Er verdirbt Nahrung und besiedelt unsere Wände: Schimmel sieht nicht nur abstoßend aus, sondern kann außerdem krank machen. Weil die Pilze Gifte ausscheiden, können sie Allergien und Krankheiten wie Krebs auslösen. Doch Schimmelpilze haben auch eine gute Seite: Sie verleihen vielen Lebensmitteln – ob Camembert oder Salami – erst ihre geschmackvolle Würze. Pinselschimmel, besser bekannt als Penicillium, hilft sogar im Kampf gegen Bakterien. Wie gefährlich und wie nützlich sind Schimmelpilze also? Egal ob gut oder gefährlich – Schimmelpilze befinden sich immer um uns herum als feine Teilchen in der
Luft. Die Schimmelsporen lassen sich idealerweise dort nieder, wo es genügend Nährstoffe gibt und es feucht und warm ist. Als feine Fäden – Hyphen – durchziehen sie dann organisches Material. Dabei sondern sie Gerüche ab, die der Mensch nicht wahrnehmen kann. Speziell abgerichtete Spürhunde können sie allerdings erschnüffeln. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug lassen auf diversen Lebensmitteln Schimmel wachsen und analysieren ihn anschließend im Labor. Zudem lassen sie zwei dieser besonderen Spürhunde in einer Wohnung nach Schimmelpilzen suchen. (Text: arte)