz. Gemeinsam verkosten sie Bohnen aus Kolumbien und Costa Rica, diskutieren über Säure, Aromen und den richtigen Geschmack. Für Yared ist das eine kleine Reise in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren hat er selbst einmal den Beruf des Kaffeekaufmanns erlernt. Alpakas und unerwartete Gespräche Vor dem Dorfcafé begegnet Yared Alpakas und ihrem Besitzer Horst Ermeling, einem echten Dorforiginal. Beim Füttern der Tiere erzählt der Züchter von seiner Arbeit und erklärt mit viel Humor, wie die Fortpflanzung der Tiere funktioniert. Ein Gespräch, das ebenso überraschend wie unterhaltsam ist. Mit den Kutterpullern auf der Krückau Sportlich wird es auf dem Wasser. Die Seestermüher Kutterpuller nehmen Yared mit zum Training. Beim Kutterpullen – einer Disziplin des Seesports – rudert ein Team gemeinsam im Takt über eine festgelegte Strecke. Für Yared wird die Ausfahrt schnell zur Kraftprobe. Am Ende hat er zwar Blasen an den Händen, aber auch großen Respekt vor dem Teamgeist der Mannschaft. Obst aus der Marsch Seit Jahrzehnten baut Familie Lüders in Seestermühe Obst an. Im modernen Hofladen hilft Yared beim Auffüllen der Regale und erfährt, wie viel Arbeit hinter den regionalen Produkten steckt. Äpfel, Birnen und Pflaumen aus der Marsch sind hier Alltag und gleichzeitig ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft. Handwerk mit Tradition Zum Schluss entdeckt Yared eine besondere Form von Handwerkskunst. In der Fliesenmanufaktur von Keramikerin Claudia van Hees entstehen Delfter Fliesen nach historischen Vorbildern. Jede Kachel wird von Hand gefertigt, glasiert und bemalt. Yared darf selbst zum Pinsel greifen und erlebt, wie aus vielen Arbeitsschritten ein kleines Kunstwerk entsteht. Seestermühe ist kein großer Ort, aktuell leben hier nicht einmal 1000 Menschen. Doch zwischen Deich, Marsch und Elbe findet Yared eine lebendige Dorfgemeinschaft, in der Tradition, Handwerk und Engagement selbstverständlich zusammengehören. Für ihn steht am Ende fest: Diese kleine Gemeinde im Süden Schleswig-Holsteins ist eine echte Marsch-Perle, nur einen Katzensprung von Hamburg entfernt. (Text: NDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Fr. 14.08.2026 NDR
  • Staffel 5, Folge 8 (30 Min.)
    Yared Dibaba in der „Niedersächsischen Toskana“
    Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Diesmal reist Yared Dibaba nach Veltheim (Ohe). Ein Dorf. Ein Weg. Ganz viel Herz in der „niedersächsischen Toskana“ Pilgern, plaudern, tanzen – und mittendrin das pralle Dorfleben: In Veltheim (Ohe) im Kreis Wolfenbüttel, unweit von Braunschweig, direkt am Braunschweiger Jakobsweg: erst mal Entschleunigung! Pilgerpause. Bevor Yared „den Bär steppen lässt“, wird gepilgert. Veltheim liegt an der Via Baltica, der längsten Jakobsroute Deutschlands. In der Pilgerherberge Veltheim macht er Rast, dort, wo jedes Jahr rund 500 Pilgerinnen und Pilger ankommen. Die Herberge wird vollständig ehrenamtlich von einem rund 50-köpfigen Verein betrieben. Hier gibt es nicht nur Schlafplätze und Pilgerstempel, sondern auch jede Menge Herzlichkeit, heiße Suppe und den berühmten Hefezopf von Herbergsmutter Uschi, der weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist. Mittelalter zum Anfassen: Schloss Veltheim Gut gestärkt geht es weiter – direkt hinein in die Geschichte des Dorfes. Am Ortsrand erhebt sich das Schloss Veltheim, eine ehemalige Wasserburg mit Wurzeln im Mittelalter. Bereits 1160 wird der Name von Veltheim erstmals urkundlich erwähnt. Hausherr Alexander von Veltheim, Landwirt, Bürgermeister seit fast 30 Jahren und überzeugter Lokalpatriot, nimmt Yared mit auf einen Rundgang. Er erzählt von Raubrittern, alten Handelswegen, Kriegen und Wiederaufbau. Und davon, was es heißt, ein Schloss zu bewahren und gleichzeitig ein Dorf in die Zukunft zu führen. Von Walzer bis Wasser marsch! Yared tanzt spontan Walzer mit Seniorin Christel, übt Rettungsgassen mit der Kinderfeuerwehr, staunt über den preisverdächtigen Bauerngarten von Nico und Brummel und lässt sich im Dorffriseursalon mit 160-jähriger Tradition den Bart stutzen. Am Ende zeigt sich, was das Dorf wirklich ausmacht: Gemeinschaft. Beim großen Dorffest auf dem Schlossgelände kommt gefühlt ganz Veltheim zusammen – mit Hüpfburg, Junggesellenverein, Tanz, Orden und ganz viel guter Laune. Oder, wie man hier in der „Toskana von Niedersachsen“ sagt: Veltheim Olé! (Text: NDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Fr. 21.08.2026 NDR

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